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1. Herren: Tammo’s Festspiele in Laxten

Der Überraschungspunkt gegen Laxten war unglaublich nah. Dank Tammo’s Glanzauftritt im oberen Paarkreuz (Siege gegen Marius Varel & Alexander Keller) schnupperten wir kurzzeitig an der Sensation. Siege von Thommy (gegen Keller), Paul & Uli (gegen Fabian Varel) und unserem 3er Doppel Uli/Paul sorgte für sechs gewonnene Spiele an diesem Abend.

Und das gegen eine komplette Laxtener Mannschaft, wobei wir ohne Nr. 1 Florian, Nr. 3 Marian & die erkrankte Nr. 6 Stefan auskamen und dafür Malte Klusewitz (2. Herren) und Henrike Budde (5. Herren) ins Rennen schickten (vielen Dank für Aushelfen!).

Auf diese Leistung lässt sich aufbauen, besonders wenn man weiß, dass Malte, Uli, Paul & Thommy/Henrik in fünf Sätzen knapp am Ziel vorbeischrammten.

1. Herren: Belmer Power gegen OS Zeh

Nach der ärgerlichen Niederlage am Vortag empfingen wir in der Bezirksoberliga die Gäste aus Belm. Im Gegensatz zum Hinspiel konnten wir dieses Mal auf unsere Nummer 1, Florian Remark, zählen. Dagegen war Belm ohne Ihre Eins Jakob Schütz angetreten und brachten Ihr 14-jähriges Eigengewächs Lukas Koch an die Platte, der schon beim Spiel gegen Oldendorf für einen überraschenden Sieg gegen Christoph Lührmann gesorgt hatte.

Wir zeigten uns gleich zu Beginn hellwach und bewiesen mal wieder in kompletter Formation unsere Doppelstärke. Florian/Tammo spielten an Doppel 1 (bisher D2) und gewannen recht souverän gegen Hogg/Koch. Thomas/Stefan wechselten von Doppel 3 auf 2 und kündigten bereits beim Einspielen gegen das beste und ungeschlagene Doppel der Liga, Wächter/Kuhnert (bis dato 11:0-Spiele) an, dass irgendwann einmal jede Serie brechen würde. Dank Thommys Schnittbällen und einer kämpferisch-beisserischen Leistung gelang ein 3:2-Satzcoup gegen die Favoriten.

Paul/Marian machten das Doppelglück perfekt und schlugen Schmitz/Kuschel mit 3:0. Im Anschluss gewann Flo gegen Kuhnert, Thommy vergab nach einer 1:0-Satzführung gegen Wächter ein besseres Resultat, Tammo verlor gegen Hogg nach 2:1-Führung und Paul liess Schmitz keine Chance (3:0).

Eine 6:2-Führung, die sich souverän und unschlagbar anfühlte. Das Gefühl trügte jedoch. Der Belmer Youngster Lukas Koch ballerte Stefan die Bälle nur so um die Ohren (2:3) und Florian gelang nach 2:1-Führung gegen Wächter nicht der Erfolg zum wichtigen siebten Punkt. Da auch Thommy und Marian jeweils mit 0:3 baden gingen, war die tolle Ausgangslage dahin (6:6).

Nun schlotterten die Knie. Tammo vergab, wie leider schon gegen Wildeshausen, mehrere Matchbälle. Er machte es dieses Mal jedoch besser und spielte den vierten Satz danach routiniert zu Ende (*Good work, Tammo!). Da Paul einen engagierten Koch nicht zur Entfaltung kommen liess (3:0) und Stefan nach verlorenem zweiten Satz doch noch gegen Schmitz gewann, war der erste Punktgewinn der Rückrunde erreicht.

Bei kühlen Getränken freuten wir uns auf ein erholsames Wochenende, wohlwissend, dass wir noch zwei Koppelspieltage vor uns haben. 🙂

1. Herren: Wildeshausener Revanche gelingt

Grützmacher war nicht zu stoppen! (Foto: NWZonline.de)

Was für ein Match!

Der Donnerstagabend hatte es in sich. Nach einer einstündigen Autofahrt ging es gegen den ebenfalls vom Abstieg bedrohten Vfl Wittekind Wildeshausen. Die Vorzeichen waren im Gegensatz zum Hinspiel (9:1 für den OSC) nicht optimal. Unsere Nummer 1 Flo fehlte bereits, da meldete sich grippebedingt auch noch kurzfristig unsere Nummer 6 Uli ab.

Wir waren froh, dass wir in der Kürze der Zeit noch mit Pascal Beckmann einen Ersatz aus der 2. Herren fanden. Wildeshausen trat dieses Mal mit der Nummer 1-6 an (Beecken & Schröder waren mit von der Partie) und hatten zudem mit Guido Grützmacher einer wiedererstarkte Nummer 1 (Vorrunde: 3 zu 7, Rückserie 8:2) an Bord. In den Doppeln starteten wir mit einem 2:1 topp ins Spiel. Marian kam gegen Grützmacher nur in Satz 1 zurecht und verpasste es leider noch diesen durchzubringen. Thomas führte bereits mit 2:1 Sätzen und einem 7:2 in Satz 4 gegen Rüdebusch. Doch es sollte nicht sein. Tammo hatte gegen Beecken beim Stand von 2:1 und 10:8 zwei Matchbälle zu verzeichnen. Doch es sollte nicht sein.

Paul führte 1:0 und 10:7 gegen Rang und brachte es fast fertig das Ding nicht nach Hause zu bringen. Bei 5:8-Rückstand im fünften gabs bei Auszeitanfrage von außerhalb ein entschlossenes Nein von Herrn Willenbring zu hören. Dies sollte Wunder wirken und ihn 5 Punkte in Folge erzielen lassen :-).

Am Ende ein 11:9. Die Partie von Pascal gegen Scherf war durch kurze Ballwechsel und einige unforced errors geprägt (1:3). Stefan siegte minimalistisch knapp gegen Schröder nach großer Aufholjagd im vierten mit 3:1. 4 zu 5 für Wildeshausen zur Halbzeit.

Thommy verlor anschließend deutlich gegen Grützmacher, Marian macht es gegenteilig und dominiert mit 3:0 gegen Rüdebusch. Tammo spielt an diesem Abend eine unglücklichen Part. Auch gegen Rang hat er Matchbälle und schafft es leider nicht eine 10:7-Führung im fünften durchzubringen.

Da Stefan sich gegen Scherf durchsetzt (3:0) liegt es nun an Pascal unsere Mannschaft bei 6:8-Rückstand im Rennen zu halten. Die Frage ist wofür? Schließlich hat unser Einserdoppel mit Marian/Paul schon lange kein Abschlussdoppel mehr gewonnen :). Doch an diesem Abend kommt es anders.

Unser Doppel dominiert den Gegner Grützmacher/Rang und lässt die Chancen auf ein Unentschieden durch eine 2:0-Satzführung gewaltig steigen. Pascal gewinnt Satz 1 mit 12:10. Kaum zu glauben, aber es könnte am Ende also doch noch zu einem erkämpften 8:8 reichen. Pascal führt auch dauerhaft in Satz 2 und hat zwei Satzbälle zur 2:0 Führung auf der Kelle. Aber nein, es soll doch nicht sein. Unser Ingenieur verliert den zweiten noch mit 11:13 und letztlich das ganze Match. Ein ärgerliches 6 zu 9 gegen einen direkten Konkurrenten.

Nichtsdestotrotz war es eine schöne Zusammenkunft an einem Donnerstag Abend (inklusive leckerem Essen und Getränken) bei sympathischen Wildeshausenern. Das Erlebnis endet übrigens mit der Rückfahrt um zwei Uhr nachts. Am darauffolgenden Freitag sollte es Abends gleich gegen Belm wieder in die Vollen gehen.

1. Herren mit extremen Höhen und Tiefen

Wer uns vor den Spielen gegen Belm, Ankum und Laxten zwei von sechs möglichen Punkten prophezeit hätte, wäre bestimmt nicht gleich vom Hof gejagt worden. Gegen Belm (mit Schütz, Wächter, Kuhnert & Hogg) & Laxten müssten wir schon komplett sein und zusätzlich einen Sahnetag erwischen, um eine ernsthafte Konkurrenz darzustellen.

So war es dann doch schon mehr als überraschend, als man nach diesen drei Spielen die Ergebnisse bei click-tt las.

Belm vs. OSC 9:3 (Punkte für uns: Tammo/Stefan im Doppel, Dirk & Stefan im Einzel)
Ankum vs. OSC 9:6 (Malte/Thomas & Tammo/Dirk im Doppel, Marian, Paul, Tammo (2) im Einzel)
OSC vs. Laxten 9:2!!

Fast alle knappen Sätze gingen zu unseren Gunsten aus. Laxten trat zudem ohne seine Nr. 4 Fabian Varel an.

1. Herren: Halle-B-ATTACKE gegen Wildeshausen

Die Punkte 5 und 6 haben wir mit dem zweiten Saisonsieg eingetütet. 

Gegen die Truppe um Bruder Martin Hakemann (von Andreas) gelang es uns, gleich mit einem 3:0-Doppelkunststück in die Partie zu starten. Da zeitgleich die 2. und 3. Herren spielten und Uli abermals ausfiel, waren wir sehr dankbar, dass Florian doch aushelfen und für den einzigen Minuspunkt in der Partie sorgen konnte (Achtung: Hier war Ironie im Spiel).

Alle weiteren 5-Satz-Spiele (Thomas, Paul & Stefan) tüteten wir ein und sorgten für eine 9:1-Überraschung.

Am heutigen Samstag (14 Uhr) treffen wir auswärts auf die Truppe um Simon Wächter, die bisher ebenfalls sechs Punkte auf der Habenseite aufweist und den Abstand zu den Abstiegsrängen vergrößern will.

1. Herren: stark, stärker, Klusewitz

Am vierten Spieltag der Saison der Bezirksoberliga Saison zog es unsere 1. Herren zur Spielvereinigung Oldendorf. Wir konnten dieses Mal kadertechnisch nicht aus dem Vollen schöpfen. Florian und Stefan waren nicht dabei. Uli musste zudem noch kurzfristig passen. Dafür kam DDler Dirk zu seinem ersten Einsatz. Uli fand kurzfristig für sich in Form von Neuzugang Malte Klusewitz (Q-TTR: ~ 1.550) Ersatz. Jener TTler sollte an diesem Tage brillieren und maßgeblich am Punktgewinn unserer Truppe beteiligt sein.

Doppel: Tammo/Dirk vs. Lührmann/Imbrock
Oben: 2x Marian vs. Rietzschel & Henke sowie Thomas gegen Rietzschel
mitte: 1x Tammo vs. Lührmann, Paul geht an diesem Tag leer aus
unten: 1x Dirk vs. Imbrock sowie 2x Malte vs. Imbrock & Wittenbrock

Unterm Strich ein glückliches Unentschieden und besonders dank Maltinho ein weiterer Punkt gegen den Abstieg! Herzlich willkommen und alles Gute bei uns 😉

Hier geht’s zum Bericht vom SV Oldendorf: *klick*

1. Herren kassiert erste Niederlage in der BOL

Der BSV Holzhausen brach unseren zwei Spielerun :.)

Nach einem offenen Schlagabtausch hat es nicht ganz für einen Punktgewinn am Montag Abend gegen die noch ungeschlagenen Holzhausener gereicht.

Schmerzlich wurde Marian in der Mitte vermisst. Dafür rückte Tammo hoch und Pascal vertrat Uli Kasselmann.

In den Doppeln sicherten wir uns immerhin einen Punktgewinn durch Florian / Paul gegen Dransmann & Kallmeyer. Unser oberes Paarkreuz lieferte mal wieder par exellance ab und überraschte mit Siegen über Witte (Thommy Levien) und Dransmann (Florian Remark).

In der Mitte taten wir uns gegen Vater und Sohn Klostermann sehr sehr schwer. Einzig Paul vermochte die Bilanz mit einem 3:0-Erfolg gegen Oliver Klostermann zu stärken.

Im unteren Paarkreuz verbuchte Stefan seinen ersten Sieg in der laufenden BOL-Saison. Zwei 5-Satz-Erfolge über Kallmeyer & Gensch waren dabei positiv zu erwähnen. Leider konnte sich unser Aushilfscrack Pascal nicht durchsetzen, sodass wir letztlich mit einem 6:9 gegen die „Holzköppe“ den Kürzeren zogen.

Hier nochmal der Link für Details: *klick*

Unser nächstes Spiel findet am Sonntag, den 5.11. in Oldendorf statt. Bis dahin wird sich regeneriert ;-).

Bezirksoberliga: 1. Herren ringt Aufstiegsaspirant Dinklage ein Unentschieden ab

Was für ein Match!!!

Auf Florian war mal wieder Verlass! (Foto: privat)

Am Freitag Abend duellierten sich zeitgleich zu Burkhardt Arends Geburtstagsfeier (ein Hoch auf Dich, Burkhardt!) unsere 1. Herren mit dem Emporkömmling und gleichzeitigem Aufstiegsfavoriten TV Dinklage.

Vor dem Match hätte sicher jeder unserer sieben anwesenden Mannschaftsmitglieder ein Unentschieden unterschrieben.

Nach dem Spiel sah das Ganze schon anders aus. Statt eines 9:6-Erfolges und einer implizierten Tabellenführung stand auf dem von Berichtswart Marian ausgefüllten Bogen ein 8:8 mit 30 zu 32 Sätzen.

Doch beginnen wir einmal von vorne:

Doppel 1 (Paul & Marian) und 3 (Tammo & Stefan) stachen in gewohnter Manier und brachten uns in eine wunderbare Ausgangslage fürs Einzel: 2:1.

Florian (2) und Thommy (1) brillierten im oberen Paarkreuz. Flo brachte es fertig, gegen Patzelt im Duell der beiden Einser eine 9:3-Führung im fünften in einen 9:10-Rückstand umzuwandeln. Danach kehrte geistige Erleuchtung zurück und Flo errinnerte sich an sein geniales Offensivspiel mit dem er das Ganze zum positiven wendete und den OSC mit 6:4 in Führung schoss. Respekt, „Digga“ ;-)!
Thommy hätte durchaus ebenfalls gegen Mika Patzelt punkten können, schaffte es jedoch nicht, eine tolle Aufholjagd im dritten Satz zu belohnen. Am Ende stand somit ein 2:3 für den Einser von Dinklage.

In der Mitte konnten wir uns über den Erfolg von Marian gegen Noppenexperte Hinrich Schulte freuen. Leider vergab Paul gegen Schulte eine hohe Führung in Satz 1 und somit eine gute Ausgangsstellung für die weiteren Sätze.

Im unteren Paarkreuz gab es das gleiche Bild wie im Match gegen Emslage zu sehen. Tammo begeisterte mit einer topspinhaftigen Leichtigkeit – während Stefan zwar ansehnlich, jedoch nicht erfolgreich spielte.

Gegen Bröring und Dettmer verpasste es Stefan jeweils in Satz 1 eine 10:8-Führung durchzubringen. Im entscheidenden Spiel gegen Dettmer (Marian und Paul hatten ihr Schlussdoppel schon verloren) vergab er zudem Satzbälle in Satz 3 und schaffte es nicht im Fünften eine 8:4- bzw. eine 9:6-Führung ins Ziel zu retten.

Sonst hätte es zum schon erwähnten 9:6-Erfolg gegen die junge Truppe aus Dinklage gereicht.

Mund abwischen, weiter geht’s! Uns muss man erstmal stoppen. 😉 Wir werden weiter Spaß haben.

Bezirksoberliga: 1. Herren startet mit Auswärtssieg in Emslage

Wird uns fehlen: Markus ‚Franky‘ Frankenberg (Foto: privat)

Nachdem wir nach der letzten Landesligasaison einen großen Aderlass erlitten und mit Sascha Ahlemeyer (mit Knieprobs zurück nach Hilter), Matze Cramme (wohnt in Münster und spielt nun auch dort) und unserem Capitano Markus Frankenberg (spielt mit Brüderle zusammen beim SV Harderberg) drei sympathische Charaktere gegen geringe Ablösesummen ziehen lassen mussten (bei Markus haben wir ne Rückkaufoption ;-)) sowie vorher schon unseren Spitzenspieler Thomasz Filas fristlos „kündigten“, waren nur noch Florian und Stefan übrig.

Wir hätten abermal die Möglichkeit gehabt, in der Landesliga zu starten. Dies war jedoch zu keiner Zeit eine ernsthafte Option.

MIt Thommy Levien, Marian von Oy, Paul Willenbring, Dirk Moldenhauer und Uli Kasselmann haben wir fünf Topspieler aus der 2. Herren (letzte Saison Bezirksliga) für die aktuelle Bezirksoberligasaison verpflichten können. Zudem gesellt sich der talentierte19-jährige Tammo Fenske aus Nüttermoor zu unserer Truppe.

Acht Leute für sechs Plätze? Da wir mit Florian und Dirk zwei Spieler an Bord haben, die aller Wahrscheinlichkeit nur ein paar Spiele aus unterschiedlichen Gründen bestreiten können, ist eine 8-Mann-Lösung durchaus sinnvoll.

Unser Saisonziel ist, am Ende überm Strich zu stehen, also den Nichtabstieg zu realisieren. Schaut man sich die Q-TTR-Listen der anderen Vereine an, werden sich wohl primär unser gestriger Gegner VfL Emslage, der BV Essen und der SV Quitt Ankum um die Plätze am unteren Ende streiten.

Ein Herz und eine Seele: Tammo und Schepi 😉 (Foto: privat)

Wir starteten dann gestern auch perfekt mit einem SIeg bei den 100 km entfernten Emslagern.

Oben mit Flo und Thomas, Mitte mit Marian und Paul und unten mit Tammo und Stefan. Doppel: 2:1. Nur „Opferdoppel“ mit unserer 1 und 2 (Flo und Thommy) ziehen gegen Schepi und Matze Temmen den Kürzeren.

In den Einzeln setzen wir von Beginn die richtigen Akzente. Flo und Thommy besiegen beide Stefan Rieken, müssen aber die Dominanz von 1885 TTRler Christoph Schepers anerkennen. oben also: 2:2 .

In der Mitte holt Paul beide. Nur Marian darf Uli „Schwinger“ Engling gratulieren.

Unten dominiert Tammo mit zwei Einzelsiegen das Geschehen. Einzig Stefan geht ohne Einzelsieg (0/1) vom Tisch. Gegen Schützenkönig Bahns reicht am Ende eine 10:6-Führung im fünften Satz nicht zum Erfolg.

Somit stoßen wir letztendlich auf einen 9:5-Sieg an, den wir mit Kaltgetränken und leckerer Pizza bei den wie immer gastfreundlichen Emslagern zelebrieren. 🙂

TTSC 09 Delmenhorst zieht sich aus der BOL zurück

Rückzug aus der BOL! (Quelle: Niels Simonsen, Rückzug aus den Danewerke 1864, wikimedia.commons.org)

Andreas Lehmkuhl berichtet:

Paukenschlag in der Tischtennis-Bezirksoberliga

Der TTSC 09 Delmenhorst hat sich am Montagabend überraschend vom Spielbetrieb abgemeldet. Als Grund dafür gab der Verein anhaltende personelle Probleme an. Die Delmenhorster waren im Herbst als Aufsteiger mit großen Zielen in die Saison gestartet – nun stehen sie als erster Absteiger in die Bezirksliga fest.

Weiter Lesen? Hier gibt es die komplette News: *klick*

Relegationsergebnisse, Teil 2

Wurst (Kochwurst)

Relegationswürste: Darum ging es am letzten Wochenende (Quelle: commons.wikimedia.org)

Hier wie versprochen Teil 2 der Ergebnisse vom Wochenende.

Bezirksoberliga Süd

Gastgeber Vorwärts Nordhorn startete gegen Riemsloh mit einem 9:3-Sieg. Im zweiten Spiel trennten sich Riemsloh und Molbergen Unentschieden. So sprach vor dem letzten Spiel eigentlich vieles für die Nordhorner, zu denen übrigens auch der gelegentliche OSC-Trainingsgast Florian Schuhmann gehört.

Doch es lief anders. Die Molberger überrollten die Grafschafter mit 9:4 und sind damit in der nächsten Saison in der Bezirksoberliga sicher dabei.

Landesliga Weser-Ems

Die Relegationsteilnahme hätte auch unsere 1. Herren treffen können, doch die zog ja bekanntlich im letzten Moment noch den Hals aus der Schlinge, so dass es die Oeseder Nachbarn traf.

Sie empfingen die Concorden aus Belm und den TB aus Oldenburg. Das Auftaktspiel bestritten die Oeseder gegen die diesjährigen Abo-Relegationsteilnehmer 😉 aus Belm. Die Belmer traten dabei allerdings ohne Denis Stern und Udo Rah an und verloren mit 4:9. Im zweiten Spiel machten die Belmer es besser. Sie besiegten den Oldenburger TB mit 9:4.

Auch in ihrem zweiten Spiel ließen die Oeseder nichts anbrennen und gewannen gegen die Oldenburger mit 9:3. Der zweite Sieg im zweiten Spiel. Damit ist die nächste Saison in der Landesliga gesichert. Glückwunsch an die Nachbarn.

Verbandsliga Nord

In der Verbandsliga-Relegation konnte sich der Landesliga-Vizemeister TV Hude II mit zwei Siegen gegen Geestemünde und Hittfeld durchsetzen.

Oberliga Nord-West

Im Kampf um den Platz in der Oberliga standen sich die TSG Dissen und der SSV Neuhaus aus der Nähe von Wolfsburg gegenüber. Leider waren die Dissener Jungs hier chancenlos: Endstand 0:9. Allerdings ändert auch dieses Ergebnis nichts mehr an dem geplatzten Wechsel von Fynn Pörtner zur 2. Herren des OSC. 🙂

1. Herren: Auf der Fotzenhobel zum Sturm auf Platz 2 geblasen

Foto: Magnus Manske - Quelle: Wikimedia Commons

Nanana, ist das dann wohl die endgültige Demission unseres allseits geliebten Damenwartes? Sein letzter Ausdruck schlechten Geschmackes? Ein perfektes Fressen für die Gralshüter von Anstand und political correctness?

Nein, denn der erste Eindruck täuscht wie so häufig. Ganz im Gegenteil: Das vermeintlich frauenfeindliche Vokabular entpuppt sich bei näherer Betrachtung als Garant von Teamgeist und unbeugsamem Willen in der „Entscheidungsschlacht“ (Otto Rehhagel vor dem 1:2 gegen Freiburg) in der Freiherr vom Stein-Arena zu Oesede. Denn schon vor Eintritt in die Arena holt König und Matador Kulic den entscheidenden Motivationstrick aus seinem Serbenkopf und singt seinen Stieren das Lied von Platz 2 auf seiner Fotzenhobel.  Von dieser unvermuteten Einlage komplett fasziniert, stürzt sich das Team in die Arena, die sich langsam zu füllen scheint und sich später in die rote Wand transformiert.

Seine Stiere werden allerdings kräftig durchgeschüttelt in den Doppeln (1:2), letztlich bis zum 1:3 Zwischenstand und 0:2 Satzrückstand vom König selbst, der offensichtlich den Übergang vom Singen zum Spielen noch nicht gefunden hat. Doch mit seiner Aufholjagd erwacht auch der Kampfeswille der übrigen Stiere und des Publikums auf den Rängen und aus einem vermeintlichen 1:4 entwickelt sich aus 2:4 über 4:4 ein 5:4 zur Halbzeit, denn der bärenstarke Levien und auch Killer Dirk räumen unten gewaltig ab und bringen das Team wieder zurück in die Erfolgsspur. Die Fans wollen mehr, Höppi hält es schon lange nicht mehr auf den Sitzen, Härtel schon früh ohne Stimme.

Die rote Wand gerät dann vollkommen aus dem Häuschen, als unser König auch Saffran niederringt und für einen 7:5 Zwischenstand sorgen kann, noch ein Spiel vom notwendigen Remis entfernt. Oli treibt es dann auf die Spitze in seinem 5-Satz-Krimi gegen Knoop, ist zwischenzeitlich nur 2 Bälle vom Sieg entfernt, muss aber gratulieren in der Verlängerung des 5. Satzes. An Tisch 2 kopiert Dirk die Matchführung Olis, gratulieriert also ebenso im 5. Satz zum 7:7, den Stieren geht zunehmend die Luft aus, Matador Kulic zieht die Stirn in Falten und erinnert erneut an das Lied auf seiner Fotzenhobel, das Captain Levien fast noch mitsingen kann und somit voller Kraft in die letzte Einzelpartie geht: 3:0 gegen Schnier, zack, Relegation gesichert, Abschlussdoppel gewonnen, Sieg gesichert.

Danach läuft vieles wie im Film ab, Jubel, Bier, Tankstelle aufgekauft, Bier, Bushaltestelle entweiht, Bier, Nachbetrachtung, Bier, Was-wäre-wenn-Gespinste, Bier, Ich-kann-nicht-mehr, Bier, Ich spiele niemals Landesliga, Bier, Ich-bin-König-auf-ewig, ganz viel Bier, Schluss, Bier, scheiß nächster Tag, Bier.

Nun soll es also erneut zur Relegation kommen, nie hat man mal ne ruhige Saison, die auch einfach mal mit dem letzten Spiel endet oder von mir aus schon zur Halbserie mal einen gelockerten 5. Platz offenbart. Nein, nichts ist einem vergönnt.

Dennoch von der 1. Herren ein großes Kompliment an die rote Wand für den support und damit auch der lyrische Abgesang auf eine Kraft raubende Saison,  die an anderer Stelle nochmal auf der Fotzenhobel besungen werden wird. Denn die scheint ein gutes Maskottchen zu sein. Amen.

Gelungener TT-OSC-Familienausflug nach Oesede

Familienausflug Tucholsky ca 1904

Quelle: commons.wikimedia.org

Über das Spiel der Spiele hat Stefan ja gestern, allen Verbindungsschwierigkeiten zum Trotz, schon live berichtet, und möglicherweise gibt es hier ja demnächst auch noch einen ausführlicheren Bericht aus erster Hand. 😉

Doch abseits vom ohnehin hochdramatischen Spielgeschehen soll eine Sache nicht unerwähnt bleiben: Die OSC-TT-Abteilung ist noch immer eine große, glückliche Familie! – Und das ist jetzt ausnahmsweise mal keine Ironie.

Denn trotz sonnigen Frühlingswetters kamen gestern zeitweise über 30 OSC-Anhänger in den Oeseder Hexenkessel an der Krusestraße, um unsere 1. Herren im Kampf um den 2. Platz lautstark zu unterstützen. Sie scheuten sich dabei allen modischen Bedenken zum Trotz (s. Fotos) auch nicht, die von Stefan extra mitgebrachten OSC-Supporter-Shirts überzuziehen, um als rote Wand hinter unseren Recken zu stehen und sie bedingungslos anzufeuern und so zum Sieg zu brüllen. 😉

Wenn ich richtig hingeschaut habe, waren neben unserem Ehrenvorsitzenden und Glücksbringer Alfred Schiemann Mitglieder aus fast allen Teams da und drückten Thomas Levien & Co. die Daumen. Dazu kamen noch weitere OSC-Sympathisanten, so dass die Sitzgelegenheiten knapp wurden, was aber auch egal war, denn der teilweise nervenzerfetzende Spielverlauf hielt die Zuschauer sowieso kaum noch auf ihren Plätzen. – Ob diese Kulisse unsere Jungs entscheidend beflügelt hat, müssen andere beurteilen, aber es war in jedem Fall ein prima Sonntagsausflug der OSC-Familie, der gerne nochmal wiederholt werden darf.

Schau’n wir also mal, wohin es am 12. oder 13. Mai geht, wenn die 1. Herren zur Relegationsrunde zum Aufstieg in die Landesliga fährt. Laxten oder Langförden sind dem Vernehmen nach in der engeren Wahl. Haltet Euch bereit!