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3. Herren: Doppelspieltag

Spiel 1: OSC – Dodesheide

Etwas verspätet folgt der Bericht zu unserem Doppelspieltag am letzten Wochenende. Es waren zwar zwei Heimspiele, jedoch gab es trotzdem eine kleine Premiere, denn wir spielten in Eversburg (das erste und einzige Mal in der Saison).

Vielleicht hätten wir öfter dort spielen sollen, denn es sollte Glück bringen. Unsere Gäste kamen aus Dodesheide, als Tabellenführer und mit ihrem Spitzenspielern Schubert und Möller. Beide hatten an diesem Tag zu kämpfen, da vor allem Justus mindestens einen Sieg verdient gehabt hätte, aber 2 Mal nach fünf Sätzen gegen Schubert und Möller gratulieren musste.

Was wäre wohl passiert, wenn Justus‘ Schläger an diesem Tag nicht den Geist aufgegeben hätte und er mit Jan-Hendriks Schläger hätte spielen müssen. 😉

Den Grundstein für den Punktgewinn legten wir diesmal in der Mitte, wo Vitali und Hajo einen grandiosen Tag erwischten und Wellermann und Niedzwetzki keinen Punkt ermöglichten. 4:0 in der Mitte. Gepaart mit einem ausgeglichenen Spielverhältnis im unteren Paarkreuz, wo Jan-Hendrik und HP gegen Dietzel gewannen und knapp gegen Sonja Schubert (Spitzenspielerin aus der Kreisliga) verloren und 2 Doppelerfolgen zu Beginn, stand am Ende ein 8:8 auf dem Spielbogen.

Bedenkt man, dass Dodesheide erst 2 Punktverluste in der gesamten Saison zu verzeichnen hatte, war dieser Punktgewinn durchaus als Sieg zu werten.

Spiel 2: OSC – Venne

Am Sonntag stand dann das Abstiegsendspiel auf dem Zettel. OSC gegen Venne, der Vorletzte gegen den Drittletzten, der Underdog gegen die Mannschaft, die auf Platz 1 der Rückrundentabelle steht.

Wir hatten uns, wie sich vielleicht manch einer erinnert, mit Andreas (zurück aus der Verletzungspause) und Justus aus der 2. Herren verstärkt. Venne holte Meinert-Moog aus der Landesliga und genau dieser sollte ein entscheidender Faktor werden.

Die Doppel starteten nicht optimal, Venne führte 2:1, Andreas und Justus konnten einen Sieg für uns ergattern. Oben war gegen Meinert-Moog nichts zu holen, leider kam Justus gegen Erhard nicht ganz ins Spiel und verlor ebenfalls.

Die Mitte war noch heiß vorm Vortag und stach nochmals. Vitali konnte seinen Vorrundensieg gegen Quebe wiederholen und Hajo kämpfte und kämpfte und kämpfte und erspielte sich einen verdienten Fünfsatzsieg gegen Rosenke, der mehr als unangenehm spielte.

Jan-Hendrik und HP ließen sich anstecken, Menke und Markus Herbermann (zur Rückrunde vom OSC zu Venne gewechselt) konnten unseren Lauf nicht stoppen. Zwischenstand 5:4!

Die Hoffnung lebte noch. Wir brauchten hier schon mindestens einen Punktgewinn, um noch vom Relegationsplatz träumen zu dürfen. Und diesmal klappte es oben auch besser. Justus zwar ohne Chance gegen Meinert-Moog, aber Andreas setzte sich mit konsequenten Angriffsspiel gegen Erhard in Fünf durch.

Jetzt brauchte es die Leistung aus der ersten Einzelrunde und der Punktgewinn wäre drin gewesen. Leider verließ uns nun in der Mitte das Glück. Hajo konnte seinen Coup gegen Rosenke nicht wiederholen und verlor unglücklich in Fünf gegen Quebe. Vitali war zu anfällig bei der „Noppe“ und war chancenlos. 6:7, jetzt brauchte es eine Steigerung.

HP siegte gegen Menke, stark gespielt und ausgeglichen, 7:7. Jetzt war die Spannung groß vor dem Einzel von Jan-Hendrik gegen Markus. Jan-Hendrik kam auch in sein gewohntes Angriffsspiel, spielte viele Vorhand-Topspins, aber Markus‘ Blockspiel war in diesem Spiel grandios. Fast jeder Ball kam mindestens einmal zurück und sorgte für die ein oder andere Sorgenfalte auf unserer Seite. Leider zog sich dies durch und führte zu einem knappen Sieg für Venne. 8:7 und jetzt Abschlussdoppel.

Jetzt würde der Autor gerne noch Spannung aufbauen, das Spiel war zeitweise auch auf Messers Schneide, doch ein 0:3 im Ergebnis zeigt, dass ein Sieg außer Reichweite war. So mussten wir nach einem 7:9 gratulieren.

 

1. Herren: Kellerduell in Venne

Kager 20 (Kellergewölbe)

OSC I vs. Venne I: Duell im Tabellenkeller (von luckyprof (Eigenes Werk) [CC BY-SA 3.0 (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0)], via Wikimedia Commons)

„Tabellenletzter gegen Tabellenvorletzten“, das waren die Vorzeichen vor dem Spiel der ersten Herren Samstag in Venne. Nach einem 7:9 am vergangenen Wochenende gegen den Tabellenzweiten Hundsmühlen, schöpften die Männer um Stefan Härtel zunächst Hoffnung, wenigstens im Duell der letzten einen weiteren Punktgewinn verbuchen zu können.

Und zunächst sah es sogar gar nicht schlecht aus: Zum ersten Mal in der Rückrunde wurde mit den Doppeln 2:1 in Führung gegangen. Das D1 (Markus und Stefan) punktete ebenso wie das D3 (Matze Florian). Das D2 – Tomasz und Uli Kasselmann, der den abwesenden Sache ersetzte – musste sich knapp im fünften Satz gegen das Venner D1 geschlagen geben.

In dem Einzeln sah es dann zunächst nach einer Fortsetzung der Doppel-Ergebnisse aus. Tomasz gewann gegen Dermer, Markus verlor im fünften Satz gegen Kühn.

Damit begann die Schwächephase und sowohl Florian, als auch Stefan, Matze und Uli verloren glatt. Auch die zweiten Spiele im oberen Paarkreuz gingen verloren.

Florian konnte dann in der Mitte gegen Büttner nochmal einen Punkt auf das Konto des OSC laden, bevor Stefan Manfred Titgemeyer gratulieren musste und damit das Endergebnis von 4:9 feststand.

Am nächsten Wochenende geht es mit einem Heimspiel gegen Jever II weiter mit der Abschiedstournee aus der Landesliga.

3. Herren: 1. Saisonsieg!

Lang ist’s her, aber am 11. Dezember waren wir zu Gast in Venne zum Abstiegsendspiel der Hinrunde:

Letzter gegen Vorletzter!

Wir traten mit 7 Spielern an: Andreas (verletzt), Hajo, Jan-Hendrik, Vitali, Tom, HP und Martin. Dieses Team sollte es richten und endlich den ersten Saisonsieg einfahren. Venne trat mit ihrer Bestbesetzung an, war aber bisher in der Saison noch punktlos geblieben.

Die Doppel starteten gut, die Kombinationen Mons/Belz und Beste/Pilath holten zwei Punkte und die erste Führung nach Doppeln in dieser Saison. Da machte es auch nichts, dass Hajo und Tom gegen Erhard/Quebe nicht richtig ins Spiel kamen.

Oben musste anschließend Andreas leider seine Spiele verletzungsbedingt abgeben, er steht uns aber voraussichtlich in der Rückrunde wieder in alter Stärke zur Verfügung. Hajo erspielte sich einen Sieg gegen Erhard (Nr. 1) und verlor letztlich gegen die „Rückhand-Noppe“ von Rosenke.

Die Mitte war gefordert und stach diesmal. Vier Spiele – vier Siege. Quebe und Wenker holten an diesem Tag nur einen Satz gegen Jan-Hendrik und Vitali, die das nötige Glück diesmal auf ihrer Seite hatten.

Hinzu kamen zwei gute Leistungen von Tom und Martin. Tom ließ Thelker zu keinem Zeitpunkt eine Chance ins Spiel zu kommen und brachte mit seinen Aufschlagvariationen seinen Gegner zur Verzweiflung. Martin tat sich Menke und seine Noppe zwar schwerer, aber bestach durch ein konsequentes Offensivspiel im fünften Satz und gewann letztlich verdient.

Mit 9:4 gewannen wir damit unser erstes Saisonspiel und liegen nun einen Punkt hinter dem Relegationsplatz. Der ist das Minimalziel für die Rückrunde.

In dem Sinne ein besinnliches Fest und einen guten Rutsch ins neue Jahr.

Vennisimo in Halle B

Im zweiten Spiel der noch jungen Saison ging es für unsere 1. Herren in der heimischen TT-Arena gegen den benachbarten TSV Venne.

Wir traten dabei ohne unseren Ausdauersportler Florian an, der berufsbedingt nicht dabei sein konnte. Dafür stieg unser Jugendtrainer Philipp Lauenstein nach 1 1/2 Jahren Pause wieder in den Ring. Riesen Dank dafür!

Eine Hiobsbotschaft ereilte unseren Gegner bereits Tage zuvor als Ihre Nummer 1 Michael Kühn sich gesundheitstechnisch für die Hinserie abmeldete. Daraufhin wurde der ehemalige Landesligaspieler Daniel Decker reaktiviert, der sich im Verlauf des Matches noch als Einzelpunktelieferant erweisen sollte.

Wir starteten ordentlich in die Partie und gingen durch einen 3:1-Erfolg von Markus und Stefan gegen Titgemeyer M./Decker in Führung. Erwartungsgemäß konterten Büttner/Dermer mit einem 3:0 über Thomasz und Philipp.

Unser Doppel 3 mit Matze und Sascha spielte 2 1/2 Sätze die Kombi Titgemeyer F./Meinert-Moog an die Wand. Bei 2:0 und 6:1-Führung im dritten Satz schien die Angelegenheit gelaufen. Die kluge Auszeit der Venner brachte jedoch die Wende und uns aus dem Konzept. Auch im vierten Satz nahm das Ganze einen ähnlichen Verlauf. 7:1-Führung und leider nicht zu Ende gespielt. Satz 5 war dann eine klare Sache für Titgemeyer/Meinert-Moog.

In den Einzeln waren wir dann nicht chancenlos. Thomasz erwies sich in beiden Matches als Spätstarter und ging in seinen Sätzen fast immer in Rückstand. Trotz alledem war er gegen Büttner mit 3:0 und Dermer mit 3:1 erfolgreich.

Stefan schnupperte zwischendurch gegen Dermer an einem Überraschungscoup. Satz 2 10:6-Führung und nicht nach Hause gespielt. Satz 3 gewonnen. Da war was drin. Gegen Büttner wurde viel Lehrgeld bezahlt und zwei Satzbälle in Satz 3 verspielt.

Markus machte es besser und holte einen verdienten Zähler gegen Linkskralle Manni Titgemeyer. Gegen Bruder Fritz lief für unsere beiden Mitte-Spieler (Matze und Markus) nicht viel zusammen.

Im unteren Paarkreuz spielte Ersatzverstärkung Philipp gegen Decker solide mit und konnte mit seinem ersten Duell nach langer Zeit zufrieden sein. Sascha hatte gegen Meinert-Moog alles in der Hand. Was bei Kollege Thomasz als Aufholjagd jedes Mal funktionierte, war nun beim Venner der Fall. Beide ersten Sätze nahm er unserem 5er nach Rückstand noch aus der Hand und besiegelte damit seinen Erfolg.

Insgesamt eine 4:9-Niederlage, die durchaus hätte enger gestaltet werden können und Motivation für die nächsten Aufgaben gibt!

Nächste Woche Samstag geht es für uns dann gleich wieder weiter. Dann ins 100 km entfernte Hundsmühlen, wo die Manschaft vom HTV um Spitzenspieler Marek Janssen auf uns wartet.

Da freuen wir uns schon auf das leckere Bier und Abendessen im Anschluss. Munter bleiben. 😉

3. Herren verweilt auf dem Relegationsplatz

Letzten Mittwoch stand unser sechstes Rückrundenspiel auf dem Plan. Zuhause gegen Venne. Ein paar Stunden vor dem Spiel musste sich Marian leider krankheitsbedingt abmelden. Justus wurde rasch reaktiviert, der eigentlich pausieren wollte, damit Florian in der Mitte spielen kann.

Also Aufstellung: Christoph Gringmuth, Ulrich Kasselmann, Justus Treubel, Florian Remark, Andreas Hakemann und der Autor.

Venne überrascht mit der Anwesenheit von Daniel Decker, allerdings ohne Sportdress und Spielgerät. Die Grippe grüßt auch hier. Wir liegen also schon mal 3:0 vorne.

Uli und der Autor können gegen Doppel 1 von Venne in vier Sätzen gewinnen. Justus und Andreas müssen hingegen ihre erste Doppelniederlage der Saison gegen Rosenke und Meyer-Holtkamp hinnehmen. Hochgerechneter 4:1 Zwischenstand.

Christoph muss oben nach 2:0 Satzführung richtig kämpfen, um im fünften Satz doch noch mit 11:9 das bessere Ende für sich zu haben. Justus tut sich schwer gegen das Material von Rosenke und gratuliert nach 1:3 Sätzen. Das Spiel von Florian gegen Heinrich Decker entwickelt sich zu einem richtig guten Spiel. Decker mit Spitzenblocks, Topspins und sonstigen sensationellen Schlägen, die Florian oft genug zur Verzweifelung bringen. Am Ende siegt Florian mit dem stärkeren Siegeswillen in fünf Sätzen. Unten kommen beide Punkte. Andreas dreht einen 0:2 Satzrückstand gegen Erhard, der Autor siegt nach vier engen Sätzen. Andreas steht damit mittlerweile 7:0 und führt das untere Paarkreuz souverän an. Zwischenstand hochgerechnet: 8:2. Uli kann sich dann gegen Wolf durchsetzen und wir gewinnen am Ende mit 9:2 mit freundlicher Unterstützung der Venner 5er-Aufstellung.

Wir haben nun 12 Pluspunkte und dürfen vorerst an Fürstenau und Holzhausen vorbeiziehen und ein wenig Relegationsluft schnuppern.

Dass es ab jetzt ein richtig heißer Abstiegskampf ist, zeigt die aktuelle Tabelle:

So fühlt sich Relegation an

So fühlt sich Relegation an

Spielbericht: OSC III – TSV Venne II

 

3. Herren: Four Games – Zero Points

Auch die letzten vier Hinrundenspiele der 3. Herren in der 1. Bezirksklasse blieben leider ohne Punktgewinn.

Der knackige Spielplan ließ uns innerhalb von 8 Tagen vier Mal auflaufen.

Sa, 28.11. OSC III – Spvg. Oldendorf III
Endstand 2:9
Punkte durch Christoph und den Autor im Doppel sowie Christoph im Einzel

Mo, 30.11. TSV Venne II – OSC III
Endstand 9:4
Punkte durch Christoph und den Autor im Doppel sowie Christoph, Edeljoker Hajo und den Autor im Einzel
Besonderheit: Duschen nach Spielende kalt

Fr, 04.12. OSC III – TSV Riemsloh II
Endstand 2:9
Punkte durch Höppi und Christoph im Einzel
Besonderheit: Christoph siegt überragend mit 3:0 gegen Spitzenspieler Murat Sünnetci

Sa, 05.12. OSC III – Spvg. Fürstenau
Endstand 4:9
Punkte durch Höppi und Heinz-Peter im Doppel sowie Christoph, Edeljoker Tom und Carsten im Einzel
Besonderheit: Von 7 Fünf-Satz-Spielen konnten wir leider nur eins gewinnen

OSC III mit der roten Laterne (Quelle: pixabay.com; Foto: Amber Avalona; Lizenz: CC0 Public Domain)

OSC III mit der roten Laterne (Quelle: pixabay.com; Foto: Amber Avalona; Lizenz: CC0 Public Domain)

Hier gibt’s die Spielberichte:

*KLICK*

Hier die Abschluss-Tabelle der Hinrunde:

*KLICK*

 

Doppelnummer in Eversburg

Otto Wolff Stereoskopie, Lüneburger Heide, Ein alter Heidjer (Springhorn aus Wilsede) 1912, Bildseite Kopie

Gleich zwei Spiele in Eversburg (By Otto Wolff [Public domain], via Wikimedia Commons)

Während die 1. Damen heute schon um 14 Uhr in Wissingen antreten muss, tragen die OSC-Herren gleich zwei Heimspiele in der Eversburger OSC-Filiale an der Landwehrstraße aus.

Die 1. Herren empfängt die erste Mannschaft des TSV Venne und hofft nach dem Unentschieden in Oesede auf weitere Punkte im Kampf gegen den Abstieg aus der Landesliga.

Man darf gespannt sein, wie das Team von Thomas Levien die mehrwöchige Pause verkraftet hat und in welcher Verfassung sich die Venner sich ohne Mastermind Klaus Hellmann präsentieren. – Los geht’s um 15 Uhr.

Eine Stunde später startet auch die 4. Herren von Kapitän Burkhardt Arends einen weiteren Versuch, erstmals in der 2. Bezirksklasse zu punkten.

Das dürfte allerdings nicht einfach werden, denn der Gegner ist niemand geringeres als die TSG Burg Gretesch. Die Gretescher sind zwar auch schwer in die Saison gekommen ist (2:4 Punkte), können aber auf reichlich Routine bauen und haben in ihren Reihen einige Spieler, die auch schon in höheren Ligen ihr Können unter Beweis gestellt haben.

Beide Teams freuen sich über jede Unterstützung.

3. Mannschaft entführt wichtigen Punkt aus Venne

2001.Entführung der Helena(Helen) durch Paris-1750-Entführungsrondell-Sanssouci Steffen Heilfort

Während in der griechischen Sage Paris Helena entführt, entführt die Dritte einen Punkt aus Venne (Foto: Steffen Heilfort, CC-BY-SA-3.0, via commons.wikimedia.org)

Am 6. März stand für die dritte Garde der OSC-Herren eine schwere Aufgabe auf dem Programm. Auswärts musste unsere Truppe um Mannschaftsführer Justus Treubel in Venne antreten, gegen die das Hinspiel äußerst unglücklich mit 7:9 verloren ging.

Verletzungsbedingt musste Dominik passen, sodass wir mit fünf Mannen den Kampf antreten mussten. Doch es wurde noch schlimmer. Christian und Andreas schienen noch im Tiefschlaf zu sein und zeigten dadurch im Doppel eine bescheidene Leistung. Christoph und Justus machten es besser, allerdings reichte auch das nicht. Zwischenstand 0:3. Wenn man es genau nimmt sogar 0:5.

Sollte das alles gewesen sein? … Nein!

Stefan und Christoph machten den Anfang. Stefan gelang es dabei sogar, den Spitzenspieler der Liga Daniel Decker zu schlagen. In einem ansehnlichen Spiel brachte er Daniel mit seinem Aufschlag und seinem Block zur Verzweiflung und tütete den Erfolg nach fünf Sätzen ein. Christoph folgte ihm und triumphierte über den angeschlagenen Sebastian Decker.

Christian und Andreas bekamen es mit Heinrich Decker und Uwe Rosenke zu tun. Christian tat sich zunächst schwer und lag schnell mit 0:2 hinten. Clever stellte er sein Spiel um und setzte Heinrich mit weichen Topspins unter Druck. Das zahlte sich aus und brachte uns das 3:4. Andreas zeigte gegen Rosenke ebenfalls, dass er mit Köpfchen spielen kann und siegte in vier Sätzen.

Justus hingegen tat sich unten gegen Gerd Wolf sehr schwer und musste bei dem Zwischenstand von 1:2 richtig beißen. Nach einem Tipp von Christian stellte er sein Returnspiel um und wurde mit einem knappen Sieg belohnt. Zwischenstand 5:4.

Sollte hier eventuell noch etwa gehen? Christoph versuchte sich gegen Daniel Decker. Er spielte stark, kämpfte und zeigte phasenweise tolles Tischtennis, doch es sollte nicht reichen, schade. Stefan knüpfte an seine klasse Leistung gegen Daniel an und dominierte Sebastian nach Belieben, 6:5.

Unser starkes mittleres Paarkreuz mit Christian und Andreas schien dann ordentlich heiß zu laufen. Christian führte Rosenke förmlich vor, und auch Andreas schien von dem Spiel neben an beflügelt zu sein. Nach verlorenem ersten Satz drehte er auf und siegte verdient mit 3:1. Zwischenstand 8:5, ein Punkt war somit sicher. Wer hätte das nach diesem Start noch gedacht.

Justus konnte jetzt den Sack zumachen. Doch der formstarke Autor schwächelte. Gegen einen stark aufspielenden Reinhold Erhard konnte er nicht an sein sicheres Topspin/Blockspiel aus den vergangenen Wochen anknüpfen und gratulierte erdenklich knapp nach vier Sätzen. Da war durchaus mehr drin.

Jetzt konnte unser Schlussdoppel zeigen, was es drauf hat. Doch mit Daniel Decker und Uwe Rosenke stand ihnen ein in der Rückserie noch ungeschlagenes Doppel gegenüber. Unsere Männer spielten befreit auf und gewannen den ersten Durchgang deutlich. Satz zwei und drei allerding ging deutlich an die Venner Jungs. War es das schon? Nein! Christian und Andreas kämpften sich zurück und entschieden den Vierten für sich. Der Schlusssatz sollte über ein oder zwei Punkte entscheiden. Leider erwischten die beiden einen schlechten Start in den Satz und konnten diesen Rückstand nicht mehr aufholen.

Trotz alledem ein verdienter Punkt, den wir nach diesem Verlauf gerne aus Venne mitnehmen. Damit sollten unsere Jungs endgültig nichts mehr mit dem Abstieg zu tun haben.

3. Herren vom Pech verfolgt

Vom Pech verfolgt: die Dritte Herren. Von links nach rechts: Pech, die dritte Herren. Bild: Peter W. Thayer (Eigenes Werk) [CC-BY-SA-3.0], via Wikimedia Commons

Die dritte Herren vom Pech verfolgt (von links nach rechts: Pech, die dritte Herren).
Bild: Peter W. Thayer (Eigenes Werk) [CC-BY-SA-3.0], via Wikimedia Commons

Am Samstag früh um kurz nach Mitternacht war es amtlich: auch das dritte Heimspiel der dritten Herren in dieser Saison endete mit einer Niederlage.

Als spendierfreudiger Gastgeber erwiesen wir uns dieses Mal der Zweitvertretung des TSV Venne gegenüber. Immerhin: nach 6-9 und 5-9 in den letzten beiden Spielen, mussten wir uns dieses Mal mit dem knappsten aller möglichen Ergebnisse geschlagen geben: 7-9.

Spielbeginn: hoher Rückstand

Um 20.15 Uhr sieht es noch nicht unbedingt nach einem langen Abend aus. Dominik kommt heute „zum Einsatz“, ist allerdings nicht spielfähig und muss so seine zwei Einzel, sowie das Doppel schenken. Es steht also bereits 0-3, bevor die Begrüßungsreden gehalten sind. Zusätzlich fehlt uns unser Kapitän und Motivator Justus an diesem Abend, er wird vertreten von OSC-Ikone Jürgen Höpfner.

Venne tritt in Bestbesetzung an (drei mal Decker, sowie Rosenke, Erhard und Wolf) und sollte sich gut erholt zeigen – nach dem ersten Punktspiel am 7.9. sah der Spielplan eine zweimonatige Pause für unseren Gast vor.

Nach den Doppeln wird aus der 0-3 Hypothek ein 1-4: Andreas und Christian gewinnen gewohnt souverän in drei Sätzen, Marvin und Christoph verlieren knapp im Entscheidungssatz.

Oben sieht sich Christoph heute packenden Duellen mit Daniel und Sebastian Decker gegenüber. Gegen ersteren sieht es im ersten Satz nach einem klaren Sieg für den Spitzenspieler aus Venne aus. Doch Christoph kommt ran, kämpft sich in den fünften und ist dort auch bis zur Mitte des Satzes (7-7) dran, am Ende spielt Daniel Decker aber seine ganze Qualität aus und steuert einen weiteren 5-Satz Erfolg bei. Zwischenstand: 1-5.

Frühe Aufholjagd

In der Mitte sollten jetzt aber Punkte kommen: Christian spielt sehr intelligent gegen Rosenke und lässt diesem keine Chance. Andreas zeigt wie gewohnt konsequentes Angriffstischtennis und gewinnt in vier Sätzen gegen Heinrich Decker. Es steht also nur noch 3-5.
Unten brilliert „Höppi“. Gegen Erhard zeigt er eine fantastische Leistung und steht nach drei Sätzen als Sieger fest – Chapeau. Im anderen Spiel tut sich Marvin gegen Wolf schwer, kann jedoch mit dem Netz auf seiner Seite am Ende in vier Sätzen triumphieren. Zwischenstand: 5-5 und Hoffnung keimt auf.

Wer zweinull führt, der stets verliert

Nun ist Christoph erneut oben gefragt und zunächst sieht alles nach einem Erfolg aus. Leider reichen zwei deutliche Satzsiege am Ende nicht, denn Sebastian Decker stellt sein Spiel um und schafft es so tatsächlich, das Spiel noch zu drehen.

Doch ganz ohne 5-Satz Erfolg wollen wir uns heute nicht verabschieden. Andreas tritt gegen Rosenke an, beißt gegen das „zerstörerische Spiel“ zunächst auf Granit und liegt 0-2 hinten. Doch Andreas wäre nicht Andreas, wenn er nicht sein Spiel konsequent weiter spielen sollte und siehe da – der Erfolg stellt sich ein. Den Matchball im fünften Satz verwandelt er grandios mit mehreren knallharten Topspins, nachdem er jedes Mal eine ordentliche Ladung Unterschnitt von Rosenkes Noppe zurückbekam.

6-6 steht es, es fehlen noch zwei Spiele zum Punktgewinn. Und es sieht gut aus, denn Christian spielt gut gegen Heinrich Decker und kann sich eine 2-0 Satzführung erspielen. Unglaublich aber wahr: auch hier führt eine 2-0 Satzführung am Ende zu einer knappen, bitteren Niederlage. Immerhin kann sich Marvin am Nachbartisch gegen Erhard in drei knappen und teils ziemlich lauten Sätzen durchsetzen, so dass der Zwischenstand 7-7 heißt.

Dass es am Ende nicht reicht, ist in der Folge niemandem vorzuwerfen. Wolf spielt sich gegen Jürgen bereits in einen Lauf und dass, obwohl Jürgen gut drauf ist und durchaus Chancen hat. Im Abschlussdoppel laufen Erhard und Wolf dann richtig heiß und triumphieren in vier Sätzen gegen Andreas und Christian.

Dritte Halbzeit

Nach einem harten Kampf ist die Enttäuschung natürlich riesig, denn ein Punkt wäre heute mehr als verdient gewesen. So aber stehen wir am Ende erneut mit leeren Händen da. Nach einigen Kaltgetränken mit nicht minder niedergeschlagenen Kollegen aus der Fünften und sehr zufriedenen Gästen legt sich die Enttäuschung aber langsam und wichtigere Themen im Leben kommen auf die Tagesordnung, die mit ausreichend Kaltgetränken bis in die Morgenstunden diskutiert werden wollen … 😉

Unser nächstes Spiel findet am Samstag (15.11.) in Riemsloh statt, vielleicht klappt‘s ja dann auswärts wieder.

Trübes TT-Wochenende für die OSC-Teams

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Ein trübes Wochenende für die OSC-Mannschaften (Foto: Nevit Dilmen, CC-BY-SA-3.0, via commons.wikimedia.org)

Haste Scheiße am Fuß, haste Scheiße am Fuß!

(A. Brehme)

Das war rein sportlich gesehen wirklich ein Wochenende zum Abgewöhnen. Ein mickriger Punkt aus fünf Begegnungen, mehr sprang für den OSC nicht heraus.

Doch der Reihe nach.

Auswärts

Die Achte fuhr am Freitag unterstützt von Felix Meyer, der für den verhinderten Jonas Baars eingesprungen war, nach Hellern. Doch mehr als ein gewonnenes Doppel (Kruse/Eckardt) und ein Einzel (Eckardt) war nicht drin. Mit 2:7 blieben die Punkte in Hellern.

Die Vierte fuhr am selben Abend nach Gretesch, um im Kellerduell der 2. Bezirksklasse endlich zu punkten. Doch die TSG hatte etwas dagegen und nach dreieinhalb Stunden stand die Vierte abermals mit leeren Händen da. 7:9 hieß das bittere Endergebnis.

Zeitgleich in Halle B

Auch in Halle B lief es an dem Abend nicht sonderlich gut. Die Dritte empfing Venne 2 und ging nach einem 1:4-Katastrophenstart sogar mit 5:4 in Führung, um dann weit nach Mitternacht doch mit 7:9 das Nachsehen zu haben.

Auf der anderen Hallenseite spielte zeitgleich die Fünfte in einem Kreisligaduell gegen RW Sutthausen. Zwar ohne ihre Nummer 1, Lasse Treger, dafür aber erstmals mit Tom Heiber, der ihn mit zwei Siegen bestens vertrat und auch mit dem formstarken Jan-Hendrik Mons, der ebenfalls doppelt punktete.

Nach einem 7:3-Blitzstart riss plötzlich der Faden bis Jan-Hendrik des letzte Einzel des Abends gewann, so dass es mit einer 8:7-Führung ins Schlussdoppel ging. Das Doppel ging bis in den fünften Satz und auch hier hatte der OSC nicht das nötige Glück. Mit 9:11 gingen Satz und Spiel verloren, so dass die Sutthauser durch das 8:8 einen Punkt mit nach Hause nehmen konnten, den wir sehr gerne behalten hätten.

Halle B am Samstag

Am Samstag um 16 Uhr dann das große Wiedersehen der Ersten mit Alexander Dubs und Sebastian Kerssen, die in dieser Saison bekanntlich für den TuS Lutten aufschlagen.

Zur Überraschung der meisten Anwesenden starteten die Luttener sogar mit ihrer verletzten Nummer 1 Marvin Schlicker im Doppel. Doch das konnte der OSC nicht zu seinem Vorteil nutzen. Alle drei Doppel gingen weg.

Im Anschluss konnte auch das obere Paarkreuz (Kersenfischer und Levien), trotz guter Spiele nicht punkten und so nahm das Verhängnis seinen Lauf.

Auch Markus Frankenberg fand in seiner Partie gegen Sebastian Kerssen nach gewonnenem ersten Satz nicht mehr zurück in seinen Konzentrationstunnel und verlor. Matthias Cramme stand gegen Alexander Dubs auf verlorenem Posten und Marian von Oy konnte sein Spiel nicht durchbringen.

So blieb es Dirk Moldenhauer vorbehalten, den Ehrenpunkt für den OSC zu holen, weil Kersi auch im zweiten Einzel nicht das nötige Glück hatte, um gegen Ackermann zu punkten. Endstand 1:9.

Auch wenn Lutten der klare Favorit war, so war das doch eine ziemliche Klatsche, von der sich die Jungs hoffentlich bald erholen.

Fünf OSC-Teams im Wochenendeinsatz

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Großeinsatz am Wochenende für die OSC-Spieler (Deutsche Fotothek‎, CC-BY-SA-3.0-de, via Wikimedia Commons)

Fünfmal haben OSC-Mannschaften an diesem Wochenende die Chance, wertvolle Punkte im Ligabetrieb zu sammeln.

Los geht’s am Freitag, wo sich die 8. Herren in Richtung Hellern aufmachen muss, um dort um 19:45 Uhr gegen Ulli Harder & Co. zu spielen. Keine leichte Aufgabe für Joachim Kruse und seine Mitstreiter.

Die 4. Herren fährt derweil in die Gegenrichtung zur TSG Burg Gretesch, um um 20 Uhr in einem Kellerduell der 2. Bezirksklasse mit neuer Motivation die ersten Punkte der Saison zu ergattern.

In unserer Halle B starten gleich zwei Partien. Die 3. Herren empfängt die Zweitvertretung des TSV Venne und will gegen den Aufsteiger nach zwei unglücklichen Niederlagen zurück in die Erfolgsspur, während die 5. Herren versuchen werden, ihren Aufwärtstrend in der Kreisliga auch gegen das starke Team von RW Sutthausen zu bestätigen. Beide Spiele beginnen wie üblich um 20:15 Uhr.

Am Samstag um 16 Uhr bekommt es die 1. Herren in Halle B mit dem (selbst)erklärten Aufstiegsfavoriten TuS Lutten zu tun. Das dürfte in jedem Fall interessant werden, denn im Team aus Lutten spielen mit Alexander Dubs und Sebastian Kerssen zwei Aktive, die in der letzten Saison noch für den OSC spielten.

1. Herren: Gar nicht sooo schlecht …

Aussicht pump

1. Herren: Keine so schlechten Aussichten (Foto: Oliver Selaff (gemeinfrei), via Wikimedia Commons)

… wie der ein oder andere schon befürchtet hatte! 😉

Am Sonntag ging es in der Eversburg gegen den TSV Venne, der einen Tag zuvor den vor der Saison bereits von mehreren Seiten deklarierten Mitaufstiegsfavoriten TuS Lutten (der neue Club von Kersso & Dubsi) 9:5 schlagen konnte.

Und ohne die einzelnen Spiele en detail zu beschreiben hier die wesentlichen Punkte:

  • Fönfrisör à la Jean-Jacques Gelée und beeindruckte (okay, vielleicht auch verstörte) Gesichter der Gegner nach unserer neuen Begrüßung. Fanden wir gut, behalten wir bei.
  • Doppelkonstellationen überraschend in Ordnung: Understatement im Doppel 1 (Markus und Doppel 1…), Ausweichaktionen in Doppel 2 (Kersi und Thommy umlaufen sich gegenseitig in großartiger Manier) , Grazie und Anmut im 3er Doppel (Links-Rechts angeführt von Kuhli)
  • oben nichts zählbares, Kuhli und Kersi aber jeweils mit Matchbällen
  • wir haben wohl die unangenehmste Mitte der Landesliga Weser-Ems! Und sind stolz darauf! Frankie und Thommy holen ein 2:2
  • unten auch Matze Cramme mit Matchball. Das wird. Marian meine Lieblingsüberraschung des Tages: Heiß, ehrgeizig – und gut! Nach 2:0 Satzführung dankt er dem Publikum für den Support und zieht das Ding bis in die Verlängerung des Fünftem! So jung und schon so ausgebufft! Chapeau!

Fazit

Das Beißen optimieren und 2-3 sichere Bälle mehr treffen – dann haben wir realistische Chancen um den Ligaverbleib zu kämpfen!