Archiv für den Monat: April 2013

So geht’s auch: Tischtennis ohne Arme

Dieses Netzfundstück enthalte ich euch schon eine ganze Weile vor, aber jetzt muss es endlich raus. 😉

Wen Ibrahim Elhoseny nicht beeindruckt, dem ist wirklich nicht mehr zu helfen.

Never Say Never – Ibrahim Elhoseny spielt Tischtennis ohne Arme

Und zwar nicht irgendwie und irgendwo sondern bei den Afrika-Meisterschaften. Der Ägypter führt die Kelle mit dem Mund, während er die Angaben mit dem Fuß ausführt. Dieser leider viel zu kurze Clip mit dem schönen Titel “Never Say Never Again” zeigt ihm im Match gegen den Südafrikaner Johan du Plooy.

Quelle: <http://schleckysilberstein.de/2012/12/22/never-say-never-ibrahim-elhoseny-spielt-tischtennis-ohne-arme/>

Das verdammte Kleingedruckte …

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Sie sind wieder vereint: Fynn Pörtner und Jan-Hendrik Gessat!

Gestern verkündeten wir noch die sensationelle Neuverpflichtung von Fynn Pörtner. Heute müssen wir dem ganzen einen Riegel vorschieben.

Denn nach notarieller Begutachtung durch Herrn Dr. Jan-Hendrik Gessat ist der geschlossene Vertrag zwischen Fynn und dem OSC als nichtig anzusehen.

Auch der OSC, vertreten durch die Rechtsbeistände Dirk Moldenhauer und Dr. Michael Rutemöller konnte das Ruder in dem sehr kurzfristig abgehaltenen Eilprozess (vorm Osnabrücker Sportgericht) nicht rumreissen. 😉

Somit weisen wir nochmal auf unser aktuelles Gesuch hin:

2. Herren mit spektakulärer Neuverpflichtung!

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Nach frischer Vertragsunterzeichnung: Stefan Härtel mit Neuverpflichtung Fynn Pörtner vom TSG Dissen!

Es ist raus! Nachdem schon so einige Gerüchte im TT-News Forum die Runde machten und massiv Druck durch die lokalen Medien ausgeübt wurde, hat sich der OSC-Vorstand entschieden, dieses so wohlgehütete Geheimnis zu lüften.

Fynn Pörtner, aktueller Verbandsliga-Spieler vom TSG Dissen wechselt zur kommenden Saison zum Osnabrücker SC. Und das nicht etwa in die Landesliga zur 1. Herren um Jörg Kuhlmann, sondern zur Aufstiegsmannschaft der 2. Herren, die die Meisterschaft in der Bezirksklasse feierten.

„Stefan und ich blicken auf eine erfolgreiche 2er-Turnier- und Doppelzeit zurück. Da wollen wir ansetzen und noch für die ein oder andere Überraschung sorgen“, so Pörtner im Interview mit der Neuen Osnabrücker Zeitung.

Die finale Unterschrift gab es vor einer Woche auf dem Bezirkspokalfinale in Hude. Während die Jungs unserer 2. Herren sich in den Pausenzeiten frisch machten, wurden die letzten Vertragsdetails (inklusive Ablösesumme von 50.000 € bei vorzeitigem Wechsel) ausgemacht.

Zum Zeitpunkt der Vertragsunterzeichnung glaubte Fynn nicht mehr an den Aufstieg seiner Truppe. Da Konkurrent Ritterhude gegen Hittfeld genau ein Spiel zuviel abgab, reicht es dann doch noch zur Relegation und dem wahrscheinlichen Aufstieg in die Oberliga. Herzlichen Glückwünsch von hier aus an die 1. Herren aus Dissen!

Pech für Fynn, der schon unterschrieben hatte und kein 14tägiges Widerrufsrecht (wie z.B. bei Internetgeschäften) besitzt. 🙂

P.S.: Auflösung dieser News gibt es hier: *klick*

Wer wird Millionär? mit Tischtennis!

tv-kupferdreh-wer-wird-millionärDer St. Pauli-Mitgliederbetreuer Thomas fand sich nach der Ausscheidungsfrage, in der es um die Zuordnung von Musikrichtungen zum passenden Künstler ging, auf dem Kandidatenstuhl bei Günther Jauch wieder.

Bis zur 32.000 €-Frage war er „locker“ durchgekommen, dann aber die Frage, die auch der Star-Moderator Jauch nicht beantworten konnte:

Zur Standardausrüstung welcher Profisportler zählen Kleber, Pinsel und Andruckrolle?

(a) Kanuten (b) Golfer
(c) Springreiter (d) Tischtennisspieler

Thomas selbst war nach Jauchs Frage erst einmal ohne jegliche Richtung. Nach dem Durchlesen wollte er die Antwort Tischtennisspieler gleich für’s Erste ausschließen. Er entschloß sich für den Telefonjoker. Der aber hatte noch weniger Peil und tendierte Richtung Antwort „Springreiter“, um aber 500 Milisekunden vor Auflegen auf die Frage „Bist du Dir sicher?“, ein „Sicher, nicht!“ zu erwidern.

Zweifel blieben und er entschied sich für den Zusatzjoker und einen jungen Mann aus dem Publikum. Mister X entpuppte sich als Spieler vom TV Kupferdreh (http://www.kupferdreh-tt.de) und konnte erstaunlicherweise die richtige Antwort zum Besten geben.

Jauch, immer noch perplex, verstand die Materie immer noch nicht so recht. „Sind dann 10 Beläge übereinander geklebt?“, fragte er verdutzt und fügte nach Auflösung in seiner oberlehrerhaften Art hinzu, dass nur wasserlöslicher Kleber eingesetzt werden darf.

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Berlin Style Ping Pong

„Berlin Style Ping Pong“, das klingt doch gleich viel cooler als der gute alte „Rundlauf“, oder?

Das Ganze einfach unter neuem Namen und statt auf dem Schulhof nun in der Kneipe, fertig ist der neue Trendsport. – Und hier scheint der Trend ausnahmsweise mal in der umgekehrten Richtung zu laufen: von Deutschland/Berlin in die USA.

Wie dem auch sei: Tischtennis als Mittel zur Völkerverständigung. – Find‘ ich gut!

Tischtennisbundesliga: Halbfinalhinspiele kompakt

Für diejenigen unter Euch, die am Sonntag die Playoff-Halbfinalspiele nicht live vor Ort oder im Netz verfolgen konnten, gibt es einen tollen Service vom Verband: „TTBL KOMPAKT“. Das ist ein kommentierter Zusammenschnitt der besten Ballwechsel der beiden Partien:

  • Saarbrücken (Steger, Tokic, Monteiro) vs. Ochsenhausen (Apolonia, Ryu, Skachkov)
  • Bremen (Chuang, Crisan, Cioti) vs. Düsseldorf (Walther, Boll, Baum)

2. Herren mit Bronzemedaille beim Bezirkspokal!

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v.l.n.r.: Maskottchen Danica, Oli ‚TheBeast‘ Aprile, Pascal ‚Woandershinschau‘ Beckmann, Stefan ‚Perplex‘ Härtel und Uli ‚PopEye‘ Kasselmann!

Nach dem erfolgreichen Match gegen die Nortruper am Samstag hätte man sich gut in die TT-Pause verabschieden können.

Aber nein, die Zweite musste durch den Sieg gegen Baccum noch einen draufsetzen und zu 10 Uhr am Sonntag in Hude „antanzen“. 8 Uhr Abfahrt in Osnabrück mit einer prognostizierten Ankunftszeit gegen 9:20 Uhr.

Daraus wurde aber nichts. Die A1 gesperrt und der langsamen Karavane folgend, später auch durch Wälder und Reiterhöfe von Oli Apriles Navi geschickt, erreichen wir Punkt 10 Uhr die heiligen Hallen des TV Hude.

Während die Ansprache schon lief, fanden wir uns also auf den Bänken ein und hörten noch rechtzeitig den Aufruf: MTV Jever gegen Osnabrücker SC. Es sollte sich leider bewahrheiten, dass es ohne großes Einspielen gegen starke Gegner sehr schwer werden würde. 😉

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2. Herren setzt Schlusspunkt gegen Nortrup!

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Stefan Neßlage knackt unsere Nr. 1 im Fünften!

Unsere 2. Herren hat sich am letzten Spieltag dieser Saison keine Blöße gegeben und ein aktives Eingreifen in den Abstiegskampf verhindert. Mit voller Truppe reisten wir am Samstag nach Nortrup (mit der Gewissheit, dass es am nächsten Tag in Hude im Pokal weiter gehen würde) und zeigten uns noch einmal von einer mehr als passablen Seite.

In der Ansprache verpasste es Captain Thomas Levien auf zwei besondere OSCler hinzuweisen, die bis dato in der Rückserie eine weiße Weste mit sich trugen und auch weiterhin behalten wollten. Die Rede war von Thomas (oberes PK) selbst und Uli Kasselmann, der im unteren Paarkreuz zuhause ist.

Auch wenn Burkhard Müller erwähnte, dass die Nortruper Jungs die Zweite, durch den Sieg gegen Belm, zum Meister machten, so konnte auch dies uns nicht davon abhalten weiter aufs Gaspedal zu drücken. Wir wollten das letzte Spiel mit Bravour durchs Ziel bringen. Und das taten wir.

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1. Herren kann für weitere Landesligasaison planen

Fritz Wagner Holländische Handelsherren beim Planen der nächsten Tour

Die 1. Herren plant bereits für die neue Saison in der Landesliga (Bild: Fritz Wagner, Quelle: commons.wikimedia.org)

Seit gestern Abend ist es nun amtlich. Unsere erste Herrenmannschaft kann ein weiteres Jahr für die Landesliga planen.

Nach dem sehr spannenden Endspurt und den beiden richtungsweisenden Endspielen gegen die SF Oesede II (9:5) und der Spvg. Niedermark (9:7) konnte sich die Mannschaft um den Spitzenspieler Ulrich Kersenfischer zum Schluss knapp in der Tabelle durchsetzen und erreicht den letzten überlebenssichernden 7.Platz und ist somit für eine weitere Saison in der Landesliga qualifiziert.

Bereits nach dem letzten Wochenende stand nach der Niederlage unseres Konkurrenten SF Oesede II gegen den Spitzenreiter aus Laxten der sichere Klassenerhalt fest. Allerdings konnte vom Tabellenplatz 5 – 7 auf Grund der engen Tabellensituation noch alles erreicht werden. Da der OSC aber bereits alle Spielen bestritten hatte, lag es an den restlichen Spielen der anderen Mannschaften, welcher Platz es nun endgültig werden würde.

Nach dem letzten Spieltag steht nun fest, dass Rastede und Meppen den schweren Weg in die Bezirksoberliga antreten müssen.

Oesede II kann sich über die Relegation noch retten.

Hier die abschließende Tabelle:

tabelle_osc1

Ein kurzes Statement zur Planung für die nächste Saison:

  • Systemtraining ist ab sofort mindestens drei Mal wöchentlich angeordnet, an dem die komplette Mannschaft teilnehmen muss
  • Doppeltraining ist zusätzlich zwei Mal wöchentlich bei einer Bilanz von 13:17 notwendig
  • Für neue Verpflichtungen ist bereits der Manager der ersten Herren beauftragt worden; dieser ist sehr optimistisch
  • Kersi wurde ein neues Fahrrad (ohne Antrieb) besorgt, musste allerdings sein altes abgeben, sodass er auch in der nächsten Saison zur Höchstform auflaufen kann
  • Möta darf sich in Zukunft nur noch die Spiele des VfL Osnabrück ansehen und hat absolutes „Anfeuerungs“Verbot für den Erzfeind aus Münster

8. Herren holt die Meisterschale

Meisterschale

Die Meistermannschaft von links nach rechts: Julian Rickmann, Thomas Kessler, Patric Bachert und Michael Jans. Es fehlt auf dem Bild Andreas Stahmeyer. (Quelle: commons.wikimedia.org, Foto: Man77)

Am Ende sollte es in der 2. Kreisklasse knapp werden. Der VfL III drehte noch einmal richtig auf und zog am letzten Spieltag nach Pluspunkten und Spielen an der 8. Herren vorbei.

Gegen Voxtrup III musste ein Sieg mit 7:3 her, um auf der sicheren Seite zu sein.

Die Achte war durch den Wechsel jeweils in die Siebte von Andreas Stahmeyer schon zu Beginn der Rückserie und von Thomas Kessler in den letzen Spielen geschwächt.

Aus den letzen Spielen sah die Bilanz dann auch ziemlich durchwachsen aus: Jeweils unentschieden gegen Atter und Pye, deutliche Schlappe gegen VfL. Gegen Voxtrup lief dann mit der Ersatzverstärkung Jonas Baars wieder alles rund. Ein Doppel ging an Voxtrup, ein Doppel und die nächsten sechs Einzel an uns.

Damit ist die Achte Meister. Am Wochenende werden wir dann bei der Meisterfeier vom Rathaus winken und vom Karneval übrig gebliebene Rest-Kamelle werfen. Aus Umweltgründen fällt der Auto-Corso diesmal aus.

6. Herren verliert in Rückenlage

... auch ein schöner Rücken kann ... im Gustav-Amman-Park in Oerlikon 2012-04-19 18-02-54 (P7000)

6. Herren: Im letzen Saisonspiel mit argen Rück(en)problemen (Foto: Roland Fischer Quelle: commons.wikimedia.org)

Maik musste rücken und Stefan hatte Rücken, so konnte beide nicht mitspielen. – Keine guten Voraussetzungen für das letzte Saisonspiel der 6. Herren am Mittwoch Abend gegen den RW Sutthausen.

Immerhin bekommen wir aber unsere alte Nummer 1 aus der Hinserie, Markus Möller, zurück, und auch Michael Jans verstärkt das Team von Burkhardt Arends im unteren Paarkreuz.

Für den rausgerückten Maik Suelmann steigt Burkhardt hinauf zu Axel Schiemann ins obere Paarkreuz. Also dahin, wo die Luft erfahrungsgemäß am dünnsten ist. Markus Herbermann und Anton Große finden sich beide in der Mitte wieder.

Die Sutthausener können, anders als noch bei unserem 9:5-Hinspielsieg, als Thomas Herrschaft verletzungsbedingt passen musste, diesmal auf ihre Stammformation zurückgreifen. Das macht sich für uns gleich in den Doppeln unangenehm bemerkbar, denn unsere neue, bunte Doppelmischung kann leider nur ein Spiel für sich entscheiden.

Im oberen Paarkreuz zeigen die Sutthausener dann gleich mal, dass sie sich für heute etwas vorgenommen haben. Schließlich geht es für sie noch gegen den Abstieg. Beide Einzel gehen an sie.

Markus Herbermann hält in der Mitte dagegen und holt für uns den zweiten Punkt. Auch Anton will sich da nicht lumpen lassen und geht gegen Thomas Herrschaft über die volle Distanz. Doch am Ende fehlt ihm das Glück, und er verliert in der Verlängerung. Zwischenstand 2:5.

Unten sind wir am Zug. Markus und Michael lassen nichts anbrennen und bringen uns auf 4:5 heran. Oben läuft es heute aber einfach nicht. Obwohl Axel sogar, ohne es zu merken, seinen Ersatzschläger zum Einsatz bringt und ihn dann, nachdem er das Versehen bemerkt hat, mit Hinweis auf das Regelwerk auch nicht mehr wechseln darf. – Immerhin bringt ihn das dermaßen in Wallung, dass er ordentlich aufdreht und seinem Gegner alles abverlangt. Schade nur, dass ihm dann im fünften Satz die Luft ausgeht. Auch Burkhardt will sich nicht abschießen lassen. Er liefert Ralf Cordes einen guten Kampf, muss aber auch nach fünf Sätzen gratulieren. Spielstand 4:7.

Kann die Mitte helfen? Jein. Anton gewinnt zwar, aber auch Markus (Herbermann) kann sich mit Thomas Herrschafts unangenehmen Materialspiel nicht anfreunden. 5:8. Vielleicht geht ja unten noch etwas und wir retten uns ins Schlussdoppel? Das hätten wir gerne so, aber Wolfgang „Mr. Balou“ Dreher hat etwas dagegen. Markus (Möller) steht ihm gegenüber und spielt wirklich nicht übel, aber Wolfgang trifft in diesem Spiel einfach alles und so ist dieses Einzel und damit das ganze Spiel etwas überraschend schon nach drei Sätzen zu Ende und Sutthausen darf sich über zwei Auswärtspunkte und eine gelungene Revanche für die Hinspielniederlage freuen.

Für uns ist das nun das endgültige Ende der Resthoffnung auf Platz 2, die allerdings ja schon nach dem 8:8 gegen die Gretescher erheblich gelitten hatte. Beim Abschlussbier mit den Sutthausener lassen wir die Saison nochmal Revue passieren und sind so unzufrieden dann doch nicht. Schließlich konnten wir, abgesehen vom letzten Spiel, fast immer mit der Stammbesetzung spielen, und die Stimmung in der Mannschaft war prima.

Auf ein Neues in der nächsten Saison!

2. Herren: Es sollte ein Spitzenspiel werden …

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OSC-Grenzgebiet. Früher wurde man hier mit Gewehr begrüßt. Englisches Militär.

Am Samstag empfingen wir in den ehemaligen englischen Hallen in Eversburg die TT-Kollegen aus Belm.

Wer einen Blick auf die Tabelle riskierte, hatte erkannt, dass es sich um ein Aufeinandertreffen der beiden Großmächte in der 1. Bezirksklasse handelte.

Mindestens zwei Gründe gab es an diesem Nachmittag, die sich gegen die Formulierung „Spitzenspiel“ richten würden.

Zum einem war unsere 2. Herren vollständig von 1 bis 6 präsent. Zum anderen musste Belm auf Ihren Captain Thomas Kuschel verzichten, der bei der 1. Herren den Relegationsplatz gen Landesliga verteidigen sollte. Zudem war „Jokerstudent“ Andreas Lagemann nicht mit von der Partie, weswegen Anh Phan und Klaus Bensmann die Mitte bildeten.

Der zweite Grund lag in der Bedeutungslosigkeit dieser Partie. Aufgrund der Tatsache, dass die Nortruper den Belmern zwei Punkte im Kampf um Platz 1 abnahmen, war unsere Zweite zu weit enteilt und damit drei Spieltage vor Schluss nicht mehr einzuholen (siehe: Meisterschaftsfeier gegen Eicken).

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7. Herren: Klassenerhalt dank fantastischer Siegesserie

Bundesarchiv Bild 183-30117-0002, SC Turbine Erfurt Fußballmeister

7. Herren: Gefeierte Helden im Abstiegskampf (Foto: Wlocka; Kister; Quelle: commons.wikimedia.org)

Spektakuläre Wochen liegen hinter der 7. Mannschaft. Nachdem wir bereits vor gut vier Wochen gegen Sutthausen zum Siegen verdammt waren, um nicht schon vorzeitig abgestiegen zu sein und dies damals auch taten (9:5), folgten danach Siege gegen den Tabellenvierten Piesberg (9:7) und den Tabellenzweiten Gretesch III (9:7), die jeweils nach nervenzerfetzenden Abschlussdoppeln zu unseren Gunsten ausfielen.

Mit dieser Serie hatten wir uns für das letzte Saisonspiel am Freitagabend die Chance erarbeitet, mit einem weiteren Sieg den Klassenerhalt zu 100% aus eigener Kraft zu schaffen!

Gegner ist diesmal der VfL Osnabrück II, der, vom Verletzungspech geplagt, mit zwei Ersatzkräften anreist. Wir können in Stammbesetzung spielen. Dabei ersetzt Thomas Kessler den zwangsaufgerückten Markus Möller. (Nachdem sich Pascal mit seinem vierten Einsatz in der 3. Herren festgespielt hatte, musste in den Mannschaften darunter nachgerückt werden.)

Die Doppel beginnen furios: wir starten mit drei Siegen. Das letzte Mal gelang uns das beim SC Schölerberg: Endstand damals 9:6 gegen uns! – Wir waren also gewarnt. 😉

Diesmal geht es aber positiv weiter. Zwei Einzelsiege im oberen Paarkreuz für Vitali Belz und Hartmut Stiehl führen zu einem 5:0- Traumstart! Im Anschluss verliert Tom Ziemann sein Einzel recht deutlich gegen Fricke, und auch Julian Dierker schafft es gegen Lytze nicht sein Spiel durchzubringen. Wir bleiben mit 5:2 in Front.

„Mr. Zuverlässig“ Andreas Stahmeyer gewinnt gegen Recker und auch Thomas schafft es trotz einiger Netz- und Kantenbälle gegen Joshi in fünf Sätzen alles klar zu machen. Fast zeitgleich gewinnt Vitali auch sein zweites Einzel, sodass wir mit 8:2 führen und uns nur noch ein Punkt zum zwischenzeitlich nicht mehr für möglich gehaltenen Klassenerhalt fehlt.

Der neunte Punkt lässt dann allerdings auf sich warten! Hartmut und Tom verlieren beide in fünf Sätzen, und als auch Julian gegen Fricke das Nachsehen hat, stellt man sich schon langsam mental auf ein weiteres Abschlussdoppel ein. Das wäre dann das dritte Schlussdoppel im dritten Spiel hintereinander.

Doch da ist ja noch was bzw. wer! Nämlich Andreas, seines Zeichens Kapitän der 7. Herren und unverzichtbarer Leistungsträger, was die Rückrundenbilanz von 10:2 eindrucksvoll belegt. In einem spannenden Spiel, in dem jeder Satz denkbar knapp ausgeht (9:11, 9:11, 11:9, 11:9, 13:11), behält er am Ende die Oberhand und erringt den heiß ersehnten neunten Punkt, der uns den Nicht-Abstieg beschert.

Es ist für mich immer noch schwer zu begreifen, wie nach gerade mal einem Sieg in den ersten zwölf(!!!) Saisonspielen eine Siegesserie von vier Siegen in Folge möglich war, aber sie war möglich, und damit ist der Klassenerhalt gesichert! Das wurde anschließend bei einem von Justus Treubel gesponserten Buffett nochmal ausführlich besprochen, gefeiert und begossen. Danke dafür!

Saisonfazit

  • Vitali (11:5) und Andreas (10:2) spielen die beste Serie ihrer Kreisligakarriere.
  • In den wichtigen Spielen, vor allem aber in den wichtigen Heimspielen am Saisonende waren einige OSCler zur Unterstützung anwesend und hatten damit ihren Anteil an der grandiosen Siegesserie.
  • Trotz einiger Ausfälle, Aufrücken und Ähnlichem konnten wir letztlich, auch aufgrund des starken Ersatzes aus der 8. Mannschaft (Thomas, Julian, Michael), den Klassenerhalt durch eine geschlossene Mannschaftsleistung sichern und vorläufig sogar den 5. Platz erreichen.
  • Die Stimmung in der Mannschaft ist super. Hoffen wir, dass diese Mannschaft so bestehen bleibt. 😉

Beenden möchte ich diesen Artikel mit einer Phrase von unserem Team-Clown Julian: „Würde die Saison noch ein paar Spiele weitergehen, würden wir um den Aufstieg mitspielen!“ Damit wünsche ich allen eine trainingsreiche und erholsame Sommerpause. 🙂

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v.l.n.r.: Andreas, Thomas, Tom, Vitali, Julian und Hartmut