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Festumzug zum Blogeintrag Nr. 2.500!

Bundesarchiv Bild 102-00531, Treuenbrietzen, 500 Jahre Deutsche Schützen

Da ist er, der Festumzug anlässlich des 2.500sten Blogeintrags. (Bundesarchiv, Bild 102-00531 / CC-BY-SA 3.0 [CC BY-SA 3.0 de (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/de/deed.en)], via Wikimedia Commons)

Ein Beitrag in eigener Sache

Als Stefan Härtel am 25. August 2009 die erste Nachricht auf unserer Homepage veröffentlichte und die Website als Blog zunächst im Alleingang betrieb, hätte ich nicht geglaubt, dass das lange gut gehen würde.

Und ich fand meine Skepsis damals durchaus angebracht. Wieviele ambitionierte und mit viel Enthusiasmus begonnene Web-Projekte sind im Laufe der Jahre sang- und klanglos zugrunde gegangen, weil die Zeit fehlte, der Aufwand auf Dauer zu hoch war, die Motivation der Macher in den Keller ging, es kaum jemand zur Kenntnis nahm und man keine Mitstreiter fand.

Doch Stefan belehrte mich eines Besseren. Nicht nur, dass er beständig neue Nachrichten beisteuerte, es gelang ihm auch weitere Autoren zu gewinnen und mit täglich frischen TT-News eine treue Leserschaft zu gewinnen.

Seit Jahren rufen im Schnitt jeden Tag zwischen 70 und 100 Besucher unsere Seiten auf. – Und das sind längst nicht alles nur OSCler! Kein schlechter Wert für ein thematisch so einseitiges Blog. 😉

Besonders beliebt sind, das zeigen die Klickzahlen, die Spielberichte, die während der Spielzeiten mittlerweile von fast allen OSC-Teams – Ausnahmen bestätigen die Regel – mehr oder weniger freiwillig 😉 abgeliefert werden.

Auch wenn die reinen Ergebnisse bei Click-TT viel schneller abrufbar sind, so sind doch gerade die sehr individuellen Schilderungen der Spielverläufe und des Drumherums das Salz in der Suppe. Und die Kommentare, die man gelegentlich von Spielern anderer Vereine hört, zeigen, dass die Berichte auch andernorts aufmerksam gelesen werden.

Daher an alle Beiträgerinnen und Beiträgern aus den Mannschaften, die in der Vergangenheit fleißig Berichte geliefert haben und das auch hoffentlich weiterhin tun werden, heißen Dank. Ohne Eure Mitarbeit wäre das Blog nicht mal die Hälfte wert. Macht bitte weiter so.

Ach so, nicht dass das untergeht: Stefans Verdienste hatte ich ja eingangs schon erwähnt und hatte auch schon anlässlich des 1.000sten Blogbeitrags eine ultimative Lobhudelei auf ihn verfasst. Die habe ich eben nochmal überflogen und dabei festgestellt, dass es mehr dazu noch immer nicht zu sagen gibt.

Also Stefan, vielen Dank für Deinen unermüdlichen Einsatz und möge die Macht auch weiter mit dir sein. 🙂

Der allergrößte Dank geht aber natürlich an die treue Leserschaft. Ohne Euch hätten wir hier schon längst dichtgemacht.

Danke für’s mehr oder weniger regelmäßige regelmäßige Vorbeikommen mit Smartphone, Tablet oder PC.

Und wenn ihr Lob, Ideen, Kritik oder gerne auch eigene Beiträge und/oder Bilder habt, nur her damit.

Man liest sich
Stefan F.

Wer heute auch TTR-Punkte verlieren will …

ttr-falle

Wen erwischt es in Westerkappeln?

… der schließe sich Michael Hüls (Spvg. Niedermark), John Schönhoff (SV Wissingen) und Stefan Härtel (Osnabrücker SC) auf der Fahrt ins nahgelegende Westerkappeln (www.tt-summercup.de) an, um beispielhaft bei den Herren C bis 1700 TTR Punkte an den Start zu gehen. 🙂

Früher konnte man noch untrainiert auf Turnieren ein wenig rumdaddeln, den neuen Schläger ausprobieren, ein wenig mehr Ballonabwehr üben oder einfach mal nen schlechten Tag haben.

Die Tage sind längst vorbei, genauso wie diese als nur Niedersachsen aus (bis) der 1. Bezirksklasse mit Kreisliga Spielern aus Westfalen im Herren C Bereich spielen mussten.

Heute haben eher 1650-TTR Punkte aus Niedersachsen gegen 1550/1600 Punkte aus Westfalen ein dickes Problem. 🙂

Wie ist es letztlich ausgegangen ist und wer wieviele Punkte an die benachbarten Westfalen abgeben durfte erfahrt in den nächsten Tagen exklusiv bei tt-osc.de.

OSC erneut bei den Stadtmeisterschaften erfolgreich

Siegerehrung in der offenen Herrenklasse. V.l.n.r. Pascal Beckmann, Jörg Kuhlmann und Stefan Lauxtermann (SV Atter)

Siegerehrung in der offenen Herrenklasse. V.l.n.r. Pascal Beckmann (2. Platz), Jörg Kuhlmann (1. Platz) und Stefan Lauxtermann vom SV Atter (3. Platz). Es fehlt Andreas Hakemann (3. Platz). (Foto: Norbert Werner)

Die Stadtmeisterschaften, oder wie der Experte sagt die „Kreisindividualmeisterschaften Osnabrück-Stadt“, waren für die Aktiven des OSC auch in diesem Jahr wieder eine runde Sache.

Insgesamt drei erste, zwei zweite und fünf dritte Plätze waren das Ergebnis von zwei Tagen Turnierbetrieb in Sutthausen. Dort hatten der RW Sutthausen und der Piesberger SV in bewährter Manier am Samstag und Sonntag wieder ein rundum gelungenes Turnier organisiert.

In der offenen Herrenklasse war Jörg „Kuhli“ Kuhlmann diesmal nicht zu bezwingen. Zwar ließ sein Vereinskamerad Pascal Beckmann im Finale nichts unversucht, doch es reichte für ihn ebenso wenig wie für Andreas Hakemann, den Pascal im Halbfinale besiegte. Im Doppel setzte sich Jörg an der Seite von Rene Zietz vom VfR Voxtrup gegen Brockmann/Köstermann durch. Dominik von der Haar und Stefan Härtel schafften es bis ins Halbfinale.

In der Herren II-Klasse (bis 1550 Punkte) kam Turnierspezialist Markus Herbermann erneut bis in Finale, doch dort verhinderte Lukas Lampe vom SC Schölerberg eine erfolgreiche Titelverteidigung. Im Doppel bewies Rene Zietz erneut sein glückliches Händchen bei der Partnerwahl 🙂 seine Qualitäten. Hier gewann er den Wettbewerb gemeinsam mit Stefan Fangmeier gegen die Kombination Lampe/Weng (Schölerberg/VfL).

Bei den Herren III (bis 1400 Punkte) konnte OSC-Neuzugang Julian Essig überzeugen, wenn es auch nicht für den Gesamtsieg reichte. Er kam bis ins Halbfinale. Bis dorthin kam auch das OSC-Doppel Patric Bachert und Raphael Walter.

Die vollständigen Ergebnisse der beiden Turniertage gibt es bei Click-TT *hier*.

Alles in allem kein schlechtes Abschneiden für den OSC. Auf ein Neues im nächsten Jahr.

Markus Herbermann holt Silber in Westerkappeln!

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Markus Herbermann (2. v. l.) mit Platz 2 bei den Herren D!

Wie schon in den vergangenen Jahren waren wir auch dieses Mal beim Tischtennis Turnier von Westfalia Westerkappeln mit der OSC-TT-Abteilung vertreten.

Bisher konnten sich unter anderem Jörg Kuhlmann, Uli Kersenfischer, Tobias Krüger, Marc Scheundel, Philipp Lauenstein, Christoph Gringmuth, Mirko Kretschmer und Stefan Härtel unter den ersten Drei platzieren.

Und auch am vorletzten August Wochenende sollte die Erfolgsstory weitergehen.

Zuerst muss gesagt werden, dass sich die Westerkappelner leider dazu entschlossen haben, kein 2-er Mannschaftsturnier mehr auszurichten und stattdessen auf einen Einzelwettbewerb umzusteigen. So ging es also das erste Mal allein in die Schlacht.

Markus Herbermann nahm am Samstag an der Herren D-Konkurrenz teil und zeigte einmal mehr Nervenstärke in den entscheidenden fünften Sätzen.
In der Vorrunde setzte er sich gegen Alexander Benkhoff (VfL Ahaus) mit 3:0, gegen Florian Hagedorn vom TTV Mettingen mit 3:2 (11:9 im Fünften) und Holger Tietmeier (SV Dickenberg) mit 3:2 (11:8 im Fünften) durch.

Als Gruppenerster bestritt er gegen Marian Kabalec (Westfalia Westerkappeln) das Achtelfinale. Auch da reichte es mal wieder zu einem verdammt knappen Erfolg. Durch ein 11:9 in Satz 5 lebte der Traum vom Finale weiter.

Im Viertelfinale dann ein „Ausrutscher“. Es ging nicht über die volle Distanz, denn Daniel Cordon vom SC Arminia Ochtrup konnte mit 3:1 schon in Satz vier hinter sich gelassen werden. Durch das Erreichen des Halbfinales war jetzt schon der 3. Platz und Preisgeld sicher. Doch die Geschichte ging weiter, und auch Marcel Brück (SC Westfalia Kinderhaus) hatte mit 2:3 gegen Markus das Nachsehen. Allein Andreas Brand vom TTV Metelen vermochte den OSCler zu stoppen und setzte mit dem 3:1 ein Ausrufungszeichen.

Somit Platz 2 für Markus, ein voller Erfolg!!

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Sehr empfehlenswert, Westerkappeln ist ne‘ Reise wert!

Stefan Härtel entschloss sich kurzfristig am Sonntag bei den Herren C vorbeizuschauen und durfte nach dem Schlägerkauf bei pingpongtom seine ersten Trainingserfahrungen sammeln.

Das klappte am Besten mit Andrej Ruder (SF Oesede) im Doppel, der im Einzel die Osnabrücker Fahne hochhielt und Rang drei erreichte.

Als Doppel liess man sich nicht lumpen und ging relativ ungefährdet von Runde zu Runde. Erst im Finale hatte man es dann mit den „Brocken“ Grundmann / von Oy vom TTC Rahden zu tun.

Besonders der Landesligaspieler und Linkshänder Karsten Grundmann setzte Andrej und Stefan kräftig zu. Nach verlorenem Satz 1 gewöhnten wir uns an die Spielweise und gingen mit 2:1 in Führung. In Satz 4 wurden wir dann noch einmal überrollt, fingen uns aber schnell und machten im Fünften mit 11:3 alles klar. Gold im Doppel war der Lohn!

Hier noch die Ergebnisse im Detail:

Achtelfinale: 3:0 gegen Höltkemeyer/ Pape (TG Werste / SuS Veltheim)
Viertelfinale: 3:0 gegen Schwebel / Michelis (Westf. Westerkappeln /
Westf. Kinderhaus)
Halbfinale: 3:1 gegen Tegeder / Arulsivanathan (TTV Mettingen)
Endspiel: 3:2 gegen Grundmann / von Oy (TTC Rahden) – 11:3 im Fünften

Neulich beim öffentlichen Golftraining

Wie viele von Euch sicher wissen, sind unsere Abteilungsmitglieder Stefan Härtel und Markus Möller auch beinharte Minigolfer. Und Minigolf hat ebenso wie z.B. Darts, Indiaca, Prellball und Pool-Billard als ernstzunehmender Sport in der breiten Öffentlichkeit Akzeptanzprobleme.

Des ewigen Genörgels und Nasenrümpfens Außenstehender leid, haben die beiden nun neulich, wegen fehlender Platzreife und Clubmitgliedschaft gut getarnt, bei einem öffentlichen Golftraining den „echten“ Golfern mal gezeigt, wer wirklich „Händchen“ hat.

Glücklicherweise hatte ich mein Handy dabei und habe den ersten Probeschlag mitgefilmt. Danach versagte leider der Akku. Nachher konnte ich wegen der professionellen Maskierung nicht mehr genau erkennen, wer von den beiden abgeschlagen hat. – Ist aber auch egal, ich finde es sieht jedenfalls ziemlich professionell aus, und die anderen Golfer und Zuschauer waren ebenso verblüfft wie ich. Richtig staunen werden sie erst, wenn sie durch diesen Artikel erfahren, dass es ein Minigolfer war, der für diesen Schlag verantwortlich ist. 🙂

Nina Mittelham – nie gehört?

Das muss sich ändern, denn das 16-jährige DTTB-Talent Nina Mittelham vom TuS Bad Driburg (2. Liga) trumpfte bei der Jugend-EM in Ostrava (Tschechien) groß auf und holte sich gleich drei Titel (Einzel, Doppel, Mixed) und dazu noch Silber mit der Mannschaft! Glückwunsch, wirklich keine schlechte Ausbeute.

Dass das kein Spaziergang war, zeigt dieses Video, in dem sie im Finale gegen die Ballonabwehr der Kroatin Lea Rakovac – übrigens weder verwandt noch verschwägert mit dem Jacques Secrétin des OSC Stefan Härtel 🙂 – 42 Ballkontakte brauchte, um sich den Punkt zu holen.

Auf den Spuren von Philipp Lauenstein!

Philipp-Lauenstein-Foto-Egmont-Seiler

Phil Lauenstein erklimmt den Gipfel!

Erst im April hatte Philipp Lauenstein (Mitglied unserer Herren-Aufstiegsmannschaft in die 1. Bezirksklasse) mal wieder von sich hören lassen und in seiner Zweitdisziplin dem Laufen einen großartigen Triumph erringen können.

Mit einer Zeit von 38 Minuten und 53 Sekunden gewann er den 3. Osnabrücker Gipfelsturm und verpasste nur knapp den Streckenrekord. Vom Markt, durch das Heger Holz, am Rubbbenbruchsee vorbei und danach noch 269 Treppenstufen den Piesberg hoch. Einen Bericht über den 10 KM Lauf gibt es bei der NOZ-Online hier zu lesen. Schon zuvor hatte Philipp einige Titel erringen können und war zudem mit seiner OTB Mannschaft sehr erfolgreich unterwegs.

Mit seiner Leistung am Piesberg inspirierte Philipp den Autor … woraufhin ich mich Mitte Juni, zwei Wochen vor Start des Malteser Benefiz-Waldlaufs über 10,5 Kilometer für jene Veranstaltung registrierte. Die große Vorbereitung fiel weg und zwei kurze Joggingeinheiten mussten ausreichen, um für den 30.06.2013 gewappnet zu sein.

Schließlich wollte ich einmal hautnah miterleben, wie es sein würde beim Start in großer Gruppe zu beginnen und sich dann doch schnell durch unterschiedliche Tempo- und Konditionseigenschaften auf der Strecke zu verlieren.

Schnell verstrichen die zwei Wochen und Sonntag, der 30. Juni war gekommen. Um 10:20 Uhr sollte der Lauf beginnen. Gegen 9:50 kam ich am Bad Iburger Freden an bestaunte die Menge an Startern. Doch nicht alle hatten über die „Langdistanz“ gemeldet. Gegen 10 Uhr ging es schon mit dem 6,5 KM Lauf los.

An der Information entrichtete ich nun mein Startgeld in Höhe von 4 Euro und bekam dafür vier Klammern und die Startnummer 12 zugewiesen. Die meisten trugen Ihre Nummer vorne, ich wählte die hintere Variante und war erfreut als sich schnell jemand fand, der mir die 12 gut in Form auf dem Rücken des OSC-TT-Shirt platzierte.

Die Anspannung stieg stetig und die Toilette war ein guter Zufluchsort um ungewollten Balast kurz vor dem Start loszuwerden.

Einige bekannte Läufer, die man schon das ein oder andere Mal in den Osnabrücker Medien erblickte, wie z.B. Hans-Peter Igelbrink und Richard Frankenberg, waren auch mit von der Partie.

Mit Frank Wingbermühle hatte sich auch ein ehemaliger Tischtennisspieler von den Sportfreunden Oesede unter das Teilnehmerfeld gemischt.

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10:20 Uhr! Die Organisatoren greifen zum Mikrofon und bitten die Starter an die Linie. Ich nehme in noch motivierter Art und Weise ziemlich weit vorne Platz, sodass ich zwischen Platz 1 und 3 hänge. Der Weg den wir Starter einsehen können, verrät, es wird die nächsten Kilometer bergauf gehen. Ob das ein guter Einstand wird? Bloß nicht gleich überpowern, denke ich noch. Da fällt schon der Startschuss.

Die beiden vor mir scheinen nicht richtig gewillt nach vorne zu gehen. Da lasse ich mich nicht zweimal bitten und stoße nach ganz vorne. Yeaaah! Meine erste Führung in der noch jungen Lauferkarriere ;). Ich gebe die nächsten 50 m gut Gas und kann die Führung halten. Doch ich merke schnell, bergauf wirst du das Tempo so nicht halten können. Und schon geht die Nummer 2 an mir vorbei und setzt sich knapp vor mich. Weitere 50 Meter laufen wir nun hintereinander her, ich knapp im „Windschatten“ hinter ihm. Aber ich merke schon, das wird nichts. Er zieht an und ich kann nicht folgen. Hinter mir höhere ich gewaltige Schritte. Jetzt geht’s los.

Mehr und mehr werde ich am Aufstieg mit einer Leichtigkeit überholt. Igelbrink und Frankenberg „gehen“ locker vorbei. Hmpf!! Und jetzt kommt auch schon Frank Wingbermühle, den ich das letzte Mal an der Platte im oberen Paarkreuz der 1. Bezirksklasse noch mit 3:1 besiegen konnte. Aber so wie im Tischtennis scheint es hier nicht zu laufen. Frank „theTank“ tankt sich an mir vorbei und macht Platz um Platz gut.

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Nach noch nichtmal 400 m bin ich richtig k.o. und denke ans Aufgeben. Nein! Sage ich mir und hänge mich an die Startnummer 59 Mirko Biewald ran. 26 Läufer waren vorher an mir vorbeigestürmt, bedeutet: ich liege nun noch aktuell auf dem 27. Platz von 70 Teilnehmern.

Die Sonnenstrahlen kommen mehr und mehr durch die Blätter durch und ich lass mich davon begeistern. Hell ist gut ;).

Gut, denke ich, dass ich vorher nochmal für kleine Königstiger war. Denn sollte man jetzt kleine oder große Bedürfnisse haben, wäre eine gute Endzeit in weiter Entfernung. Die 59 und ich halten konstant unser Tempo und ab Kilometer 3,5 holen wir zwei Läufer wieder ein. Platz 25 hört sich super an, aber von mir aus könnte jetzt die Zielgerade sein. Übrigens gerade, bisher war hier noch nichts gerade. Immerman bergauf. Hechel!!

Kaum innerlich geschimpft wird es besser! Bei Kilometer 5 wird der Belag von Asphalt auf Waldweg gewechselt und die Steigungen hören auf.

Einzig der Belag macht einem zu schaffen. Da merkt man, dass die vorher gekauften Laufschuhe nicht für Waldwege gemacht sind. Aber nun hör auf zu meckern!! Herrliche Landschaftsbilder, kleine Pfade die zum Teil durch Matsch / Schlamm schwer passierbar sind und wo sich die anderen mit Ihren anders aussehenden Crossschuhen einen Vorteil verschaffen und nicht wie wir Hobbyläufer ständig wegrutschen. Aber ich soll ja nicht soviel schimpfen!! Herrliche Landschaft übrigens! 🙂

Die letzten Kilometer werden zur Tortour für mich. Wann sind wir endlich da? Ich kann der 59 nicht ewig in dem Tempo folgen. Auf Kilometer 8 bewahrheitet sich das Ganze. Jutta Voges vom TV Georgsmarienhütte läuft an uns vorbei und wird später im Ziel die besten Damenzeit erringen.

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K.O., aber glücklich!

Und tatsächlich, die 59 lässt sich nicht beirren und folgt Ihr. Da kann ich nicht mithalten und muss die beiden ziehen lassen. Ich wehre noch einmal hinter mir zwei Angriffe bravourös ab und freue mich tierisch als nach 10 Kilometer das Ziel zu sehen ist.

Gute 6-8 Sekunden mache ich dort nochmal gut. Ich erreiche den Zielbereich, wo schon der Moderator die eintreffenden Sportler mit der Zielzeit begrüßt. Bei mir wirds schwierig. Schließlich habe ich die Nummer 12 hinten platziert und der Moderator scheint meinen Namen nicht zu kennen.

Also werden die letzten 5 Meter rückwärts gelaufen und eine Endzeit von 50:23 Minuten bejubelt. 26. Platz von 70. Das kann sich sehen lassen. Hans-Peter Igelbrink gewinnt den Lauf mit einer Zeit von 39:37 Minuten.

Die Ergebnisliste zum Lauf ist übrigens hier einsehbar: *klick*

Am Ende kann ich sagen, dass es wahnsinnig verrückt ist, wie man sich ständig so quälen kann ;). Umso mehr Respekt habe ich vor Phil und den anderen Sportlern, die dieser Sportart und den Wettkämpfen kontinuierlich nachgehen.

Nichtsdestotrotz werde ich als Bad Iburger wahrscheinlich auch im nächsten Jahr bei diesem Benefizlauf wieder mit dabei sein!

Solche Retter (Malteser) haben Unterstützung verdient!

Waldner gegen Persson 2010: The Power of Ballonabwehr

Solche Show-Einlagen habt Ihr bestimmt schon des Öfteren gesehen, aber auch in dieser Perfektion?

Da können selbst:

  • Stefan„Vorhand-Topspins werden überbewertet, Ballonabwehr bringt die Punkte!“ Härtel,
  • Uli „Wer punktet schon mit einem Vorhandschuss, wenn es auch zehn Rückhand-Lobs hintereinander tun?“ Kersenfischer und
  •   Dirk„Klar könnte ich auch selber angreifen, aber Ballonwehr bringt einfach mehr Spaß und das Spiel dauert länger!“ Moldenhauer

noch etwas lernen. 🙂

Aus gegebenem Anlass: Die Stefan Härtel-Verherrlichung

Stefan Härtel: Blogger aus Leidenschaft

Tata! Dies ist der 1.000ste Eintrag in diesem Blog! Zählt es ruhig nach. Und weil er das ist, soll er auch ein ganz besonderer sein.

Und was wer wäre für den Jubiläumsbeitrag ein geeigneteres Thema als der Begründer und Hauptschreiber dieses Blogs selbst: Stefan Härtel?
Nebenbei bemerkt: Ich hatte Stefan schon vor einiger Zeit gebeten, sich selbst ein Thema für die Nr. 1000 zu überlegen, doch das hat er damals leichtfertig abgelehnt. Das hat er nun davon. 🙂

Er wird dies hier vermutlich gar nicht gerne lesen, aber ich finde, dass er sich das schon längst verdient hat: Die ultimative Lobhudelei!

Es gibt wohl kaum jemanden, der in der Osnabrücker Tischtennisszene so umtriebig ist wie Stefan. Jeder kennt Stefan und Stefan kennt jeden. Sein Engagement ist immer vorbildlich und seine Hilfsbereitschaft ist nahezu grenzenlos.

Dass er dabei stets freundlich bleibt, auch wenn es mal den ein oder anderen Ärger gibt, den er zumeist gar nicht zu verantworten hat, der ihm aber immer gerne angetragen wird, weil er sich halt immer kümmert, ist mir manchmal unbegreiflich finde ich bewundernswert.

Verlässlichkeit und Verantwortungsbewusstsein werden zwar gerne mal als altmodische und überflüssige Sekundärtugenden abgetan, aber wie Gemeinschaften wie z.B. unsere Abteilung ohne sie funktionieren sollen, habe ich ehrlich gesagt nie so recht verstanden. Für mich verkörpert Stefan genau diese Tugenden und deshalb können wir OSCler uns glücklich schätzen, dass er stets mittendrin und nicht nur dabei ist.

Also Stefan, vielen Dank für Deinen unermüdlichen Einsatz und auf die nächsten 1000 Blog-Beiträge, die hoffentlich nicht alle nur von Dir geschrieben werden müssen. 🙂

Grenzenloser Trainingseifer

Quelle: Wikimedia Commons

Quelle: Wikimedia Commons

Mittwoch, 18. Mai 2011, 20 Uhr. Die Tischtennissaison ist längst zu Ende, doch noch immer haben die wackeren Frauen und Männer des OSC nicht genug von ihrem Sport. Die älteren OSCler unter den Lesern hier werden sich vielleicht noch erinnern: Das war nicht immer so. 😉

Doch wen interessiert das jetzt noch? Trotz guten Wetters und Maiwoche sind auch diesmal in der Halle B wieder 11 Tische aufgebaut und alle sind besetzt! Es „wimmelt“ geradezu vor Aktiven aus allen Mannschaften. Neben den „Helden von Belm“, die vollzählig versammelt sind, sind auch einige Neuzugänge und Gastspieler dabei.

Auch die 1. Herren ist gut vertreten. Sogar „enfant terrible“  Uli Kersenfischer steht an der Platte. Und anders als Felix Magath in Sachen Diego, denkt Herrenwart Stefan Härtel nicht mal im Traum daran, Kersi aus disziplinarischen Gründen in die Kreisklasse zu verbannen. Und auch der gerüchteweise ins Spiel gebrachte Transfer an vermutlich durchaus interessierte Vereine ist derzeit kein Thema in den Überlegungen der Abteilungsleitung, denn die erforderliche Ablöse wäre einfach zu hoch. – Noch dazu findet man einen so hoch veranlagten Spieler eben nicht an jeder Ecke. Wir werden also auch weiter mit Kersis Eskapaden leben müssen. 🙂

Doch zurück zum Thema. Wie erklärt sich nun eigentlich diese überwältigende Trainingsbeteiligung? Ohne das im Augenblick im Detail empirisch unterfüttern zu können, wage ich mal folgende Hypothese:

„Nach der Saison ist vor der Saison!“

Genau diesen ewiggrünen Kalenderspruch frei nach Sepp Herberger haben die OSCler nämlich nunmehr als unumstößliche Wahrheit verinnerlicht. Gilt es doch ab Herbst schon wieder, das bislang Erreichte zu verteidigen, auch wenn es für das ein oder andere Team, in welcher Besetzung auch immer, sehr schwer werden dürfte. – Und wenn es dann doch schiefgehen sollte, an mangelndem Training kann es jedenfalls nicht gelegen haben.

Soweit die These, nun weiter mit Training! 🙂

TT-Cup in Rödinghausen: Wir kommen!

Heute gehts zum Tischtennis Pokalturnier nach Rödinghausen. Marvin Nebel, Stefan Härtel (zweite Herren), Justus Treubel (3. Herren) sowie Jan-Eike Dreier (letzte Saison noch bei uns spielend) und unserer Trainingspartner Sven Häring aus Westerkappeln begeben sich heute in die Herren D Konkurrenz die bis NRW Bezirksklasse ausgeschrieben ist.

Weitere Details zum Turnier erhaltet Ihr in unserem Turnierkalender.

TT-Turnier in Westerkappeln: Uli & Jörg holen Silber bei Herren B!

Noch mehr gute Neuigkeiten gibt es vom 1. Summer Cup aus Westerkappeln zu berichten. Nachdem bereits am Freitag unser Mitglied der 1. Herren Jörg Kuhlmann mit Partnerin Leonie Bülters bei der Konkurrenz Mixed B die Bronze Medaille holte und bei der Herren C Konkurrenz Härtel / Kreusch unter den ersten Acht landeten, erzielte die Kombi Uli Kersenfischer / Jörg Kuhlmann nach dem Erfolg in Langförden (wir berichteten: *klick*) abermal eine Platzierung auf dem Podium.

Erst im Finale musste man sich der Konkurrenz geschlagen geben und bestätigte mit Platz 2 den positiven Aufwärtstrend.

Glückwunsch Jungs, weiter so 🙂

2er Turnier in Westerkappeln: Es geht los! – (Stand 20:20 Uhr)

Um 10:45 starten wir heute morgen von Osnabrück gen Westerkappeln, wo an diesem Wochenende die Premiere des 2er Summer Cup Pokalturniers stattfindet. 18 Platten stehen Westfalia Westerkappeln für diese Veranstaltung zur Verfügung und hoffen, dass diese am Ende auch immer gut gefüllt sein werden.

Im Herren C Turnier treten wir mit den Paarungen Marvin Nebel / Jan-Eike Dreier sowie Dominic Kreusch / Stefan Härtel an. Unser Ziel ist es weiterhin Matchpraxis zu sammeln um somit für die kommende Bezirksklassen Saison gut gerüstet zu sein.

Sollten wir Internet haben, werden wir euch zwischendurch mit ein Paar Ergebnissen auf dem aktuellsten Stand halten.

Gruppe:
Nebel / Dreier vs. Auringer / Vogt [ 3 : 0 ]
Nebel / Dreier vs. Neuhäuser / Ristau [ 0 : 3 ]
Nebel / Dreier vs. Strotmann / Schulze [ 1 : 2 ]

Nebel / Dreier als Gruppendritte raus!

Gruppe:
Kreusch / Härtel vs. Friesen Mönnighoff [ 0 : 3 ]
Kreusch / Härtel vs. Merkien / Opitz [ 3 : 0 ]
Kreusch / Härtel vs. tba [ 3 : 0 ]

Kreusch / Härtel als Gruppenzweiter weiter!

Playoffspiele / Turnierbaum wird bekanntgegeben, sobald er raus ist!

Playoffs:
Achtelfinale: Kreusch / Härtel vs. Name entfallen 🙂 3:0
Viertelfinale: Kreusch / Härtel vs. Dinkhoff/Dinkhoff 2:3

Nach 2:0 Führung und drei Matchbällen, gehen Kreusch und Härtel doch noch als Verlierer von der Platte.