Thommys Jungs erobern das Emsland

Country Road
„Abk├╝rzung“ von Lorup nach Osnabr├╝ck. Rechts kommt Thommys neues Auto ins Bild. Quelle: Allen Drebert [Public domain], via Wikimedia Commons
Was f├╝r ein Tag! Was f├╝r ein langer Tag! Was f├╝r ein langer, aber sch├Âner Tag!

Vergangenen Samstag stand f├╝r die 2. Herren Mannschaft des OSC ein Doppelspieltag auf dem Programm. Um 12 Uhr traten Thommys Jungs die lange Reise quer durchs Emsland an, um p├╝nktlich um 14 Uhr in Werlte gegen die Truppe um Starspieler Rainer Cla├čen die ersten zwei Punkte des Tages einzukassieren. Doch bevor Thomas, Oli, Tobi, Dome und Justus dort eintrafen, mussten sie Andreas in Badbergen einsammeln.

Soweit sollte mit der Fahrerei noch alles in Ordnung sein. Nach kurzem Einspielen und aust├╝fteln der Doppelpaarungen, fiel der Startschuss.

Thommy und Oli mussten lange k├Ąmpfen und gingen nach 0:2 Satzr├╝ckstand doch noch als Sieger von der Platte. Tobi und Andreas waren dran, h├Ątten Satz 1 f├╝r sich entscheiden m├╝ssen, gratulieren letztendlich doch verdient mit 0:3. Nun sollten Dome und Justus zeigen, was in ihnen steckt. Doch bei 1:1 in S├Ątzen und 10:6 schafften es die Jungs nicht, den Sack zuzumachen und so stand nach f├╝nf S├Ątzen ein 2:3 zu buche.

Oben sollte es dann f├╝r beide gegen den besten Spieler der Liga Kla├čen nicht reichen. Gegen L├╝ker hingegen konnten beide punkten, immerhin. In der Mitte machten es Tobi und Dome besser. Beide spielten hervorragend auf und holten alle vier m├Âglichen Punkte. Tobi gelang es sogar gegen Kla├čen Junior, einen 3:9 R├╝ckstand im entscheidenden 5. Satz in einen Sieg zu verwandeln. Justus holte immerhin gegen H├Âmmen einen Punkt, gegen Feldhues k├Ąmpfte er vergeblich und lies sich von dessen Kommentaren immer wieder aus der Ruhe bringenÔÇŽ so ist das nun mal. Andreas haderte mit Aufschl├Ągen des Gegners und konnte seine starke R├╝ckhand nur vereinzelt ins Ziel bringen. Vielleicht klappts ja gegen Lorup.

Nach Adam Riese stand nun ein 8:7 auf dem Spielbericht und so lag es an Thommy und Oli, Werltes ungeschlagenes 1er Doppel niederzuringen. Bis zum 5:4 im f├╝nften Satz sah das Ganze recht ordentlich aus und hatte viel mit gro├čem Tischtennis zu tun. Doch dann ├Ąnderte Kla├čen seine Taktik und holte den achten Punkt nahezu im Alleingang.

Naja im ersten Spiel stand immerhin ein Unentschieden auf der Habenseite. Einen Punkt brauchten wir noch, um Platz 3 vor Bawinkel zu verteidigen. Noch kurz eine Runde Bier und ein paar Kekse zur St├Ąrkung und weiter ging die Reise ins benachbarte Lorup.

Dort erwartete uns eine nagelneue Halle, so wie wir St├Ądter sie nicht kannten.

Ohne Einspielen ging es sofort an die Platten, nat├╝rlich in gleicher Doppelaufstellung. Thommy und Oli machten kurzen Prozess, Tobi und Andreas waren mal wieder dran, aber Dome und Justus machten ihre Sache diesmal besser und holten souver├Ąn einen Punkt.

Im oberen Paarkreuz drehte Thomas dann richtig auf. Gegen Gerdes musste er noch in die Verl├Ąngerung, Wilmes wurde regelgerecht vorgef├╝hrt, stark. Oli┬┤s ┬áLeistung im zweiten Spiel hingegen lasse ich an dieser Stelle unkommentiert. ­čśë Wen es trotz alledem interessiert, m├Âge auf einschl├Ągigen Seiten schauen. Tobi stand Thomas in nichts nach und holte, wie schon im ersten Spiel, zwei Punkte. Dome im ersten Spiel noch ├╝berzeugend, musste im Einzel gegen Klaus W├Âste feststellen, dass andere auch Tischtennis spielen k├Ânnen. Das ebnete den Weg f├╝r Treubel, der somit nochmal ran durfte und dem es mit seinem zweiten Sieg in diesem Spiel verg├Ânnt war, den 9:5 Siegpunkt zu holen. Andreas blieb leider auch im Spiel gegen Lorup ein Sieg verwehrt, den er sich im Spiel gegen L├╝ttel durchaus verdient gehabt h├Ątte.

F├╝r die 3. Halbzeit hatten sich die Loruper nicht lumpen lassen. Von Bier, ├╝ber Cola, Korn, Hei├čw├╝rstchen vom dorfeigenen Schlachter bis hin zu verschiedensten Br├Âtchen war alles vorhanden und so wurde ausgiebig gespeist, getrunken, gelacht und diskutiert. Das war ein toller Abschluss eines langen Tischtennisabends. Gegen 22 Uhr machte sich dann die OSC Garde wieder Richtung Heimat. Doch Kapit├Ąn Levien hatte sich f├╝r den Abschluss etwas ganz besonderen einfallen lassen. Er gab sich nicht damit zufrieden, normale Landes- oder Bundesstra├čen zu benutzen. Zun├Ąchst f├╝hrte er uns gef├╝hlte 30 Minuten im Kreis, ehe er eine ÔÇ×Abk├╝rzungÔÇť ├╝ber einen Feldweg, naja nennen wir es nur Feld, nahm und wir nach ca. 35 Minuten gerade einmal 9 Km zur├╝cklegten. Angekommen in Badbergen durften wir bei einem lecker Bierchen noch Andreas tolles und wirklich sehenswertes neu umgebautes Bauernhaus begutachten, ehe wir dann m├╝de und froh gegen 23.30 Uhr wieder beim OSC eintrudelten. Es war nicht immer einfach, aber witzig wars! ­čÖé