Saisonr├╝ckblick

 

Quelle: Wikimedia Commons, Fotograf: F. B├Âhringer
Quelle: Wikimedia Commons, Fotograf: F. B├Âhringer

Bevor es an die Planungen f├╝r die neue Saison geht, will ich die Gelegenheit nicht ungenutzt lassen, noch einmal auf die gerade absolvierte Spielzeit zur├╝ckzublicken. Denn das lohnt sich in jedem Fall.

Schlie├člich war auch die Saison 2010/11 nicht gerade arm an H├Âhepunkten. Am Ende gab es zwar einen Aufstieg weniger als noch in der Vorsaison, aber gerade die R├╝ckserie war ja an Spannung kaum zu ├╝berbieten. Und wieviele Vereine k├Ânnen in zwei aufeinander folgenden Jahren schon auf sieben(!) Aufstiege zur├╝ckschauen? Unglaublich!
Damit hat Herrenwart Stefan H├Ąrtel in seiner noch recht kurzen Amtszeit schon soviel erreicht, dass man demn├Ąchst wohl mit zahlreichen Anfragen von renommierten Klubs rechnen muss. Hoffentlich bleibt unser Vorsitzender Thomas Levien da standhaft und l├Ąsst ihn nicht gehen. ­čśë

Herausragend war in dieser Spielzeit nat├╝rlich der zweite Aufstieg der 1. Herren in Folge, mit der dramatischen 9:7-Punktlandung im letzten Bezirksligaspiel gegen BW Papenburg.

├ähnlich spannend machte es die 4. Herren, die in der regul├Ąren Saison zwar hinter den selbstgesteckten Erwartungen zur├╝ckblieb und auf Platz 2 landete, aber dann, als es darauf ankam, n├Ąmlich in der Relegation (Stichwort:┬á„Wunder von Belm“), mit viel Mut und etwas Gl├╝ck, den Aufstieg in die 2. Bezirksklasse doch noch schaffte.

Die zweite Mannschaft behauptete sich allen Unkenrufen zum Trotz in der 1. Bezirksklasse als Aufsteiger souver├Ąn und landete schlie├člich auf Platz 4.
Auch die Dritte konnte sich als Neuling in der 2. Bezirksklasse nach einer ziemlich verkorksten Hinserie in der R├╝ckserie noch einmal erheblich steigern, so dass die anf├Ąngliche Abstiegsangst schnell kein Thema mehr war und am Ende ein guter 5. Platz heraussprang.

Die Damen behaupteten sich in dieser Saison in der Bezirksklasse noch besser als im Vorjahr. Mit Rang 7 gingen sie dieses Mal der Relegation elegant aus dem Weg.

Mit nunmehr ingesamt f├╝nf Teams auf Bezirksebene steht die OSC-Tischtennissparte so gut wie noch nie da. Dabei ist das nur die Spitze des Eisbergs, denn auf Kreisebene lief es ├Ąhnlich gut.

Die 5. Herren bestanden als Aufsteiger den „Stresstest“ Kreisliga mit Bravour. Auch wenn am Ende „nur“ Platz 8 stand, Abstiegsangst bestand zu keinem Zeitpunkt.
Die sechste Mannschaft tat sich zu Anfang recht schwer, doch zum Ende hin holten sie mit einer Energieleistung die notwendigen Punkte f├╝r den 7. Platz, um damit in der 2. Kreisklasse bleiben zu k├Ânnen.
Die neuformierte 7. Herren beherrschte die 3. Kreisklasse zun├Ąchst sehr souver├Ąn und landete, trotz eines Einbruchs am Saisonende, punktgleich mit dem Ersten auf Platz 2. Ein Platz, der ihnen den direkten Aufstieg in die 2. Kreisklasse sichert.

Auch im Nachwuchsbereich, der Achillesferse unseres Sports, sieht es gut aus. Zwar gab es keine Titel, doch mit zwei Jungen- und zwei Sch├╝lermannschaften, die von Katrin Pech, Danica Tauber und Philip Lauenstein betreut werden, ist der OSC auf Kreisebene gut vertreten.

Wenn ich das hier so lese, frage ich mich nat├╝rlich unwillk├╝rlich, ob es wohl so weitergehen kann. Das habe ich mich allerdings auch schon nach der letzten Saison gefragt. Eine schl├╝ssige Antwort darauf gibt es nat├╝rlich nicht: „Entscheidend is‘ am Tisch!“ ­čÖé

P.S.: Wer sich jetzt fragt, ob es denn so gar nichts zu meckern gab, den kann ich beruhigen. Das gab es nat├╝rlich. Die Spieltermine m├╝ssen (noch) besser koordiniert werden, die Andro-Netze sind wahrlich kein Quell der Freude, der M├╝ll, der regelm├Ą├čig nach Trainingsende in der Halle liegenbleibt, m├╝sste auch nicht sein, das Montagstraining leidet w├Ąhrend der Saison unter akutem Platzmangel, … –┬áAllerdings sind das wirklich nur Kleinigkeiten. Manches davon l├Ąsst sich zwar nicht ohne weiteres abstellen, doch am Rest wird gearbeitet.

Bis dann, beim Training!