OSC VIII nach RĂĽckschlag wieder auf der Erfolgsspur

Mittlerweile ist auch die achte Mannschaft des OSC in die Rückrunde der Saison gestartet. Dabei können wir uns über kräftige Unterstützung von mehreren Rückkehrern und Neuzugängen freuen. Unter anderem haben wir uns mit Pascal Brameier verstärkt, der zur Rückserie von Nordhorn nach Osnabrück gewechselt ist. Ebenso kehren zwei Osnabrücker Urgesteine zurück zum OSC: Raphael Walter, der in der Hinrunde noch verletzungsbedingt ausgefallen war, und Julian Rickmann, der unsere Mannschaft direkt ganz vorne auf der 1. Position unterstützen wird.

Nachdem wir uns zuletzt in der Hinrunde gegen die sehr stark aufspielende dritte Mannschaft von Schölerberg geschlagen geben mussten, überwinterten wir mit nur dieser einen Niederlage auf dem zweiten Platz der Tabelle – beste Voraussetzungen also, um das (neue) Saisonziel Aufstieg in der Rückrunde fest ins Visier zu nehmen. Dazu begrüßten wir am 30. Januar zum Auftakt die dritte Mannschaft des SV Atter. Neuzugang Julian kam direkt zu seinem ersten Einsatz und spielte neben den Routiniers der Hinrunde, Philipp, Ingo und Martin. Für Atter gingen Roland Andree, Hermann Fischer, Horst Spellbrink und Christian Warnhoff an den Start. Eigentlich begann das Spiel mit zwei Doppelsiegen bestens, doch dann war nach den ersten gespielten Einzeln erst einmal Verwirrung angesagt: Im hinteren Paarkreuz hatten sich die falschen Einzelpartner zusammengefunden. Nun gut, also nochmal von vorn, und letztendlich auch kein Problem: Am Ende gaben wir diesen Abend nur einen einzigen Satz aus der Hand und konnten uns über den ersten Sieg der Rückrunde freuen.

Deutlich schwieriger taten wir uns im nächsten Heimspiel am 15. Februar gegen SF Darum, in dem wir in ungewohnter Zusammensetzung mit Neuzugang Pascal, Rückkehrer Raphael sowie Martin und Samuel antraten. Nach einem 1:1 nach den Doppeln kam Pascal gegen Achim Koch überhaupt nicht ins Spiel, und auch Martin musste sich in einem engen Spiel im fünften Satz Andreas König geschlagen geben. Nachdem Samuel gegen Marcus Brockmann das erste Einzel des Abends holen konnte, Raphael aber den nächsten Punkt an Drage Nedelkoski abgeben musste, sah zunächst alles nach einer Niederlage aus – erst recht, als Pascal auch in seinem zweiten Einzel nicht zu seinem Spiel fand. Zwischenstand 2:5 also, doch dann zeigten sich ungeahnte Comebackqualitäten: Samuel nahm den Schwung aus dem ersten Spiel mit und holte ebenso wie anschließend auch Martin den Sieg. Nach 4:6 mussten es die Schlussdoppel also richten, um noch einen Punkt mitzunehmen. Samuel und Pascal waren nun richtig aufeinander eingespielt und gewannen im oberen Schlussdoppel in nur drei Sätzen. Doch das war Martin und Raphael zu langweilig: In einer an Dramatik kaum zu überbietenden Partie behielten die beiden am Ende die Nerven und konnten nach 8:8 im fünften Satz das Spiel noch haarscharf für sich entscheiden – Unentschieden!

v.l.n.r.: Raphael Walter, Pascal Brameier, Samuel Arends und Martin Ziegert.

Im Aufstiegsrennen galt es nun also keinen Punkt mehr abzugeben, weshalb wir diese Woche hochmotiviert nach Voxtrup fuhren. In erneut noch nie dagewesener Konstellation und ohne unseren Kapitän liefen wir mit Julian, Pascal, Samuel und Ingo auf. Die „altbekannte Doppelstärke“ (Zitat Philipp) zeigte sich auch an diesem Abend und brachte uns direkt auf die Erfolgsspur, an dessen Ende ein 7:0 Sieg herauskam, der allerdings deutlicher aussah, als er war. Pascal lieferte sich mit Simon Frye ein hart umkämpftes Duell und konnte nach zwischenzeitlichem Rückstand den fünften Satz noch mit 15:13 gewinnen. Ähnlich tat sich auch Ingo gegen seinen Gegner Leon Kuchemöller schwer, konnte nach einem starken Comeback jedoch ebenfalls noch den Sieg einfahren. Und auch Samuel musste sich gegen eine sehr stark spielende Celine Ogena deutlich anstrengen, um am Ende noch 3:1 zu gewinnen. Lediglich Julian ließ es diesen Abend gewohnt gemächlich angehen und holte seine beiden Einzel am Ende deutlich mit 3:0.

v.l.n.r.: Julian Rickmann, Pascal Brameier, Samuel Arends und Ingo Weinzierl.

Übrig bleiben für uns nun nur noch Finals, um im Kampf um den Aufstieg noch mitreden zu können. Nächsten Mittwoch begrüßen wir die fünfte Mannschaft von Burg Gretesch, mit der wir uns im Hinspiel ein denkbar knappes Duell geliefert haben. Anschließend geht es noch gegen unseren ärgsten Verfolger Widukindland II sowie natürlich gegen den Tabellenführer, SC Schölerberg III.

/Samuel Arends