Mit Tischtennis und Tennis geht es bergab

Gravity Scooters downhill
(Foto: Yeswejarl, Quelle: Wikimedia Commons)

Um diese Feststellung kommt man leider nicht herum, wenn man sich die Mitgliederentwicklung im Zeitraum von 2000 bis 2010 in den gro├čen Sportverb├Ąnden mit mehr als 500.000 Mitgliedern anschaut.

Hatte der DTTB im Jahr 2000 noch fast 700.000 Mitglieder, so waren es zehn Jahre sp├Ąter nur noch 614.000. Das ist ein R├╝ckgang von 12%. Damit liegt Tischtennis jetzt hinter den Sportfischern auf Platz 10 der mitgliederst├Ąrksten Sportverb├Ąnde. Was den Mitgliederr├╝ckgang angeht, so traf es nur den Deutschen Skiverband (-13,5%) und den Deutschen Tennis Bund (-23,9%) noch h├Ąrter.

Unverkennbar: Der Abw├Ąrtstrend im deutschen Tischtennis

Einen echten Boom k├Ânnen ├╝briges die Golfer verzeichnen. Bei ihnen ging es von 345.000 Mitgliedern 1990 bis rauf auf beinahe 600.000. Das ist ein Zuwachs von fast 74% in zehn Jahren!

Der mitgliederst├Ąrkste Verband ist nat├╝rlich, wen wundert’s, der DFB. Der konnte seine ohnehin beeindruckte Mitgliederzahl von 6.255.000 bis 2010 nochmal um 500.000 steigern.

Wer noch mehr zum Thema wissen m├Âchte, der schaut in die „Brosch├╝re┬ázur Mitgliederentwicklung im Sportverein – Bestandserhebungen und demografischer Wandel (2011)“ ┬ádie der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) auch als PDF-Datei zum Download zur Verf├╝gung gestellt hat. Einfach *hier* klicken.