Dritte Herren: Die nächste Niederlage

Wir sollten den Sand jetzt nicht in den Kopf stecken (Quelle: commons.wikimedia.org)

Betretene Stille. Ratlosigkeit auf den Gesichtern. In sich gekehrte Spieler. Am Samstag (6.10.) um kurz nach halb neun, wenige Minuten nachdem der letzte Ball gespielt wurde und die vierte Niederlage der dritten Herren perfekt war, konnte man die Ernüchterung förmlich spüren.

Zuvor war ein durchaus engagiertes Spiel der erstmalig in Bestbesetzung auflaufenden dritten Mannschaft bei Topspin Grönegau zu sehen. Nach den Doppeln ist auch noch alles möglich (1:2), doch direkt danach gehen vier Einzel mehr oder weniger deutlich weg, der Zwischenstand von 1:6 macht nicht gerade Mut.

Schön, dass das wieder erstarkte untere Paarkreuz kämpft und Justus und Lars mit zwei 5-Satz-Siegen auftrumpfen können. Die anderen Paarkreuze können aber leider nicht mitziehen, so dass letztlich eine deutliche 4:9-Schlappe herauskommt. Glückwunsch nach Grönegau zu diesem verdienten Sieg.

Positiv ist: Der Mannschaftsgeist stimmt. Die Laune in der Kabine bessert sich schnell, die ersten Bierchen mit den netten Gastgebern tragen ihr Übriges bei. Zwei Drittel der Truppe trifft sich danach im Balou, die Niederlage wird aufgearbeitet, doch anstatt in Trübsal zu versinken, ergibt sich nur eine Schlussfolgerung: mehr Training.

Also aufgepasst, wenn in den nächsten zwei Wochen der ein oder andere Spieler der dritten Herren in Halle B auftaucht, dann haltet diese Person bitte nicht mit lästigen Smalltalk auf. 😉 Denn den Spielbetrieb stellen wir ganz sicher nicht ein, ab jetzt gilt es von Spiel zu Spiel zu denken. Visier hoch und Attacke!

In 18 Tagen (Fr. 26.10) erwarten wir die Mannschaft aus Nortrup. Hoffentlich können wir dann den Mannen um Stefan Neßlage mit unserem Publikum im Rücken Paroli bieten. Bis dahin bleibt mir nur eins zu sagen: Training, Training, Training! 🙂