8. Herren gibt Punkt ab und macht den Aufstieg klar

Burgruine Wildeneck - Aufstieg
8. Herren: Der Aufstieg ist vorzeitig geschafft (Foto: Luckyprof, Quelle: commons.wikimedia.org)
Die Achte musste in dieser Woche gleich zweimal ran. Montag ging es gegen den Tabellenletzten Voxtrup V. Die Voxtruper hatten sich mental schon etwas mit dem Abstieg abgefunden, und so war nach einer knappen Stunde mit 7:0 Schluss.

Am Dienstag wartete dann mit Piesberg II ein etwas anderes Kaliber auf uns. Piesberg hatte in der Hinrunde mit 1:7 die höchste Saisonniederlage gegen uns kassiert und war ziemlich motivert, wir dagegen zunĂ€chst etwas neben der Spur. Die Doppel gingen gleich beide weg, und auch in den Einzeln lief zunĂ€chst nichts. Die Piesberger Nummer 2 Eckhoff hatte sich fĂŒr den Abend anscheinend die RĂŒckhand von Dimitrij Ovtcharov ausgeliehen (ist das ĂŒberhaupt zulĂ€ssig oder ethisch vertretbar?) und haute Thomas Kessler wie schon gegen Ende des Doppels eine brachiale RĂŒckhand nach der anderen um die Ohren. Thomas fand kein Mittel und musste mit 1:3 die Segel streichen. Am Nachbartisch lief es nicht besser. Julian Rickmann unterlag dem sehr sicher spielenden AndrĂ© Wichmann trotz einiger sehenswerter Angriffe ebenfalls mit 1:3, so dass es gleich mal 0:4 gegen uns stand. Das untere Paarkreuz war also fĂŒr den Weckruf zustĂ€ndig. Patric Bachert und Michael Jans mit seinem gewohntem Angriffsspiel gewinnen ihre Einzel, anschließend ebenso Thomas oben, Julian unterliegt Eckhoff. Bei 3:5 vergibt Patric zwei Matchballe gegen Hehemann (Ernst, leider nicht Jannik) und verliert das Spiel noch, wĂ€hrend Michael sein zweites Einzel gewinnt. Es geht also in die Schlussdoppel. Zur Erinnerung: die Eingangsdoppel hatten wir beide verloren. Michael und Julian machen es diesmal besser und gewinnen klar, wĂ€hrend Thomas und Patric es noch einmal spannend machen. Wir können aber dann im fĂŒnften Satz den sechsten Matchball verwandeln, so dass es im Ergebnis 6:6 ausgeht.

Die bis dahin weiße Weste der Achten hat dadurch zwar einen kleinen Flecken erhalten. Wir fĂŒhren damit aber  drei Spiele vor Saisonende die Tabelle noch immer mit drei Minuspunkten Vorsprung auf den Zweiten an, und der Aufstieg ist uns auch rechnerisch nicht mehr zu nehmen.