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Die Talfahrt der zweiten Herren geht weiter

Vor den Spielen zeigen Wir uns stets kampfeslustig. Am Ende durften unsere Gegner aus Hollage jubeln (Bild Mitte)

 

Dass der Weg zum Klassenerhalt steinig werden würde, war allen Beteiligten klar. Aber dass er so holprig werden würde,  lässt uns alle erstaunen. Nach der deutlichen Klatsche gegen die Holzhäuser Jungs ging es gegen Die Mannen aus der Dodesheide und die junge Garde aus Hollage. Und wieder sollte es zwei Niederlagen hageln. Zwar fielen diese recht knapp aus (5:9 gegen den SSC und 6:9 gegen Hollage), aber so langsam sollte allen im Team klar sein, dass es verdammt eng werden wird. Worin liegen die Gründe an den knappverlorenen Matches und damit einhergehend die knappen Niederlagen in den Spielen. Natürlich spielt etwas Glück und auch Pech eine gewisse Rolle, aber ist das alles? Möglicherweise sind wir auch einfach nicht kaltschnäuzig genug.  Fast immer, wenn das Spiel auf der Kippe  steht, liegen die Nerven blank. Big Points werden nicht gemacht und hohe Führungen aus der Hand gegeben. Und gerade das macht eine gute Mannschaft aus. Oft entscheiden einzelne Ballwechsel über Sieg und Niederlage. Vielleicht liegt es aber auch am fehlenden Trainingseifer. Wer siegen will, muss entweder trainieren oder ein feines Händchen haben. Wenn beides nicht vorhanden ist, dann wird es eng. Manchmal ist auch einfach der Kopf an der Misere Schuld. Dort muss man aufgeräumt sein, um frei aufzuspielen. Und wenn es dann erstmal nicht läuft, dann wird es so richtig schwierig. Der Autor greift in solchen Situationen gerne zum Geldbeutel und gönnt sich neue Beläge, um etwas zu verändern. Bis dato mit Erfolg.

Jetzt sollte jeder von den zweiten Herren in sich gehen und schauen, woran es bei ihm liegt und ggf etwas ändern oder anpassen. Dann klappts auch mit dem Nachbar 😉

Jetzt gilt es  am kommenden Donnerstag gegen den ebenso abstiegsgefährdeten SC Schölerberg das Ruder rumzureißen, um wieder etwas Klassenerhaltsluft zu schnuppern. Am Tag drauf geht es dann gegen unsere Freunde aus Belm, gegen die zwei Punkt auch nicht ungelegen kämen.

Zuschauer bei den Auswärtsspielen sind herzlich Willkommen.

1. Damen: Ein Wochenende mit Höhen und Tiefen

Am ersten Adventswochenende bestritt die erste Damenmannschaft gleich zwei Spiele, von denen sie leider nur eines für sich entscheiden konnte.

hollage-osc

Aufstellung von Freitag (v. links): Ranja Möller, Mirjam Schell, Louisa Brieskorn, Katrin Lückmann

BW Hollage – OSC I

Das erst Spiel war am Freitag auswärts gegen Hollage. Mit den Doppeln konnten die Osnabrückerinnen wieder einmal schon zu Anfang punkten. Sowohl Mirjam Schell und Katrin Lückmann, als auch Ranja Möller und Louisa Brieskorn konnten ihr Doppel in vier bzw. drei Sätzen gewinnen, sodass es aus Sicht der Osnabrückerinnen 2:0 stand.

Auch in den Einzeln starteten die Gäste gut. Als erstes musste sich Brieskorn gegen die Nummer eins der Hollager beweisen und holte den dritten Punkt für ihre Mannschaft. Ihr folgten Lückmann und Möller, die beide ihre Spiele mit jeweils drei Sätzen klar für sich entscheiden konnten. Den sechsten Punkt holte Schell in einem 5-Satz-Spiel, das sie nach 0:2-Rückstand noch für sich gewinnen konnte.

Als nächstes holte Lückmann mit einem weiteren 3:0-Sieg den siebten Punkt für die Osnabrückerinnen. Brieskorn musste sich in ihrem zweiten Einzel jedoch geschlagen geben, sodass Schell in ihrem zweiten Einzel den Siegpunkt holte. Damit gewannen die Osnabrücker Damen mit einem klaren 8:1 in Hollage.

Doppel: Brieskorn/Möller (1:0), Lückmann/Schell (1:0)
Einzel: Lückmann (2:0), Brieskorn (1:1), Schell (2:0), Möller (1:0)

osc-wissingen

Aufstellung von Sonntag: Louisa Brieskorn, Mirjam Schell, Ranja Möller, Leonie Bülters

OSC I – SV Wissingen 28 V

Im zweiten Spiel des Wochenendes sah es leider von Anfang an nicht besonders gut für die Osnabrückerinnen aus. Während sie zu Hause mit Ersatz angetraten, spielten die Damen aus Wissingen zum ersten Mal in der Saison mit ihrer Nummer 1 und 2 zusammen.

In den Doppeln spielten Mirjam Schell und Leonie Bülters, die ihr Doppel mit 3:0 für sich entscheiden konnten, und Ranja Möller und Louisa Brieskorn, die gegen das Doppel 1 der Wissinger chancenlos waren, sodass es nach den Doppel 1:1 stand.

In den darauf folgenden Einzeln mussten sich sowohl Brieskorn als auch Schell geschlagen geben, sodass die Gastgeberinnen 1:3 hinten lagen. Möller holte danach allerdings einen weiteren Punkt und auch Bülters konnte nach fünf Sätzen ihr Match für sich entscheiden, sodass es 3:3 stand.

Die zweite Einzelrunde ging dann aber leider genauso schlecht los wie die erste, da Brieskorn und Schell auch dieses Mal beide ihre Einzel verloren. Möller gewann auch ihr zweites Einzel, jedoch musste sich Bülters im vierten Satz geschlagen geben, nachdem sie den dritten und vierten Satz jeweils knapp in der Verlängerung verloren hatte.

Damit lagen die Damen bereits mit 4:6 hinten. In der dritten Einzelrunde ging dann alles recht schnell. Möller verlor ihr Einzel gegen die Nummer 1 der Wissinger und Brieskorn verlor nun auch noch ihr drittes Einzel.

Nach zweieinhalb Stunden mussten sich die Osnabrücker Damen dann mit 4:8 gegen Wissingen geschlagen geben.

Doppel: Brieskorn/Möller (0:1), Schell/Bülters (1:0)
Einzel: Brieskorn (0:3), Schell (0:2), Möller (2:1), Bülters (1:1)

Damen beenden Saison auf dem 2. Platz

Jaaa das war wirklich ein tischtennisreiches Wochenende für uns Damen. Ich fasse zusammen:

Spiel gegen Hollage: Wir traten an mit Post, Lichter-Rüschen, Hafsky und Avrendt. Ein entspanntes 6:1 ist das Ergebnis.

Bezirkspokalfinale in Hude: Endlich fahren wir auch mal mit dem Bulli (Danke Tommy). Zu fünft, alle mit Trikot (s. Foto) und inklusive einiger Fressalien verbringen wir den Tag in der wohl stickigsten und dunkelsten Halle (Halle B ist nix dagegen) auf Erden, verlieren aber leider knapp das Spiel gegen Hitzhausen und belegen den zweiten Platz. Wir ernteten außerdem einige Ermahnungen seitens der Schiedsrichter wegen zu langer Spiele. Aber mal ehrlich: Gut Schupf will eben Weile haben. Der Abend wird entspannt mit den hitzigen Mädels beim Griechen beendet und die Planung für ein Freundschaftsspiel in der Kneipe in Angriff genommen. Wir freuen uns und gratulieren zum Pokal – es sei den Hitzhausenern gegönnt!

Das Trikot landet nicht immer dort, wo es landen soll... (Foto: privat)

Das Trikot landet nicht immer dort, wo es landen soll… (Foto: privat)

Das Spiel um die Meisterschaft am Montag: Eine bittere Klatsche für uns. Ohne Nummer 1 sind wir einfach chancenlos gegen Scheufens und Co. Wir belegen (wieder) den zweiten Platz. Dennoch die erfolgreichste Saison, die die Damen seit gespielt haben.

An dieser Stelle möchte ich noch einmal betonen, dass wir entgegen einiger scherzhafter Kommentare am Montagabend nicht „verkackt“ haben, sondern in der Konstellation schlichtweg die schwächere Mannschaft waren. Zudem geht die Gesundheit der Spieler einfach vor und niemand war deshalb sauer. Es zeigt vielmehr, dass in unserer Mannschaft der spielerische Erfolg nicht zwingend im Vordergrund steht.

Für mich und auch für Luise war es vorerst das letzte Spiel in dieser Mannschaft – daher möchte ich mich (ich denke auch in Luises Namen) bei unserer Mannschaft für eine unfassbar tolle, interessante und lustige Saison bedanken. So eine Truppe findet man sicherlich nicht überall! Spielerisch und auch menschlich sind wir alle so verschieden und doch hat sich jeder (das hoffe ich) wohl in unserem Team gefühlt. Ich werde die Glückskekse vorm Spiel, die Zeit, die wir außerhalb der Halle miteinander verbracht haben, die tollen Spiele (auch das Dreamdoppel 😉 ), eure Motivation und gute Laune vermissen und hoffe, euch in den nächsten Monaten noch das ein oder andere Mal beim Training wiederzusehen.

Es grüßt die Rheinische Post

OSC Damen (Foto: privat)

OSC Damen (Foto: privat)