Archiv für den Monat: Mai 2011

Saisonrückblick

 

Quelle: Wikimedia Commons, Fotograf: F. Böhringer

Quelle: Wikimedia Commons, Fotograf: F. Böhringer

Bevor es an die Planungen für die neue Saison geht, will ich die Gelegenheit nicht ungenutzt lassen, noch einmal auf die gerade absolvierte Spielzeit zurückzublicken. Denn das lohnt sich in jedem Fall.

Schließlich war auch die Saison 2010/11 nicht gerade arm an Höhepunkten. Am Ende gab es zwar einen Aufstieg weniger als noch in der Vorsaison, aber gerade die Rückserie war ja an Spannung kaum zu überbieten. Und wieviele Vereine können in zwei aufeinander folgenden Jahren schon auf sieben(!) Aufstiege zurückschauen? Unglaublich!
Damit hat Herrenwart Stefan Härtel in seiner noch recht kurzen Amtszeit schon soviel erreicht, dass man demnächst wohl mit zahlreichen Anfragen von renommierten Klubs rechnen muss. Hoffentlich bleibt unser Vorsitzender Thomas Levien da standhaft und lässt ihn nicht gehen. 😉

Herausragend war in dieser Spielzeit natürlich der zweite Aufstieg der 1. Herren in Folge, mit der dramatischen 9:7-Punktlandung im letzten Bezirksligaspiel gegen BW Papenburg.

Ähnlich spannend machte es die 4. Herren, die in der regulären Saison zwar hinter den selbstgesteckten Erwartungen zurückblieb und auf Platz 2 landete, aber dann, als es darauf ankam, nämlich in der Relegation (Stichwort: „Wunder von Belm“), mit viel Mut und etwas Glück, den Aufstieg in die 2. Bezirksklasse doch noch schaffte.

Die zweite Mannschaft behauptete sich allen Unkenrufen zum Trotz in der 1. Bezirksklasse als Aufsteiger souverän und landete schließlich auf Platz 4.
Auch die Dritte konnte sich als Neuling in der 2. Bezirksklasse nach einer ziemlich verkorksten Hinserie in der Rückserie noch einmal erheblich steigern, so dass die anfängliche Abstiegsangst schnell kein Thema mehr war und am Ende ein guter 5. Platz heraussprang.

Die Damen behaupteten sich in dieser Saison in der Bezirksklasse noch besser als im Vorjahr. Mit Rang 7 gingen sie dieses Mal der Relegation elegant aus dem Weg.

Mit nunmehr ingesamt fünf Teams auf Bezirksebene steht die OSC-Tischtennissparte so gut wie noch nie da. Dabei ist das nur die Spitze des Eisbergs, denn auf Kreisebene lief es ähnlich gut.

Die 5. Herren bestanden als Aufsteiger den „Stresstest“ Kreisliga mit Bravour. Auch wenn am Ende „nur“ Platz 8 stand, Abstiegsangst bestand zu keinem Zeitpunkt.
Die sechste Mannschaft tat sich zu Anfang recht schwer, doch zum Ende hin holten sie mit einer Energieleistung die notwendigen Punkte für den 7. Platz, um damit in der 2. Kreisklasse bleiben zu können.
Die neuformierte 7. Herren beherrschte die 3. Kreisklasse zunächst sehr souverän und landete, trotz eines Einbruchs am Saisonende, punktgleich mit dem Ersten auf Platz 2. Ein Platz, der ihnen den direkten Aufstieg in die 2. Kreisklasse sichert.

Auch im Nachwuchsbereich, der Achillesferse unseres Sports, sieht es gut aus. Zwar gab es keine Titel, doch mit zwei Jungen- und zwei Schülermannschaften, die von Katrin Pech, Danica Tauber und Philip Lauenstein betreut werden, ist der OSC auf Kreisebene gut vertreten.

Wenn ich das hier so lese, frage ich mich natürlich unwillkürlich, ob es wohl so weitergehen kann. Das habe ich mich allerdings auch schon nach der letzten Saison gefragt. Eine schlüssige Antwort darauf gibt es natürlich nicht: „Entscheidend is‘ am Tisch!“ 🙂

P.S.: Wer sich jetzt fragt, ob es denn so gar nichts zu meckern gab, den kann ich beruhigen. Das gab es natürlich. Die Spieltermine müssen (noch) besser koordiniert werden, die Andro-Netze sind wahrlich kein Quell der Freude, der Müll, der regelmäßig nach Trainingsende in der Halle liegenbleibt, müsste auch nicht sein, das Montagstraining leidet während der Saison unter akutem Platzmangel, … – Allerdings sind das wirklich nur Kleinigkeiten. Manches davon lässt sich zwar nicht ohne weiteres abstellen, doch am Rest wird gearbeitet.

Bis dann, beim Training!

3. Liga und Champions League

Sieg und Niederlage

Quelle: Flickr, Fotgrafin: Marya Figueroa, USA

Die Enttäuschung über den (verdienten) Abstieg des VfL Osnabrück in Liga 3 hat auch die Autorenschaft dieses Blogs nicht kalt gelassen.
Trotz reichlich OSC-Bobs im Stadion gab es diesmal kein Happy End. So herrschte in den letzten Tagen hier ein wenig Funkstille. Aber wir geloben Besserung und werden natürlich unsere Merchandising-Produkte stets vorschriftsgemäß abrechnen, sobald wir welche verkaufen. Und auf Eintrittsgelder werden wir auch in der kommenden Saison sicher wieder komplett verzichten, so dass wir einer eventuellen behördlichen Überprüfung ganz gelassen entgegensehen können. 😉

Doch genug der Abschweifung: Heute abend steigt, wenn man den Zeitungen glauben darf, das Spiel der Spiele. CF Barcelona, die hyperaktiven Sitzriesen aus Katalonien, kämpfen gegen Schalke-Bezwinger Manchester United. Dabei wird United diesmal wohl, anders als im Halbfinale, sogar die erste Elf aufs’s Feld schicken. Das könnte interessant werden.
Diese Aufregung hat Borussia Düsseldorf schon hinter sich. Sie machten gestern trotz einer 1:3-Niederlage vor 4.000 Zuschauern im russischen Orenburg in Sachen Tischtennis-Champions League zum dritten Mal hintereinander alles klar.
Verlor Christian Süß noch zum Auftakt in fünf Sätzen gegen Vladimir Samsonov, holte Timo Boll im Anschluss gegen Dimitrij Ovtcharov nicht nur die noch fehlenden zwei Sätze für den Gesamtsieg, sondern auch gleich den Sieg im Spiel. Danach war schon alles entschieden, so dass Patrick Baum und Timo Boll locker mit zwei Spielverlusten und damit dem Rückspielsieg Orenburgs leben konnten. Glückwunsch nach Düsseldorf. Jetzt fehlt nur noch der deutsche Meistertitel und auch da sieht’s ziemlich gut aus.

P.S.: Wer heute nichts Besseres zu tun hat, sollte um 15 Uhr DSF einschalten. Die Artland Dragons kämpfen um eine fünftes Spiel im Halbfinal-Playoff gegen Meisterschaftsfavorit Bamberg. Auch das könnte spannend werden.

 

Rele: Osnabrück empfängt Dresden

Heute Abend kommt es zum finalen Showdown in der Relegation, und das nicht etwa im Tischtennis wie wir es zwischen Belm und dem OSC erlebt haben, sondern vielmehr zwischen dem VfL Osnabrück und Dynamo Dresden im Kampf um den letzten Platz für die Saison 2011/2012 in der 2. Fußballbundesliga.

Dass auch viele OSC-Mitglieder im Stadion anwesend sein werden ist da schon fast eine Selbstverständlichkeit. Durch das 1:1 Hinspielergebnis, wo die Spieler von Heiko Flottmann bezeichnenderweise durch ein Eigentor von Jungnickel in Führung gingen, hält sich der VfL alle Türen für einen Verbleib in der 2. Liga offen. Doch es wäre fatal, wenn sich die Mannschaft auf ein rettendes 0:0 verlassen würde. Angriff ist da wohl die beste Verteidigung.

Hier einmal das Video zum Hinspiel.

Wenn schon nicht Einzelweltmeister, dann auf jeden Fall …

… Deutscher Mannschaftsmeister! Das dachte sich wahrscheinlich Timo Boll als er am Samstag im Finalhinspiel gegen Ochsenhausen in Stuttgart mit zwei Einzelsiegen der Konkurrenz noch einmal zeigte, wer das Maß der Dinge in der Bundesliga ist.

In nur 50 Minuten besiegten Boll, Baum und Süß die Ochsenhausener, die mit Apolonia, Freitas und Kishikawa angetreten waren, mit 3:1 und haben damit eine hervorragende Ausgangsposition für das Rückspiel übernächsten Sonntag, am 5. Juni um 13 Uhr in Düsseldorf.

Nach dem Gewinn des nationalen Pokals und dem 3:0-Hinspielsieg im Champions Leage-Finale gegen Orenburg riecht es schon sehr nach dem zweiten Double-Triple (= Mannschaftsmeister, Pokalsieger und Champions League-Gewinner)  in Folge. – Bisschen langweilig, aber schon beeindruckend. 😉

Video Highlights der Tischtennis WM2011 in den Niederlanden

Timo Boll erreichte bei den diesjährigen Tischtennis Weltmeisterschaften in Rotterdam das Halbfinale und damit sein erste Medaille bei einer WM. Zhang Jike, sein Bezwinger, holte sich durch den Sieg über Wang Hao im Finale den Titel. Viele Bilder gabs in den Medien zu sehen, hier nochmal die absoluten Highlights, die wirklich sehenswert sind. Enjoy!!

Mini-Meisterschaften: Kay Niepert fährt zum Bundesfinale

Eine tolle Geschichte hat sich bei den diesjährigen Mini-Meisterschaften vollzogen. Die Schüler (9-10-jährig) Tobias kleine Trimpe, Kay Niepert und Philipp Kuhnert (allesamt vom TSG Burg Gretesch) erreichten beim Stadtentscheid die ersten drei Plätze.

In Großefehn (Leer) ging es dann mit den Bezirksmeisterschaften weiter, wo die drei dank guter Auslosung erst im Halbfinale aufeinander stoßen konnten. Aus der Theorie wurde Praxis, Stadtmeister Tobias kleine Trimpe konnte sich abermal im Finale gegen Kay Niepert durchsetzen, Philipp Kuhnert holte zum zweiten Mal einen hervorragenden dritten Rang. Alle drei durften somit auch an den Landesmeisterschaften teilnehmen und wieder gelangen exzellente Ergebnisse. Tobias holte sich Platz 5, Kay drehte richtig auf und erreichte zum dritten Mal hintereinander das Finale.

Dass er dort auch noch als Sieger vom Tisch ging, war die Krönung des Ganzen!

Herzlichen Glückwunsch zum Landesmeistertitel und viel Erfolg beim Bundesfinale. Wir drücken die Daumen!

PS: Hier die Berichterstattung der NOZ: *klick* und von TT-OS.de: *klick*

Einrichtungstipp für stilbewusste Tischtennisspieler

Wer schon immer damit geliebäugelt hat, auch zu Hause im Wohnzimmer eine Tischtennisplatte zu haben – und wer von uns hätte das nicht -, diese Idee aber immer wieder aus ästhetischen Gründen verwerfen musste oder aber bislang stets am energischen Widerstand des Lebenspartners gescheitert ist, dem kann nun endlich geholfen werden.

Denn jetzt gibt es den „Ping Pong Coffee Table„, der auch im Wohnzimmer stets ein gutes Bild abgibt. Ist das tägliche Balleimer-Training im Wohnzimmer beendet, kann er sogleich im Handumdrehen wahlweise in einen Ess- oder Couchtisch umgebaut werden und genügt dabei durch sein zeitloses Design auch höchsten innenarchitektonischen Ansprüchen. Genial! Und dazu kostet das Ganze nur 695 US-Dollar. 😉

Okay, die Versandkosten nach Deutschland kommen noch dazu, aber das sollte doch nun wirklich kein Hinderungsgrund sein. – Möglicherweise findet Markus F. ja nach gutem Zureden auch beim nächsten USA-Schüleraustausch einen Weg, für Interessierte ein paar von den Tischen im Handgepäck versandkostenfrei mit nach Deutschland zu bringen. 🙂

Grenzenloser Trainingseifer

Quelle: Wikimedia Commons

Quelle: Wikimedia Commons

Mittwoch, 18. Mai 2011, 20 Uhr. Die Tischtennissaison ist längst zu Ende, doch noch immer haben die wackeren Frauen und Männer des OSC nicht genug von ihrem Sport. Die älteren OSCler unter den Lesern hier werden sich vielleicht noch erinnern: Das war nicht immer so. 😉

Doch wen interessiert das jetzt noch? Trotz guten Wetters und Maiwoche sind auch diesmal in der Halle B wieder 11 Tische aufgebaut und alle sind besetzt! Es „wimmelt“ geradezu vor Aktiven aus allen Mannschaften. Neben den „Helden von Belm“, die vollzählig versammelt sind, sind auch einige Neuzugänge und Gastspieler dabei.

Auch die 1. Herren ist gut vertreten. Sogar „enfant terrible“  Uli Kersenfischer steht an der Platte. Und anders als Felix Magath in Sachen Diego, denkt Herrenwart Stefan Härtel nicht mal im Traum daran, Kersi aus disziplinarischen Gründen in die Kreisklasse zu verbannen. Und auch der gerüchteweise ins Spiel gebrachte Transfer an vermutlich durchaus interessierte Vereine ist derzeit kein Thema in den Überlegungen der Abteilungsleitung, denn die erforderliche Ablöse wäre einfach zu hoch. – Noch dazu findet man einen so hoch veranlagten Spieler eben nicht an jeder Ecke. Wir werden also auch weiter mit Kersis Eskapaden leben müssen. 🙂

Doch zurück zum Thema. Wie erklärt sich nun eigentlich diese überwältigende Trainingsbeteiligung? Ohne das im Augenblick im Detail empirisch unterfüttern zu können, wage ich mal folgende Hypothese:

„Nach der Saison ist vor der Saison!“

Genau diesen ewiggrünen Kalenderspruch frei nach Sepp Herberger haben die OSCler nämlich nunmehr als unumstößliche Wahrheit verinnerlicht. Gilt es doch ab Herbst schon wieder, das bislang Erreichte zu verteidigen, auch wenn es für das ein oder andere Team, in welcher Besetzung auch immer, sehr schwer werden dürfte. – Und wenn es dann doch schiefgehen sollte, an mangelndem Training kann es jedenfalls nicht gelegen haben.

Soweit die These, nun weiter mit Training! 🙂

SV Wissingen holt Landespokal

Über den Wandertrupp Loppersum und den Delmenhorster TV gelang die 2. Herren des SV Wissingen (Kreisklasse) zum Bezirkspokal der Heren E. In Hude erzielten die Protagonisten Andre Kuhlmann, Jost Hagedorn und Marcel Kameier einen lockeren Dreifachsieg und damit den Gewinn des Bezirkspokals.

Dass die drei Jungs auch auf Landespokalebene Erfolg haben dürften war schon vorher aufgrund Ihrer bisherigen Spielsaisons/Erfahrungen auf Bezirksebene, abzusehen.

So besiegte man „im Vorbeigehen“ SV Barnstedt und Lehrter SV mit einem klaren 5:1 und 5:0. Im letzten entscheidenden Spiel ragte Andre mit drei Siegen über Hoika, Bolte und Sauer gegen den SV Rot-Weiß Allershausen heraus. Am Ende ein knappes 5:4 und damit ganz oben auf dem Treppchen.

Glückwunsch an Wissingen zum Gewinn des Landespokals!

Bezirkspokal in Hude: Platz 2 für 1. Herren

Lang ist es her, als unsere Herren (1. Mannschaft) am 1. Mai nach Hude reisten und um den Bezirkspokal kämpften. Passend zu Beginn des Turniers versagten die Kräfte von Markus‘ Holz, woraufhin er über die Veranstaltung zum Ersatzschläger griff. Gegen den Landesliga-Aufsteiger FC Rastede war kein Kraut gewachsen, die sich mit 5:3 gegen unsere Männer durchsetzten und auch die Spiele gegen den MTV Jever und TTSC 09 Delmenhorst für sich entschieden. Am Ende also ein 2. Platz und die Erkenntnis, dass die Saison nun endgültig vorbei ist ;-).

PS: Rastede erzielte beim Landespokal hinter dem MTV Brackel den 2. Platz! Herzlichen Glückwunsch!

Kurze WM-Nachlese

Timo Boll hat es leider nicht bis ins Finale geschafft. Er musste sich gestern mit 1:4 gegen den späteren chinesischen Weltmeister Zhang Jike geschlagen geben. Immerhin konnte er diesmal aber im Gegensatz zu den bisherigen Einzel-WMs eine Medaille mitnehmen. Das war ja sein erklärtes Ziel.

Insgesamt lief das Turnier recht gut für die deutschen Vertreter, auch wenn die Damen diesmal nicht nicht allzu weit kamen. Bei den Herren waren unter den letzten und besten 16 der Welt immerhin drei deutsche Vertreter (Boll, Ovtcharov und Steger). Keine so schlechten Aussichten für die Olympischen Spiele 2012 in London und die Mannschafts-WM nächstes Jahr in Dortmund.

Gleich geht’s los

Halbfinalrunde in Rotterdam. Gleich geht’s los:

  • ab 10:30 Uhr: Wang Hao vs. Ma Long, anschließend
  • ca. 11:15 Uhr: Timo Boll vs. Zhang Jike

Wer trotz des VfL-Schicksalsspiels nachher in Ingolstadt noch Daumen über hat, drückt sie wenigstens zwischenzeitlich für Timo. 😉

Sehen kann man das ganze im Stream unter: <http://www.ittf.com/itTV>