Bei so vielen Liga- und Pokalspielen kann man schon einmal den Ăberblick verlieren. Deshalb halten wir es heute einmal kurz und schmerzlos (Anmerkung des Autors: hat leider nicht geklappt, sorry):
Nach dem erfolgreichen Auftakt im Bezirkspokal gegen Nordhorn (4:1) reisten wir diesen Mittwoch zum Viertelfinale nach Ankum, zum haushohen Favoriten. Ankum hatte im Achtelfinale kaum eine halbe Stunde benötigt, um Wiesmoor regelrecht von der Platte zu fegen. Mit Spielern wie Martin Zwirner (1801 TTR Punkte), Uwe Torliene (1765 TTR) und Uwe Droppelmann (TTR 1643) ist das natĂŒrlich kein Wunder. Dass die Truppe, die eigentlich in der Senioren-Ă40-Landesliga spielt, ĂŒberhaupt im Bezirkspokal der Klasse Herren D antreten kann, ist dabei wohl auch eher einer LĂŒcke im Regelwerk zu schulden.

Aber ganz so einfach aufgeben wollten wir uns natĂŒrlich nicht. Julian, der ursprĂŒnglich aus âtaktischenâ GrĂŒnden an Nr. 2 aufgestellt wurde, zeigte sich von Ankums Nr. 1 Zwirner völlig unbeeindruckt und lieĂ mit einem glatten 3:0 Sieg ĂŒberhaupt keine Anzeichen aufkommen, dass in diesem Duell nicht weniger als 350 TTR Punkte Unterschied bestanden. Leider konnte weder Finn noch Samuel es ihm gleichtun, ebenso wie anschlieĂend Finn und Lukas im Doppel. Da die zweite Runde dementsprechend verlief, mussten wir uns am Ende mit 1:4 geschlagen geben â die einzelnen Spiele zeigten allerdings deutlich, dass an diesem Abend durchaus auch ein Sieg möglich gewesen wĂ€re.



Deutlich besser lief es zuletzt in der Liga. Nach dem Sieg gegen Gretesch konnten wir auch auswĂ€rts gegen den VFL OsnabrĂŒck ein 7:3 einfahren. Es geschehen noch Zeichen und Wunder, denn: Das bislang eher dĂŒrftig spielende Doppel Samuel/Julian gelang tatsĂ€chlich der erste Sieg! Finn zeigte anschlieĂend erneut eine bockstarke Leistung, wehrte gegen Harald Niemann MatchbĂ€lle ab (3:2) und knackte anschlieĂend auch Altmeister Hans-Peter Scharmacher (3:2). Samuel hingegen hatte gegen Scharmacher das Nachsehen (1:3), und auch gegen Niemann lag er im 5. Satz schon 5:10 hinten â allerdings gewann er aus unerklĂ€rlichen GrĂŒnden schlieĂlich doch noch 12:10 (wie genau er das angestellt, weiĂ er selbst nicht genau). Julian gab weder gegen Jacqueline Myslik noch gegen Friedrich Petri SĂ€tze ab, wĂ€hrend Lukas sich in beiden Spielen nicht belohnen konnte.

Bleibt noch das gestrige AuswĂ€rtsspiel gegen Hellern. Da an diesem Abend die Doppel⊠nun ja, sagen wir mal ausbaufĂ€hig waren (aka grottenschlecht), war eine wahre Aufholjagd vonnöten, und die kam: Finn holte eher ungefĂ€hrdet den ersten Einzelsieg gegen Claus-Dieter Brinkmann (3:1), hatte aber gegen Ligatopspieler Noah Kersting das Nachsehen (1:3). Da es da ja aber auch noch eine mannschaftsinterne Bilanzwette geben soll, in der Finn bislang deutlich fĂŒhrt, musste Samuel diese Chance nutzen und holte ausnahmsweise mal beide Einzel (3:1). Auch Julian arbeitet fleiĂig an seiner ĂŒberragenden Statistik, stellte sich gut auf die Noppe von Sven Schwarz ein (3:1) und lieĂ sich auch durch die teilweise spektakulĂ€re Ballonabwehr von Junu Bu nicht aus der Ruhe bringen (3:1). Lukas konnte seinen Hinseriensieg gegen Bu leider nicht wiederholen (2:3), dafĂŒr zeigte er sein ganzes Können gegen Materialspieler Schwarz: Im spielentscheidenden Einzel erarbeitete er sich mit klugen und ĂŒberlegten BĂ€llen Punkt fĂŒr Punkt und sicherte so am Ende doch noch den knappen 6:4 Sieg.


Den können wir im Aufstiegsrennen gut gebrauchen: WĂ€hrend die Kollegen der 4. Mannschaft uns nach wie vor im Nacken sitzen, scheint Widukindland weiterhin auf dem 1. Platz unerreichbar. FĂŒr uns geht es weiter am Freitag, den 21. MĂ€rz, zu Hause gegen Sutthausen II, bevor die Topspiele gegen Widukindland (24. MĂ€rz) und Voxtrup (28. MĂ€rz) anstehen.
