Weihnachtsturnier 2012

Christingle
Futuristischer Adventsschmuck (Foto: Timmywimmy, Quelle: commons.wikimedia.org)
Lange und intensiv habe ich dar├╝ber gegr├╝belt, was ich diesmal zum allj├Ąhrlichen Weihnachtsturnier (Freitag, 14.12., 20 Uhr in Halle B) schreiben soll. Eine herzerw├Ąrmende, besinnliche Weihnachtsgeschichte vom „Stern ├╝ber der Hi├Ąrm-Grupe-Stra├če“ vielleicht oder aber eine am├╝sante und lehrreiche Kurzgeschichte mit dem Arbeitstitel┬á„Von einem der auszog, das richtige Holz zu finden“?

Doch am Ende habe ich nach einer durchaus kontrovers gef├╝hrten, ergebnisoffenen Diskussion mit mir selbst alle noch so brillanten Ideen wieder verworfen, stattdessen der mir innewohnenden Faulheit nachgegeben und einfach mal im Blogarchiv gekramt.

Dabei fand ich den folgenden Artikel aus dem Jahr 2010, der gespickt ist mit immer noch hochwertigen und weiterhin g├╝ltigen Premium-Informationen, zu allem, was man zum Turnier wirklich wissen muss. – Tja, wahre Qualit├Ąt hat halt kein Verfallsdatum. ­čśë

Aus dem Blogarchiv geborgen

Wer sich immer noch nicht entscheiden kann, ob er am┬á17.┬á14. Dezember um 20 Uhr in Halle B┬átats├Ąchlich zum traditionellen┬áTT-Weihnachtsturnier┬ámit anschlie├čender Feier kommen soll, der findet hier in unserer kleinen Ratgeber-Ecke noch ein paar hoffentlich wertvolle Zusatzinformationen, die eine Nicht-Teilnahme praktisch von selbst ausschlie├čen. ­čÖé

1. Das Turnier

Der sportliche Wert des Turniers ist zwar begrenzt, aber Preise gibt es dennoch. ­čśë Anders als bei den Vereinsmeisterschaften wird an diesem Abend ausschlie├člich Doppel gespielt und die Paarungen daf├╝r werden ausgelost.
Damit das Niveaugef├Ąlle dabei nicht allzu dramatisch ausf├Ąllt, werden die „Profis“ aus der Ersten,┬áund Zweiten, Dritten, Vierten … dabei als Doppelpartner den ├╝brigen Teilnehmern zugelost.
Es ist wirklich eine reine Spa├čveranstaltung, die sich auch vom Zeitaufwand in Grenzen halten soll und muss.┬á– Schlie├člich wollen wir ja anschlie├čend noch gemeinsam …

Wichtelgeschenke
Wichteln: So ungef├Ąhr l├Ąuft es ab. (Foto: geschenkhamster.de, Quelle: commons.wikimedia.org)

… 2. Wichteln

Denn das ist der eigentliche H├Âhepunkt der Veranstaltung. Hier haben in jedem Fall alle die gleichen Chancen auf einen┬áHauptgewinn. Wie schon im entsprechenden┬áWikipedia-Eintrag┬ázum Thema zu lesen ist,┬á„steht die Originalit├Ąt des Geschenkes im Vordergrund und der tats├Ąchliche Gebrauchswert ist gering. Nachteil ist, dass man nicht zwingend erh├Ąlt, was man gerne h├Ątte.“ –┬áDoch wer wei├č heute schon so genau, was er am 17.14. Dezember gerne h├Ątte? ­čÖé
Hier gilt es f├╝r alle Beteiligten, sich auf den erlesenen Geschmack der anderen Sportfreunde zu verlassen, die, da sie bei der Auswahl des mitzubringenden Geschenks nat├╝rlich gr├Â├čte Sorgfalt walten lassen und schon deshalb selbstredend auch nur solche Dinge verschenken, die sie selber gerne ihr Eigen nennen w├╝rden.

Was dann zwangsl├Ąufig dazu f├╝hrt, dass der Beschenkte, der ja bis zu dem prickelnden Moment des Auspackens, in dem sich die ganze Anspannung l├Âst, noch gar nicht wusste, dass er genau das haben wollte, sich dann insgeheim fragt, wie er bislang ├╝berhaupt┬áohne dieses Pr├Ąsent leben konnte, um sich┬áanschlie├čend, voller R├╝hrung, Dankbarkeit und Freude, zu seiner Entscheidung, in diesem Jahr dabei gewesen zu sein, zu begl├╝ckw├╝nschen.

Das mag, Ger├╝chten zufolge, in der Vergangenheit nicht immer 100%-ig der Fall gewesen sein, aber das sind wirklich nur Ger├╝chte. Mir zumindest wird immer noch ganz warm uns Herz, wenn ich an die vielen strahlenden Gesichter auf den letzten Feiern denke. ­čÖé

Zum Abschluss aber noch ein wichtiger Hinweis:
Das Wichteln beim OSC-Tischtennis darf ├╝brigens┬ákeinesfalls┬áverwechselt werden, mit der in weniger geschmackssicheren Kreisen praktizierten, h├Âchst verachtenswerten Praxis des Horror- bzw. Schrottwichtelns.