
Doch am Ende habe ich nach einer durchaus kontrovers gefĂŒhrten, ergebnisoffenen Diskussion mit mir selbst alle noch so brillanten Ideen wieder verworfen, stattdessen der mir innewohnenden Faulheit nachgegeben und einfach mal im Blogarchiv gekramt.
Dabei fand ich den folgenden Artikel aus dem Jahr 2010, der gespickt ist mit immer noch hochwertigen und weiterhin gĂŒltigen Premium-Informationen, zu allem, was man zum Turnier wirklich wissen muss. – Tja, wahre QualitĂ€t hat halt kein Verfallsdatum. đ
Aus dem Blogarchiv geborgen
Wer sich immer noch nicht entscheiden kann, ob er am 17. 14. Dezember um 20 Uhr in Halle B tatsĂ€chlich zum traditionellen TT-Weihnachtsturnier mit anschlieĂender Feier kommen soll, der findet hier in unserer kleinen Ratgeber-Ecke noch ein paar hoffentlich wertvolle Zusatzinformationen, die eine Nicht-Teilnahme praktisch von selbst ausschlieĂen. đ
1. Das Turnier
Der sportliche Wert des Turniers ist zwar begrenzt, aber Preise gibt es dennoch. đ Anders als bei den Vereinsmeisterschaften wird an diesem Abend ausschlieĂlich Doppel gespielt und die Paarungen dafĂŒr werden ausgelost.
Damit das NiveaugefĂ€lle dabei nicht allzu dramatisch ausfĂ€llt, werden die „Profis“ aus der Ersten, und Zweiten, Dritten, Vierten … dabei als Doppelpartner den ĂŒbrigen Teilnehmern zugelost.
Es ist wirklich eine reine SpaĂveranstaltung, die sich auch vom Zeitaufwand in Grenzen halten soll und muss. – SchlieĂlich wollen wir ja anschlieĂend noch gemeinsam …

… 2. Wichteln
Denn das ist der eigentliche Höhepunkt der Veranstaltung. Hier haben in jedem Fall alle die gleichen Chancen auf einen Hauptgewinn. Wie schon im entsprechenden Wikipedia-Eintrag zum Thema zu lesen ist, „steht die OriginalitĂ€t des Geschenkes im Vordergrund und der tatsĂ€chliche Gebrauchswert ist gering. Nachteil ist, dass man nicht zwingend erhĂ€lt, was man gerne hĂ€tte.“ – Doch wer weiĂ heute schon so genau, was er am 17.14. Dezember gerne hĂ€tte? đ
Hier gilt es fĂŒr alle Beteiligten, sich auf den erlesenen Geschmack der anderen Sportfreunde zu verlassen, die, da sie bei der Auswahl des mitzubringenden Geschenks natĂŒrlich gröĂte Sorgfalt walten lassen und schon deshalb selbstredend auch nur solche Dinge verschenken, die sie selber gerne ihr Eigen nennen wĂŒrden.
Was dann zwangslĂ€ufig dazu fĂŒhrt, dass der Beschenkte, der ja bis zu dem prickelnden Moment des Auspackens, in dem sich die ganze Anspannung löst, noch gar nicht wusste, dass er genau das haben wollte, sich dann insgeheim fragt, wie er bislang ĂŒberhaupt ohne dieses PrĂ€sent leben konnte, um sich anschlieĂend, voller RĂŒhrung, Dankbarkeit und Freude, zu seiner Entscheidung, in diesem Jahr dabei gewesen zu sein, zu beglĂŒckwĂŒnschen.
Das mag, GerĂŒchten zufolge, in der Vergangenheit nicht immer 100%-ig der Fall gewesen sein, aber das sind wirklich nur GerĂŒchte. Mir zumindest wird immer noch ganz warm uns Herz, wenn ich an die vielen strahlenden Gesichter auf den letzten Feiern denke. đ
Zum Abschluss aber noch ein wichtiger Hinweis:
Das Wichteln beim OSC-Tischtennis darf ĂŒbrigens keinesfalls verwechselt werden, mit der in weniger geschmackssicheren Kreisen praktizierten, höchst verachtenswerten Praxis des Horror- bzw. Schrottwichtelns.