Die Saison geht weiter, und die Spiele brechen nicht ab. Um nicht demnĂ€chst wieder fĂŒnf Spiele auf einmal zusammenfassen zu mĂŒssen, sei an dieser Stelle einmal schnell von den letzten beiden Spielen der 5. Mannschaft berichtet.
23.02.2026 – OSC V vs VfL OsnabrĂŒck
ZunĂ€chst zum Heimspiel (unserem letzten diese Saison) gegen VfL OsnabrĂŒck vergangenen Montag â ein Spiel, das wir mit 7:3 vielleicht nicht ganz so deutlich fĂŒr uns entscheiden konnten, wie es uns unsere GĂ€ste im Vorfeld der Partie mehrfach angekĂŒndigt hatten. ErwĂ€hnenswerte Dinge aus dem Duell waren vor allem: Samuel schlug mit starker Performance (und einer gehörigen Menge nasser BĂ€lle im zweiten Satz) zunĂ€chst die Nr. 1 des VfL und fand anschlieĂend auch gegen das Materialspiel Mysliks die richtigen Mittel (jeweils 3:0). Finn hingegen tat sich gegen das gute Blockspiel seiner Kontrahentin schwer und unterlag knapp mit 2:3, konnte dafĂŒr ebenso knapp, aber insgesamt ĂŒberzeugend sein zweites Einzel fĂŒr sich entscheiden (3:2).

Unten bereitete uns vor allem Harald Niemann groĂe Probleme, der sowohl Julian (1:3) als auch Philipp (0:3) bezwingen konnte. DafĂŒr schlugen beide Petri deutlich (3:0) und sicherten uns so am Ende den 7:3 Endstand.

27.02.2026 – OSC V vs Hatten-Sandkrug III
Lange Zeit zum Verschnaufen blieb nicht, denn am Freitag ging es fĂŒr uns direkt weiter im Bezirkspokal, gegen die 3. Mannschaft aus Hatten-Sandkrug (bei Oldenburg). Daher begaben wir uns gestern auf die fĂŒr uns ungewohnt lange AuswĂ€rtsfahrt in den Norden, und dort angekommen betraten wir eine Halle, von der man beim OSC nur trĂ€umen kann: ein Boden, der wirklich Grip hat (und keiner Rutschbahn gleicht) und ein Licht, das so gut war, dass es schon fast blendete.
Alles angesetzt also fĂŒr ein spannendes Pokalduell, und das sollte es auch werden. Unsere Gastgeber hatten neben Torben Logemann mit Louis Burmester und Jakob Wolf kurzerhand zwei Jugendspieler in die Mannschaft geholt, die aber beide im Herrenbereich bereits in der 1. Bezirksliga (also dezent ein paar Ligen höher als wir) zum Einsatz kommen. Wir hielten dagegen mit unserer Topaufstellung aus Finn, Samuel und Philipp, wenn auch mit leichten LĂ€dierungen bei Finn und Samuel.
Das hohe Niveau des oberen Paarkreuzes unserer Gastgeber sollte sich schnell bemerkbar machen. Sowohl im Duell Finn â Wolf als auch Samuel â Burmester entwickelten sich ansehnliche Duelle, doch die Hattener behielten knapp die Nase vorn. Burmester stellte Samuel mit guten Angaben und starkem Schnitt- und Platzierungsspiel vor groĂe Probleme, entschied dann den umkĂ€mpften dritten Satz in der VerlĂ€ngerung fĂŒr sich und konnte anschlieĂend im vierten den Deckel draufmachen (1:3). Auf der anderen Seite zog sich Finn gegen Wolf einen Wolf (haha): Sein Gegner blockte die weichen Topspins gut aus und legte dann offensiv nach, drehte den 5. Satz nach RĂŒckstand noch auf den Kopf und die Partie mit 3:2.


0:2 RĂŒckstand, das hĂ€tte besser laufen können. Doch der Autor wusste, dass auch Philipp einen SchlĂ€ger in der Hand halten kann und auch das Doppel zwischen Samuel und Finn nicht von schlechten Eltern ist, und er sollte recht behalten: Philipp spielte an diesem Abend stark auf und schlug Logemann deutlich (3:0). Und auch unser Doppel rief seine QualitĂ€t ab und stellte mit einem 3:0 gegen das Hattener Duett den Spielstand auf 2:2.
Das sah schon gleich viel besser aus. Samuel nahm den Schwung direkt mit in die zweite Runde und erzwang mit einem deutlichen 3:0 Sieg gegen Logemann die FĂŒhrung. Finn jedoch hatte gegen Burmeister Ă€hnliche Probleme wie zuvor schon der Autor und unterlag 1:3. Also lag es an Philipp, im Matchspiel gegen Wolf die Entscheidung herbeizufĂŒhren. Unsere Nr. 3 jedenfalls bewies starke Nerven: Mit starken (Gegen-)Topspins lieĂ er seinen Gegner ĂŒber weite Strecken der Partie ĂŒberhaupt nicht ins Spiel kommen und sicherte uns so mit einem deutlichen 3:0-Sieg am Ende den 4:3 Endstand.

So wie es aussieht, dĂŒrfen wir daher in der zweiten Runde des Pokals gegen unseren Erstrundengegner der letzten Saison spielen, SV VorwĂ€rts Nordhorn III, die ihr Duell gegen Jahn/DTB (SG) VI anscheinend kampflos gewonnen haben.