1. Herren: Aufholjagd ohne Happy End

Men don't cry
Leider kein Happy End gegen Oldenburg. (By Ben Newton from Australia (24) [CC BY 2.0 (http://creativecommons.org/licenses/by/2.0)], via Wikimedia Commons)
Zum letztes Spiel der Hinserie in der Landesliga standen sich am Samstag die Herrenmannschaften OSC I  und SW Oldenburg II gegenĂŒber. Vor heimischem Publikum legte der OSC mit 0:3 nach den Doppeln einen klassischen Fehlstart hin. Leider setzte sich dieser Negativtrend in den anschließenden Einzeln zunĂ€chst fort.

Im folgenden Einzel konnte der OSC mit einem 3:1 Erfolg ĂŒber die gegnerische Nummer 2 durch Stefan HĂ€rtel zunĂ€chst wieder etwas Hoffnung schöpfen. Die folgenden Niederlagen von Markus, Florian, Matthias und Sascha ließen dann aber den Vorsprung der gegnerischen Equipe schnell auf ein uneinholbar scheinendes 1:7 anwachsen.

Erst durch den fĂŒr den ausgefallenen Tomasz in die Mannschaft gerĂŒckten Marian gelang schließlich die Trendwende. Nach einem harten und sehenswerten 5-Satz Sieg gegen Alexander Oleinicenko hielt Marian die Resthoffnung auf den zweiten Punktgewinn der Hinserie am Leben.

Und abgesehen von Stefans Niederlage gegen die sehr starke gegnerische Nummer 1, folgten die anderen Spieler Marians Beispiel und gewannen jeweils alle ihre zweiten Einzel.

So hieß es nach knapp vier spannenden Stunden im OSC-Sportzentrum bei einem Stand von 7:8 : Schlussdoppel! – Florian und Matze empfingen im  letzten, entscheidenen Spiel des Tages die Combo „Bock, Huster“.

Nach Anlaufschwierigkeiten in den ersten beiden SĂ€tzen ging der dritte Satz an die Spieler aus der Hansestadt. Es schien, als wĂŒrde das zunĂ€chst eindeutige Spiel doch noch gedreht werden können. Doch nach insgesamt sechs(!) vergebenen SatzbĂ€llen im vierten Satz, konnte die Chance auf den entscheidenden „fĂŒnften“ nicht genutzt werden und Oldenburg gewann das Doppel und damit das Spiel mit 9:7. Schade, da wĂ€re durchaus mehr drin gewesen.

Die anfĂ€ngliche EnttĂ€uschung ĂŒber die am Ende doch noch gescheiterte Aufholjagd, sollte aber schnell der Motivation fĂŒr die RĂŒckserie weichen.

Nach dem Spiel sagte MannschaftskapitÀn Stefan HÀrtel:

„GeschwĂ€cht durch zwei AbgĂ€nge im oberen Paarkreuz vor der Saison und den Ausfall von Tomasz nach der HĂ€lfte der Spielzeit war zu erwarten, dass wir uns eher Richtung Keller der Tabelle orientieren mĂŒssen.
Auch wenn wir viele Spiele sehr eindeutig verloren haben, zeigt ein Unentschieden beim Tabellenzweiten und ein knappes 7:9 bei der letztes Jahr noch in der Verbandsliga aufschlagenden 2. Mannschaft aus Oldenburg, dass in unserer Mannschaft Potenzial steckt und wir trotz der schweren Ausgangslage immer 100% geben.
Auch wenn wir in der RĂŒckrunde weiter von Punkt zu Punkt denken und es nicht wahrscheinlich erscheint, dass die Klasse noch gehalten werden kann, wĂŒrden wir uns ĂŒber tatkrĂ€ftige UnterstĂŒtzung bei den Heimspielen freuen.“