Ein Wochenend-Dreier (1/2)

Justus freut sich ĂŒber seine Preise fĂŒr Platz 4 und ist sich sicher: Seine Preise sind besser, als die fĂŒr Platz 2
Justus freut sich ĂŒber seine Preise fĂŒr Platz 4 und ist sich sicher: Seine Preise sind besser, als die fĂŒr Platz 2

Ein Freitag Abend Ende August, in großer Vorfreude warten zwei „junge“ OsnabrĂŒcker in der Barbarastraße auf ihren ehemaligen Kameraden und mittlerweile VerbĂŒndeten aus Berlin. PĂŒnktlich wie eh und je erscheint dieser schließlich, zuvor konnte die Mitfahrgelegenheit aus Berlin wohl noch ĂŒberzeugt werden, dass ein Umweg zum Westerberg unbedingt lohnenswert ist – großartig.
Der Grill lĂ€uft, die ersten GetrĂ€nke werden geöffnet (alkoholfrei – wie auch der Rest des Wochenendes – ich glaube, wir werden doch alt) und auf dem gefĂŒhlt fĂŒnf Meter langen neuesten Flat Screen können wir in HD verfolgen, wie Dortmund fast noch eine 3-0 FĂŒhrung abgibt. Am Ende ist aber nicht nur der BVB Sieger, auch Jan-Eike und Justus gewinnen heute etwas. Nachdem die beiden im OSC-WM-Tippspiel brillierten, bei der Preisverleihung allerdings durch Abwesenheit glĂ€nzten, wurde dies nun nachgeholt – und der 3. Platzierte kann sich vor Freude kaum zurĂŒckhalten. Auch wenn auf Dankesreden verzichtet wird – der Autor meint da sogar eine TrĂ€ne der RĂŒhrung entdeckt zu haben (siehe Bild).
Wie auch immer, nun ist also der förmlich Teil vorbei, es geht weiter mit ein paar gepflegten Skat-Runden, in denen schnell klar wird, dass Tischtennis-FĂ€higkeiten offensichtlich nicht mit KartenglĂŒck gekoppelt sind: Justus vor Marvin vor Eike? Das ist wohl nur im GlĂŒcksspiel möglich.. Abschließend werden noch ĂŒberraschende Neuigkeiten ausgetauscht und sich ĂŒber abgespielte BelĂ€ge beschwert, was dazu fĂŒhrt, dass „Justus ihm sein“ ErsatzschlĂ€ger zerpflĂŒckt wird und die RĂŒckhand in einer Nachtschicht mit einem „besonderen Kleber aus Berlin“ ( 😉 ) prĂ€pariert wird. Wenn es hilft…
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Am nĂ€chsten Morgen ist alles Makulatur, bei Kuhli wird sich doch fĂŒr einen neuen RĂŒckhandbelag entschieden, diese 0,2 mm mehr sind doch kaum erkennbar und sollten doch keinen großen Unterschied machen, oder? Unser Berliner Besuch lĂ€sst es sich aber nicht nehmen, im fremden Shop das Kleben der neuen BelĂ€ge selbst zu ĂŒbernehmen – ist schließlich der neueste Schrei in Berlin – nur: gehören diese Wellen auf dem Belag eigentlich dazu? Na ja, in Berlin ist halt alles anders.
Nun gut, etwas skeptisch geht es ins Trainingslager nach Eversburg. Dort wird dann großer Traingseifer bewiesen, die Topspins fliegen nur so hin- und her. Im abschließenden Mini-Turnier gewinnt und verliert jeder eins, so dass sich der Autor mit 5:4 SĂ€tzen vor Justus mit 4:3 SĂ€tzen durchsetzt – ein erster Fingerzeig?
Nun wird der SchlĂ€ger allerdings beiseite gelegt und noch einmal die neuste Fernseh-Technologie bewundert. Bei der HSV-Blamage gegen Paderborn ist jeder Staubkorn zu erkennen – grandios. Abends spielt der sogenannte „große“ FC Bayern Schalke an die Wand – allerdings nur fĂŒr 15 Minuten. Aber mein lieber Bayern Fan – Hochmut kommt vor dem Fall, der Rest der Partie ist ausgeglichen und so endet das Spiel unentschieden. Alles andere als Unentschieden geht aber die fortgesetzte Skat-Runde aus, die zuvor erwĂ€hnte Reihenfolge zementiert sich, vielleicht handelt es sich hier doch nicht nur um GlĂŒck? GlĂŒck haben allerdings die beiden GĂ€ste bei Justus – der SĂŒĂŸigkeiten- und GetrĂ€nkevorrat werden fast komplett geplĂŒndert, das nenne ich mal eine Versorgung – vielen Dank!

Die drei Protagonisten verbissen bei einer kniffligen Skat runde. (v.l.n.r. Eike, Marvin, Justut). von Takkk (Eigenes Werk) , via Wikimedia Commons
Die drei Protagonisten verbissen bei einer kniffligen Skat Runde. (v.l.n.r. Eike, Marvin, Justus).
von Takkk (Eigenes Werk) , via Wikimedia Commons

Abends gibt es noch TT-Insider GesprĂ€che und die Feststellung, dass der TTR und mytischtennis eigentlich viel schlechter sind, als das TTLive-System in Berlin. Nun ja, noch schnell auf die Teilnehmerliste fĂŒr den PreContest Cup am nĂ€chsten Tag geschaut und erschreckt festgestellt: Wir befinden uns alle in der unteren HĂ€lfte der Setzliste. Kurzerhand wird es als vorteilhaft angesehen, möglichst frĂŒh fertig zu sein, „man kann sich ja noch mal in Bremen vergnĂŒgen“. Dass es allerdings ganz anders kommt, könnt ihr in der Fortsetzung in den nĂ€chsten Tagen erfahren 🙂