1. OSC-Familienturnier ein voller Erfolg

Samstag, 25. Juni, 14 Uhr. In Halle B rumort es heftig. Kinder, Jugendliche und Erwachsene versuchen sich mit vereinten KrĂ€ften am Aufbau sĂ€mtlicher Tischtennisplatten, die der OSC zu bieten hat. Und nach anfĂ€nglichen Schwierigkeiten stehen kurze Zeit spĂ€ter tatsĂ€chlich 12 Tische fĂŒr das geplante Mega-Event bereit. Das 1. OSC-Familienturnier kann beginnen.

Doch bevor die ersten BĂ€lle geschlagen werden können, begrĂŒĂŸt das Organisations-Duo Danica Tauber und Katrin Pech die rund 30 Turnierteilnehmer und erlĂ€utert die Spielregeln, denn fĂŒr viele der Anwesenden ist es das allererste Tischtennisturnier ihres Lebens.

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Gleich geht's los, aber erst noch ein Foto fĂŒr's Blog.

Los geht es mit dem Team-Wettbewerb. Dabei spielen immer ein Kind/Jugendlicher mit einem Erwachsenen (Oma, Opa, Mutter, Vater, Onkel, Tante) zusammen. Einzige Bedingung: Mindestens ein Teammitglied muss dem OSC angehören.

Und so startet jede Familie als 2-er Team unter einem selbstgewĂ€hlten Namen. Das ist natĂŒrlich schon die erste Gelegenheit, die Gegner ordentlich zu beeindrucken: „Abzocker“, „ZauberschlĂ€ger“, „Du musst noch ĂŒben!“, „Die Könige“, „Heißer Ball“, die Fantasie scheint schon vor Spielbeginn grenzenlos.

Wer keinen eigenen SchlĂ€ger hat, kann selbstverstĂ€ndlich trotzdem mitmachen, denn Katrin und Danica haben natĂŒrlich auch an LeihschlĂ€ger gedacht.

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Das Orga-Team: Katrin Pech und Danica Tauber

Insgesamt 14 Teams gehen in vier Gruppen ins Turnier. In der Gruppe spielt Jeder gegen Jeden. Pro Match gibt es drei Spiele: Jung gegen Jung, Alt gegen Alt und ein Abschlussdoppel.
Gespielt werden immer genau 10 Ballwechsel, notiert wird anschließend die Punktedifferenz. Die bessere Gesamtdifferenz bringt den Sieg. Gruppensieger und Gruppenzweiter ziehen in das Hauptfeld ein, die ĂŒbrigen Teams bekommen noch eine weitere Chance in der Trostrunde.

Auch wenn anders als bei „normalen“ Turnieren hier der Spaß im Vordergrund steht, so sind doch alle mit vollem Ehrgeiz bei der Sache. Vor allem die von Katrin und Danica trainierten SchĂŒler und Jugendlichen wollen ihren Eltern natĂŒrlich zeigen, was sie können. Aber auch der ein oder andere Erwachsene ĂŒberrascht seinen jĂŒngeren Partner mit ansprechenden Leistungen.

FĂŒr diejenigen, fĂŒr die es an der Platte nicht ganz so gut lĂ€uft, bleibt immer noch das reichhaltige Kuchenbuffet als Troststation. Hier stĂ€rken sich Groß und Klein in den Spielpausen mit den anstelle eines Startgelds von allen mitgebrachten Leckereien.

Nach zahlreichen spannenden Spielen in der k.o.-Runde stehen sich im Endspiel die Teams „Ying & Yang“ und „Netzroller“ gegenĂŒber. Es entwickelt sich eine spannende Auseinandersetzung, und mit nur zwei Punkten Differenz aus allen drei Spielen haben die „Netzroller„, die LinkshĂ€nder-Spielgemeinschaft vom SV Hellern und OSC, knapp das bessere Ende fĂŒr sich.

Doch damit ist das Turnier noch nicht vorbei, denn Danica und Katrin haben noch einen zweiten Wettbewerb im petto, die „7er Ablöse„.
Hier haben noch mal alle Teilnehmer die Gelegenheit, den SchlĂ€ger in die Hand zu nehmen. Gespielt wird an allen Tischen. Wer zuerst sieben Punkte hat, lĂ€sst sich bei der Turnierleitung einen Punkt gutschreiben und geht in die Warteschleife. Der Gegner bleibt an der Platte, behĂ€lt die bereits erreichten Spielpunkte und bekommt einen neuen Spielpartner aus der Warteschleife. Das Ganze lĂ€uft ĂŒber einen vorher festgelegten Zeitraum. Wer am Ende die meisten Pluspunkte gesammelt hat ist Sieger. In der Theorie klingt das einfach, in der Praxis lĂ€uft das dann allerdings ziemlich turbulent ab. Doch Katrin und Danica bringt das nicht aus der Ruhe. Sie behalten die Übersicht und kĂŒren Marian Backs zum Sieger eines Wettbewerbs, der noch mal allen Teilnehmern alles abverlangt hat.

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Am Ende haben alle gewonnen.

Fazit: Eine tolle Veranstaltung, die allen Teilnehmern großen Spaß gemacht hat. Hoffentlich gibt es im nĂ€chsten Jahr eine Wiederholung. Vielen Dank an Katrin und Danica fĂŒr die prima Organisation.

Einge SchnappschĂŒsse vom Turnier: