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Zu Besuch im Artland

Das Artland-Wappen (Quelle: commons.wikimedia.org)

Das Artland-Wappen (Quelle: commons.wikimedia.org)

Wie hier schon angezeigt, hatte unser Abteilungsvorsitzender Andreas unlängst Geburtstag. Um dieses Ereignis angemessen zu feiern, hatte er auch eine OSC-Delegation in sein neues Domizil in Badbergen, im Herzen des Artlands, eingeladen.

Platz genug, so hatte er uns im Vorfeld versichert, gäbe es da, und das deutsche WM-Viertelfinalspiel würde dort selbstverständlich auch gezeigt. Außerdem würde er sich als guter Gastgeber auch um passendes Wetter kümmern.

Beste Voraussetzungen also für einen Ausflug ins Osnabrücker Nordland, das für einige OSCler bis dato doch eher unbekanntes Territorium darstellte.

Hier gab's reichlich Platz zum Feiern. Andreas' neue Bleibe im Artland.

Wie man sieht, gibt’s hier reichlich Platz zum Feiern: Andreas‘ neue Bleibe im Artland (Screenshot Google Maps)

Und so machten sich am Freitag Nachmittag mehrere Fahrzeuge aus Osnabrück auf, die B68 in Richtung Norden zu befahren. Bis Badbergen kamen dann auch alle problemlos. Doch danach musste sich erweisen, wer einen guten Orientierungssinn oder ersatzweise ein brauchbares Navi besitzt. Denn Andreas wohnt natürlich nicht „right in the city of Badbergen“, sondern im Ortsteil Vehs und dort „right in the middle of nowhere“ (s. Bild links).

An dieser Stelle wird aber selbstverständlich nicht verraten, wer sich im Hasebinnendelta irgendwo auf halber Strecke zwischen Quakenbrück, Badbergen, Nortrup und Groß Mimmelage verfranst hat, denn das wäre wirklich gemein, nicht wahr Ulli und Stefan? 🙂

Schließlich konnten aber auch die letzten Versprengten und Orientierungslosen, die schon verzweifelte Hilferufe per Handy abgesetzt hatten, mit Hilfe eines eingermaßen ortskundigen Exil-Artländers eingesammelt und pünktlich zum Spielbeginn sicher zum Stahmeyerschen Anwesen gebracht werden.

Auf dem Hof angekommen, erwartete Andreas uns schon an der eigens gemieteten Theke und zapfte gleich mal ein Willkommenspils. So mögen wir das. Die riesige Diele seines Hauses war auch schon umfunktioniert in eine schicke Public Viewing-Arena, so dass dem Rudelgucken nichts mehr im Wege stand.

Natürlich war nach dem zwar nicht glanzvollen, aber verdienten Sieg der deutschen Mannschaft die Stimmung schon prächtig, doch Andreas toppte das im Anschluss locker durch 1a-Grillspezialitäten der leckersten Sorte und ein reichhaltiges Salatbuffet. Wer an diesem Abend nicht satt wurde, dem war wirklich nicht mehr zu helfen.

Für die Fußball-Freaks unter den Gästen ging es nach der ausgedehnten kulinarischen Pause weiter mit dem zweiten Viertelfinalspiel, das aber die wenigsten wirklich vom Hocker riss und stattdessen Gelegenheit ließ, das ein oder andere Kaltgetränk in lockerer Gesprächsrunde zu konsumieren. Nach dem Spiel wurde die Feier zu später Stunde auf den Innenhof verlegt, wo Andreas schon ein (Lager-)feuer entzündet hatte. Glücklicherweise kam es dabei nicht zum Äußersten: Niemand holte die Wandergitarre und stimmte „Kumbaya My Lord“ an. 😉

Stattdessen wurden bei reichlich Qualm die Rivalität zwischen 5. (Burkhardt) und 6. Herren (Andreas) thematisiert, anschließend noch Lehrer-Bashing betrieben und dann reihum Jugendanekdoten zum Besten gegeben, bis einsetzende Müdigkeit den Teilnehmerkreis immer weiter reduzierte und sich am Ende auch der harte OSC-Kern von Andreas und seiner Frau verabschiedete, um im Schutze der Dunkelheit in die Zivilisation zurückzukehren. 🙂

Lieber Andreas, vielen Dank für den netten Abend mitten im Kulturschatz Artland!

Die OSC-Delegation vor der "Eingangstür" von Andreas' Häuschen

Die OSC-Delegation vor der „Eingangstür“ zu Andreas‘ Häuschen (Foto: privat)