2. Herren: Doppel als Garant für den Sieg

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2. Herren: Perfekte Doppel gegen Oldendorf (von StromBer (Eigenes Werk) [GFDL (http://www.gnu.org/copyleft/fdl.html) oder CC BY-SA 3.0 (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0)], via Wikimedia Commons)

Was für eine Schlacht! Vergangenen Mittwoch duellierten sich Leviens Jungs mit der Zweitvertretung aus Oldendorf. Und das Spiel hatte es in sich. Oldendorfs junge Truppe ging als Favorit ins Spiel, der OSC hielt mit Erfahrung dagegen. Oldendorf ohne die etatmäßige Nr. 1 Bietendorf zwar etwas geschwächt, aber dennoch eine fulminante Aufstellung. Beim OSC sprang Lauenstein für den rippengeschwächten Treubel ein. Aber nun zum Spiel.

Die OSC-Doppel blieben unverändert, lediglich Treubel wurde durch Lauenstein und Moldenhauer durch Willenbring ersetzt. Und das Konzept ging auf. Von Oy und der wieder genesene Willenbring taten sich schwer gegen die jugendliche Power in Form von Rietzschel und Eickhoff. Erst der letzte Satz sollte die Entscheidung zu unseren Gunsten bringen.

Levien und Kasselmann machten ihre Sache noch besser. Sie zogen den beiden Abwehrern Lührmann und Jürgens mit gekonnten Angriffsbällen den Zahn.

Im Anschluss machten Gringmuth und Lauenstein kurzen Prozess mit Wittenbrock und kleine Trimpe, 3:0, was für ein Start. Dieser sollte für den späteren Erfolg ausschlaggebend sein.

Die folgenden Einzel waren nahezu alle äußerst eng und knapp. Das Spiel stand immer auf des Messers Schneide und hatte eigentlich keinen Sieger verdient.

Höhepunkt war sicherlich das Spiel zwischen unserem Paul und Christoph Lührmann, die sich eine epische Schlacht lieferten. Grandiose Angriffs- und Abwehrbälle mit Noppe machten das Match sehenswert. Nach Gewinn des ersten Satzes erspielte sich Paul in Satz 2, 3 und 4 diverse Satzbälle, konnte diese nicht nutzen und gratulierte schweren Herzens seinem tapfer kämpfenden Kontrahenten. Dieses Spiel war eines von vielen knappen Dingern.

Wir waren bei den Doppeln stehen geblieben, 3:0 Führung. Unser oberes Paarkreuz zeigte sich an diesem besagten Mittwoch bärenstark. Von Oy spielte hammermäßig, drehte gegen Rietzschel sogar ein 0:2 Satzrückstand und holte zwei Punkte. Levien war gegen Rietzschel ebenfalls dran, wurde aber für seine Nachlässigkeit in Satz 2 bestraft. Gegen Abwehrkünstler Jürgens allerdings behielt er knapp, aber souverän die Oberhand. Oben eine 3:1 Ausbeute gegen Oldendorf ist sicherlich nicht ganz so schlecht, weiter so Männer!

Die einst goldene Mitte des OSC, geprägt durch Böwering und Treubel, wurde durch Gringmuth und Willenbring ersetzt. Die beiden Jungs sahen sich aber mit Wittenbrock und Lührmann zwei Heißspornen gegenüber, die ebenfalls gut Tischtennis spielen können. Christoph führte gegen Wittenbrock in jedem Satz, hatte allerdings letztendlich gegen die starken Aufschläge des jungen Oldendorfers kein passendes Konzept. Gegen Lührmann war es dafür umso enger. In einem ansehnlichen Match gab Christoph alles, musste aber nach der vollen Distanz gratulieren. Paul kämpfte nicht nur gegen Lührmann, sondern zeigte auch seine ganze Klasse gegen Wittenbrock. Auch hier ging es über fünf Sätze und der OSC-Akteur ging schließlich doch verdient als Sieger von der Platte.

Unten waren wir mit Kasselmann und Lauenstein gut aufgestellt. Oldendorf hielt mit kleine Trimpe und Eickhoff dagegen. Gegen die Aufschläge und die brachiale Vorhand von kleine Trimpe war an diesem Abend kein Land gewachsen. Der noch Jugendliche holte zwei verdiente Punkte für seinen Verein. Gegen Eickhoff machten es unsere Jungs dann besser. Kasselmann machte es in Satz 5 nach 9:4-Führung nochmal spannend, holte das Ding aber mit 12:10 nach Hause. Jugendtrainer Lauenstein spielte hervorragend seine Stiefel runter und triumphierte in atemberaubender Manier mit 3:0 Sätzen. Damit besiegelte er den äußerst knappen 9:6 Heimerfolg über tapfer kämpfende Oldendorfer Jungs.

Nun hat die 2. Mannschaft einen Monat Pause, ehe es in eine englischen Woche gegen Oesede, Emslage und Riemsloh geht. Bis dahin heißt es trainieren, Material testen und den Kopf frei kriegen. Weiter so Männer!