3. Herren Hinrundenfazit (2/2): Auswärts hui, zu Hause pfui!

Vorgestern berichteten wir bereits über den bisherigen Saisonverlauf der 3. Herren. Heute erwartet euch die Tabellensituation, ein wenig Rechenspielerei, die „Spielerkritik“, sowie ein kurzer Ausblick.

Die Tabelle

Rang Mannschaft Begegnungen S U N Spiele +/- Punkte
Aufsteiger 1 SF Oesede III 8 8 0 0 72:36 +36 16:0
Relegation 2 TSV Riemsloh II 8 4 2 2 65:53 +12 10:6
3 SV Concordia Belm-Powe II 8 4 2 2 59:52 +7 10:6
4 TSV Venne II 8 4 2 2 60:55 +5 10:6
5 Osnabrücker SC III 8 2 3 3 60:58 +2 7:9
6 BSV Holzhausen II 8 2 3 3 54:61 -7 7:9
7 Spvg. Niedermark II 8 1 2 5 50:64 -14 4:12
Relegation 8 Spvg. Fürstenau 8 1 2 5 48:64 -16 4:12
Absteiger 9 TSG Burg Gretesch 8 1 2 5 43:68 -25 4:12
Absteiger 10 Spvg. Eicken zurückgezogen am 28.06.2014

In der Hinrundentabelle weist unser Punktekonto also 7:9 Zähler auf. Wir befinden uns damit auf dem mittleren 5. Tabellenplatz. Insgesamt teilt sich die Tabelle in vier Teile: Ganz oben thront die blütenweiße Weste der SF Oesede, dahinter bildet ein Trio die Verfolgergruppe mit 10:6 Punkten: Riemsloh, Belm und Venne. Im Mittelfeld gesellt sich Holzhausen mit ebenfalls 7:9 zu uns. Und ganz unten stehen drei Teams punktgleich bei 4:12 Punkten: Niedermark, Fürstenau und Gretesch. Wir konnten uns somit einen kleine Vorsprung von drei Punkten auf die unteren Plätze erarbeiten. Es bedarf aber sicherlich weiterhin vollster Anstrengung, um dafür zu sorgen, auch nächste Saison wieder OSC 3 in der 1. BK zu sehen.

Rechenspielerei

Was wäre nur, wenn... Marvin beim Rechnen.

Was wäre nur, wenn…
Marvin beim Rechnen.

Da hier noch nicht ausreichend unser grandioses 5-Satz Dilemma in dieser Serie gewürdigt wurde, ein kleines Rechenspiel: Wie hätten wir gespielt, wenn all unsere verlorenen 5-Satz Spiele gewonnen würden und all unsere gewonnen 5-Satz Spiele verloren würden (also alle 5-Satz-Spiele laufen anders herum)? Hier die Antwort:

  • Gretesch 7-3 (statt 9-1)
  • Holzhausen 8-8 (statt 6:9)
  • Oesede 9-4 (statt 5:9 – unglaublich)
  • Venne 9-4 (statt 7:9 – unglaublich)
  • Riemsloh 9-5 (statt 8:8)
  • Belm 8-8 (bliebe gleich)
  • Fürstenau 9-6 (statt 8:8)
  • Niedermark 9-1 (statt 9:6)

Angenommen, wir hätten das Spiel gegen Gretesch beim Stand von 7:3 für uns entschieden, würde wir nun zusammen mit Oesede an der Tabellenspitze stehen. Aber eine 5-Satz-Bilanz von 10:23 lässt dies natürlich nicht zu, hier gilt es, sich in der Rückrunde zu steigern.

Einzelkritik

Hier die Mannschaft in der „Einzelkritik“:

Christoph: Ohne Frage Spitzenspieler dieser Mannschaft und absolut zuverlässig. Ihm gelingt mit 8:8 eine ausgeglichene Bilanz im oberen Paarkreuz – Chapeau. Und dass obwohl er – nun schon in der dritten Saison in Folge – mit laufend wechselnden Doppelpartnern spielen muss.
Bestes Spiel: Mit 3-0 fegt Christoph am dritten Spieltag Thomas Knoop aus Oesede vom Tisch, der selbst in der Hinserie oben nur dreimal gratulieren musste – die anderen beiden Male jedoch zu 9 im Fünften. Gegen Christoph war für ihn nichts zu holen.

Andreas

Immer mit guter Laune dabei: Andreas

Andreas: Biss sich durch die Saison und absolvierte trotz Verletzung alle Spiele. Und dass obwohl er fast immer oben spielen musste und dort die ein oder andere Niederlage einstecken musste. Einmal durfte er in der Mitte ran – und gewann prompt beide Spiele. Aber auch oben holte Andreas einige wichtige Punkte für uns.
Bestes Spiel: Bei eisigen Temperaturen tritt Andreas in Fürstenau gegen Dietmar Pieperjohanns an. Der gefürchtete Abwehrspieler spielt seit Jahren positiv im oberen Paarkreuz – aber Andreas ist direkt heiß und schießt die Bälle regelmäßig auf den Tisch, um sich nach gefühlten 5 Minuten als 3:0 Sieger die erstaunten Glückwünsche der Mitspieler abzuholen.

Christian: Spielte eine standesgemäß positive Bilanz in der Mitte (5:4), wurde in drei Spielen schmerzlich vermisst, nicht zuletzt aufgrund seiner Doppelstärke zusammen mit Andreas. Jederzeit ein sehr guter Coach, was sicherlich auch für den ein oder anderen Punktgewinn sorgte.
Bestes Spiel: Dem Venner „Zerstörer“ Uwe Rosenke zeigt Christian, „wo der Hammer hängt“ und lässt ihm in drei Sätzen kaum eine Chance. Anschauungunterricht für so manch einen Spieler unseres Vereins 🙂

Marvin: Regelmäßiger Berichteschreiber, zuerst-bei-Heimpielen-Ankommender, bis zuletzt aus Oldenburg pendelnd. Nach durchwachsenem Start werden die letzten sechs Einzel souverän gewonnen (18:3 Sätze) und bilden somit einen guten Abschluss der OSC-Zeit.
Bestes Spiel: 11:5, 11:2, 11:6 gegen Thomas Kuschel aus Belm, der selbst mit einer 11:3 Bilanz zu den besten Spielern des mittleren Paarkreuz gehört. In dem Spiel kommt einfach nahezu jeder Block perfekt in die Ecke.

Justus: Überragender Kapitän. Regelmäßig am Telefon, um Ersatzsspieler zu rekrutieren und dabei mehr als erfolgreich (siehe unten). Dazu noch nimmermüder Motivator und Doppel-Tüftler. Nebenbei spielt er noch eine bärenstarke 9:4 Bilanz (4:2 Mitte, 5:2 unten).
Bestes Spiel: Letztes Saisonspiel in Niedermark, letztes Einzel gegen Frank Hinrichsen. Justus gewinnt die ersten beiden Sätze souverän, verliert plötzlich den Faden und damit Sätze 3+4. In Satz 5 steht es 6:9, aber Justus riskiert noch einmal alles, und spielt mal eben sechs sensationelle Punkte und kann damit das gesamte Match für uns entscheiden!

Ersatzverstärkung: Insgesamt konnten wir sieben Ersatzleute zu insgesamt 11 Einsätzen bei uns überreden. Vielen Dank für euer Engagement! Dass ihr keinerlei Schwächung wart, lässt sich auf einem Blick erkennen: mit einer 10:10 Bilanz hat sich unsere Ersatzverstärkung super geschlagen. Hinzu kamen einige wichtige Doppelsiege, teilweise sogar als Doppel 2. Vielen Dank nochmal an Marian, Michael Rutemöller, Heinz-Peter, Jürgen, Markus Herbermann, Axel und Jan-Hendrik.

Stefan

Wird uns in der Rückserie verstärken: Der in Schledehausen erfolgreiche Stefan Härtel (3. von links)

Ausblick

In der Rückserie wird es darum gehen, den Abstand nach unten konstant zu halten oder sogar zu vergrößern. Mit dabei helfen wird u.a. der aus der Zweiten runter rückende Stefan Härtel. Der Autor dieser Zeilen hingegen wird sich in der Rückserie nicht mehr wirklich aktiv beteiligen können, ist allerdings optimistisch, dass der Klassenerhalt auch ohne ihn gelingt und es nächste Saison erneut heißt: OSC III in der 1. Bezirksklasse.