
Auch die beiden Adidas-Tische sind gar nicht mal so ĂŒbel wie im Vorfeld gerĂŒchteweise kolportiert wurde, da werden Ausreden rar. Immerhin kann man ein wenig ĂŒber die Netze nölen, aber das ist es dann auch schon. Aber glĂŒcklicherweise sollte der Gegner an diesem Abend mit den Top-Bedingungen mehr Probleme haben als wir.
Kurz vor Spielbeginn noch eine Hiobsbotschaft fĂŒr KapitĂ€n Burkhardt Arends. Maik Suelmann, unsere Nummer 1, meldet sich grippekrank ab. Nun muss noch kurzfristig Ersatz gefunden werden. Keine leichte Aufgabe am Freitagnachmittag, doch nach einigen vergeblichen AnlĂ€ufen gelingt es Burkhardt, sich die Dienste von Thomas Kessler zu sichern.
Die Schölerberger hingegen laufen mit einer starken Truppe (2 x Kull, 2 x Lampe, Euen und Leive) auf, und da die Erinnerung an den verdammt knappen AuswÀrtssieg aus der Hinrunde allen noch ganz gut in Erinnerung ist, rechnen wir mit einem schweren Spiel.
Diese Ahnung wird auch durch zwei Auftaktniederlagen in den Doppeln auf’s Schönste bestĂ€tigt. Doch dann kippt das Spiel. So gute Bedingungen in einem Spiel gegen den OSC und eine 2:0-FĂŒhrung im RĂŒcken bringen die Schölerberger anscheinend völlig aus dem Konzept.
So gurken Anton GroĂe und der Autor ihr Doppel erstmal in fĂŒnf SĂ€tzen nach Hause. Und das lĂ€utet dann tatsĂ€chlich die Wende ein. Im oberen Paarkreuz trumpfen Burkhardt und Axel Schiemann groĂ auf: vier Punkte fĂŒr den OSC. In der Mitte holen Markus Herbermann und der Autor zwei weitere Punkte, und auch das untere Paarkreuz mit Anton und Thomas lĂ€sst sich nicht lumpen und holt die noch fehlenden zwei Punkte fĂŒr einen sensationell leichten 9:2-Sieg. Wer hĂ€tte das gedacht?
Das Spiel in Zahlen
Fangmeier/GroĂe 1, Schiemann 2, Arends 2, Fangmeier 1, Herbermann 1, GroĂe 1, Kessler 1.