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Die Auszeit – Teil 2

Time-Out ist gut für Dich! Oder nicht?

Time-Out ist gut für Dich! Oder nicht? (Foto: pixabay.de)

Gestern gab es den ersten Bericht zum Thema Auszeit beim Tischtennis.

Jan Lüke findet, dass die Auszeit grundsätzlich eine feine Sache ist, aber …

Lest selbst:

„Ist zwar schon einige Tage her, es muss das Jahr 2000 gewesen sein, aber ich kann mich noch ziemlich bildhaft an mein erstes Spiel nach der Einführung der Time-Out-Regel erinnern.

Ich war in einem Einzel längst abgebogen auf die Verliererstraße, war nach Sätzen und nach Punkten ordentlich ins Hintertreffen geraten, hatte mit dem Spiel im Kopf eigentlich schon längst abgeschlossen – und habe mich dann doch noch mal am damals noch so ungewohnten Time-Out-Zeichen probiert. Mit Erfolg! Der nächste Punkt, die nächsten Sätzen, das ganze Spiel gingen an mich.

An dem Tag war ich großer Fan der Auszeit – und blieb es auch für einige der folgenden Jahre, wenngleich eher aus der persönlichen Motiven. Mit dem Time-Out herumzuprobieren und nach eventuellen Vorteilen zu suchen, finde ich seit jeher ganz spannend. Was nichts damit zu tun hat, dass meine Meinung vom Time-Out im Tischtennis keine sonderlich hohe ist. Ich finde sogar, Tischtennis und Time-Out passen nicht so richtig zusammen.

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Die Auszeit – warum man sie nehmen sollte!

Nimm doch mal ne Auszeit!

Nimm doch mal ne Auszeit!

Auf mytischtennis.de schreiben Lennart Wehking und Jan Lüke über die Pros und Cons einer Auszeit.

Unbestritten ist dabei, dass der Auszeit nehmende Spieler einen klaren Vorteil dadurch erlangt, wobei das so manchem Spieler beim OSC noch nicht ganz klar geworden ist :).

Voraussetzung: eine minimale psychische Belastbarkeit der werten Perönlichkeit ;).

Mein persönlicher Tipp: Viele Spieler sind der Ansicht, dass ein Time-Out nur im letzten Satz Anwendung finden soll. Geht es aber nicht jedes Mal nur um einen Satzgewinn? Schon der erste Satz ist von elementarer Bedeutung für den weiteren Spielverlauf.

Warum nicht also nach einer 8:1-Führung und plötzlichem Aufholen des Gegners auf 8:5 bzw. 8:6 mal ein Time-Out nehmen, damit den Satz retten und eine psychologisch wertvolle Führung damit auf dem Rücken tragen?

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Fangen wir für heute mit der Pro Seite an:

„0:2 nach Sätzen, 1:5-Rückstand in Satz drei – nichts geht mehr? Von wegen. Schnell mit den Händen das ‚T‘ geformt und schon heißt es: 60 Sekunden raus aus dem Negativstrudel. 60 Sekunden Zeit, mental nochmal die Kurve zu kriegen, 60 Sekunden, um sich doch noch an die neu einstudierten Aufschlagvarianten zu erinnern. Zurück auf den Court geht es dann nicht selten ratzfatz: Nur ein, zwei Punkte nach der Pause und schon läuft es wieder wie am Schnürchen, die Wende ist möglich. Oft unerklärlich und genau deshalb ein Faktor, der den Sport bereichert hat: Zur Einführung noch eher skeptisch, bin ich heute ein großer Fan der Auszeit im Tischtennis!

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