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4. Herren lässt es langsam angehen

Auftakt

4. Herren: Aufholjagd bei SC Schölerberg (Foto: pixabay.com, CC0-Lizenz)

Am Donnerstag ging es für die 4. Herren zum SC Schölerberg II. Nach dem nervenzerfetzenden Auftakt gegen die 3. Herren das erste echte Auswärtsspiel der Rückserie.

Vorab die übliche Suche nach sechs spielfähigen Aktiven. Diesmal passt der Kapitän kurzfristig höchstpersönlich, lässt es sich aber nicht nehmen, sich um Top-Ersatz in Person von Daniel Belz zu kümmern. Auch Lasse und Klaus sind heute nicht mit von der Partie.

Los geht’s (eher nicht)!

So treffen sich kurz vor Spielbeginn Henrik, Jürgen, Daniel, Hartmut, Sebastian und Stefan in der Halle der Jellinghaus-Schule, um sich mit einer echten Youngster-Truppe um die Routiniers Michael Kull und Klaus El-Khechen auseinanderzusetzen.

Doch bevor es losgehen kann, müssen die Doppel noch bestimmt werden. Ein Experiment, das man, gemessen am anschließenden Spielverlauf, durchaus als komplett gescheitert betrachten kann. 😉

Henrik und Stefan als Doppel 1 retten sich zwar in den fünften Satz gegen Herb/Westendorf, doch da geht dann gar nichts mehr und die Schölerberger können sich über den ersten Punkt freuen. Daniel und Hartmut geht es gegen Kull/Buschmann nicht anders, und auch unser Doppel 3, Jürgen und Sebastian, muss ich Satz 5 die Segel streichen. 0:3 nach den Doppeln, das gab’s schon lange nicht mehr.

Im Anschluss macht es Jürgen trotz seiner Aversion gegen gelbe Bälle gegen Michael Kull spannend bis zum Schluss. Er hat in Satz 5 gleich mehrere Matchbälle, doch am Ende geht Michael als Sieger vom Tisch. 0:4. Betretene Gesichter in den Reihen des OSC. Das läuft ja mal richtig rund. Droht die zweite Niederlage in Folge?

Geht’s jetzt denn los?

Um das zu verhindern, muss nun dringend eine Aufholjagd gestartet werden. Gott sei Dank behält Henrik gegen Mattis Buschmann die Übersicht und holt den ersten Punkt für den OSC. Das beflügelt Hartmut, Daniel und Sebastian. Drei weitere Punkte für den OSC. Ausgleich 4:4. Das sieht schon gleich viel besser aus.

Der Autor tanzt leider aus der Reihe. Gegen das sichere Spiel von Max Westendorf findet er keine Mittel, und so gehen die Schölerberger wieder in Front.

Jetzt geht’s aber wirklich los

In der zweiten Einzelrunde demonstriert der OSC dann aber mannschaftliche Geschlossenheit par excellence. Henrik gewinnt auch sein zweites Einzel, behält so seine weiße Weste und zeigt deutlich, dass die Kreisliga für ihn nur eine Durchgangsstation auf dem Weg in höhere Klassen sein sollte.

Jürgen kann diesmal seinen Gelbe-Bälle-Ekel besser kontrollieren und punktet ebenfalls. Daniel spielt zum zweiten Mal an diesem Abend groß auf und holt mit seinem zweiten Einzelsieg den siebten Punkt. Auch Hartmut spielt extrem clever und gewinnt. 8:5 aus OSC-Sicht. Fehlt noch ein Punkt zum Sieg. Den kann dann der Autor beisteuern.

Fazit

Trotz des Doppelfiaskos zu Beginn ein 9:5-Sieg nach einer tollen Aufholjagd. Henrik bleibt weiter ungeschlagen, die bärenstarke Mitte trumpfte diesmal groß auf, und auch der Rest der Truppe trug seinen Teil zum doppelten Punktgewinn bei. So macht das Spaß.

Die Schölerberger haben dank ihrer guten Nachwuchsarbeit einige echt talentierte Jungs, die ihnen in den nächsten Jahren sicher auch im Herrenbereich noch viel Freude machen werden.

Großer Dank gebührt Daniel, der sich kurzfristig als Ersatzmann zur Verfügung stellte und als Top-Joker wesentlichen Anteil an diesem Sieg hatte.

2. Herren mit gelungenem Rückrundenstart

Mit einem klaren 9:3 Heimsieg gegen die direkte Konkurrenz vom SC Schölerberg ist die 2. Herren in die Rückserie gestartet. Dass der OSC von Beginn an klar die Favortitenrolle besaß, war der Sachlage zu verdanken, dass dem Gegner seine beiden Youngster und Leistungsträger Jens-Ole Heyen und Ben-Ole Jansen nicht zur Verfügung standen.

Den unangenehmen Bedingungen zum Trotz (Volle Halle, Gewusel und Lautstärke!), ging es zu Beginn wie gewohnt in die Doppel. Das neu zusammengestellte Doppel 1 Haertel/Lauenstein konnte den Erwartungen nicht gerecht werden und so verloren die beiden ihr erstes gemeinsames Spiel. Dennoch konnte der OSC mit einem positiven Punktestand in die Einzelrunde gehen, da Beckmann/Belz und Klusewitz/Wittenberg ihre Pflicht souverän erfüllten.

In den Einzelrunden war die gesamte Partie fest in der Hand des gastgebenden OSC mit der Ausnahme des gut aufgelegten Sebastian Peters. Dieser konnte seine beiden Einzel im oberen Paarkreuz gewinnen und empfahl sich für höhere Aufgaben. In den restlichen Partien offenbarte sich die personelle Schwächung des Gegners, sodass das Spiel nach nicht einmal 2 1/2 Stunden vorbei war und ein klares 9:3 auf dem Spielbericht stand. Eine schöne Erfahrung, da die 3. Halbzeit in der Folge nun ganz entspannt ausgekostet wurde.

3. Herren – Herbstmeister

So sehen Sieger aus: Leider kein Mannschaftsfoto der 3. Herren, aber auch ganz schön. 🙂 (Foto: via flickr.com, CC0-Lizenz)

Am Mittwoch war es dann soweit: In unserem letzten Hinrundenspiel gegen Schölerberg II konnten wir unsere bisher lupenreine Hinrunde erfolgreich abschließen.

Nachdem unsere 4. Herren eine Woche zuvor bereits gegen die Schölerberger in eigener Halle punkten konnte, war uns der erste Platz nicht mehr zu nehmen. Wir wollten dennoch auch das letzte Spiel für uns entscheiden.

Gesagt, getan.

Mit einem klaren 9:1 gingen wir gegen stark ersatzverstärkte Schölerberger als Sieger hervor. Lediglich ein Doppel ging dabei an die Schölerberger. Damit konnten wir den sechsten Sieg im sechsten Spiel feiern und so ein komfortables Polster für die Rückrunde aufbauen.

Gerade im Spiel gegen Schölerberg wurde ein wichtiger Faktor für unsere deutliche Tabellenführung ersichtlich: Wir konnten im Gegensatz zu unseren Gegnern fast immer aus dem Vollen schöpfen und uns auf unsere Stammkräfte verlassen. Wenn denn mal Ersatz gebraucht wurde, standen uns mit Tom Heiber und Malte Klusewitz bombenstarke Edeljoker zur Verfügung.

Bei den Gegnern gab es das ein oder andere Mal mehrere Ersatzspieler, was unsere guten Leistungen aber trotzdem nicht schmälern soll. Besonders hervorzuheben ist die Leistung von Tom Ziemann im unteren Paarkreuz und Markus Möller im mittleren Paarkreuz, die beide sämtliche Einzel gewinnen konnten. Der Rest der Truppe aber auch durchweg mit positiven Bilanzen.

Mit Blick auf die Rückrunde gilt es nun, den ersten Platz zu verteidigen und im Bezirkspokal die Stadt Osnabrück gebührend zu vertreten. Gleich im Januar gibt es dann das Rückspiel gegen unsere 4. Herren, die sicherlich darauf brennen werden, die knappe Niederlage aus dem Hinspiel zu egalisieren.

Topduell in der 1. Kreisklasse – OSC V vs Schölerberg III

Am 27.Oktober ging es für die Fünfte zum direkten Konkurrenten SC Schölerberg.
Da die Dritte des SC Schölerberg bereits zuvor die erste Niederlage gegen SV Hellern kassiert hatte, war die Aufgabe klar – bloß nicht verlieren um so den Abstand aufrecht zu erhalten.

Kurzfristig änderte sich die Aufstellung des OSC am späten Nachmittag noch und Daniel konnte doch spielen, sodass Stefan (danke trotzdem an dieser Stelle) sich einen entspannten Abend machen konnte. Der Captain musste erneut passen und Hartmut trat dafür an. OSC also mit folgender Aufstellung – Stiehl, Belz, Upmeier, Jostes.

Schölerberg musste ebenfalls einen Verlust in Kauf nehmen, die Nummer 1 El-Khechen musste passen, dafür konnte aber Niklas Welp Zeit finden, um gegen seinen langjährigen Trainingspartner Daniel antreten zu können und so die Nummer 1 an diesem Abend zu bilden.

Hinter Welp trat der SC Schölerberg mit Wendehorst, Wichmann, Westendorf an – Die 4 W’s mit Bergmann als Verstärkung in den Doppeln.

Die Doppel starteten ausgeglichen, Welp/Bergmann mussten sich mit 0:3 gegen Matthias und Hartmut geschlagen geben, während Daniel und Elisabeth leider nicht gegen Wendehorst/Wichmann ins Spiel kamen.

In der ersten Einzelrunde ging es ebenso ausgeglichen weiter, oben konnte Daniel Niklas mit 3:0 besiegen, wobei er im ersten Satz bereits mit 7:10 hinten lag. Wendehorst spielte an diesem Abend stark auf und konnte Hartmut mit 3:1 besiegen. Unten verlor Lolo dann gegen Wichmann, Matthias hingegen konnte sein Einzel gegen den Youngster von Schölerberg knapp im fünften Satz gewinnen.

Zwischenstand: SC Schölerberg III 3 – 3 OSC V

Die zweite Einzelrunde ging dann leider an den SC Schölerberg und war später auch entscheidend für das Endergebnis. Auch Hartmut konnte sein Einzel gegen den müden Welp nach schwächelndem Beginn gewinnen. Daniel hingegen musste seine zweite Niederlage in dieser Saison hinnehmen und verlor klar gegen Wendehorst mit 1:3.
Unten gaben sowohl Matthias als auch Lolo nach starken Einzeln leider ihre Partien ab und somit ging der SC Schölerberg mit einer 6:4 Führung in die Schlussdoppel.

Hier machten es Hartmut und Matthias mit ihrem Sieg über Wendehorst/Wichmann nochmal spannend, Daniel und Elisabeth mussten sich trotz knappen Sätzen mit 1:3 Welp/Bergmann geschlagen geben.

Somit also die erste Saisonniederlage für uns, dennoch dürfen wir vorerst den ersten Platz behalten, da Schölerberg und VfL einige Punkte haben liegen lassen und Sutthausen noch nicht so viele Spiele hat absolvieren müssen.

Es bleibt weiter spannend im Rennen um die oberen Plätze.

Zwei wichtige Punkte für die 2. Mannschaft

Am vergangenen Donnerstag ging es für die 2. Herren im Abstiegsduell gegen den SC Schölerberg. Kapitän JH Wittenberg musste aus beruflichen Gründen auf die etatmäßige Nr. 1 Pascal Beckmann verzichten. Dafür sprang der Bursche mit der vorbildlichen Technik, Philipp Lauenstein, ins Team.  Und das sollte sich an diesem Abend bezahlt machen.  Haertel, Wittenberg, Lauenstein, Holst, Treubel und Hakemann bekamen es mit Jungtalent Jansen, Peters, Heyen Senior, Heyen Junior, Bruns und Leive zu tun.

Die Doppel starteten wie gewohnt gut. Haertel/Treubel setzten ihren Lauf fort und besiegten Ben-Ole Jansen/Jens-Ole Heyen verdient in vier Sätzen. Lauenstein und Hakemann brillierten nach allen Regeln der Kunst und dominierten Meinhard Heyen und Malte Bruns nach Belieben. Lediglich Wittenberg/Holst mussten Peters und Leive gratulieren.

Im oberen Paarkreuz sollte diesmal etwas drin sein. Und so kam es auch. Sowohl Patrick als auch JH gelang ein Sieg über den äußerst fairen Sportsmann Sebastian Peters. JH siegte 11:9 im fünften Satz, puh, das war wichtig. Gegen Jungspund Ben-Ole Jansen war nicht viel zu holen, wobei Patrick gerade mal 6 Punkte weniger machte als sein Kontrahent.

In der Mitte spielte Phil dann groß auf. Gegen Vater und Sohn Heyen machte er kurzen Prozess und sicherte uns zwei Punkte in der Mitte. Hajo fand so langsam in die Saison und kämpfte sich in seine Spiele. Am Ende sollte es nicht ganz reichen. Er wird aber sicherlich noch zu alter Stärke finden.

Unten erwischte Andreas einen Sahnetag. Gegen Bruns wurde mal so eben ein 0:2 Satzrückstand gedreht und Leive fand überhaupt kein Mittel gegen Andreas‘ Topspins. Schlechter hingegen machte es der Autor, der gegen Leive zu spät aufwachte und verdient gratulieren musste. Gegen Bruns reichte eine 2:1 Satzführung nicht aus, sodass er am Ende des Abends mit leeren Händen da stand. Aber tat er das wirklich?

Mit einer 8:7 Führung ging es ins Schlussdoppel. Aufgrund des Fehlens von Pascal durften Patrick und Justus antreten. Und sie machten es verdammt spannend. Peters und Leive hielten gut dagegen und machten es unseren Jungs schwer. Durch cleveres Spiel und guten Angriffsbällen drehten Patrick und Justus die Partie und holten das enorm wichtige Match.

Die zwei Punkte halten uns im Rennen um den Klassenerhalt. Dieser wird zwar verdammt schwer, sollte aber nicht unmöglich sein.

4. Herren: Aufholjagd geht weiter

Bundesarchiv Bild 183-1986-0809-002, Berlin, Galopprennbahn, Start

Die 4. Herren bei der Aufholjagd. (Bundesarchiv, Bild 183-1986-0809-002 / CC-BY-SA 3.0 [CC BY-SA 3.0 de (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/de/deed.en)], via Wikimedia Commons)

Letzten Mittwoch erwarten die Mannen von Burkhardt Arends die Zweitvertretung des SC Schölerberg zu einem weiteren Kreisligapunktspiel.

Kapitän Burkhardt muss im Vorfeld in Sachen Aufstellung etwas kreativer sein, denn Lasse Treger und Stefan Fangmeier stehen für dieses Spiel nicht zur Verfügung. Glücklicherweise springt Martin Pilath ein, so dass mit Jürgen Höpfner, Hartmut Stiehl, Klaus Jansen und Sebastian Otten wieder eine schlagkräftige Truppe zur Verfügung steht.

Die Schölerberger kommen mit Michael Kull, Mattis Buschmann, Christian Lang, Dirk Euen, Oliver Herb und Klaus El-Khechen in die vordere Wüste.

Aus den Doppeln kommen wir, angesichts der Doppelschwäche der letzten beiden Spiele, erstaunlicherweise mit 2:1. Das obere Paarkreuz gewinnt beide Einzel. Im mittleren und unteren Paarkreuz ist es ausgeglichen. Zwischenstand 6:3 für den OSC. Das sieht richtig gut aus.

Im zweiten Einzeldurchgang holt Höppi oben seinen zweiten Einzelsieg während Martin verliert. Hartmut setzt sich durch, doch Burkhardt muss gratulieren. So ist es an Klaus, den Sack zuzumachen, was er mit einem 3:0 prompt und zuverlässig erledigt, so dass Sebastian keinen zweiten Einsatz mehr bekommt.

Endstand 9:5. Unser Punktekonto ist nun ausgeglichen und die „Aufholjagd“ erfolgreich fortgesetzt.

Nächsten Freitag erwarten wir Gretesch II. Mal schauen, was da so geht.

Stadtmeisterschaften 2017 – Eine Reise in die Vergangenheit

Am Sonntag, den 22.10 standen die Kreismeisterschaft – Osnabrück Stadt im Terminkalender vieler Tischtennisbegeisterten. Auch der Autor war von der Partie. Ihm kam die Idee, seinen Kumpel und alten Doppelpartner Olli Aprile zu fragen, ob er nicht Lust und Zeit hätte, an seiner Seite den Kreismeistertitel im Doppel zu holen. Gesagt, getan, um 12.30 Uhr standen beide in den Gefilden des SC Schölerberg und spielten sich warm. Die Konkurrenz bei den Herren offen war stark. Neben Favorit Jörg Kuhlmann, waren u.a.  auch Andreas Schubert von der SSC Dodesheide , Altmeister Stefan Brockmann und Talent Ben-Ole Jansen vom gastgebenden SC Schölerberg dabei. Puh, Aussichten auf ein Weiterkommen machte ich mir nicht gerade. Mit etwas Glück erwischte ich die  leichtere der beiden 5er-Gruppen. Zunächst erfolgte der Auftakt gegen René Zietz, der mit 3:0 souverän erfolgte. Das nächste Spiel gegen Ben-Ole Jansen war vermutlich schon das entscheidende Spiel um Platz 2. In einem bärenstarken Match, viel Mut und einer grandiosen polnischen Vorhand triumphierte ich knapp mit 3:2 Sätzen. Auch im dritten Spiel gegen Mattis Buschmann wurde ein Sieg eingefahren.  Zuletzt musste ich mich dem Ex-Osc’ler Kuhli sang- und klanglos mit 0:3 geschlagen geben. Da war wirklich nichts zu holen. Aber ich war eine Runde weiter. Wer hätte das vorher gedacht? Ob das in der anderen Gruppe auch so funktioniert hätte, bleibt dahin gestellt.

Im Halbfinale wartete Gruppensieger Andreas Schubert auf mich. Vergangene  Saison stand noch ein äußerst knappes 2:3 auf dem Spielbericht. Sollte es heute evtl. die Revanche geben? Der Auftakt war verhalten, auf meinen Block aber Verlass. Beim Stand von 6:6 schien alles möglich. Nur leider wollte ich zu viel und verzog einen Topspin nach dem anderen. Der erste und zweite Satz waren leider sehr identisch, so dass ich schnell mit dem Rücken zur Wand stand. Andreas schlug gut auf, spielte seinen Stiefel clever runter und ließ mich nicht in mein Spiel kommen. Im dritten Satz gab es nochmal ein kurzes Aufbäumen, zum Sieg sollte es aber dennoch nicht reichen.

Am Tisch nebenan wurde dem Zuschauer ganz großer Sport präsentiert. Olli fightete energisch gegen Kuhli und erspielte sich eine 2:1 Satzführung. Bitter dabei, dass im ersten Satz eine 10:7 Führung nicht ausreichen sollte. Und genau das wurde unserem Olli jetzt zum Verhängnis. Kuhli spielte sich so langsam warm und siegte schließlich verdient mit 3:2.

Im Finale macht er mit Andreas kurzen Prozess und setzte sich die Krone des Stadtmeisters freudestrahlend auf. Im kleinen Finale durfte ich gegen Olli ran. Und das Match hatte es in sich. Ich spiele clever über Ollis Vorhand und fand immer besser in die Partie. Der Block funktionierte erste Sahne und auch der erste Topspin kam. Der erste Satz ging recht deutlich an mich. Der zweite Satz war weitestgehend offen und bei 9:9 hatte ich eigenen Aufschlag. Leider folgten zwei dumme Blockfehler und der Satz war weg. Der dritte Satz gleiches Spiel. Bei 9:9 dieses Mal zwei starke Bälle von Olli und auch der dritte Satz war weg. Jetzt musste etwas kommen. Und es kam etwas. Bis zum 10:6 spielte ich tadellos. Der 5. Satz war greifbar nahe. Doch dann verließ mich die Souveränität, Olli kämpfte sich ran und holte sich letztlich mit etwas Glück den Satz und den Sieg mit einem äußerst bitteren 12:10. Das war wirklich sehr schade, da ich, sonst als Punktelieferant gegen Noppen bekannt, ein denkbar gutes Spiel ablieferte.

Stadtmeister Jörg Kuhlmann, Finalteilnehmer Andreas Schubert und Drittplatzierter Oliver Aprile (Foto: privat)

Nun sollte es der erhoffte Doppeltitel werden. Fünf Doppel gingen an den Start. Aprile/Treubel, einst stärkstes Doppel 3 der Bezirksliga Süd, mussten zunächst gegen Schubert/Zietz antreten. Es sollte ein enges Match werden. Nach holprigem Start erspielten wir uns eine 2:1 Führung. Doch Andi und René kämpften sich zurück und glichen in Sätzen aus. Der Schlusssatz war lange offen. Olli flachste zu Beginn herum, ein 11:9 würde reichen. Und so sollte es auch kommen. Mit 13:11 zwangen wir die beiden in die Knie.

Im Halbfinale warteten die Jungspunde Ben-Ole Jansen und Jens-Ole Heyen auf uns. Doch die beiden hatten die Rechnung ohne den Wirt gemacht. Olli und ich waren mittlerweile eingespielt und zeigten großes Tischtennis. Am Ende stand ein klarer 3:0 Sieg auf dem Zettel.

Im Finale bekamen wir es mit der Kombination Kuhlmann/Brockmann zu tun. Wir waren hochmotiviert und wollten mit aller Kraft gewinnen. Im ersten Satz unterliefen mir leider einige Konzentrationsfehler, die Kuhli und Stefan eiskalt zu nutzen wussten. Im zweiten Satz fanden wir zu alter Stärke und glichen aus. Der dritte Satz war dann fulminant. Wir spielten uns förmlich in einen Rausch und dominierten die beiden nach Belieben. Doch im vierten Satz wendete sich das Blatt erneut, 2:2. Im Entscheidungssatz zogen wir schnell mit 5:2 davon. Doch Kuhli und Stefan bewahrten ihre Klasse und drehten die Partie in ein 9:7. Den absoluten Siegeswillen hatten aber Olli und ich. Auch ein Fehlaufschlag von mir beim Stand von 10:9 konnte uns nicht aufhalten und wir gingen letztendlich verdient mit 12:10 als Sieger vom Tisch.

Mensch Olli, so schnell kann uns einfach keiner stoppen!

Das war wirklich ein tolles Turnier. Danke an Ralf Schrick und Ernst Hehemann für eine tolle Organisation.

Stolze Sieger: Olli und Justus feiern ihren Doppeltitel. (Foto: privat)

Kreismeisterschaften Osnabrück-Stadt am nächsten Wochenende

Stadtmeister gesucht! Am kommenden Wochenende richtet der SC Schölerberg die diesjährigen Kreismeisterschaften Osnabrück-Stadt aus. Es werden sowohl Einzel- als auch Doppelkonkurrenzen ausgespielt.

Folgender Turnierplan ist vorgesehen:

Samstag, 21. Oktober

10.00 Uhr: Männliche Jugend | Einzel + Doppel | offene Klasse
10.30 Uhr: Schülerinnen A | Einzel + Doppel | offene Klasse
10.30 Uhr: Schülerinnen B | Einzel + Doppel | offene Klasse
10.30 Uhr: Schülerinnen C | Einzel + Doppel | offene Klasse
10.30 Uhr: Weibliche Jugend | Einzel + Doppel | offene Klasse
14.00 Uhr: Schüler B | Einzel + Doppel | offene Klasse
14.00 Uhr: Schüler C | Einzel + Doppel | offene Klasse
15.00 Uhr: Herren II | Einzel + Doppel | bis 1550 Punkte

Sonntag, 22. Oktober

09.30 Uhr: Herren III | Einzel + Doppel | bis 1400 Punkte
10.30 Uhr: Damen | Einzel + Doppel | offene Klasse
11.30 Uhr: Schüler A | Einzel + Doppel | offene Klasse
13.00 Uhr: Herren I | Einzel + Doppel | bis 1750 Punkte
13.00 Uhr: Herren 0 | Einzel + Doppel | offene Klasse

Relevant für die Meldung ist der Q-TTR Wert vom 11.08.2017.

Austragungsort ist die Turnhalle Grundschule am Schölerberg, Jellinghausstraße, 49082 Osnabrück.

Meldeschluss ist der 19.10.2017, 20 Uhr.

Meldungen direkt bei Ralf Schrick unter tt-os@web.de.
Nachmeldungen sind möglich.

Die komplette Turnierausschreibung gibt es natürlich auch bei Click-TT hier: *klick*

Die 8. Herren zum Saisonabschluss

Auch in den letzten zwei Spielen konnten wir in Bestbesetzung antreten. Hier die Ergebnisse:

OSC VIII – Darum

Alexander und Mathias verloren je ein Spiel. Der Rest ging an uns. Endergebnis: 7:2.

OSC VIII – Hellern III

Es sollte ein längerer Abend werden obwohl wir – wie immer in Hellern – an vier Platten gleichzeitig spielten. Mathias/Niklas fanden gegen Homberg/Caldewey nicht ins Spiel und verloren 1:3.

Alexander/Lukas gewannen überzeugend 3:1 gegen Schwarz/Charles. Mathias verlor in einem umkämpften Spiel knapp 9:11, 12:14, 11:9 und 8:11. Alexander schlug Schwarz mit (Rückhandnoppe) 3:2. 8:11, 12:10, 12:10, 8:11 und 12:10. Zwischenstand : 2:2.

Niklas musste sich gegen Charles mit 3:0 geschlagen geben. Lukas siegte sehr deutlich mit 3:1 gegen Caldewey. 4:11, 11:6, 14:12, 11:2. Alexander ist nun endgültig wieder im Wettkampsmodus angekommen. Dies zeigte sich in seinem zweiten Sieg an diesem Abend. 3:1 gegen Homberg. 

Mathias legte mit 3:1 gegen Schwarz ( Diesmal ohne Noppen auf der Rückhand …) nach. Lukas ließ gegen Charles nichts anbrennen und ging mit einem 3:1 von der Platte. Auch gegen Caldewey musste Niklas ein 0:3 hinnehmen. Zwischenstand: 6:4.

Ein Doppel fehlte noch zum Sieg. Bei der bisher so erfolgreichen Paarung Mathias/Niklas lief es an diesem Abend gar nicht. Folge: 2:3 gegen Schwarz/Charles. Dafür hatten Alexander und Lukas keine Probleme mit Homberg/Caldewey. 3:1. Damit konnten wir das letzte Spiel mit 7:5 gewinnen.

Rückblick auf die Saison

Nach einer Hinrunde mit 6:12 Punkten brachte uns die Rückrunde 15:3 Punkte. Die ersten Spiele gegen Gretesch und Voxtrup V endeten 6:6 ohne Alexander und Lukas. 

Ab dem dritten Spiel war Lukas und ab dem fünften Spiel Alexander dabei. Es gelang uns, den Tabellenersten und Meister der Gruppe OSC VII im dritten Spiel mit 7:4 zu schlagen. Auch der Zweite Hellern III wurde in Hellern mit 7:5 besiegt.

Der Tabellendritte Voxtrup IV hatte beim 7:2 gar keine Chance. Nur der Vierte Atter III konnte uns ein 6:6 abtrotzen. Schölerberg IV musste sich auch in stärkster Besetzung mit 7:5 geschlagen geben.

Was wäre nur gewesen, wenn wir Alexander und Lukas schon in der Hinrunde in der Mannschaft gehabt hätten?!

Update: 7. Herren

Lange war über die 7. kein Bericht mehr zu lesen, obwohl es doch Positives zu berichten gab. Vielleicht liegt das an der nicht mehr ganz guten Leistungen des Autors in der Rückrunde. War die Hinrunde noch zufriedenstellend, kann der Autor an seine Leistungen aus der Hinrunde nicht mehr anknüpfen.

Dieses ist aber kein Problem, da er ein starkes Team hinter sich weiß. Namentlich, Lolo, Lennart und Joachim. Alle drei zeichnen sich weiterhin durch starke Leistungen aus.

So konnten wir beispielsweise gegen den Tabellenführer Hellern einen überzeugenden Auswärtssieg erringen.

Mit einen 7:5 bei Schölerberg am letzten Donnerstag konnten wir den Aufstieg perfekt machen.

Sinnbildlich für die Laune der 7. Herren (Foto: privat)

Hinten raus wurde es noch einmal spannend, doch auf die Doppelpaarung Lolo/Lennart war Verlass und so konnte der letzte Punkt klar gemacht werden.

Tabellenführer Hellern verlor zwischenzeitlich in Voxtrup, so dass wir sogar noch die Meisterschaft feiern können.

Dafür bedarf es zweier Siege in Piesberg am kommenden Freitag, sowie eines Heimsiegs gegen die 5. Mannschaft aus Voxtrup.

Wir sind gewillt nochmal die letzten Kräfte zu mobilisieren und diese Chance zu nutzen. 🙂

Fünfte Herren schaffen ihr Meisterstück vorzeitig und ohne drei

Meisterstück 1961

5. Herren: Vorzeitiges Meisterstück ohne drei (von Prennerhelmuth (Eigenes Werk) [CC BY-SA 4.0 (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0)], via Wikimedia Commons)

Die Vorzeichen sind nicht gut: Lasses Schulter noch immer lädiert, Jürgen verhindert und der Kapitän muss überraschend zu einer Feier in der Grafschaft. Übrig bleiben Axel, Klaus und Stefan. Definitiv einer zu wenig für ein 4er-Team im bevorstehenden Spiel gegen Schölerberg III.

Doch in so einer großen Abteilung sollte die Suche nach Ersatz ja im Handumdrehen erledigt sein. Theoretisch zumindest. Dumm nur, dass die 6. Herren ausgerechnet in dieser Woche schon Dienstag, Mittwoch und Donnerstag spielen. Da ist die Frage nach einem Einsatz am Freitag schon beinahe unverschämt und tatsächlich auch aus guten Gründen erfolglos.

Weiter geht es mit der Siebten. Doch auch die haben gute Gründe, Freitag nicht spielen zu können. Na gut, was ist denn mit der Achten? Ach, die spielen Freitag selber? Dumm gelaufen.

Glücklicherweise gibt es ja noch Phils Nachwuchshoffnungen Ivan, Sebastian und Niklas, die wir – in weiser Voraussicht – zu Saisonbeginn für den Herrenbereich freigeholt haben. Burkhardt fragt also Niklas Dohmann, und Niklas hat Lust und vor allem auch Zeit, bei uns auszuhelfen.

So startet ein doch noch vollständiges OSC-Team am Freitag Abend in Richtung Schölerberg. Dort erwartet uns ein bis in die Haarspitzen motivierter Gegner, der zwei Tage zuvor schon unsere Sechste mit 7:3 überraschend deutlich bezwungen hat.

Der starke Auftritt der zur Rückrunde neuformierten Schölerberger am Mittwoch hat schon Eindruck gemacht und so müssen wir – ohne drei – wohl mit dem „Schlimmsten“ rechnen, dem Verlust unserer weißen Weste.

Eine Niederlage wäre zwar kein echter Beinbruch, aber schon ein Unentschieden bedeutet die vorzeitige Meisterschaft und ein Sieg wäre die Fortsetzung der Serie. Doch kann das mit dieser Mannschaft „ohne drei“ gelingen?

Zunächst müssen die Doppel neu aufgestellt werden. Oberstratege Axel schickt sich und Klaus als Doppel 1 ins Rennen. Das Doppel 2 stellt sich von alleine auf.

Das Spiel beginnt nicht sonderlich vielversprechend. Niklas und der Autor sind gegen Bergmann/El-Khechen schnell auf der Verliererstraße. Das ist nicht überraschend, allerdings muss dann das andere Doppel kommen, um den Anschluss nicht zu verlieren. Doch am Nachbartisch liegen Axel und Klaus gegen Wendehorst/Wichmann schon 0:2 zurück. Glücklicherweise berappeln sich die beiden noch und drehen das Spiel. 1:1 nach den Eingangsdoppeln.

Oben gewinnt Klaus gegen Wichmann, und auch Axel lässt sich von der Noppe Bergmanns nicht foppen. Zwei Siege für den OSC. Unten sieht’s dann schlechter aus. Niklas kann gegen Wendehorst nichts ausrichten und auch der Autor kann El-Khechen nicht wirklich gefährden. Ausgleich 3:3.

In der zweiten Einzelrunde läuft es oben wieder optimal. Axel und Klaus punkten erneut. 5:3. Noch ein Punkt und die Meisterschaft ist unter Dach und Fach!

Niklas geht gegen den für diese Klasse einfach viel zu guten El-Khechen leider leer aus. Zeitgleich muss der Autor gegen Dirk Wendehorst ran. Es läuft gut, und nach vier Sätzen ist die 5. Herren tatsächlich vorzeitig Meister der 1. Kreisklasse.

Doch was wird aus der weißen Weste? Es steht 6:4 und die Schlussdoppel müssen noch gespielt werden. Kann das Doppel 1 des OSC den fehlenden Punkt zum Gesamtsieg holen? Es sieht nicht danach aus. Der erste Satz geht verloren, der zweite wird in der Verlängerung gewonnen. Der dritte geht wieder weg. Optimal ist anders.

Aber am Nebentisch tut sich derweil Erstaunliches. Niklas spielt mutig und klug mit und so geht Satz 1 an den OSC. Satz 2 in der Verlängerung ebenfalls und auch Satz 3 wird in der Verlängerung unter großer Anteilnahme des Nachbartisches gewonnen.

Spiel, Satz und Sieg für den OSC! Die weiße Weste bleibt weiterhin fleckenfrei. Vielen Dank an Niklas für seinen Einsatz und seinen tollen Doppelauftritt.

Die letzten drei Spiele können nun ganz ohne Druck angegangen werden. Dann dürfen auch die Stammkräfte wieder ran. 😉

Siegesserie der 8. Herren hält an

OSC VIII – Piesberger SV II

Mit Mathias, Lukas, Niklas und Rafael gab es bei den Gastgebern ein deutliches 7:1 mit 23:5 Sätzen. Nur Rafael musste sich in einem umkämpften Spiel mit 2:3 geschlagen geben.

OSC VIII – SC Schölerberg IV

Erstmals in der Rückrunde konnten wir in stärkster Besetzung antreten. Dies galt aber auch für unseren Gast der an Brett 1 mit dem ehemaligen Westdeutschen Jugendmeister Klaus El-Khechen antrat. Es sollte ein längerer Abend werden …

Alexander Rudi und Lukas setzten sich gegen El-Kechen/Janßen klar mit 3:0 durch. Niklas/Mathias konnten eine 2:1 Führung gegen Meisel/Buitkamp im 4. und 5. Satz nicht ins Ziel bringen, da der Gegner sich gut auf unsere Spielweise eingestellt hatte. Nach 8:11 und 9:11 stand es 3:2 für Schölerberg. Zwischenstand 1:1.

Alexander hatte mit der überfallartigen Spielweise von Meisel zu kämpfen und verlor knapp mit 2:3. Mathias gelang nach 4:11 ein 11:6 Satzgewinn gegen El-Kechen. Danach gingen der dritte und der vierte Satz mit 8:11 und 7:11 verloren. Zwischenstand 1:3!

Nun waren unsere unteren Bretter gefordert. Lukas gewann nach einem verlorenen Eingewöhnungssatz klar mit 3:1 gegen Buitkamp. Niklas ließ Janßen beim 3:0 keine Chance. Zwischenstand 3:3.

Alexander musste sein Spiel gegen El-Kechen mit 0:3 abgeben. Mathias führte gegen Meisel im ersten Satz mit 10:6 und verlor 10:12. 2. Satz 8:11. 3. Satz 10:8 Führung für Mathias. Endstand 10:12 und 0:3. Zwischenstand 3:5.

Lukas und Niklas mussten gewinnen. Niklas gelang das mit einem klaren 3:0 gegen Buitkamp. Lukas spielte gegen Janßen 8:11, 11:8, 11:8, 8:11 und im fünften Satz 11:4. Zwischenstand 5:5.

Nun konnten wir uns auf die Schlussdoppel konzentrieren. Niklas/Mathias gewannen klar 3:0 gegen El-Kechen/Janßen und Alexander/Lukas ebenfalls 3:0 gegen Meisel/Buitkamp. Endstand 7:5. Spielende 22:30 Uhr.

Damit sind wir schon auf Platz 6 der Tabelle.

Marathon-Woche für die 4. Herren

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Die 4. Herren während des Marathons? (By U.S. Department of Defense Current Photos (120325-F-IM770-470) [Public domain], via Wikimedia Commons)

Mit gleich drei Spielen in nur fünf Tagen hatten wir vergangene Woche ein strammes Programm vor uns. Am Montag ging es gegen Schölerberg II, Mittwoch gegen Gretesch III und am Freitag als Highlight gegen den hochfavorisierten Tabellenführer Voxtrup.

Von den drei Spielen sollten idealerweise die ersten beiden gewonnen werden, damit wir entspannt und ohne Druck auf unserem jetzigen zweiten Platz ins Spiel gegen die Voxtruper gehen konnten. Gleich zu Beginn der Woche meldete sich Captain Sebastian aufgrund von gesundheitlichen bzw. arbeitsbedingten Verpflichtungen leider für alle drei Spiele ab. Wohl dem, der sieben Stammspieler im Team hat. 🙂

OSC IV – Schölerberg II

Gegen die starken Schölerberger, die sich in dieser Saison hartnäckig im oberen Tabellendritten halten, spielten wir ohne Sebastian mit Jürgen, Markus M., Hartmut, Markus H., Thomas und Tom. Nachdem wir in den Doppeln positiv mit 2:1 starten konnten, folgten vier Niederlagen in Folge, sodass die Schölerberger zwischenzeitlich mit 5:2 führten. Sowohl im oberen Paarkreuz als auch in der Mitte gewannen die Schölerberger ihre Spiele relativ deutlich. Einzig Jürgen kämpfte sich in den fünften Satz gegen Kull, der dann aber doch wieder klar an die Schölerberger ging.

Nach dem 2:5 folgte dann aber die Wende. Die nächsten sieben Spiele gingen allesamt an uns, sodass wir das Spiel mit 9:5 doch noch rumreißen konnten. Besonders erfreulich waren die beiden engen 5-Satz-Erfolge von Jürgen und Markus M., die uns schließlich doch noch einen wichtigen Sieg bescherten.

Gretesch III – OSC IV

In gleicher Aufstellung wie am Montag wollten wir gegen die Gretescher den nächsten Sieg einfahren. Schaute man sich die Tabelle vor dem Spiel an, war diese Zielsetzung auch schnell nachvollziehbar. An den Nebentischen fand zeitgleich das Spiel von Gretesch II gegen Voxtrup statt, sodass wir die Voxtruper im Fernduell beobachten konnten. Dabei hatten die Voxtruper das Pech, dass Gretesch II gerade in diesem Spiel ihre in dieser Saison besten 6 Spieler aufgeboten hat, nachdem ansonsten immer mit Ersatzverstärkungen gespielt werden musste.

Ob es am Nachbarspiel lag oder an den starken Greteschern: wir erwischten einen richtig schlechten Tag und boten nur vereinzelt gute Leistungen. Manch einer zweifelte an unserer Fitness, die uns in dieser englischen Woche voll abverlangt wurde.

Was es auch war, es führte zu einer sehr ärgerlichen Niederlage, die uns gerade wegen des Ergebnisses an den Nachbartischen doppelt treffen sollte. Gretesch II schaffte es nämlich tatsächlich, den Voxtrupern die erste Saisonniederlage zu bescheren. Wir gingen bereits nach den Doppeln in Rückstand und sollten es im Gegensatz zum Spiel am Montag anschließend nicht mehr schaffen, das Spiel zu drehen.

Mit 4:9 mussten wir zähneknirschend den Greteschern zum Doppelsieg gratulieren. Etwas passend zum Abend gingen auch gleich vier Fünfsatzspiele zu 9 an die Gretescher.

Am Freitag folgte dann das Spitzenspiel gegen die Voxtruper. Sowohl wir als auch die Voxtruper hatten am Mittwoch in Gretesch die erste Saisonniederlage hinnehmen müssen, sodass es für beide Teams doppelt wichtig war wieder auf die Erfolgsspur zurückzukehren. Den Bericht für dieses äußerst enge Duell lest ihr demnächst 😉