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Geburtstagsvideo für Justus

Eigens zu Ehren von Junglehrer und Geburtstagskind Justus hier ganz frisch ein Video mit zwei mir nicht näher bekannten Fußballspielern des „großen FC Bayern“ (O-Ton Justus), die ein wenig Nachhilfe von Ding Ning, Wang Hao und Liu Guoliang in Sachen echtem Sport bekommen. – Und für Bayern-Spieler machen sie das gar nicht mal so schlecht. 😉

Ach, und danke für die Party gestern.

London 2012 – Wer ist stärker: Ma Long oder Zhang Jike?

Der Trainer der beiden, Liu Guoliang, seines Zeichens Olympiasieger von 1994, sieht das kurz vor Beginn des Olympischen Turniers – von mir sehr frei übersetzt – so, „Im Augenblick gibt es zwischen beiden keinen großen Unterschied, Ma Long hat nur mehr Händchen.“

Nichtsdestotrotz steht Zhang Jike in der aktuellen Weltrangliste vor Ma Long, und sollten beide wie geplant das Einzelfinale erreichen, werden sie sich sicher nichts schenken. Dann wird man sehen, was den Ausschlag gibt: Zhang Jikes fantastische Physis oder Ma Longs Spielintelligenz. – Alternativ, und das wäre uns allen vermutlich viel lieber, könnte Tim Boll den beiden auch noch auf dem Weg ins Endspiel dazwischen funken. Immerhin scheint er ja nach den muskulären Problemen von Rotenburg nun wieder fit zu sein. 😉

Wie dem auch sei: In diesem Jahr steht es in den offiziellen Aufeinandertreffen zwischen Chinas Topspielern 2:1 für Ma Long. Da hat Zhang Jike also noch eine Rechnung offen.

Hier zur Einstimmung die drei Aufeinandertreffen in Videozusammenschnitten:

Zhang Jike vs Ma Long 2012 Slovenia Open MS Finals
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Zhang Jike vs Ma Long 2012 Asian Championships MS Finals
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Zhang Jike vs Ma Long 2012 Warm-up Match Chengdu janus770
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Von China lernen, heißt siegen lernen

Kingkey-100-1Dass China in unserem Sport das Maß der Dinge ist, ist ja wahrlich nichts Neues. Doch die Gründe dieser Dominanz liegen, allen Spekulationen zum Trotz, doch eher im Dunkeln.
Letzte Woche ist allerdings etwas „durchgesickert“, das zeigt, dass innovative Trainingsmethoden definitiv dazugehören. Und da uns ja – nach dem heutigen Weihnachtsturnier – eine kurze Feiertagspause bevorsteht, wäre für die ambitionierten OSC-Spieler nun genügend Zeit, den chinesischen Cracks nachzueifern.

Was war passiert?

Liu Guoliang, der chinesische Nationaltrainer, hatte neulich ein prima Idee. Er besuchte mit seinen Jungs das höchste Gebäude der 12-Millionen-Metropole Shenzhen, den Kingkey 100. Dieses „Türmchen“ ist immerhin über 440 Meter hoch und hat 100 Stockwerke!

Und um das Gebäude richtig kennenzulernen, lag es selbstverständlich nahe, auf den Aufzug zu verzichten, denn Treppensteigen ist ja auch viel gesünder, so dass Ma Lin, Wang Hao und die anderen auf „Wunsch“  ihres Trainers die Gelegenheit bekamen, sich als Gipfelstürmer auch außerhalb der Halle mal so richtig warmzumachen, um am Ende dann die schöne Aussicht zu genießen. 😉
Wer dazu mehr wissen möchte, schaut am besten bei Tabletennista vorbei.

Und was will uns der Autor damit sagen?

Wie oben schon angemerkt, sollte es unser Ziel als lokaler Top-Verein mit „dichter Breite an der Spitze“ (Berti Vogts) sein, uns stufenweise dem chinesischen Niveau anzunähern. Und das beginnt natürlich beim Training.
Nun gibt es in Osnabrück zwar (noch) keinen „Kingkey 100“, aber wir können ja auch erstmal mit dem Iduna-Hochhaus beginnen. Das hat immerhin 20 Stockwerke und ist damit das höchste Gebäude der Stadt. Ich bin auch gerne bereit, den Aufzug zu blockieren, während die Top-Athleten der 1. und 2. Herren sich im Treppenhaus auf den Weg machen. Damit das nicht zu leicht ist, nimmt natürlich jeder eine volle Kiste Bier mit nach oben. – Am besten wir besprechen die weiteren Einzelheiten heute abend in aller Ruhe nach dem Weihnachtsturnier beim Wichteln. 🙂