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Staffelbesetzungen auf Kreisebene sichtbar

Die Einteilung auf Bezirksebene war ja schon länger bekannt. Jetzt kann man bei Click-TT auch die Besetzung der Staffeln auf Kreisebene einsehen.

Leider scheint auch diesmal die Zahl der Aktiven in den Stadtvereinen weiter zurückgegangen zu sein. In der 3. Kreisklasse sind beispielsweise erneut nur sechs Teams gemeldet.

Kleinere Vereine wollen/können keine 6er-Teams auf die Beine stellen, was ihnen den Start in der Kreisliga unmöglich macht. Ergebnis: Nur noch sieben Mannschaften in der Kreisliga, während in der 1. Kreisklasse als höchster Klasse mit 4er-Teams nunmehr zwölf(!) Mannschaften gemeldet sind. 

Ein kompletter Wechsel auf Kreisebene hin zu 4er-Teams erscheint unvermeidlich, will man solche Unwuchten bei der Einteilung auf Dauer verhindern. Die Hoffnung, dass in absehbarer Zeit wieder mehr Aktive am Wettkampfsport teilnehmen, ist sicher nicht sonderlich realistisch.

Es gibt noch andere Alternativen. So hat der TTVN mit der neuen Wettspielordnung weitreichende Möglichkeiten für die Bildung von Spielgemeinschaften geschaffen, und auch eine mögliche Zusammenlegung von Kreisverbänden ist schon einige Mal im Bereich des TTVN umgesetzt werden.

Gerade letzteres erscheint mir als eine realistische Option für die Zukunft der Kreisverbände Stadt und Land Osnabrück. Allerdings müssten dann die Staffeln auf Kreisebene wohl komplett neu strukturiert werden und die Zeiten, wo Auswärtsspiele für die Stadtvereine nur im Stadtbusbereich stattfinden, wären damit vermutlich endgültig vorbei.

Wie dem auch sei, wenn der Aktivenschwund insgesamt so weitergeht, muss zumindest dringend darüber nachgedacht werden, auch auf Bezirksebene durchgängig auf 4er-Mannschaften umzustellen. Selbst wenn das für die größeren Vereine mit vielen Aktiven schwieriger zu organisieren ist.

Die Vorteile liegen auf der Hand:

  • Alle Staffeln bekämen vermutlich wieder Sollstärke.
  • Bei Auswärtsfahrten reicht ein Auto.
  • Die Gesamtspieldauer einer Partie verkürzt sich erheblich. 
  • Im unteren Paarkreuz muss nicht „ewig“ auf den Einzeleinsatz gewartet werden.

Doch genug geschwafelt. Hier die Staffeleinteilungen unseres Kreisverbandes für die Saison 2017/18:

Kreisliga

  1. Osnabrücker SC III
  2. Osnabrücker SC IV
  3. TSG Burg Gretesch II
  4. SV Atter
  5. SSC Dodesheide II
  6. SC Schölerberg II
  7. VfL Osnabrück II

1. Kreisklasse

  1. Osnabrücker SC V
  2. SV Rot-Weiß Sutthausen II
  3. SV Hellern II
  4. Osnabrücker SC VI
  5. TSG Burg Gretesch III
  6. SV Hellern
  7. SC Schölerberg III
  8. VfR Voxtrup II
  9. VfR Voxtrup III
  10. Osnabrücker SC VII
  11. VfL Osnabrück III
  12. Piesberger SV

2. Kreisklasse

  1. VfR Voxtrup IV
  2. SC Schölerberg IV
  3. SV Atter II
  4. SF Darum
  5. SV Hellern III
  6. TSV Widukindland
  7. VfL Osnabrück IV
  8. VfR Voxtrup V

3. Kreisklasse

  1. SF Darum II
  2. SV Atter III
  3. Osnabrücker SC VIII
  4. Piesberger SV II
  5. TSG Burg Gretesch IV
  6. VfR Voxtrup VI

In Kürze

Nach der überraschenden Niederlage der TSG Burg Gretesch II gegen den SV Atter hat die 4. Mannschaft nun doch noch die Chance auf die Vizemeisterschaft in der Kreisliga.
Mit einem Sieg im letzten Saisonspiel am kommenden Freitag um 20:15 Uhr gegen die Atteraner wäre die Teilnahme an der Relegationsrunde zur 2. Bezirksklasse geschafft. Wir drücken die Daumen.

Die 7. Mannschaft ist Meister der 2. Kreisklasse. Das 7:2 über Voxtrup V war der Schlusspunkt einer überaus erfolgreichen Saison. – Glückwunsch.
Die 8. Mannschaft hat sich mit einer fantastischen Rückrunde in derselben Klasse noch bis auf Platz 5 hochgearbeitet. – Respekt.

Die 2. Herren hat mit drei Punkten aus den letzten zwei Spielen die letzten Zweifel am Klassenerhalt beseitigt. – Punktlandung.

Auch die 2. Damen wurde unbesiegt und Meister in der Kreisliga. – Gratulation.

Gleiches gilt auch für die 5. Herrenmannschaft in der 1. Kreisklasse. In der Klasse erreichte auch die 6. Herren einen hervorragenden Platz 3. – Läuft.

OSC-Damen: Ein Gastbeitrag der „Rheinischen Post“

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So sehen Sieger aus! Die 1. Damen am letzten Samstag: v.l.n.r. Ranja, Louisa, Mirjam, Henrike (Foto: privat)

Seit dem letzten Samstag hat auch die erste Damen die Hinrunde hinter sich gebracht. Die Spiele irgendwie „hinter sich zu bringen“ war nach den ersten zwei Begegnungen sicher der Gedanke bei einigen Mannschaftsmitgliedern. Doch wie sagt man so schön: Auf Regen folgt Sonnenschein! Und genau das spürten auch die Mädels im Team von Kapiteuse Louisa, die sich seit dem letzten Spiel nun offiziell „Rudolph, the red-nosed reindeer“ nennen darf. Nicht nur wegen der blutenden Nase, sondern weil man als jüngerer Klon der Rheinischen Post nicht ohne Spitznamen bleiben darf.

Nach nun mehr drei Niederlagen, einem Unentschieden und sechs Siegen beenden wir die Hinrunde auf einem tollen dritten Platz und übertreffen damit unsere Erwartungen. Ich verzichte an dieser Stelle darauf, das Spiel vom letzten Samstag in Spielständen und Bilanzen zusammenzufassen und möchte mich bei der ganzen Mannschaft für eine tolle erste Saisonhälfte bedanken.

Abgesehen von den spielerischen Erfolgen, war vor allem die Atmosphäre innerhalb des Teams immer entspannt, fröhlich und Louisa leistete tolle Organisationsarbeit. Da war es auch für die Rheinische Post (die momentan über eine Fusion mit den Westfälischen Nachrichten nachdenkt) immer wieder aufs Neue eine Freude in die Halle zu kommen („Post, willste ’nen Kaffee? Ich habe auch Kuchen gebacken. Und es gibt Gemüse. Und Dips. Und Schokolade. Bedien dich!“). An dieser Stelle auch nochmal ein herzliches Willkommen in unserer Mannschaft, Mirjam!

Ob wir unseren Platz auf dem Treppchen auch in der Rückrunde verteidigen können, wird sich zeigen. Wir werden uns ein Vorbild an der zweiten Damenmannschaft nehmen, die nach der Hinrunde den ersten(!) Platz in der Kreisliga belegt. Glückwunsch dazu!

In diesem Sinne wünschen die OSC-Damen allen Lesern ein frohes Fest und einen guten Rutsch!

Marathon-Woche für die 4. Herren

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Die 4. Herren während des Marathons? (By U.S. Department of Defense Current Photos (120325-F-IM770-470) [Public domain], via Wikimedia Commons)

Mit gleich drei Spielen in nur fünf Tagen hatten wir vergangene Woche ein strammes Programm vor uns. Am Montag ging es gegen Schölerberg II, Mittwoch gegen Gretesch III und am Freitag als Highlight gegen den hochfavorisierten Tabellenführer Voxtrup.

Von den drei Spielen sollten idealerweise die ersten beiden gewonnen werden, damit wir entspannt und ohne Druck auf unserem jetzigen zweiten Platz ins Spiel gegen die Voxtruper gehen konnten. Gleich zu Beginn der Woche meldete sich Captain Sebastian aufgrund von gesundheitlichen bzw. arbeitsbedingten Verpflichtungen leider für alle drei Spiele ab. Wohl dem, der sieben Stammspieler im Team hat. 🙂

OSC IV – Schölerberg II

Gegen die starken Schölerberger, die sich in dieser Saison hartnäckig im oberen Tabellendritten halten, spielten wir ohne Sebastian mit Jürgen, Markus M., Hartmut, Markus H., Thomas und Tom. Nachdem wir in den Doppeln positiv mit 2:1 starten konnten, folgten vier Niederlagen in Folge, sodass die Schölerberger zwischenzeitlich mit 5:2 führten. Sowohl im oberen Paarkreuz als auch in der Mitte gewannen die Schölerberger ihre Spiele relativ deutlich. Einzig Jürgen kämpfte sich in den fünften Satz gegen Kull, der dann aber doch wieder klar an die Schölerberger ging.

Nach dem 2:5 folgte dann aber die Wende. Die nächsten sieben Spiele gingen allesamt an uns, sodass wir das Spiel mit 9:5 doch noch rumreißen konnten. Besonders erfreulich waren die beiden engen 5-Satz-Erfolge von Jürgen und Markus M., die uns schließlich doch noch einen wichtigen Sieg bescherten.

Gretesch III – OSC IV

In gleicher Aufstellung wie am Montag wollten wir gegen die Gretescher den nächsten Sieg einfahren. Schaute man sich die Tabelle vor dem Spiel an, war diese Zielsetzung auch schnell nachvollziehbar. An den Nebentischen fand zeitgleich das Spiel von Gretesch II gegen Voxtrup statt, sodass wir die Voxtruper im Fernduell beobachten konnten. Dabei hatten die Voxtruper das Pech, dass Gretesch II gerade in diesem Spiel ihre in dieser Saison besten 6 Spieler aufgeboten hat, nachdem ansonsten immer mit Ersatzverstärkungen gespielt werden musste.

Ob es am Nachbarspiel lag oder an den starken Greteschern: wir erwischten einen richtig schlechten Tag und boten nur vereinzelt gute Leistungen. Manch einer zweifelte an unserer Fitness, die uns in dieser englischen Woche voll abverlangt wurde.

Was es auch war, es führte zu einer sehr ärgerlichen Niederlage, die uns gerade wegen des Ergebnisses an den Nachbartischen doppelt treffen sollte. Gretesch II schaffte es nämlich tatsächlich, den Voxtrupern die erste Saisonniederlage zu bescheren. Wir gingen bereits nach den Doppeln in Rückstand und sollten es im Gegensatz zum Spiel am Montag anschließend nicht mehr schaffen, das Spiel zu drehen.

Mit 4:9 mussten wir zähneknirschend den Greteschern zum Doppelsieg gratulieren. Etwas passend zum Abend gingen auch gleich vier Fünfsatzspiele zu 9 an die Gretescher.

Am Freitag folgte dann das Spitzenspiel gegen die Voxtruper. Sowohl wir als auch die Voxtruper hatten am Mittwoch in Gretesch die erste Saisonniederlage hinnehmen müssen, sodass es für beide Teams doppelt wichtig war wieder auf die Erfolgsspur zurückzukehren. Den Bericht für dieses äußerst enge Duell lest ihr demnächst 😉

 

Vorschau auf das Wochenende

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Das Wochenende ist in Sicht. (von Unbekannt [Public domain], via Wikimedia Commons)

An diesem Wochenende sind die OSC-Teams gleich sechsmal gefordert: drei Damen- und drei Herrenspiele; dreimal auswärts und dreimal im OSC-Sportzentrum.

Freitag, 2. Dezember

Am Freitag erwartet unsere 4. Herren die 1. Herren aus Voxtrup um 20 Uhr in eigener Halle zu einem echten Spitzenspiel in der Kreisliga Stadt.
Beide Teams sind bislang noch ungeschlagen, doch der Druck liegt eindeutig bei den Aufstiegsfavoriten aus Voxtrup, die mit Tobias Krüger, Mirko Kretschmer und Marc Scheundel gleich drei Ex-OSCer im Aufgebot haben, die zudem schon in höheren Gefilden erfolgreich gespielt haben. OSC-Kapitän Sebastian Otten und seine Jungs freuen sich über Unterstützung und haben nach Spielende sicher auch ein Bier für die Fans übrig. 😉

Die seit Saisonbeginn von Ausfällen geplagte 3. Herren muss zu einem Kellerduell nach Engter und versuchen dort, den Anschluss an die Nichtaufstiegsplätze der 2. Bezirksklasse nicht zu verlieren.
Das dürfte schwer genug werden, denn die Engteraner sind gerade zu Hause eine Macht und im Abstiegskampf erfahren. Davon kann so mancher OSC-Alt-Internationale ein Lied singen. 😉 – Viel dürfte davon abhängen, wen Kapitän Jan-Hendrik Mons aufstellen kann.

Unsere noch ungeschlagene 2. Damenmannschaft fährt an diesem Abend nach Wissingen, um dort um 20:15 Uhr die 7. Mannschaft des SV 28 in der Kreisliga herauszufordern.

Samstag, 3. Dezember

Am Samstag geht es für die 2. Damen um 16 Uhr gleich weiter. Dann führt ihr Weg nach Hollage, wo sie auf die Zweitvertretung der Blau-Weißen treffen. Mit zwei Siegen aus diesen beiden Spielen würde sogar die Tabellenführung winken. Doch das ist natürlich erstmal nur Wunschdenken.

Ab 17 Uhr geht es dann in der Halle B richtig rund. Louisa Brieskorn und ihre 1. Damen erwarten die Bezirksliga-Konkurrenz aus Wellingholzhausen, während in der anderen Hallenhälfte die 2. Herrenmannschaft von Kapitän Justus Treubel auf den Tabellenletzten der Bezirksliga Süd, SV Concordia Emsbüren, trifft.

Doppelstärke und unteres Paarkreuz retten die 4. Herren

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4. Herren: Rauher Ritt gegen Dodesheide (By Martin Falbisoner (Own work) [CC BY-SA 3.0 (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0)], via Wikimedia Commons)

Am vergangenen Freitag ging es für uns im dritten Spiel in dieser Saison nach zuvor zwei Siegen gegen den SSC Dodesheide II. Eigentlich hatten wir uns vorgenommen, unsere Siegesserie weiter fortzusetzen und den dritten Sieg einzufahren. Aber der Reihe nach:

Nachdem unsere ausfallverseuchte 3. Herren am Mittwoch sich ganze drei Spieler von unserer Mannschaft ausborgen musste, hat sich zu allem Übel unsere Nummer 1 Jürgen bei eben diesem Aushelfen eine fiese Zerrung zugezogen, sodass er für die nächsten Wochen ausfallen wird. Gute Besserung an dieser Stelle! Man darf sich fragen, wie die dritte Herren das wieder gut machen will … Für Jürgen konnten wir jedoch Daniel aus der fünften Mannschaft gewinnen.

Gerade Daniel war ein Grund dafür, dass wir im Spiel gegen Dodesheide doch noch mit etwas Zählbarem nach Hause fahren konnten. Das untere Paarkreuz mit Tom und Daniel holten uns an diesem Tag gegen Grani und Dietzel insgesamt vier Punkte.

Ganz anders sah es in der Mitte und Oben für uns aus. Sebastian und Thomas waren in der Mitte an diesem Tag ein Totalausfall und konnten keinen Sieg holen. Gegen den recht unorthodoxen Burde fanden die beiden zu keiner Zeit eine Lösung, während gegen Bursig beide Spiele leider in Fünf verloren gingen. Im oberen Paarkreuz konnten Markus M. und Hartmut immerhin einen Sieg holen, wobei besonders Schubert an diesem Abend mit ihren beiden deutlichen Siegen glänzen konnte.

Blieben also die Doppel. Hier konnten wir insgesamt wieder glänzen: Am Anfang gingen wir mit 2:1 ins Spiel, wobei das verlorene Doppel von Hartmut/Daniel nur knapp in Fünf an die Dodesheider ging.

Schließlich konnten wir auch das Abschlussdoppel gewinnen, sodass schlussendlich doch noch ein Unentschieden auf dem Papier stand.

Zwar bleiben wir weiterhin ohne Niederlage, aber dafür mit dem Gefühl, an diesem Abend zu wenig geholt zu haben. Nächsten Samstag gilt es in Sutthausen den Schalter wieder umzulegen.

Spannender Abend für die 4. Herren beim VfL

Bundesarchiv Bild 183-V03909, Berlin, Stadtlotterie

4. Herren: Spannung bis zum Schluss (Bundesarchiv, Bild 183-V03909 / Bankhardt / CC-BY-SA 3.0 [CC BY-SA 3.0 de (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/de/deed.en)], via Wikimedia Commons)

Bei folgendem Bericht ergeht es dem Autor ähnlich wie sonst auch jedem Leser, der nicht beim Spiel dabei war. Aufgrund unseres internen Rotationsprinzips (ähnlich wie bei anderen Top-Klubs auch, die über eine äußerst starke Bank verfügen), spielten diesmal für uns im Spiel gegen den VfL Osnabrück II Jürgen, Markus M., Hartmut, Markus H., Tom und Axel. Axel sprang kurzfristig für Sebastian ein und konnte diesen sehr erfolgreich vertreten.

VFL mit Wagner, Poller, Simon, Wöstmann, Lytze und Ersatzmann Timmermann.

Nach unserem ersten Sieg gegen die gut gestarteten Gretescher war für uns die Zielsetzung klar: mit einem weiteren Sieg sollte der nächste Schritt in Richtung der oberen Tabellenplätze angegangen werden.

Das Spiel beginnt anders als im Spiel zuvor: 1:2 nach den Doppeln. Lediglich Tom und Markus H. konnten im dritten Doppel für uns punkten.

Weiter ging es im oberen Paarkreuz. Leider verlieren Jürgen und Markus M. ihre Einzel gegen Poller und Wagner, sodass es bereits 1:4 steht. Danach jedoch der Gegenangriff: Vier Spiele in Folge gehen alle relativ deutlich an uns, sodass es nun 5:4 steht.

Die Freude über die Führung währte aber nicht besonders lange, da oben wieder beide Spiele an die VFLer gehen. Zudem muss Hartmut knapp in Fünf Simon gratulieren, sodass es nun 5:7 gegen uns steht.

Der Leser fragt sich wohl, was jetzt kommt. Niederlage, glückliches Unentschieden?

Denkste!

Markus gewinnt in Fünf gegen Wöstmann. 6:7. Tom gewinnt in Fünf gegen Lytze (letzter Satz 12:10!): 7:7. Axel gewinnt klar gegen Timmermann: 8:7.

Abschlussdoppel? Hartmut/Jürgen gewinnen souverän mit 3:0, wobei jeder Satz mit 14:12, 11:9 und 12:10 wieder denkbar knapp an uns ging.

9:7!!

Das Team freut sich zum einen über den zweiten Sieg im zweiten Spiel und zum anderen über die Erkenntnis, dass die Nerven diese Saison wohl kein Problem darstellen sollten.

Im nächsten Spiel am kommenden Freitag gegen Dodesheide darf der Sieg aber natürlich etwas klarer ausfallen. 😉

Wen das Rotationsprinzip wohl dann erwischen wird?

Auftakt nach Maß für 4. Herren

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Die 4. Herren beim Saisonstart in Eversburg (By tataquax from Japan (FIA2014) [CC BY-SA 2.0 (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0)], via Wikimedia Commons)

Am vergangenen Samstag durfte sich endlich auch unsere 4. Herren zum ersten Mal in dieser Saison in der Kreisliga beweisen.

Nach einigen Terminschwierigkeiten entschlossen wir uns dazu, die Saison für uns erst relativ spät beginnen zu lassen, während andere Teams in der Liga z.T. schon vier Spiele hinter sich haben. Dazu gehörte auch unser erster Gegner Gretesch II, der mit drei Siegen und einem Unentschieden sehr erfolgreich in die neue Saison gestartet ist.

Versucht man vor dem Spiel die Aufstellung der Gretescher vorauszusagen, wird man schnell feststellen, dass dies nicht so einfach möglich ist. Insgesamt sind ganze 10(!) Spieler gemeldet, von denen einige gar nicht, andere ab und zu und wiederum wenige immer spielen. Dazu kommen noch Ersatzspieler aus den unteren Mannschaften, sodass auf eine Vorhersage der voraussichtlichen Aufstellung lieber verzichtet wurde. 😉

Wir starten hingegen die Hinrunde mit insgesamt „nur“ sieben Spielern: Jürgen Höpfner, Markus Möller, Hartmut Stiehl, Markus Herbermann, der Autor, Sebastian Otten und Tom Ziemann. Beim ersten Spiel war Sebastian während des Spiels auf einem Konzert am Raven, sodass sich die ersten Sechs von selbst aufstellten. Die Gretescher kamen mit Altmeister Michel, Neff, Köstermann, Fleer und den beiden Ersatzspielern Welslau und Berger.

Unsere neuen Doppelpaarungen schlugen direkt ein. Mit 2:1 konnten wir die erste Runde für uns entscheiden, wobei das Doppel Markus M./Tom nur knapp gegen Michel/Köstermann in Fünf gratulieren musste.

Im oberen Paarkreuz gab es dann zwei deutliche Siege der Gretescher. Danach sollten jedoch alle Spiele an uns gehen. Besonders erwähnenswert war zum Einen der Sieg von Markus H. gegen seinen Angstgegner Köstermann, den er nach 0:2 Rückstand zum ersten Mal bezwingen konnte. Im Duell Markus M. gegen Neff konnte Markus seinem Gegner die erste Saisonniederlage bescheren (und das nach bereits zehn gewonnenen Einzeln in Folge).

Am Ende konnten wir den bisher unbesiegten Tabellenführer mit 9:3 bezwingen und damit einen gelungenen Saisonstart feiern. Wohlwissend, dass das ein oder andere Spiel auch anders hätte laufen können und die Gretescher nicht mit komplettem Stammpersonal angetreten waren, gehen wir dennoch mit großem Selbstbewusstsein in die nächsten Spiele und wollen die oberen Tabellenplätze angreifen.

5. Herren – Englische Woche Teil II

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So ähnlich sieht sie aus: Die eingespielte Landesliga-Buxe, die Martin beflügelte. (Foto: privat)

Der VfL Osnabrück II gastiert in der Halle B mit Poller, Simon, Kempe, Wöstmann, Lytze und Ikhilman. Der OSC mit Markus, Martin, Hartmut, Stefan, Andreas und Thomas Kessler für den kränkelnden Anton.

Martin mit einer bislang bescheidenen Rückrundenbilanz von 1:7 versucht es mit einem Motivationstrick: Er leiht sich die schon eingespielte „Langesliga-Buxe“ von Markus Frankenberg.

Der VfL bislang in der ganzen Saison noch sieglos. Trotzdem sahen wir in der Hinserie nicht so gut aus. Damals gab es ein Unentschieden.

Wir starten gut in die Doppel. Markus und Stefan sowie Martin und Hartmut holen die ersten Punkte. Thomas und Andreas können trotz 2:0-Satzführung leider nicht gewinnen, folglich 2:1 für den OSC.

Im ersten Einzeldurchgang anfangs große Freude: Markus, Martin und Hartmut punkten, 5:1 für uns. Edelfan Klaus Jansen trinkt schon das erste Pils, es sieht gut aus. An den Positionen 4-6 sehen Stefan, Thomas und Andreas zwar auch gut aus, aber leider nicht in sportlicher Hinsicht. Stefan verliert erst den Faden und dann das Spiel gegen Kempe. Ikhilman motiviert sich durch laute Eigenanfeuerung und bringt Thomas ziemlich aus dem Konzept und Lytze mit seinem unorthodoxen Spiel siegt gegen Andreas in fünf Sätzen. Nur noch 5:4 für uns.

In Durchgang zwei holt Markus in fünf Sätzen gegen Poller den Punkt. Martin punktet ebenfalls. Er profitiert von der Aufgabe Simons. Also 7:4 bei vier Siegen im oberen Paarkreuz. Doch der VfL will noch nicht klein beigeben. Kempe und Wöstmann kämpfen Hartmut und Stefan jeweils in fünf Sätzen nieder. 7:6 Zwischenstand.

Thomas kann Lytze dann relativ sich bezwingen. Andreas liegt gegen Ikhilman schon 0:2 zurück, das Schlussdoppel startet. Aber Andreas bleibt dran, wehrt einen Matchball gegen sich ab und holt am Ende den Siegpunkt zum 9:6 Endstand. – Das war auch gut so, denn im Doppel sah es durchwachsen aus.

Fazit nach unserem letzten Spiel:
Sicherer Mittelfeldplatz mit 18:14 Punkten. Es hat Spaß gemacht und wir freuen uns auf die nächste Saison…

Fazit II: Lieber Markus Frankenberg, deine Hose siehst du wohl so schnell nicht wieder… 🙂

5. Herren im Wettkampfmodus: Drei Spiele in einer Woche

Die fünfte Herren hatte in der letzten Woche gleich drei Spiele zu bestreiten!

Am Montag ging es zuhause gegen den Piesberger SV. Der OSC ohne Martin Pilath, dafür verstärkt mit Sebastian Otten.
Pye etwas ersatzgeschwächt mit Brockmann, Prätzel, Bodi, Marquardt, Franz Mählmann und Hehemann.

Nach den Doppeln 2:1 für uns. Markus Herbermann und Stefan Fangmeier, weiterhin als Doppel ungeschlagen, sowie Sebastian Otten und Andreas Stahmeyer holen die Punkte. Dann ein feiner erster Einzeldurchgang für den OSC. Nur Stefan Brockmann punktet gegen Hartmut Stiehl. Markus, Anton Große, Stefan, Sebastian und Andreas punkten für den Gastgeber. Zwischenstand 7:2.

Im zweiten Durchgang ein ähnliches Bild: Stefan Brockmann holt sich den zweiten Einzelpunkt gegen Markus, Hartmut punktet gegen Prätzel. Anton schafft es nicht, gegen Bodi den Schlusspunkt zu setzen. Das erledigt Stefan mit einem glatten Sieg gegen Marquardt.

Endstand 9:4. Pye bleibt weiter im Abstiegskampf, und wir kämpfen um die Plätze drei bis fünf.

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Voller interessanter Details, doch leider etwas unscharf: Das Foto vom Meistershirt der Gretescher (Foto: privat)

Am Mittwoch ging es dann zu den Spielern der TSG Burg Gretesch II, die mit einem Sieg gegen uns die Staffelmeisterschaft perfekt machen konnten.

Wir wollten uns aber nicht kampflos geschlagen geben und traten guten Mutes an, auch wenn die Vorzeichen klar waren.

Markus hatte einen Matchplan erarbeitet und wollte diesen zusammen mit Martin Pilath, Hartmut, Anton, Stefan und dem Autor umsetzen.

Es ging uns allerdings etwas wie den Römern in den Asterix-Comics. In Gretesch war nichts zu holen.

Nur ein Punkt durch Hartmut und ein 1:9 bei 9:27 Sätzen.

Und so konnten wir den Greteschern zu Ihrer Meisterschaft herzlich gratulieren:

Glückwunsch zu einer tollen Saison an unsere Gegegenspieler Stanislaw Wedler, Hans-Jürgen Lunk, Dirk Brockmeyer, Marcel Neff, Julian Fleer und Andreas König.

Der Spielbericht vom dritten Spiel folgt als Teil II.

6. Herren: Chancenlos gegen den Tabellenführer

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6. Herren: Diesmal nix zu holen in Gretesch (Foto: Ikiwaner (Eigenes Werk), GFDL 1.2, via Wikimedia Commons)

Am Mittwoch reisten wir zum derzeitigen Tabellenführer und wahrscheinlich auch kommendem Kreisligameister Gretesch II an.

Leider wollten die Gretescher im Vorfeld nicht so recht auf unsere Bitte eingehen, das Spiel aufgrund des Ausfalls von Tom zu verlegen, da an den sonstigen Ersatzterminen stets jemand aus der Gretescher Mannschaft verhindert gewesen wäre. Sei’s drum, wir verstärkten uns mit Matthias Upmeier und spielten sonst in gewohnter Aufstellung auf.

Blöderweise sollten wir bis auf das Einzel vom Autor gegen Noppenspezialist Lunk keinen Punkt holen, sodass die Gretescher verdient mit 9:1 gewannen.

Irgendwie passte es auch zum Abend, dass alle drei Fünf-Satz-Spiele  an die Gretescher gehen sollten. Weder das Doppel von Thomas/Daniel gegen Fleer/Günther, Markus‘ Einzel gegen Wedler oder auch Michaels 5-Satz-Krimi gegen Wedler sollten uns vergönnt sein. Und schließlich zählte leider auch das bereits gewonnene zweite Einzel von Michael gegen Günther nicht mehr, da die Gretescher schon vorher ihre neun Punkte erreicht hatten. Moralisch also (nur) eine 9:2 Niederlage. 😉

Insgesamt also ein sehr reservierter Abend für uns, der uns aber am Tag danach nicht sonderlich stören wird. Schließlich haben wir in unseren verbleibenden drei Spielen noch zwei mal die Möglichkeit, gegen unsere direkten Konkurrenten zu punkten und sind ohnehin noch ein gutes Stück von den Abstiegsplätzen entfernt.

5. Herren mit geschlossener Mannschaftsleistung

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Die 5. kann weiter nach oben schauen (By Jalal Volker, CC BY-SA 3.0 or GFDL, via Wikimedia Commons)

Am Freitag mussten wir in eigener Halle gegen unseren Tabellennachbarn Schölerberg II antreten.

Der OSC mit Markus Herbermann, Martin Pilath, Hartmut Stiehl, Anton Große, Stefan Fangmeier und dem Autor. Schölerberg ersatzgeschwächt ohne Nummer 1 mit Heyen, den Kull-Brüdern, Buschmann, Hüttemeyer und W. Lampe.

Nach den Doppeln 2:1 für uns, Punkte durch Markus und Stefan sowie durch Martin und Andreas. Im ersten Einzeldurchgang nur zwei Punkte durch Hartmut und Stefan, 4:5 der Zwischenstand.

Im zweiten Durchgang dann allerdings 5 Punkte durch Markus, Martin, Anton, Stefan und Andreas.

9:6 für uns. Jeder hat einmal gepunktet. Streber Stefan punktet zweimal Dank an Stefan für beide Einzel. 🙂

Wir bleiben auf dem vierten Rang.

Doppelspieltag für die 6. Herren

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Die 6. in der Kreisliga auf Beute lauernd (By H. Krisp, CC BY 3.0, via Wikimedia Commons)

In dieser Woche hatten wir mit unseren Spielen gegen den SC Schölerberg II und dem VfL Osnabrück II gleich zwei Spiele innerhalb von wenigen Tagen. Die Zielvorgaben waren vor den Spielen klar: Während wir uns gegen Schölerberg nicht ganz so viel ausrechneten, musste gegen den VfL möglichst ein Sieg her, um sich nach den guten Leistungen in den letzten Spielen noch weiter von der Abstiegsregion absetzen zu können. Ein Glück, dass wir in beiden Spielen auf unsere Stamm-Sechs zurückgreifen konnten.

Spiel am Montag gegen Schölerberg

MIt dem SC Schölerberg um die beiden Jungstars Heyen und Jansen sowie den Gebrüdern Kull trafen wir am Montag auf eine starke Truppe, die mehr als verdient auf einem äußerst guten dritten Platz in der Kreisliga stehen. Wir versuchten dennoch unser Bestes dagegen zu halten, erwischten aber leider keine allzu gute Tagesform.

Die Doppel gehen zunächst noch mit 2:1 an uns mit Siegen von Markus/Tom gegen Kull/Kull und Thomas/Daniel gegen Buschmann/Bergmann.

Die erste Einzelrunde sollte mit einem 3:3 noch sehr ausgeglichen verlaufen: Markus spielte sehr klug gegen den jungen Heyen und drückte mit seinem starken Blockspiel der Partie ganz klar seinen Stempel auf: 3:1 Sieg für Markus. Michael hatte gegen den hoch talentierten Jansen dagegen wenig Chance. Im mittleren Paarkreuz gewinnt Sebastian gegen A. Kull, während es bei Thomas im Spiel gegen M. Kull nicht für einen Sieg reicht. Unten dann das selbe Bild: Tom gewinnt gegen Hellmann, Daniel verliert gegen Buschmann.

Die zweite Einzelrunde sollte dann jedoch komplett an Schölerberger gehen, wobei wir in fünf Spielen nur ganze drei Sätze holen sollten. Bis auf das Spiel von Tom gegen Buschmann, das im fünften Satz endete, sollte der Rest der Spiele relativ deutlich an Schölerberg gehen.

Endstand: Ein verdienter 9:5 Sieg für die Schölerberger.

Spiel am Donnerstag beim VFL Osnabrück

Wie unser Captain Sebastian schon in der Ansprache verlauten ließ, wollten wir es dem Dynamo Dresden nachmachen und dem VfL eine Niederlage bescheren. Das verlorene Spiel gegen Schölerberg sollte schnell vergessen sein, sodass wir in Bestbesetzung wieder top motiviert an die Platten gingen.

Nach den Doppeln steht es wieder 2:1 für uns. Unsere Doppelpaarungen haben sich also gefunden. 🙂

Oben gewinnt der in den letzten Spielen immer stärker werdende Markus in 3 gegen Simon. Michael schafft es leider nicht, gegen Poller zu punkten. Dabei holte Michael mal wieder einen 0:2 Rückstand auf, bevor er im fünften dann doch knapp verliert. In der Mitte gewinnt Sebastian relativ klar gegen Lytze sowie Thomas gegen Wöstmann. Unten hat Tom mit seinem Angstgegner Fricke zu kämpfen und muss leider mit 1:3 gratulieren. Daniel gleicht hingegen mit seinem 3:1 Sieg gegen Ikhilman das Ganze wieder aus, sodass wir einen 6:3 Zwischenstand aus unserer Sicht verkünden können.

Auch im zweiten Spiel holt Markus den nächsten Sieg im Noppenduell gegen Poller. Die Sätze sind zwar immer knapp, jedoch stellt selbst Markus fest, dass so ein Noppenspiel nicht unbedingt schön anzusehen ist. 😉 Spannende Ballwechsel gab es aber trotzdem genug. Michael kann im Spiel gegen Simon einen wichtigen Sieg einfahren und sichert uns damit schon mal ein Unentschieden. Sebastian kommt in seinem zweiten Einzel nicht mehr richtig in seinen Spielfluss rein und verliert gegen Wöstmann. Dafür kann Thomas den letzten Punkt gegen Lytze einfahren.

Endstand: 9:4 für uns.

Im Vergleich zum Hinspiel, das nach einer 8:5 Führung noch unentschieden ausging, konnten wir dieses Mal einen wichtigen Sieg einfahren. Damit festigen wir unseren 6. Platz und haben nun etwas Abstand vor den anderen drei Mitkandidaten um den Abstieg. Im nächsten Spiel am kommenden Mittwoch geht es für uns im „Kreisliga-Kracher“ zum Tabellenführer Gretesch II, die mit ihrem Sieg gegen die zweitplatzieren Sutthausener nun ganz dicht vor der Meisterschaft stehen sollten. Wir werden sehen. 🙂