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2. Herren: Gretesch attackiert, OSC rettet sich!

Unsere 2. Herren hat den Hals nochmal aus der Schlinge ziehen können. Am vergangenen Montag begrüßten wir die zweiten Herren vom TSG Burg Gretesch in heimischen Gefilden.

Das Team um Kapitän Dierk Buntrock trat dabei mit Stammlineup an, in dem sich auch zwei ehemalige Bundesligaspieler vom VfL Osnabrück (damals „Oberliga“ ) befinden. Die Rede ist natürlich von Lutz Wolf (Kontergott) und Reinhard Michel (Aufschlaggenie), letzterer spielte unter anderem mit Bernt Jansen zusammen. Hier ein kleiner historischer Ausschnitt:

1966 konnte man nicht nur den Nordtitel gewinnen und sich damit für die neugegründete Tischtennis-Bundesliga qualifizieren, sondern durch einen 9:7-Finalsieg gegen den SV Moltkeplatz Essen in der Aufstellung Hans Micheiloff, Ernst Gomolla, Herbert Gomolla, Lutz Wolf, Reinhard Michel und Helmut Sandmann auch erstmals den Deutschen Meistertitel an die Hase holen. Zwei Jahre später gelang der Coup erneut: Opernsänger Micheiloff, Youngster Bernt Jansen (inzwischen vom Lokalrivalen Osnabrücker TB gekommen), die Gomolla-Zwillinge, Reinhard Michel sowie Dieter Lippelt und Karl-Heinz Dependahl sicherten sich am vorletzten Spieltag durch einen 9:7-Erfolg gegen DJK TuSA 06 Düsseldorf den zweiten Deutschen Meistertitel. Die 1.200 Zuschauer in Osnabrück bedeuten damals Bundesligarekord.

Von 1.000-2.000 Zuschauern träumen heute alle Vereine in der Tischtennis Bundesliga um Timo Boll und co. Reinhard Michel und Lutz Wolf habens erlebt und brachten Ihre Routine auch im Spiel gegen uns zum Tragen.

Lutz Wolf und Dierk Buntrock räumten unser Einser Doppel mit Mirko Kretschmer / Stefan Härtel ab (3:2). Wir hatten es unserem starken Zweier- und Dreierdoppel zur verdanken, dass wir schließlich doch noch mit 2:1 aus den Doppeln gingen.

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