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Deutsche Meisterschaften in Dissen

Ich veröffentliche hier einmal den Wortlaut der TSG Dissen:

Liebe Tischtennisfreunde aus Nah und Fern!

Am kommenden Wochenende (10.3.+11.3.2018) richtet die TSG Dissen Tischtennisabteilung die Deutschen Schüler/innen (U15) Meisterschaften in Dissen aus!
Für alle die Zeit haben, wird sich ein Kommen lohnen!

Samstag, 10.03.
– Vorrunde ab 08.30 Uhr
– Hauptrunde ab 15.oo Uhr

Sonntag, 11.03.
– Endrunde ab 09.00 Uhr
– Finalspiele ab 13.00 Uhr

Deutsche Meisterschaften in unserer Region jetzt am Wochenende (Quelle: DTTB/TSG Dissen)

Stell‘ Dir vor es sind Deutsche Meisterschaften und keiner sieht’s

Liza Reich - "Wut" - 2011 - 60x90 - Oil on canvas

Quelle: commons.wikimedia.org

Ich muss da mal was loswerden: Geht es nur mir so oder wundert sich auch sonst noch irgendwer über die kümmerliche Medienberichterstattung zu den Deutschen TT-Meisterschaften am letzten Wochenende in Berlin? Ja, wirklich: am Wochenende waren Deutsche Meisterschaften!

Bewegte Bilder davon am Sonntag in ARD oder ZDF? Fehlanzeige! Ich zumindest habe keine gesehen. Früher gab es immerhin noch einen kurzen Zusammenschnitt aus den Endspielen beim ZDF, diesmal reicht es nicht mal mehr für eine Erwähnung in den Kurznachrichten.
Einen Webstream habe ich auch nicht finden können. – Und das knapp drei Wochen vor Beginn der Mannschaftsweltmeisterschaft in Dortmund! Ganz schön traurig. 🙁

Woran liegt das? Das deutsche Tischtennis, nun schon seit einigen Jahren Nr. 1 in Europa, besteht doch nicht nur aus Timo Boll, der in Berlin ja leider nicht teilnehmen konnte.

Sind die Sportredaktionen der Sender einfach zu ignorant und/oder kann der DTTB so ein „Event“ nur nicht „verkaufen“? Ich weiß es nicht, aber ein Sport, der so von der Öffentlichkeit weitgehend unbeobachtet stattfindet, ist wohl über kurz oder lang dem (medialen) Untergang geweiht. – Möglicherweise ist Tischtennis in den Medien zwar noch nicht ganz tot, aber es riecht schon komisch.

P.S.: Wen interessiert, wie es bei den Meisterschaften gelaufen ist, der schaut ersatzweise z.B. bei www.tischtennis.de.

Video-Reportage: Eberhard Schöler wird 70

Gestern berichteten wir noch über Roßkopf & Fetzner und Ihre Dienste für die hohe Reputation des Tischtennissports in Deutschland. Einer der noch viel früher die Dinge in Deutschland prägte war Eberhard Schöler. Noch heute liest man seinen Namen täglich im Internet, unter anderem auch auf click-tt.de, wo das Unternehmen Schöler & Micke Werbung für sich betreibt. Schöler war es, der den Versandhandel 1977 als Schöler Tischtennis auf den Markt brachte. Wilfried Micke übernahm 1977 das Geschäft und agiert bis heute als Geschäftsführer (mit Ralf Wosik) des ganzen.

Eberhard Schöler (auch Mr. Pokerface genannt) wurde in seiner Karriere 9mal Deutscher Meister im Einzel. Bei der Weltmeisterschaft 1969 (April) in München holte er mit Deutschland im Teamwettbewerb den 2. Platz. Im Finale standen sie dabei den Japanern gegenüber. Bernt Jansen (ehemaliger Spieler des OSC) gelang die Sensation als er gegen den amtierenden Einzelweltmeister Nobuhiko Hasegawa den ersten Punkt für Deutschland holte. Schöler gelangen danach Siege über Iboh und Hasegawa. Dem dritten Deutschen Wilfried Lieck blieb trotz starker Leistung ein Sieg verwehrt, weshalb man sich Japan mit 3:5 geschlagen geben musste.

Bereits im Januar zuvor fand eines der kuriosesten Finalspiele der Deutschen Meisterschaften statt. Wieder war der Osnabrücker Bernt Jansen mit involviert (damals für den VfL Osnabrück, in der 1. Bundesliga spielend). Schöler und Jansen spielten im Finale (in Hagen) über die komplette Distanz. Die Sätze vor dem entscheidenen Fünften gingen 11:21 (Bernt), 21:11, 19:21 und 21:13 aus. Nach dem Zwischenstand von 15:15 konnte Bernt fünf Punkte in Folge erzielen und mit 20:15 in Führung gehen. Doch Eberhard Schöler kam wieder und glich zum 20:20 aus. Bei 21:21 kam es zum Zeitspiel, was heutzutage eher selten anzutreffen ist. Schöler begann mit einem Aufschlagfehler, doch Bernt konnte kein Kapital daraus schlagen und verschob den Matchball. Schöler sicherte sich auch die nächsten zwei Punkte und gewann damit das Finale ’69 mit 24:22 im fünften Satz. Das Finale ging als „Wunder von Hagen“ in die Tischtennis Geschichte ein.

Bernt Jansen und Eberhard Schöler

 

Im Dezember letzten Jahres wurde Schöler 70 Jahre alt, Anlass genug um auf seine Karriere zurückzublicken. Hier einmal die Reportage in zwei Videoabschnitten (Bernt Jansen kommt in Teil 2 zu Beginn vor):

Philipp auf den Deutschen Meisterschaften erfolgreich

Wahnsinn! Noch nichtmal ein Jahr ist unser Mitglied Philipp Lauenstein in seiner neuen Sportart, dem Crosslauf aktiv und sammelt Erfolg um Erfolg. Bei den Deutschen Meisterschaften in Löningen erreichte er mit seinen Mannschaftskameraden Marius Hüpel und Sebastian Franke einen starken 5. Platz. Das Einzelergebnis kann sich genauso sehen lassen. Als 38. erreichte er das Ziel.