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1. Herren: Kopf aus dem Sand verdammt!

Strubbel-Strauss

Ab sofort wird der Abstiegsgefahr furchtlos ins Auge geblickt (Foto: hage, via wikimedia.commons.org, CC-2.0-Lizenz)

Zwei ziemlich verkorkste Spiele liegen hinter uns: Das eine gegen die Zweitvertretung der SF Oesede (Tabellenvorletzter). 8:7 Führung und Kuhli/Kersi im Abschlussdoppel 2:0 und 8:4 vorne. Klappt trotzdem nicht mit dem doppelten Punktgewinn.

Dann letztes Wochenende in der ungeliebten Eversburger Halle gegen Oldenburg II. Das Ergebnis ging mit 3:9 vollkommen in Ordnung. Hier lag es gar nicht so am spielerischen Vermögen, sondern eher an der Atmosphäre. Keine Stimmung, eher gemütliche, teaminterne Plaudereien als mannschaftliches Anfeuern. Dem Schicksal ergeben, statt beißend sich dagegen zu stemmen. Dann springt auch mal so ein Ergebnis heraus. (Hinspiel bei gleicher personeller Besetzung: 9:7 für uns!)

Ob wir uns das leisten können, ist eine mehr als angebrachte Frage:

5. Osnabrücker SC mit 14:16 Punkten

8. Spvg. Niedermark mit 10:16 Punkten (Relegationsplatz)

9. SF Oesede II mit 09:19 Punkten (direkter Abstiegsplatz)

Und alle diese unteren Truppen müssen noch irgendwie gegeneinander spielen. Schnell kann es gehen … Daher heißt es jetzt, ordentliche Trainingseinheiten zu absolvieren und vor allen Dingen: Beißen!

Und zwar am Sonntag, 16.03. gegen den Zweitplatzierten Oldendorf (Hinserie knappes 7:9) und am Freitag, 21.03. gegen Niedermark (Hinspiel 8:8). Diese Spiele sollten bereits den Klassenerhalt sichern …

Wir würden uns natürlich sehr über Unterstützung freuen. – Denn, seien wir mal ehrlich, das letzte Wochenende hat gezeigt, dass wir sie sogar sehr brauchen! 😉

7. Herren: Klassenerhalt dank fantastischer Siegesserie

Bundesarchiv Bild 183-30117-0002, SC Turbine Erfurt Fußballmeister

7. Herren: Gefeierte Helden im Abstiegskampf (Foto: Wlocka; Kister; Quelle: commons.wikimedia.org)

Spektakuläre Wochen liegen hinter der 7. Mannschaft. Nachdem wir bereits vor gut vier Wochen gegen Sutthausen zum Siegen verdammt waren, um nicht schon vorzeitig abgestiegen zu sein und dies damals auch taten (9:5), folgten danach Siege gegen den Tabellenvierten Piesberg (9:7) und den Tabellenzweiten Gretesch III (9:7), die jeweils nach nervenzerfetzenden Abschlussdoppeln zu unseren Gunsten ausfielen.

Mit dieser Serie hatten wir uns für das letzte Saisonspiel am Freitagabend die Chance erarbeitet, mit einem weiteren Sieg den Klassenerhalt zu 100% aus eigener Kraft zu schaffen!

Gegner ist diesmal der VfL Osnabrück II, der, vom Verletzungspech geplagt, mit zwei Ersatzkräften anreist. Wir können in Stammbesetzung spielen. Dabei ersetzt Thomas Kessler den zwangsaufgerückten Markus Möller. (Nachdem sich Pascal mit seinem vierten Einsatz in der 3. Herren festgespielt hatte, musste in den Mannschaften darunter nachgerückt werden.)

Die Doppel beginnen furios: wir starten mit drei Siegen. Das letzte Mal gelang uns das beim SC Schölerberg: Endstand damals 9:6 gegen uns! – Wir waren also gewarnt. 😉

Diesmal geht es aber positiv weiter. Zwei Einzelsiege im oberen Paarkreuz für Vitali Belz und Hartmut Stiehl führen zu einem 5:0- Traumstart! Im Anschluss verliert Tom Ziemann sein Einzel recht deutlich gegen Fricke, und auch Julian Dierker schafft es gegen Lytze nicht sein Spiel durchzubringen. Wir bleiben mit 5:2 in Front.

„Mr. Zuverlässig“ Andreas Stahmeyer gewinnt gegen Recker und auch Thomas schafft es trotz einiger Netz- und Kantenbälle gegen Joshi in fünf Sätzen alles klar zu machen. Fast zeitgleich gewinnt Vitali auch sein zweites Einzel, sodass wir mit 8:2 führen und uns nur noch ein Punkt zum zwischenzeitlich nicht mehr für möglich gehaltenen Klassenerhalt fehlt.

Der neunte Punkt lässt dann allerdings auf sich warten! Hartmut und Tom verlieren beide in fünf Sätzen, und als auch Julian gegen Fricke das Nachsehen hat, stellt man sich schon langsam mental auf ein weiteres Abschlussdoppel ein. Das wäre dann das dritte Schlussdoppel im dritten Spiel hintereinander.

Doch da ist ja noch was bzw. wer! Nämlich Andreas, seines Zeichens Kapitän der 7. Herren und unverzichtbarer Leistungsträger, was die Rückrundenbilanz von 10:2 eindrucksvoll belegt. In einem spannenden Spiel, in dem jeder Satz denkbar knapp ausgeht (9:11, 9:11, 11:9, 11:9, 13:11), behält er am Ende die Oberhand und erringt den heiß ersehnten neunten Punkt, der uns den Nicht-Abstieg beschert.

Es ist für mich immer noch schwer zu begreifen, wie nach gerade mal einem Sieg in den ersten zwölf(!!!) Saisonspielen eine Siegesserie von vier Siegen in Folge möglich war, aber sie war möglich, und damit ist der Klassenerhalt gesichert! Das wurde anschließend bei einem von Justus Treubel gesponserten Buffett nochmal ausführlich besprochen, gefeiert und begossen. Danke dafür!

Saisonfazit

  • Vitali (11:5) und Andreas (10:2) spielen die beste Serie ihrer Kreisligakarriere.
  • In den wichtigen Spielen, vor allem aber in den wichtigen Heimspielen am Saisonende waren einige OSCler zur Unterstützung anwesend und hatten damit ihren Anteil an der grandiosen Siegesserie.
  • Trotz einiger Ausfälle, Aufrücken und Ähnlichem konnten wir letztlich, auch aufgrund des starken Ersatzes aus der 8. Mannschaft (Thomas, Julian, Michael), den Klassenerhalt durch eine geschlossene Mannschaftsleistung sichern und vorläufig sogar den 5. Platz erreichen.
  • Die Stimmung in der Mannschaft ist super. Hoffen wir, dass diese Mannschaft so bestehen bleibt. 😉

Beenden möchte ich diesen Artikel mit einer Phrase von unserem Team-Clown Julian: „Würde die Saison noch ein paar Spiele weitergehen, würden wir um den Aufstieg mitspielen!“ Damit wünsche ich allen eine trainingsreiche und erholsame Sommerpause. 🙂

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v.l.n.r.: Andreas, Thomas, Tom, Vitali, Julian und Hartmut

7. Herren: Abstiegsgespenst vertrieben?!?

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7. Herren: Dem Abstiegsgespenst im Spiel gegen den Piesberger SV die Stirn geboten (Foto: Anette B., Quelle: commons.wikimedia.org)

Es war ein grandioser Freitag, soviel kann ich schon zu Beginn verraten, denn es konnten gleich mehrere Premieren gefeiert werden:

  1. Zweites Spiel der 7. Herren in der Stammformation.
  2. Zweiter Sieg in Folge, somit die erste Serie, die wir bisher nur bei Niederlagen kannten.
  3. Erste Doppelniederlage des Piesberger Spitzendoppels Brockmann/Menkhaus.

Aber von vorne. Der OSC, wie bereits erwähnt, zum zweiten Mal in der Rückserie in der Stammformation, also mit Vitali Belz, Markus Möller, Hartmut Stiehl, Tom Ziemann, Julian Dierker und Andreas Stahmeyer. Der Piesberger SV mit dem kurzfristig reaktivierten Prätzel anstelle von T. Mählmann, was allerdings aus OSC-Sicht keine besondere Schwächung darstellt, wenn man bedenkt, dass Prätzel im Jahr zuvor noch im oberen Paarkreuz spielte.

Schon bei den Anfangsdoppeln haben wir endlich mal das Glück auf unserer Seite: zwei Doppel im Fünften zu unseren Gunsten. Allein Brockmann/Menkhaus gewinnen gegen Möller/Dierker klar in drei Sätzen. 2:1 für den OSC! Ein prima Start.

Anschließend die ersten Einzel. Vitali gewinnt erstmals gegen Menkhaus in Fünf. Markus macht es Brockmann zwar schwer, schafft die Sensation aber nicht. In der Mitte gehen beide Spiele verloren. Im unteren Paarkreuz hingegen kann Andreas mit seinem druckvollen Spiel gegen Marquardt begeistern, während Julian leider glatt in drei Sätzen gegen F. Mählmann den Kürzeren zieht. Zwischenstand nach der ersten Einzelrunde: 4:5 gegen uns, aber noch ist alles drin!

Jetzt ist der OSC am Drücker. Die nächsten Einzel gehen an uns. Markus und Hartmut sehr sicher gegen Menkhaus und Prätzel. Und auch Tom und erneut Andreas besorgen die Siege für den OSC. Vitali hat zwar eine rekordverdächtige Anzahl an Netz- und Kantenbällen gegen Brockmann, ist aber trotzdem nicht in der Lage, mehr als einen Satz zu gewinnen. Julian mit starkem Beginn gegen Marquardt, aber in dieser Saison noch nicht konstant genug, um das Spiel dann auch sicher nach Hause zu bringen. Schade.

Zwischenstand 8:7 für den OSC. Jetzt muss ein Sieg im Abschlussdoppel den dringend benötigten doppelten Punktgewinn bringen.

Dummerweise geht es für Belz/Ziemann  ausgerechnet gegen das bisher in der Liga noch ungeschlagene Spitzendoppel Brockmann/Menkhaus. Doch genau das scheint Vitali und Tom zu beflügeln, frei nach dem Motto „Wir haben keine Chance, aber wir nutzen sie!“. Die OSCler hängen sich rein und das Spiel verläuft denkbar knapp und ausgeglichen. Am Ende reicht es nach einem 11:9 im vierten Satz zu einem 3:1-Sieg, der uns den Gesamtsieg beschert.

Endergebnis OSC vs. Piesberger SV 9:7! Somit verlassen wir seit einer gefühlten Ewigkeit zum ersten Mal die Abstiegsränge und versuchen solch ein Wunder in den letzten beiden Spielen dieser Serie zu wiederholen, damit wir der Kreisliga erhalten bleiben.

An dieser Stelle nochmal ein Dank an alle, die bis zum Ende geblieben sind und an Stefan und Kersi für die wichtigen Tipps im letzten Doppel.

Ein prall gefülltes TT-Wochenende

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Neugierig auf das TT-Wochenende? (Foto: Ray eye, Quelle: commons.wikimedia.org)

Es geht mit Riesenschritten auf das Saisonende zu. Deshalb ist an diesem Wochenende in Sachen Tischtennis für die OSC-Teams auch richtig was los. Insgesamt sechs Partien stehen an, drei davon daheim in Halle B.

Freitag, 22. März

Los geht’s am Freitag, wo die Dritte in Nortrup gegen den dortigen SV um Ausnahmekönner Stefan Neßlage ab 20 Uhr nach dem letzten Strohhalm im Abstiegskampf in der 1. Bezirksklasse greifen will.
Hier hilft eigentlich nur ein Sieg, ansonsten hat das darauffolgende Spiel am Samstag in Oldendorf wohl nur noch statistischen Wert. – Jungs, haut rein!

Auch die 7. Herren will am Freitag ihre letzte Chance im Abstiegskampf nutzen. Um 20:15 Uhr empfängt sie in Halle B die Jungs vom Piesberger SV, die mit Stefan Brockmann den stärksten Spieler der Kreisliga (Bilanz bisher 21:1!) in ihren Reihen haben. Trotz aller Sympathien werden die Pyer sicher nichts zu verschenken haben. Deshalb ist für dieses wichtige Spiel jede Unterstützung willkommen.

Ein Kommen lohnt übrigens nicht nur wegen der Spannung im Kreisliga-Abstiegskampf. Es gibt ein weiteres Schmankerl/Add-On/Einlagespiel. 😉 Denn zeitgleich treffen auch eine 3er-Abordnung unserer letzten Sonntag – also noch vor Ostern! – wiederauferstandenen 1. Herren und eine Auswahl des Verbandsligateams der SG SW Oldenburg im Bezirkspokal (Herren A) aufeinander.

Das verspricht Tischtennissport auf hohem Niveau. Der Sieger dieses Spiel nimmt übrigens an der Finalrunde in Hude teil.

Samstag, 23. März

Samstag gibt es drei weitere Punktspiele für OSC-Teams. Dabei trifft der bereits feststehende Meister der 2. Bezirksklasse, unsere 4. Herren, ab 15 Uhr in der Backhaus-Arena auf den Gastgeber vom VfL Osnabrück. Um viel geht es für beide nicht mehr. Spannend ist allein die Frage, ob es der Vierten gelingt, die Saison verlustpunktfrei zu beenden.

Bereits eine Stunde später, also ab 16 Uhr, geht es hingegen wieder um sehr viel. Hier trifft die 1. Herren in Halle B auf die Reserve vom TV Hude. Dem Team aus Hude ist als derzeitigem Tabellenzweiten in der Landesliga der Relegationsplatz, der zur Teilnahme an der Aufstiegsrunde in die Verbandsliga berechtigt, zwar nicht mehr zu nehmen, aber vermutlich hoffen sie noch auf einen Ausrutscher des Tabellenführers aus Laxten, um vielleicht doch noch direkt aufsteigen zu können. Dafür dürfen sie sich auch bei einem vermeintlich leichten Gegner wie dem OSC keine Blöße geben.

Für unsere Erste geht es zwar weiterhin gegen den Abstieg, aber gegen den klaren Favoriten TV Hude II haben sie nichts zu verlieren. Vielleicht gibt ihnen das die nötige Lockerheit, um gegen die Huder den ein oder anderen Punkt mehr als im völlig verkorksten Hinspiel (0:9!) zu holen, der in der Endabrechnung im direkten Vergleich mit den anderen Teams aus dem Tabellenkeller unter Umständen Gold wert sein kann.

Das dritte Spiel habe ich eingangs bereits erwähnt. Die Dritte wird ab 18 Uhr in Oldendorf von der heimischen 3. Mannschaft der Spielvereinigung erwartet. Für die Oldendorfer geht es in der 1. Bezirksklasse eigentlich um nichts mehr, und ob es für unsere 3. Herren noch spannend ist, hängt maßgeblich vom Ergebnis des Spiels am Vortag in Nortrup ab.

Wir drücken allen Teams die Daumen und hoffen natürlich sehr auf Eure Unterstützung vor Ort. Schließlich ist für reichlich Spannung gesorgt.

1. Herren: 9:5-Sieg in brisantem Derby

Bundesarchiv Bild 183-1988-0515-005, Arbeitsgemeinschaft Völkerschlacht 1813

1. Herren: Der Abstiegskampf ist in vollem Gange (Foto: Thomas Lehmann, Quelle: commons.wikimedia.org)

Gleich auf mehrfache Weise hat sich die 1. Herren am letzten Sonntagmorgen zurück ins Geschehen gebracht. Zunächst galt es, sich für die ärgerliche – weil vermeidbare – Hinspielniederlage in Oesede (7:9) zu revanchieren. Dann war es dringend nötig, Punkte einzufahren im mehr als spannenden Abstiegskampf. Mit dem Sieg beträgt der momentane Abstand zwischen Platz 4 (Spvg. Niedermark) und Platz 9 (SF Oesede) gerade mal einen Punkt.

Und zu guter Letzt konnte man endlich mal wieder die Fans milde stimmen, denn das Kommen lohnte sich nicht nur wegen des Gesamtsieges. Besonders die Mitte konnte durch jeweilige Siege gegen Saffran den Druck etwas von den anderen Paarkreuzen nehmen und so dafür sorgen, dass nach dem erfreulichen Doppelstart (2:1) ebenfalls solide gepunktet werden konnte.

So bleibt alles spannend und eng beieinander. Übermorgen ist der Tabellenzweite aus Hude in Halle B zu Gast (Samstag, 23.3., 16 Uhr), am darauffolgenden Wochenende gibt es die Entscheidung über den Klassenverbleib in Niedermark (Samstag, 6.4., 17 Uhr). Welch ein Finale!

Abstiegskampf pur: 1. Herren vs. TSV Venne in Eversburg!

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Abstiegskampf: Eine intensive und knappe Angelegenheit! (Foto: Marie-Lan Nguyen, Quelle: commons.wikimedia.org)

Unsere 1. Herren befindet sich mitten im Abstiegskampf. Besser als im Mittelfeld könnte man meinen, denn dann würde schließlich schnell Langeweile aufkommen.

Die Erste ist solch ein Szenario grundsätzlich gewohnt, schließlich ging es auf dem Weg von der 1. Bezirksklasse bis in die Landesliga nie glatt durch.

Relegation in Meppen, Showdowns gegen Dissen und Papenburg sowie die „Rote Wand“ in der Bezirksoberliga in Oesede.

Für Jörg Kuhlmann, Uli Kersenfischer, Sebastian Kerssen, Matthias Mötsch, Markus Frankenberg und Dirk Moldenhauer geht es am morgigen Samstag (18:30 in Eversburg) wieder ums Ganze.

Der Gast aus Venne ist mit Jungstar Oliver Tüpker zwar der klare Favorit, doch unsere Jungs werden sich so schnell nicht kleinkriegen lassen und die minimalen Chancen ergreifen, um sich so achtbar wie möglich aus der Affäre zu ziehen.
Ziel: PUNKTGEWINN!

Möglich ist alles, und so freuen wir uns auf Euer Kommen und Eure Unterstützung! 

7. Herren: Die Hoffnung stirbt zuletzt

Friedrich Bischoff Rettung naht 1850

7. Herren: Naht die Rettung am Freitag? (Bild: Friedrich Bischoff (1819-1873), Quelle: commons.wikimedia.org)

Der Titel ist wahrscheinlich passend zu unserer derzeitigen Situation. Wie schon von Stefan angepriesen, befinden wir uns mitten in der Woche der Wahrheit, aus der es bisher wenig Positives zu berichten gibt.

Zunächst unser gestriges Spiel gegen Schölerberg, die zu dem Zeitpunkt Vorletzter waren und somit unser direkter Konkurrent. Wir erwischten einen perfekten Start mit 3:0 in den Doppeln, den wir trotzdem nicht in einen Sieg ummünzen konnten. Von der ersten Einzelrunde konnten allein Hartmut und Andreas Siege einfahren, beide in knappen fünf Sätzen, sodass wir immer noch knapp mit 5:4 führten. Nachdem aber Vitali sein Einzel gegen Lukas Lampe glatt in drei Sätzen gewann, ging nichts mehr. Alle darauffolgenden EInzel gingen verloren, davon symptomatisch für unsere Saison, die entscheidenden zwei Einzel im unteren Paarkreuz in fünf Sätzen. Am Ende stand ein 9:6 für den Gegner. Danke an dieser Stelle an Markus, Stefan und Stefan, die zur Unterstützung in die Halle gekommen waren.

Unbeeindruckt von der Niederlage am Montag, haben wir am Dienstag versucht, nochmal alle Kräfte zu bündeln, um gegen Atter unseren zweiten Saisonsieg einzufahren. Leider mussten wir auch hier mit Ersatz antreten. (Danke an Thomas Kessler, dass er uns in beiden Spielen ausgeholfen hat.) Auch hier begann alles positiv mit einer 2:1-Führung nach den Doppeln, die wir jedoch wiederum nicht in den Einzeln bestätigen konnten. Vitali gegen Meyer und Andreas gegen Rathjen holten die einzigen Einzel an diesem Tag, die restlichen Spiele gingen an Atter. Am Ende stand ein verdienter 9:4-Erfolg für Atter zu Buche, über den wir uns nicht beschweren konnten.

Um nochmals auf den Titel zurückzukommen, hat uns auch diese Niederlage nicht vom Glauben abgebracht, irgendwie noch den Klassenerhalt schaffen zu können. Am Freitag steht das Spiel gegen Sutthausen an, das sowas wie unser letzter Strohhalm zu sein scheint. Dort zählt nur ein Sieg, sonst kann für die 1.Kreisklasse geplant werden. Wir treten in Bestbesetzung an und laden Euch herzlich ein, uns beim Siegen zu unterstützen.

Laxten bestätigt: Formkurve der 1. Herren geht nach oben!

Bayern Kurve Night 2

1. Herren: Aufsteigende Formkurve (Foto: Breemik08, Quelle: commons.wikimedia.org)

Dem Zweitplatzierten der Landesliga Weser-Ems Olympia Laxten hätte es am vergangenen Wochenende auch durchaus ein wenig mulmiger werden können. Beim Stand von 4:6 geht ein knappes Spiel im fünften Satz weg. Das wäre sonst der Anschluss gewesen und die Emsländer dadurch vielleicht ein wenig nervös geworden.

Weiterhin muss man sagen, dass zu Beginn im oberen Paarkreuz gleich zwei Spiele mit 10:12 im Fünften gegen uns liefen. Zwei Bälle in diesen Spielen anders und man hätte geführt. Zudem spielte unsere Erste durch den krankheitsbedingten Ausfall des fiebrigen Kersis komplett aufgerückt mit Verstärkung durch Thomas Levien.

Dieses Ergebnis kann also eindeutig als Steigerung gesehen werden, die genau richtig kommt:

Denn kommenden Samstag um 16.00 Uhr ist endlich Zeit für unser erstes Rückrundenheimspiel in Halle B!

Dazu noch gegen den FC Rastede, der als direkter Konkurrent im Abstiegskampf gilt und den man im Hinspiel nach hohem Rückstand noch im Abschlussdoppel schlagen konnte.

Beide Teams müssen dieses Spiel gewinnen um eine realistische Chance zu wahren den Klassenerhalt zu schaffen …

Wir würden uns sehr über Eure Unterstützung freuen!