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Kreisliga in der nächsten Saison mit 4er-Teams

Four pears

Kreisliga 2018/19: Mit vier statt sechs Aktiven (Foto: By Rhododendrites (Own work) [CC BY-SA 4.0 (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0)], via Wikimedia Commons)

Erinnert Ihr Euch noch? Auf dem letzten Kreistag ging es unter anderem um die Reduzierung der Mannschaftsstärke von Sechser- auf Vierer-Mannschaften in der Kreisliga Osnabrück-Stadt.

Da damals nicht alle Vereinsvertreter anwesend waren bzw. sofort abstimmen wollten, wurde die Abstimmung auf Anfang 2018 verschoben und per E-Mail durchgeführt.

Unser Kreisvorsitzender Ralf Schrick hat nun das Ergebnis des Antrags mitgeteilt.

„Mit insgesamt 23 : 15 Stimmen haben die Befürworter der Vierer-Mannschaften die Mehrheit der Stimmen erhalten. Damit wird ab der kommenden Saison 2018 – 2019 in der Kreisliga mit Vierer-Mannschaften gespielt.“

Damit besteht die Kreisliga ab der nächsten Saison hoffentlich wieder aus mehr als sieben Mannschaften, denn jetzt haben auch die Vereine, die bisher aufgrund von Spielermangel auf einen Aufstieg verzichtet haben, einen Anreiz wieder in dieser Liga zu spielen.

Mehr Teams bedeuten dann auch wieder mehr Spiele und dazu noch einen echten Abstiegskampf. 

Die Diskussion zum Wochenende

Bundesarchiv Bild 194-0959-36, CVJM, Ostertreffen

Lebhafte Diskussion: Bundesweit 4er-Teams in allen Klassen und Werner-Scheffler-Spielsystem? (Foto: Bundesarchiv, Bild 194-0959-36 / Lachmann, Hans / CC-BY-SA 3.0 [CC BY-SA 3.0 de (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/de/deed.en)], via Wikimedia Commons)

Heute gab und gibt es eine lebhafte Diskussion im Forum von TT-News über eine bundesweite Einführung von Vierermannschaften und Werner-Scheffler-System.

Zumindest für die Kreisliga OS-Stadt sollte angesichts von nur noch sieben 6er-Mannschaften auf dem nächsten Kreistag am 5. September auch über eine Umstellung auf 4er-Teams nachgedacht werden.

Der Antrag ist gestellt. Ich bin gespannt, was daraus wird.

Reformen im Tischtennis: Darum brauchen wir kleinere Mannschaften

6er Mannschaften ade? Es lebe die 4er Mannschaft!

Auf tischtennis-pur.de bin ich auf einen interessanten, wenn auch älteren Artikel gestoßen, der die Thematik/Problematik der 6er Mannschaften beleuchtet.

In diesem Artikel versucht Hans-Wilhelm Gäb (ehemaliger deutscher Nationalspieler und Sportfunktionär) einem näher zu bringen, warum das Herren-Spielsystem in der jetzigen Form (Kreisliga bis Oberliga) nicht mehr zeitgemäß erscheint.

„Wir stehen einer veränderten und sich weiter verändernden Vereins- und Punktspielsituation gegenüber. Die Frage ist nicht mehr, ob wir eine Veränderung wollen, sondern viel mehr, ob wir diese aktiv gestalten wollen oder auch können.

Ein zeitgemäßes Spielsystem im Tischtennis sollte daher folgende Ziele im Blick haben

– bessere Leistungsdifferenzierung
– homogene Mannschaften
– homogene Klassen
– zeitlich kürzer und besser planbar
– kürzere Fahrten
– höhere Flexibilität
– optimales Spielzeit zu Gesamtzeit Verhältnis
– jeder Spieler kann möglichst viele Spiele machen“

Unbedingt lesen: *klick*