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Fehlstart für 7. Herren

False Start at Murvagh - geograph.org.uk - 910991

7. Herren: Fehlstart zu Saisonbeginn. (Foto: louise price [CC BY-SA 2.0 (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0)], via Wikimedia Commons)

In neuer Besetzung, namentlich Ranja, Joachim, Mathias und Felix, startete die 7. Herren in die neue Saison.

Leider legten wir als Team einen völligen Fehlstart hin. Gegen unsere 5. als auch gegen Hellern konnten wir nicht einen Punkt holen. Insofern ist noch viel Luft nach oben.

Vielleicht gelingt es uns, im nächsten Spiel gegen die 6. das Ruder herumzureißen. 🙂

Saisonauftakt in der 1. Kreisklasse: OSC V vs OSV VII

Am 11.09. war es dann endlich soweit. Der lang ersehnte Saisonauftakt in der 1. Kreisklasse für gleich zwei Mannschaften des OSCs. Das interne Vereinsduell zwischen der fünften und siebten Mannschaft.

Da man in dieser Saison wahrscheinlich eher unklare Informationen aus den Mannschaftsmeldungen im „click-tt“ erhält, hier einmal die Aufstellungen der beiden Teams.

OSC V

1: Belz, Daniel
2: Upmeier, Matthias
3: Stahmeyer, Andreas
4: Jostes, Elisabeth

OSC VII

1: Möller, Ranja Rafaela
2: Kruse, Joachim
3: Meyer, Felix
4: Eckardt, Mathias

Dalmatiner schw braun

Punktspiele unter OSC-Mannschaften. Zu Saisonbeginn des Öfteren der Fall. (By Dalmatiner24.eu (Own work) [Public domain], via Wikimedia Commons)

Natürlich wurde seitens der siebten Mannschaft gleich versucht, die Favoritenrolle an die fünfte abzugeben, aber wie wir alle sicherlich bereits wissen, ist bei vereinsinternen Duellen ja bekanntlich alles möglich.

Die Doppel jedoch starteten aus Sicht der fünften Mannschaft sehr gut. Das eingespielte Doppel Upmeier/Stahmeyer ließen Möller/Meyer keine Chance und konnte das Spiel schnell mit 3:0 für sich entscheiden.

Das neu formierte Doppel Belz/Jostes hatte anfangs Probleme und ging im ersten Satz mit 4:11 unter, konnte sich dann aber im Laufe des Spiels fangen und gewann auch das zweite Doppel mit 3:1 gegen Kruse/Eckardt.

Zwischenstand: OSC V 2:0 OSC VII

Im oberen Paarkreuz durften nun Daniel und Matthias gegen Joachim und Ranja antreten.
Hier hatte Joachim durchaus gute Möglichkeiten, die Sätze eins und drei für sich zu entscheiden, konnte jedoch gegen Ende des Satzes die entscheidenden Punkte nicht machen und verlor jeweils mit 9:11 und 10:12. Auf dem Papier steht somit ein 3:0 für Daniel, was jedoch auch in eine andere Richtung hätte gehen können.

Beim Spiel zwischen Matthias und Ranja lässt sich das so ziemlich über jeden Satz sagen. Vier knappe Sätze, dreimal konnte Matthias sich den Satz gegen die gefürchtete Noppe von Ranja erkämpfen. 8:11 – 11:9 – 11:9 – 11:9 und somit der vierte Punkt für die fünfte Mannschaft des OSCs.

Auch im unteren Paarkreuz ging es mit spannenden Partien weiter.
Die Begegnung zwischen Andreas und Mathias, die sich beide zufälligerweise zuvor beim Griechen das ein oder andere Prozentchen Alkohol erlaubt hatten, sollte erst im fünften Satz entschieden werden. Ordentliches Ausschwitzen war also angesagt.

Ich war heute auch beim Griechen. Der Unterschied ist nur, dass ich irgendwann dann aufgehört habe. – Mathias Eckardt

Am Ende konnte sich Andreas dennoch in einem packenden Match durchsetzen, vielleicht ja gar nicht so eine schlechte Taktik, das mit dem Griechen – 3:2 für Andreas.

Parallel durfte Elisabeth gegen Felix an die Platte, der ihr mit dem ein oder anderen starken Vorhandball so einige Probleme bereiten konnte und den ersten Satz gleich für sich entschied. Die Taktik jedoch stimmte und Elisabeth konnte die nächsten drei Sätze (typisch an diesem Abend) knapp für sich verbuchen.

Zwischenstand: OSC V 6:0 OSC VII

Somit fehlte also nur noch ein einziger Punkt, um den überraschend glatten Sieg einfahren zu können.

Dass dieser natürlich wieder eng umkämpft sein würde, war ja fast schon vorherzusehen. Sowohl Ranja als auch Daniel fanden in keinem Satz so richtig zu ihrem Spiel und machten viele unerzwungenen Fehler. Am Ende konnte sich Daniel in fünf Sätzen behaupten und somit den siebten und entscheidenden Punkt holen.

An dieser Stelle sei vielleicht erwähnt, dass Jaochim im Anschluss sein Spiel gegen Matthias gewonnen hätte und es dann durchaus hätte noch enger werden können, wenn Ranja sich den Sieg im fünften Satz geholt hätte.

So jedoch lautet der Endstand 7:0. Für die siebte Mannschaft bleibt somit im Hinblick auf die nächsten Partien durchaus Potenzial nach oben und die Fünfte kann nur hoffen, dass es auch in den nächsten Spielen so weitergeht.

P.S.: Sauer war im Anschluss jedoch keiner, und man konnte dann gemeinsam im Sportlertreff auf den Saisonauftakt anstoßen.

Staffelbesetzungen auf Kreisebene sichtbar

Die Einteilung auf Bezirksebene war ja schon länger bekannt. Jetzt kann man bei Click-TT auch die Besetzung der Staffeln auf Kreisebene einsehen.

Leider scheint auch diesmal die Zahl der Aktiven in den Stadtvereinen weiter zurückgegangen zu sein. In der 3. Kreisklasse sind beispielsweise erneut nur sechs Teams gemeldet.

Kleinere Vereine wollen/können keine 6er-Teams auf die Beine stellen, was ihnen den Start in der Kreisliga unmöglich macht. Ergebnis: Nur noch sieben Mannschaften in der Kreisliga, während in der 1. Kreisklasse als höchster Klasse mit 4er-Teams nunmehr zwölf(!) Mannschaften gemeldet sind. 

Ein kompletter Wechsel auf Kreisebene hin zu 4er-Teams erscheint unvermeidlich, will man solche Unwuchten bei der Einteilung auf Dauer verhindern. Die Hoffnung, dass in absehbarer Zeit wieder mehr Aktive am Wettkampfsport teilnehmen, ist sicher nicht sonderlich realistisch.

Es gibt noch andere Alternativen. So hat der TTVN mit der neuen Wettspielordnung weitreichende Möglichkeiten für die Bildung von Spielgemeinschaften geschaffen, und auch eine mögliche Zusammenlegung von Kreisverbänden ist schon einige Mal im Bereich des TTVN umgesetzt werden.

Gerade letzteres erscheint mir als eine realistische Option für die Zukunft der Kreisverbände Stadt und Land Osnabrück. Allerdings müssten dann die Staffeln auf Kreisebene wohl komplett neu strukturiert werden und die Zeiten, wo Auswärtsspiele für die Stadtvereine nur im Stadtbusbereich stattfinden, wären damit vermutlich endgültig vorbei.

Wie dem auch sei, wenn der Aktivenschwund insgesamt so weitergeht, muss zumindest dringend darüber nachgedacht werden, auch auf Bezirksebene durchgängig auf 4er-Mannschaften umzustellen. Selbst wenn das für die größeren Vereine mit vielen Aktiven schwieriger zu organisieren ist.

Die Vorteile liegen auf der Hand:

  • Alle Staffeln bekämen vermutlich wieder Sollstärke.
  • Bei Auswärtsfahrten reicht ein Auto.
  • Die Gesamtspieldauer einer Partie verkürzt sich erheblich. 
  • Im unteren Paarkreuz muss nicht „ewig“ auf den Einzeleinsatz gewartet werden.

Doch genug geschwafelt. Hier die Staffeleinteilungen unseres Kreisverbandes für die Saison 2017/18:

Kreisliga

  1. Osnabrücker SC III
  2. Osnabrücker SC IV
  3. TSG Burg Gretesch II
  4. SV Atter
  5. SSC Dodesheide II
  6. SC Schölerberg II
  7. VfL Osnabrück II

1. Kreisklasse

  1. Osnabrücker SC V
  2. SV Rot-Weiß Sutthausen II
  3. SV Hellern II
  4. Osnabrücker SC VI
  5. TSG Burg Gretesch III
  6. SV Hellern
  7. SC Schölerberg III
  8. VfR Voxtrup II
  9. VfR Voxtrup III
  10. Osnabrücker SC VII
  11. VfL Osnabrück III
  12. Piesberger SV

2. Kreisklasse

  1. VfR Voxtrup IV
  2. SC Schölerberg IV
  3. SV Atter II
  4. SF Darum
  5. SV Hellern III
  6. TSV Widukindland
  7. VfL Osnabrück IV
  8. VfR Voxtrup V

3. Kreisklasse

  1. SF Darum II
  2. SV Atter III
  3. Osnabrücker SC VIII
  4. Piesberger SV II
  5. TSG Burg Gretesch IV
  6. VfR Voxtrup VI

5. Herren beendet Durchmarsch mit Doppelsieg am Wochenende

32:0 Punkte, 112:29 Spiele, das ist stolze Saisonbilanz der 5. Herren in der 1. Kreisklasse. Am letzten Wochenende wurden auch die noch ausstehenden zwei Punktspiele erfolgreich absolviert.

Am Freitag Abend ging es nach Voxtrup, wo uns die 2. Herren erwartete. Kapitän Burkhardts Aufstellung ergab sich von selbst, denn von den sechs gemeldeten Spielern, standen genau vier zur Verfügung. Lasses Schulter wollte nicht und Klaus war anderweitig verhindert. Und so traten Jürgen, Axel, Stefan und Burkhardt an, um die weiße Weste sauber zu halten. 

Das gelang in überzeugender Manier und trotz der Tatsache, dass sich Höppis Wade schon beim Einspielen für das Auftaktdoppel massiv „beschwerte“, was dazu führte, dass Jürgen in der Folgezeit mehr oder weniger humpelnd oder aber aus dem Stand spielen musste. Das hielt ihn aber nicht davon ab, sowohl Doppel als auch beide Einzel erfolgreich zu absolvieren.

Überhaupt lief das Match wie am Schnürchen. Nach nicht einmal 90 Minuten war ein 7:0 unter Dach und Fach gebracht.

Tags darauf ging es zum Saisonabschluss nach Hellern. Trotz seiner lädierten Wade war Höppi wieder mit von der Partie, während Lasse als Zuschauer moralische Unterstützung leistete.

Die Helleraner sollten es uns deutlich schwerer machen als die Voxtruper am Vortag. Das zeigte sich schon in den Eingangsdoppeln, als Axel und Burkhardt sich dem starken Einser-Doppel des SV Hellern Rensen/Kersting geschlagen geben mussten. Auch der erneut einbeinige Höppi 😉 brauchte mit dem Autor als Doppelpartner fünf Sätze gegen Elling/Caldewey, um den ersten OSC-Punkt auf den Zettel zu bringen.

Das obere Paarkreuz ging dann sang- und klanglos an die Helleraner. Burkhardt fand kein Mittel gegen den starken Rensen, und Höppi stand auf einem Bein gegen Kersting auch erstmals auf verlorenem Posten.

Unten lief es besser. Axel gab sich mit einem 3:0 gegen Caldewey keine Blöße und auch der Autor konnte gegen Elling punkten, wenngleich er sich mit der langen Noppe seines Gegners zwischenzeitlich schwer tat. Zwischenstand 3:3. 

Im zweiten Einzeldurchgang dann der Umschwung. Höppi musste gegen Rensen zwar den ein oder anderen Ball ohne Gegenwehr passieren lassen, weil die für ihn humpelnd nicht erreichbar waren, spielte aber ansonsten clever und routiniert und holte so den vierten Punkt für den OSC.

Das spornte auch Burkhardt an, der gegen Noah Kerstings Topspin-Angriffe endlich mal wieder seine Blockstärke zeigen konnte und in fünf teilweise engen Sätzen am Ende die Oberhand behielt. 5:3 für den OSC. 

Die zu Gesamtsieg noch fehlenden zwei Siege holten dann Axel und Stefan relativ ungefährdet. Endstand 7:3. 18 Siege in 18 Begegnungen: Der Durchmarsch war perfekt.

5. Herren: Auch beim Griechen wurde alles gegeben (Foto: privat)

In Anschluss ging es wie abgesprochen zu einer ersten improvisierten Saisonabschlussfeier ins benachbarte Poseidon, wo neben großen Fleischportionen auch der ein oder andere Ouzo vernichtet wurde.

In Kürze

Nach der überraschenden Niederlage der TSG Burg Gretesch II gegen den SV Atter hat die 4. Mannschaft nun doch noch die Chance auf die Vizemeisterschaft in der Kreisliga.
Mit einem Sieg im letzten Saisonspiel am kommenden Freitag um 20:15 Uhr gegen die Atteraner wäre die Teilnahme an der Relegationsrunde zur 2. Bezirksklasse geschafft. Wir drücken die Daumen.

Die 7. Mannschaft ist Meister der 2. Kreisklasse. Das 7:2 über Voxtrup V war der Schlusspunkt einer überaus erfolgreichen Saison. – Glückwunsch.
Die 8. Mannschaft hat sich mit einer fantastischen Rückrunde in derselben Klasse noch bis auf Platz 5 hochgearbeitet. – Respekt.

Die 2. Herren hat mit drei Punkten aus den letzten zwei Spielen die letzten Zweifel am Klassenerhalt beseitigt. – Punktlandung.

Auch die 2. Damen wurde unbesiegt und Meister in der Kreisliga. – Gratulation.

Gleiches gilt auch für die 5. Herrenmannschaft in der 1. Kreisklasse. In der Klasse erreichte auch die 6. Herren einen hervorragenden Platz 3. – Läuft.

5. Herren: 14. Sieg im 14. Spiel

Die letzten Mohikaner nach dem VfL-Spiel bei Gerda. Vorne links Häuptling Chingachgook, ganz rechts der alte Trapper Natty Bumppo, in der Mitte der „Grafschafter Vulkan“, dazwischen junge Krieger. (Foto: privat)

Freitag Abend in Halle B. Die 5. Herren empfängt die 3. Mannschaft des VfL zum Punktspiel in der 1. Kreisklasse. Der VfL kommt ohne Eckardt Fricke, dafür mit Stefan Kemper, Vadim Ikhilman, Susanne Holtmann und Petra Bolduin.

OSC-Kapitän Burkhardt Arends schickt Axel Schiemann, Klaus Jansen und Stefan Fangmeier ins Rennen. Nummer 1 und 2, Lasse Treger und Jürgen Höpfner, sind zwar in der Halle, passen aber verletzungsbedingt.

In den Doppeln eine erste Überraschung: das OSC-Spitzendoppel Arends/Jansen hat gegen Holtmann/Bolduin das Nachsehen. Schiemann/Fangmeier bringen ihr Doppel aber nach Hause. Im Anschluss gewinnt Axel gegen Stefan und Burkhardt besiegt Vadim. Zwischenstand: 3:1.

Im unteren Paarkreuz gewinnt Klaus gegen Petra. Stefan tut sich dagegen gegen Susannes sicheres Schupf- und Blockspiel schwer und muss fünf Sätze kämpfen, bevor der nächste OSC-Punkt verbucht werden kann. Zwischenstand: 5:1.

Oben riecht es zunächst nach einer Überraschung. Burkhardt kommt gegen Stefan zu Beginn überhaupt nicht ins Spiel. Nach einem 0:2-Satzrückstand brodelt der „Grafschafter Vulkan“ bereits heftig. Ein Ausbruch steht kurz bevor. Einige Zuschauer bringen sich bereits vorsorglich in Sicherheit. Da, die rettende Idee: Die Einnahme eines legalen Dopingmittels vor dem dritten Satz kühlt den Vulkan wieder herunter. Er läuft zu Normalform auf und entscheidet das Spiel doch noch zugunsten des OSC. Axel sorgt dann mit seinem 3:0-Erfolg gegen Vadim für den 7:1-Gesamtsieg.

Im Anschluss gibt es noch ein leckeres Kaltgetränk mit den sympatischen VfLern in der Halle, bevor die „Sitzung“ zu einem ausgedehnten Klönschnack mit Frischgezapftem und Frikadellen im Sportlertreff bei Gerda verlagert wird. – Sport ist halt im Verein am Schönsten! 🙂

 

 

Fünfte Herren schaffen ihr Meisterstück vorzeitig und ohne drei

Meisterstück 1961

5. Herren: Vorzeitiges Meisterstück ohne drei (von Prennerhelmuth (Eigenes Werk) [CC BY-SA 4.0 (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0)], via Wikimedia Commons)

Die Vorzeichen sind nicht gut: Lasses Schulter noch immer lädiert, Jürgen verhindert und der Kapitän muss überraschend zu einer Feier in der Grafschaft. Übrig bleiben Axel, Klaus und Stefan. Definitiv einer zu wenig für ein 4er-Team im bevorstehenden Spiel gegen Schölerberg III.

Doch in so einer großen Abteilung sollte die Suche nach Ersatz ja im Handumdrehen erledigt sein. Theoretisch zumindest. Dumm nur, dass die 6. Herren ausgerechnet in dieser Woche schon Dienstag, Mittwoch und Donnerstag spielen. Da ist die Frage nach einem Einsatz am Freitag schon beinahe unverschämt und tatsächlich auch aus guten Gründen erfolglos.

Weiter geht es mit der Siebten. Doch auch die haben gute Gründe, Freitag nicht spielen zu können. Na gut, was ist denn mit der Achten? Ach, die spielen Freitag selber? Dumm gelaufen.

Glücklicherweise gibt es ja noch Phils Nachwuchshoffnungen Ivan, Sebastian und Niklas, die wir – in weiser Voraussicht – zu Saisonbeginn für den Herrenbereich freigeholt haben. Burkhardt fragt also Niklas Dohmann, und Niklas hat Lust und vor allem auch Zeit, bei uns auszuhelfen.

So startet ein doch noch vollständiges OSC-Team am Freitag Abend in Richtung Schölerberg. Dort erwartet uns ein bis in die Haarspitzen motivierter Gegner, der zwei Tage zuvor schon unsere Sechste mit 7:3 überraschend deutlich bezwungen hat.

Der starke Auftritt der zur Rückrunde neuformierten Schölerberger am Mittwoch hat schon Eindruck gemacht und so müssen wir – ohne drei – wohl mit dem „Schlimmsten“ rechnen, dem Verlust unserer weißen Weste.

Eine Niederlage wäre zwar kein echter Beinbruch, aber schon ein Unentschieden bedeutet die vorzeitige Meisterschaft und ein Sieg wäre die Fortsetzung der Serie. Doch kann das mit dieser Mannschaft „ohne drei“ gelingen?

Zunächst müssen die Doppel neu aufgestellt werden. Oberstratege Axel schickt sich und Klaus als Doppel 1 ins Rennen. Das Doppel 2 stellt sich von alleine auf.

Das Spiel beginnt nicht sonderlich vielversprechend. Niklas und der Autor sind gegen Bergmann/El-Khechen schnell auf der Verliererstraße. Das ist nicht überraschend, allerdings muss dann das andere Doppel kommen, um den Anschluss nicht zu verlieren. Doch am Nachbartisch liegen Axel und Klaus gegen Wendehorst/Wichmann schon 0:2 zurück. Glücklicherweise berappeln sich die beiden noch und drehen das Spiel. 1:1 nach den Eingangsdoppeln.

Oben gewinnt Klaus gegen Wichmann, und auch Axel lässt sich von der Noppe Bergmanns nicht foppen. Zwei Siege für den OSC. Unten sieht’s dann schlechter aus. Niklas kann gegen Wendehorst nichts ausrichten und auch der Autor kann El-Khechen nicht wirklich gefährden. Ausgleich 3:3.

In der zweiten Einzelrunde läuft es oben wieder optimal. Axel und Klaus punkten erneut. 5:3. Noch ein Punkt und die Meisterschaft ist unter Dach und Fach!

Niklas geht gegen den für diese Klasse einfach viel zu guten El-Khechen leider leer aus. Zeitgleich muss der Autor gegen Dirk Wendehorst ran. Es läuft gut, und nach vier Sätzen ist die 5. Herren tatsächlich vorzeitig Meister der 1. Kreisklasse.

Doch was wird aus der weißen Weste? Es steht 6:4 und die Schlussdoppel müssen noch gespielt werden. Kann das Doppel 1 des OSC den fehlenden Punkt zum Gesamtsieg holen? Es sieht nicht danach aus. Der erste Satz geht verloren, der zweite wird in der Verlängerung gewonnen. Der dritte geht wieder weg. Optimal ist anders.

Aber am Nebentisch tut sich derweil Erstaunliches. Niklas spielt mutig und klug mit und so geht Satz 1 an den OSC. Satz 2 in der Verlängerung ebenfalls und auch Satz 3 wird in der Verlängerung unter großer Anteilnahme des Nachbartisches gewonnen.

Spiel, Satz und Sieg für den OSC! Die weiße Weste bleibt weiterhin fleckenfrei. Vielen Dank an Niklas für seinen Einsatz und seinen tollen Doppelauftritt.

Die letzten drei Spiele können nun ganz ohne Druck angegangen werden. Dann dürfen auch die Stammkräfte wieder ran. 😉

5. Herren gewinnen auch ihr zwölftes Spiel

5. Herren: Zwölfter Sieg im zwölften Spiel.

Gut zwei Stunden brauchte die 5. Herren vorgestern Abend, um mit 7:1 den zwölften Erfolg in Serie in der 1. Kreisklasse sicherzustellen. Kapitän Burkhardt Arends schickte in die Begegnung mit dem SV Atter II neben Axel Schiemann und Klaus Jansen erstmals auch Jürgen Höpfner ins Rennen. Außerdem ging auch der Autor als Doppelspezialist an den Tisch.

Der Doppelstart verlief für die Kombination Arends/Jansen ziemlich holprig. Gegen Hartung/Runte ging es über fünf Sätze, und im letzten Satz musste ein 4:10-Rückstand(!) wettgemacht werden, um so den Entscheidungssatz mit 12:10 zu gewinnen und damit die 2:0-Führung sicherzustellen. Im zweiten Doppel hatten Höpfner/Fangmeier deutlich weniger Mühe. Gegen Galle/Swoboda gab es einen 3:0-Sieg.

Im Anschluss musste Burkhardt gegen Helmut Hartung ran, dessen sicheres Abwehrspiel ihm so gar nicht liegt. Der Kapitän (aka „der Grafschafter Vulkan“) mühte sich nach Kräften, doch es sollte nicht reichen. Nach drei Sätzen hatte Burkhardt fertig. 😉 Dieser Punkt ging an Atter.

Jürgen hatte im zweiten Einzel des oberen Paarkreuzes gegen Bernd Galle weniger Probleme. Mit gewohnt sicherem Topspinspiel brachte er einen Drei-Satz-Sieg unter Dach und Fach.

Auch Axel gewann recht sicher in drei Sätzen gegen Swoboda. Viel schwerer hatte es da Klaus, der sich mit Thomas Runte ein packendes Duell lieferte. Nach 0:2-Satzrückstand gelang es Klaus unter Einsatz aller Kraftreserven, das Spiel noch zu seinen Gunsten zu entscheiden. „Halbzeitstand“ 5:1 für den OSC.

Im zweiten Einzeldurchgang machte das obere Paarkreuz dann schnell alles klar. Jürgen gewann in drei Sätzen gegen Hartung und auch Burkhardt holte sich seinen ersten Einzelsieg mit einem 3:0 gegen Galle.

Endstand 7:1 oder auch, um Axel zu zitieren, „7 zu Burkhardt“. 😉

5. Herren: Großer Schritt Richtung Meisterschaft

Bundesarchiv Bild 183-2007-0403-505, Spaziergang am Feldrand

5. Herren: Weiter unterwegs in Richtung Meisterschaft (Bundesarchiv, Bild 183-2007-0403-505 / CC-BY-SA 3.0 [CC BY-SA 3.0 de (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/de/deed.en)], via Wikimedia Commons)

Am letzten Mittwoch erwartet die 5. Herren ihren ärgsten Verfolger, den Piesberger SV, zum Rückspiel in der 1. Kreisklasse. Mit drei Punkten Vorsprung aus der Hinserie wäre eine Niederlage zwar kein Beinbruch, aber schöner wäre es natürlich, die weiße Weste zu behalten.

Die Voraussetzungen vor Spielbeginn sind für das Team von Burkhardt Arends allerdings keineswegs günstig, haben sich doch die Nr. 1, Lasse Treger und auch die Nr. 2 Jürgen Höpfner vorzeitig krankheitsbedingt abgemeldet. – Und das ausgerechnet gegen die Jungs aus Pye, die mit Stefan Brockmann bekanntermaßen den stärksten Spieler der Klasse in ihren Reihen haben, der alleine schon immer für mindestens drei Punkte gut ist.

Glücklicherweise hat Burkhardt aber noch Ersatzleute aus dem eigenen Team in Reserve. Denn angesichts der in der Vergangenheit immer wieder augenfällig gewordenen altersbedingten Anfälligkeit und Gebrechlichkeit einzelner Spieler hat der Kapitän in weiser Voraussicht einen Kader nominiert, der die Sollstärke deutlich übersteigt. Und das ist auch gut so. So rücken diesmal Burkhardt und Axel ins obere Paarkreuz und Klaus und Stefan übernehmen das untere.

Kurz vor Spielbeginn dann eine dicke Überraschung: Statt Stefan Brockmann komplettiert Ernst Hehemann die Pyer Mannschaft, denn auch Stefan muss krankheitsbedingt passen.

Diese Ausfälle würfeln die Doppelaufstellungen beider Teams ordentlich durcheinander. Es muss improvisiert werden. Bei uns versuchen sich Klaus und Burkhardt sowie Axel und Stefan. Die Pyer gehen mit Bodi/Marquardt und Mählmann/Hehemann an die Tische.

Beide Duelle sind eng. Axel und Stefan holen den ersten OSC-Punkt nach vier Sätzen. Klaus und Burkhardt drehen ihr Spiel nach einem 0:2-Rückstand noch und siegen in der Verlängerung des fünften Satzes.
Die 2:0-Führung sollte eigentlich Sicherheit geben. Doch Burkhardt verliert wie schon im Hinspiel trotz Aufholjagd gegen seinen Angstgegner Norbert Marquardt in fünf Sätzen. Axel hingegen kann gegen Günther Bodi punkten. Zwischenstand 3:1.

Im unteren Paarkreuz gewinnt Klaus 3:0 gegen Ernst. Stefan tut es ihm gegen Franz gleich, macht es allerdings zwischendurch mit 22:20 im zweiten Satz nochmal richtig spannend. 5:1 und der zweite Einzeldurchgang steht an. Diesmal punktet auch Burkhardt, so dass nur noch ein Punkt zum Sieg fehlt. Den siebten Punkt hat Klaus gegen Franz zwar schon gesichert, doch Axels Einzel zählt zuerst. Zwar geht der erste Satz an Norbert, doch dann dreht Axel auf und gewinnt mit 3:1. Endstand 7:1.

Ein ungefährdeter Sieg, mit dem so niemand rechnen konnte, und mit Stefan Brockmann auf Seiten der Pyer wäre das Spiel sicher viel enger geworden.

Wie dem auch sei, nach dem Spiel schmeckt das Abschlussbier, für das diesmal netterweise Lasse gesorgt hat, mit der sympathischen Pyer Truppe wieder lecker und nach dem Spiel ist bekanntlich vor dem nächsten. Da treffen wir dann kommenden Freitag auswärts auf den SV Hellern. – Mal sehen, wer dann spielfähig ist.

Sechste gegen Fünfte: Enge Spiele, klares Ergebnis

Ludwig Knaus - Erstes Ergebnis (1878)

Hatte am Ende gut lachen: Die 5. Herren (Ludwig Knaus [Public domain], via Wikimedia Commons)

Zum Auftaktspiel der Rückserie ging es für die Sechste gegen die Fünfte. Im Hinspiel gab es noch eine 1:7-Klatsche, diesmal wollten wir es besser machen. Die Ausgangslage war auch ganz gut, mit leicht veränderter Aufstellung und einem erkälteten Burkhardt.

Schon nach den Doppeln übertreffen wir das Hinspielergebnis  und liegen mit 2:0 vorn. Das war’s dann aber auch schon. Die nächsten sieben Einzel gehen weg, einige davon allerdings ziemlich knapp und sehenswert.

Daniel und Andreas Stahmeyer erspielen sich gegen Burkhardt jeweils 2:0-Führungen, Andreas sogar drei Matchbälle nacheinander, aber all das soll nicht reichen. Der Vergleich von Burkhardt mit Ma Long drängt sich förmlich auf, und das nicht nur rein äußerlich: Immer wenn’s drauf ankommt, kann Burkhardt wie Ma noch eine Schippe (manchmal auch mit etwas Glück) drauflegen.  Daniels Top-Form zeigt sich später noch einmal gegen Lasse, dem er nach 2:0-Führung aber noch gratulieren muss.

Unten gewinnen Patric und Matthias Upmeier gegen Axel und Klaus dagegen nur an Erfahrung, so dass es am Ende bei besagtem 2:7 bleibt. Trotzdem ein gutes Spiel, das Selbstvertrauen für die Rückserie gibt.

Morgen zwei Punktspiele in Halle B

Es sollte zwar nicht sein, aber manchmal passiert es dann halt doch, weil es nicht anders geht: Zwei Punktspiele an einem Trainingsabend in Halle B. – Morgen um 20:15 Uhr spielen dann aber immerhin gleich drei OSC-Teams in den beiden Ansetzungen. 

Die 6. Herren empfängt die 5. Herren zum Auftakt der Rückrunde in der 1. Kreisklasse. Das Hinspiel endete überraschend deutlich mit 7:1 für die 5. Herren. Das sollte so nicht noch einmal passieren, denn wer den Kapitän der 6. Herren Andreas Stahmeyer kennt, der weiß, dass der so etwas gar nicht mag und mit seinem neu formierten Team alles daran setzen wird, ordentlich dagegen zu halten. Verzichten muss Andreas auf Anton, der sich für die Rückrunde mit Rücksicht auf seine Gesundheit eine Auszeit nimmt. Dafür spielt nun Daniel Belz, der in der Hinrunde noch in der selben Klasse für die 5. Herren regelmäßig punktete. Die Mannschaft komplettieren Matthias Upmeier, der eine starke Hinserie spielte und der wiedererstarkte Patric Bachert.

Burkhardt Arends, Teamchef der 5. Herren, hat allerdings auch neues Personal im Kader. Neben Lasse Treger, Axel Schiemann und Stefan Fangmeier aus der Hinrunde stehen ihm nun auch der nach seiner Schulter-OP wieder genesene Klaus Jansen plus Routinier Jürgen Höpfner zur Verfügung. Man darf gespannt sein, wen der ausgebuffte Kapitän morgen ins Rennen schickt, um im „Bruderduell“ gar nicht erst Spannung aufkommen zu lassen. 😉

Im zweiten Spiel des Abends erwartet die 8. Herren von Niklas Bethke die 5. Mannschaft aus Voxtrup. Nach dem Punktgewinn vom letzten Freitag in Gretesch ist sein Team sicher heiß auf weitere Punkte im Abstiegskampf der 2. Kreisklasse.

6. Herren gewinnt letztes Hinserienspiel gegen Atter II

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Nach den guten Leistungen der 6. Herren muss sich die 5. Herren zur Rückserie warm anziehen. (von Libricool (Diskussion) 08:24, 10 October 2010 (UTC) (Eigenes Werk) [Public domain], via Wikimedia Commons)

Vorgestern war die Zweitvertretung von Atter in der OSC-Halle zu Gast. Wir mussten wieder auf Anton verzichten, dafür sprang erneut Joachim ein.

Die Atteraner Hoffnung auf einen Punktgewinn hält an diesem Tag nur bis zum ersten Doppel, welches Joachim/Patric nach fünf Sätzen und ca. 40 Minuten Spieldauer (!) abgeben müssen.

Danach spielen wir bärenstark. Sogar Patric kommt aus der Formkrise langsam heraus.

Ergebnis: Im zweiten Doppel mit Andreas Stahmeyer/Matthias Upmeier sowie in den nächsten sechs Einzeln geben wir insgesamt nur noch vier Sätze ab.

Am Ende steht ein 7:1 für die Sechste. Wir beenden die Halbserie auf Platz 3, und unsere Fünfte kann sich für die Rückserie schon mal ganz warm anziehen.

6. Herren mit Remis gegen Hellern I

Bundesarchiv Bild 183-83798-0001, Schingnitz, Nixitin

6. Herren: In Hellern ging es hoch her, am Ende gab’s ein Unentschieden. (Bundesarchiv, Bild 183-83798-0001 / CC-BY-SA 3.0 [CC BY-SA 3.0 de (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/de/deed.en)], via Wikimedia Commons)

Die 6. Herren musste kürzlich zum zweiten Mal innerhalb von gut zwei Wochen nach Hellern. Zuerst setzte es eine Niederlage gegen Hellern II, gegen die Erste wollten wir es dann besser machen.

Die Ausgangslage verheißt allerdings an diesem Tag nichts Gutes: Während wir auf unseren Top-Spieler Anton verzichten müssen, kann Hellern I bis auf die Nummern 2, 3 und 4 in Bestbesetzung auflaufen.

Die Doppel gehen dann auch schon mal weg. Andreas Stahmeyer und Matthias Upmeier müssen sich nach hartem Kampf in fünf Sätzen Harder/Strubbe geschlagen geben. Unser Star-Ersatz Joachim kann mit seinem starken Angriffsspiel diesmal die mediokre Leistung von Patric nicht ausgleichen.

Im ersten Einzel holt Harder dann das 3:0, worauf Andreas gegenüber Patric subtile Motivationstechniken einsetzt („Du musst gewinnen, sonst sind die zu weit weg„). Patric sorgt derart aufgepeitscht gleich für die erste Sensation: Mit nur einem einzigen Spielgewinn kann er die Anzahl seiner gewonnenen Einzel in dieser Saison verdoppeln und sich bei Klöster für die kurz zuvor erlittene Niederlage revanchieren!

Unten gelingt Matthias anschließend ein deutlicher Sieg, Joachim muss knapp gratulieren. Im folgenden nominellen Spitzenduell holt Patric den zweiten Einzelpunkt gegen die Legende Uli Harder. Patrics Leistung auch in diesem Einzel wird dabei allerdings etwas durch den Umstand relativiert, dass Uli aus Gesundheitsgründen vorsorglich nach dem Einspielen auf das Spiel verzichtet.

Andreas gewinnt souverän das anschließende Einzel, so dass es erstmals ausgeglichen steht. Im unteren Paarkreuz fehlt dann etwas: Joachim etwas Glück zum Sieg, Matthias ein Schiedsrichter, der sich die selbst nach eigenem Eingeständnis grenzwertigen Aufschläge seines Kontrahenten mal näher anschaut.

Das Doppel gewinnen Andreas/Matthias anschließend souverän, Joachim/Patric gewinnen kampflos zum 6:6. Wir bleiben auf Platz 3 der Tabelle.