Archiv des Autors: Philipp Lauenstein

2. Herren mit gelungenem Rückrundenstart

Mit einem klaren 9:3 Heimsieg gegen die direkte Konkurrenz vom SC Schölerberg ist die 2. Herren in die Rückserie gestartet. Dass der OSC von Beginn an klar die Favortitenrolle besaß, war der Sachlage zu verdanken, dass dem Gegner seine beiden Youngster und Leistungsträger Jens-Ole Heyen und Ben-Ole Jansen nicht zur Verfügung standen.

Den unangenehmen Bedingungen zum Trotz (Volle Halle, Gewusel und Lautstärke!), ging es zu Beginn wie gewohnt in die Doppel. Das neu zusammengestellte Doppel 1 Haertel/Lauenstein konnte den Erwartungen nicht gerecht werden und so verloren die beiden ihr erstes gemeinsames Spiel. Dennoch konnte der OSC mit einem positiven Punktestand in die Einzelrunde gehen, da Beckmann/Belz und Klusewitz/Wittenberg ihre Pflicht souverän erfüllten.

In den Einzelrunden war die gesamte Partie fest in der Hand des gastgebenden OSC mit der Ausnahme des gut aufgelegten Sebastian Peters. Dieser konnte seine beiden Einzel im oberen Paarkreuz gewinnen und empfahl sich für höhere Aufgaben. In den restlichen Partien offenbarte sich die personelle Schwächung des Gegners, sodass das Spiel nach nicht einmal 2 1/2 Stunden vorbei war und ein klares 9:3 auf dem Spielbericht stand. Eine schöne Erfahrung, da die 3. Halbzeit in der Folge nun ganz entspannt ausgekostet wurde.

Die OSC- Jugend geht optimistisch in die Winterpause

Unser fleißiger Nachwuchs

Wieder einmal ist ein ereignisreiches Tischtennis- Jahr zuende gegangen. Wenige Tage bevor uns das Christkind mit allerlei schönen Dingen beschert, lohnt es sich, das vergangene Jahr Revue passieren zu lassen, denn es ist wie immer eine Menge geschehen und es gibt eine Menge für das kommende Jahr zu erwarten.

Ganz besonders erfreulich für die Macher Klaus Jansen, Martin Hoffmann und Philipp Lauenstein ist der Gewinn des neuen Trainers Malte Klusewitz, der vor etwa einem Monat mit eingestiegen ist und sich mit großen Engagement einbringt. Durch diese Verstärkung fällt es leichter, noch individueller mit den ehrgeizigen Jungs- und Mädels zu arbeiten. Dies ist daher von großem Nutzen, da die Jugend in der Spitze wie in der Breite gewachsen ist. Die Mannschaften platzen aus allen Nähten und es gibt eine Handvoll Spieler, die sich darauf vorbereiten, eines schönen Tages den Sprung in eine der Mannschaften zu wagen.

Eine respektable Hinserie spielte die 1. Jugendmannschaft, die in diesem Jahr erstmals auf Bezirksebene eingestiegen ist. Besonders unser oberes Paarkreuz mit Sebastian Heinecke und Ivan Stahlke wusste sich zu behaupten und gehört zu den stärksten der Liga. Das untere Paarkreuz mit Bo Li, Niklas Dohmann und Henry Baumann hat sich nach einer Phase der Akklimatisierung an das Niveau angepasst und es ist zu erwarten, dass die Jungs in der Rückrunde ihren Trainingsfleiß für sich nutzen können. Zum Team dazu stoßen wird Haoka Kashung Shimrah vom TSV Ueffeln, der als neue Nummer 1 den Klassenerhalt sichern soll.

Für Furore sorgte die 2. Jugendmannschaft, die sich in der Kreisliga auf dem 2. Platz wiederfindet, punktgleich mit dem großen Favoriten aus Gretesch. Im direkten Aufeinandertreffen setzte es ein Unentschieden. Daher darf an dieser Stelle das Ziel Meisterschaft ausgerufen werden.

Die Schülermannschaft findet sich auf dem letzten Tabellenplatz wieder, doch wusste hier besonders Rasmus Rienäcker mit einigen sehenswerten Siegen zu gefallen. Für die Rückrunde geht die Schülermannschaft mit drei weiteren Spielern ins Rennen, die die Gesamtbilanz aufbessern können. Ein dickes Lob geht an den Teamspirit des Teams, da sie sich stets angefeuert und motiviert haben. Die Chemie stimmt also, hoffen wir, dass es so bleibt und in der Rückserie endlich erste Erfolge gefeiert werden.

Das Highlight kurz vor Weihnachten waren die Vereinsmeisterschaften, die seit 2014 regelmäßig ausgespielt werden. Bisher gab es immer einen neuen Titelträger und diese Tradition sollte sich fortsetzen: Unter Abwesenheit des vorherigen Siegers Sebastian behielt Ivan die Nase vorn. Im Endspiel schlug er Henry. Den begehrten dritten Platz erkämpfte sich Johannes Stahlke.

Mit diesem tollen Hinrundenabschluss geht es in nun in die verdienten Ferien, bis es im Januar hoffentlich genauso enthusiatisch weitergeht. Frohes Fest.

Marian Bezirksmeister im Doppel

Der Beweis: Marian ist Bezirksmeister


Ein toller Erfolg für unseren Leistungsträger aus der 1. Herrenmannschaft Marian von Oy. Bei den Bezirksmeisterschaften am vergangenen Wochenende holt sich Marian gemeinsam mit seinem Partner Hendrik Z`dun die begehrte Doppel- Trophäe, zum Teil gegen spielstarke Gegner aus der Oberliga. Herzlichen Glückwunsch.

Ivan und Sebastian auf den Bezirksmeisterschaften

An diesem Wochenende starten unsere beiden Youngster Ivan Stahlke und Sebastian Heinecke auf den Bezirksmeisterschaften in Jever.

Ivan möchte in der Schüler- A Klasse eine Duftmarke abgeben und zeigen, dass er in seiner Altersklasse zu den besten Spielern im Bezirk gehört. Da er in diesem Jahr noch zur jüngeren Altersklasse gehört, kann er drucklos aufspielen und schon einmal erfahren, was er können muss, um im kommenden Jahr den Angriff auf die Landesquali zu wagen.

Für Sebastian ist es das erste Bezirksturnier seiner Tischtennis- Karriere. In einem packenden Halbfinale auf den Stadtmeisterschaften hatte er sich zuvor in einem knappen Spiel gegen Teamkameraden Ivan durchgesetzt. Er darf sich in der Jungen- A Klasse auf eine beinharte Konkurrenz freuen und kommt hoffentlich mit einer Menge Erfahrung zurück nach Hause.

Der OSC drückt euch die Daumen. Ihr habt das drauf.

1. Jugend startet furios in die neue Saison

Dave Rayner

1. Jugend: Gelungener Kickoff in der Bezirksliga. – Mit Gruß an Martin. (By Packers_kickoff_MNF_2006.jpg: Jame derivative work: Lpdrew (Packers_kickoff_MNF_2006.jpg) [CC BY-SA 1.0 (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/1.0)], via Wikimedia Commons)

Die ersten zwei Wochen der noch jungen Saison liegen hinter der ehrgeizigen 1. Jugend des OSC, die dieses Jahr ihr Debüt in der Bezirksliga feiert. Die freudige Erwartung bei allen Beteiligten war bereits im Vorfeld enorm groß, doch wie nervenaufreibend der Saisonstart tatsächlich ablief, konnte in dieser Art und Weise wahrlich niemand erwarten. Daher ist an dieser Stelle ein kurzes Review der bisherigen Ereignisse durchaus angebracht.

Der Einstieg in die Saison fiel auf einen Montagabend beim benachbarten SV Hellern, der aufgrund seines freundschaftlichen Verhältnisses zum VfR Voxtrup eine SG (Spielgemeinschaft) für diese Saison ins Leben rief.
Mit je zwei Spielern aus beiden Vereinen stellt die SG Hellern/Voxtrup eine schlagkräftige Mannschaft. Doch dass der OSC ebenso über eine schlagkräftige Mannschaft verfügt, sollte sich in eben diesem ersten Saisonspiel rasch herauskristallisieren. Mit dem Aufsteiger- und Außenseiterbonus trumpften die Jungs groß auf und erbeuteten ein 7:7, mit dem man einen ersten kleinen Schritt Richtung Klassenerhalt realisieren konnte.
Dieser Erfolg sollte auch Mut machen für die weiteren Aufgaben, da man in den nächsten beiden Spielen auf die hochgehandelten Teams von TSV Riemsloh I und der SG Bentheim/Gildehaus I traf. Etwas Zählbares kam in beiden Partien leider nicht heraus, doch die Ergebnisse von 5:8 und 6:8 beweisen, dass der OSC in keinem Spiel chancenlos ist, sondern selbst den Spitzenmannschaften einiges abverlangt.

Nach diesen drei enorm intensiven und knappen Auseinandersetzungen stand nun ein ganz besonderes Spiel auf dem Plan. Mit der Partie gegen den VfL Osnabrück traf man auf den großen Konkurrenten der vergangenen Saison.
Bereits die Spiele der Vorsaison hatten es in sich, wurden sie doch mit großer Leidenschaft und unbändigem Siegeswillen auf beiden Seiten geführt. Diese Tradition sollte sich im erneuten Aufeinandertreffen wiederholen. Als klarer Favorit startete der OSC in dieses Spiel, doch wie im vergangenen Jahr stellte sich ein Match auf Augenhöhe ein. Das schmeichelhafte Unentschieden des Vorjahres blieb vor allem Trainer Philipp Lauenstein in Erinnerung.
Wie gewohnt gingen beide Mannschaften mit einem Doppelsieg in die Einzel, in denen sich das erste große Highlight bot: Das Spiel zwischen den beiden Spitzenspielern Nikolas Suhre und Ivan Stahlke war wohl eines der spannendsten Auseinandersetzungen zweier Jugendspieler, wie man es seit langem nicht mehr in der OSC-Halle zu sehen bekam. Ivan behielt in einem denkwürdigen Match mit einem Ergebnis von 3:2 die Oberhand.
In der Folge konnte Bo Li seinen verdienten ersten Sieg gegen den vorbildlich eingestellten David Fetter einfahren und Sebastian Heinecke ließ den OSC mit einem souveränen 3:0 zunächst auf der Siegerstraße wissen. Ein besonders umkämpftes Spiel bot sich in der letzten Einzelrunde, in der Flynn Judge den VfL mit einem 3:2 Erfolg an ein Unentschieden glauben lies.
In diesem rassigen Mannschaftskampf, in dem der VfL immer wieder zurück ins Spiel fand, war es Henry Baumann, der dem OSC zum knappen 8:6 verhalf. Beinahe hoffnungslos 0:2 zurückliegend gegen den immer leidenschaftlich kämpfenden Gleb Chistov, drehte Henry das Spiel um und entschied den fünften Satz denkbar knapp mit 13:11 für sich.

Somit kann die OSC-Jugend mit der Ausbeute von drei Punkten aus vier Spielen durchaus optimistisch an die kommenden Aufgaben gehen, denn sie hat bewiesen, dass sie auf diesem Niveau bestehen kann.

Ivan Stahlke mit starken Leistungen auf der Bezirksvorrangliste

Youngster Ivan mit Sabine Kameier (Foto: privat)

Die Sommerferien sind vorbei, die Punktspielsaison für unsere fleißige Jugend beginnt Anfang September.

Für Ivan Stahlke, dem eifrigsten und fleißigsten unserer TT-Youngster, stand jedoch am 12.08. bereits das erste, nicht ganz unbedeutende Turnier, auf dem Programm. Die nationalen Ranglistenturniere, hier die Bezirksvorrangliste, sind nach den nationalen Meisterschaftsturnieren das zweitwichtigste Event in Deutschland für den TT-Nachwuchs.

Auch für Trainer Philipp Lauenstein war dieses Turnier nicht gänzlich uninteressant, da Ivan es mit vielen Spielern zu tun bekam, gegen die unsere 1. Jugend in der kommenden Saison antreten muss.

In vielen packenden Spielen erspielte sich Ivan eine Spielbilanz von 6:3 Spielen. Gespielt wurde dabei in zwei 10er-Gruppen, nur die ersten beiden der 20 Teilnehmer qualifizieren sich für die Bezirksendrangliste.

Mit dieser Bilanz schrammte er knapp an der Endrunde der besten vier vorbei, zeigte sich aber mindestens auf Augenhöhe mit seinen Gegnern. Als jüngerer Jahrgang wird Ivan nächstes Jahr noch einmal die Chance erhalten, in der Schüler A-Klasse zur Endrangliste vorzudringen. Für den Trainer wurde ersichtlich, dass die 1. Jungen-Mannschaft eine harte Saison erwartet, in der alle über sich hinauswachsen müssen, um gegen die starke Konkurrenz der Bezirksliga zu bestehen.

1. Jugend holt sich die Meisterschaft

Ivan in Wettkampfstimmung

In einem packenden Endspiel gegen den VfL Osnabrück hat sich die 1. Jugendmannschaft des OSC die Meisterschaft in der Kreisliga gesichert und steigt somit in die neuformierte Bezirksliga auf.

Ein Spiel auf Messers Schneide bot sich am Donnerstag, dem 6. April in der Backhaushalle, in dem sich die punktgleichen Kontrahenten keinen einzigen Punkt schenkten. Dass es spannend werden sollte, war bereits im Vorfeld klar, denn beide Teams trennten sich in der Hinrunde mit einem Unentschieden.

Dennoch gingen unsere Jungs mit der vorteilhafteren Ausgangsposition in das entscheidende Match, da ihnen aufgrund des besseren Spielverhältnisses ein Unentschieden genügte. Für den VfL sprach das Heimrecht und die zahlreiche Unterstützung von Eltern und Abteilungsmitgliedern.

Daher war „Head- Coach“ Philipp dankbar, dass er von seinem Co Martin Hofmann unterstützt wurde, der den Jungs mit klugen Ratschlägen zur Seite stand. Zur Freude des Trainerteams erhielten unsere OSC- Youngster in einem kleinen Gästeblock Unterstützung von weiteren Tischtennis- Fans.

Im klassischen 4er-Jugendsystem (zwei Anfangsdoppel, acht Einzel, zwei Enddoppel) ging es dann ans Eingemachte. Die Anfangsdoppel waren schnell entschieden. Beide Spiele gingen erwartungsgemäß an die jeweiligen Nr. 1-Doppel, sodass bei einem Spielstand von 1:1 noch kein Vorteil zu erkennen war.

Sebastian und Henry

In der ersten Einzelrunde bewies das starke obere Paarkreuz mit Sebastian Heinecke und Ivan Stahlke Nerven, denn die beiden rangen Flynn Judge und Gleb Chistov nieder, sodass sich der OSC mit 3:1 absetzen konnte.

Im unteren Paarkreuz schlug der VfL zurück. Henry Baumann verlor in einem mitreißenden Spiel gegen Nikolas Suhre mit 2:3 und bestätigte seine starke sportliche Entwicklung der letzten Monate. Niklas Dohmann verlor unglücklich, aber auch verdientermaßen mit 1:3 gegen David Fetter, sodass es nach der ersten Runde standesgemäß 3:3 stand.

Davon ließen sich Sebastian und Ivan in den beiden Folgespielen jedoch nicht beeindrucken und bewiesen den VfLern, wie fleißig und hart sie in den vergangenen drei Monaten trainiert hatten.

Mit einem Zwischenstand von 5:3 ging es in die letzte Einzelrunde. Niklas verliert, doch Henry macht mit einem klaren 3:0 das Ding zum sechsten Punkt zu, was gleichzeitig bedeutete, dass die Meisterschaft eingetütet war. Dennoch ging es in diesem Spiel um mehr als nur um die Meisterschaft, denn in einem sehr hitzig geführten Spiel spielte die Ehre und das Ego eine beinahe wichtigere Rolle als der Tabellenstand.

v.l. Sebastian, Bo und Niklas

Da Bo Li und Niklas ihr Doppel verloren, standen Ivan und Sebastian in der Verantwortung, das Spiel zu entscheiden. In einem Doppel, dass die Gemüter vor Ort in hohe Schwingungen versetzte, behielten unsere eingespielten Jungs im Entscheidungssatz die Oberhand und gewannen 3:2, was enorm wichtig war, wäre das Spiel sonst erneut 6:6 ausgegangen.

Somit stand es am Ende verdientermaßen 7:4 und das Team kann sich nicht nur als rechnerischer Meister, sondern auch als wahren Meister der Kreisliga bezeichnen.

Aufgrund der Ligareformen, die zur kommenden Saison greifen, (aus fünf Bezirksklassen und zwei Bezirksligen werden vier Bezirksligen) spielen wir plötzlich Bezirksliga und wollen weiter fleißig sein, um uns hier längerfristig zu halten und eines schönen Tages vielleicht einen weiteren Schritt nach oben zu tun.

Eine unbequeme Wahrheit

Ein ernüchterndes Bild bot sich den Organisatoren der TT- Minimeisterschaften, die am vergangenen Sonntag beim OSC das traditionelle Anfängerturnier austragen wollten. Leider kam es nicht dazu, denn trotz der zahlreichen E-Mails und verteilten Flyer zählte das Turnier nicht einen einzigen Teilnehmer.

„Damals hatten wir bei den Minimeisterschaften 80 Teilnehmer und in der Stadt gab es zwei Jugendstaffeln und zahlreiche Schülerligen“, stellte der leicht resignierte Turnierobmann Klaus Jansen fest. Dass die vorbildlich organisierten Minimeisterschaften keine Teilnehmerrekorde aufstellen würden, war den Ausrichtern bereits im Vorfeld klar, aber dass es in der gesamten Stadt Osnabrück keinen einzigen Interessenten gab, war dennoch überraschend.

Da stellt sich den Verantwortlichen, Vereinen und Verbänden die naheliegende Frage: „Warum will niemand mehr Tischtennis spielen?“ Denn der Abwärtstrend ist nichts Neues, wenn man sich nur die nationalen Mitgliederzahlen unserer Sportart betrachtet.

Glaubt man den Statistiken, die man im Internet findet, hat der Tischtennissport in den letzten 28 Jahren über dem Daumen gerechnet 250.000(!) Mitglieder verloren. Einstmals gehörte Tischtennis, man mag es kaum glauben, zu den beliebtesten Sportarten der Republik. Was hat sich geändert? Am internationalem Erfolg unserer Athleten kann es eigentlich nicht liegen. Die deutsche Tischtennis-Nationalmannschaft gehört seit langer Zeit zu den drei erfolgreichsten TT- Nationen. Warum kann der Verband seine Strahlemänner um Timo Boll und Dimitrij Ovtcharov nicht gewinnbringend einsetzen?

Die Ursachen sind vielfältig, konkrete Umfragen der Verbände oder Vermutungen von Szenekennern könnten helfen, daher möchte der Autor dieser Zeilen an dieser Stelle seine Gedanken preisgeben:

Woran es nicht liegt

Wie bereits erwähnt, kann der mangelnde Erfolg der deutschen Spitzensportler aus dem oben genannten Grund nicht die Quelle der TT-Verdrossenheit darstellen, ist der Verband doch weiterhin sehr erfolgreich unterwegs.

Manch einer wird behaupten, es fehle an qualifizierten Trainern, doch auch das stimmt nicht, wenn man betrachtet, wie bemüht und vorbildlich die Ausbildung der TT-Verbände vonstatten geht.

Woran es liegen könnte

Die Gesellschaft verändert sich. Individualität steht im Vordergrund. Man möchte sich nicht binden. Der Trend geht in Richtung Sportarten, die man vor allem mit Gesundheit, Ästhetik, Freiheit und Fun in Verbindung bringt.

Möchte man sich dennoch aufgrund des menschlichen Bedürfnisses nach Gemeinschaft an eine Mannschaft oder einen Verein binden, dann erkennt man folgendes Bild: Jeder spielt in der Halle für sich, die einzelnen Teams treffen sich nicht im Kollektiv, es fehlt am (Spieler-) Trainer bzw. am Kapitän, der verpflichtendes Training organisiert. Folglich wandern die Sportler, die im Tischtennis die Gemeinschaft suchen, ebenso wieder ab.

Eine kleine Schlussfolgerung und ein möglicher Lösungsansatz

Der Tischtennissport kann derzeit weder mit dem Freiheits-Individualitätsaspekt, noch mit dem Reiz, Teil einer Gemeinschaft zu sein, punkten.

Um einen Weg aus diesem Dilemma zu finden, muss sich der Tischtennissport neu erfinden. Es muss in Ordnung sein, dass man diesen Sport aus purem Zeitvertreib spielt, ohne an die Verpflichtungen einer Mannschaft gebunden zu sein. (In den USA gibt es, wenn man dem Hörensagen glaubt, genau diesen Trend, zum Beispiel im Park oder in der Kneipe herumzudaddeln.)

Ebenso ist es für die ehrgeizigen und Wettkampf- und Mannschaftssportler wichtig, ihr Training professioneller und unter Anleitung zu gestalten, wie es in allen anderen Sportarten, in denen Wettkampf betrieben wird, selbstverständlich ist.

Rückblick und Vorausschau der OSC-Jugend

Unsere ehrgeizigen Athleten freuen sich auf die Rückrunde

Unsere ehrgeizigen Athleten freuen sich auf die Rückrunde (Foto: privat)

Mit einigen Veränderungen in der Personal- und Mannschaftspolitik starten die Jugendteams des OSC hoffentlich mutig und optimistisch in die Rückrunde.

Dass das Trainerteam zu einigen Umstellungen gezwungen war, liegt bedauerlicherweise am sportlichen Verlust dreier SpielerInnen.

Andererseits dürfen wir auf Newcomer Lennart Gerber gespannt sein, der nach den Sommerferien mit dem Tischtennis begonnen hat und seitdem spielerisch so überzeugt hat, dass es nur folgerichtig war, ihn in der 2. Jugendmannschaft aufzustellen.

Diese 2. Jugend ist mit der Zusammenlegung der Schülermannschaft nun sehr breit aufgestellt, was den innermannschaftlichen Konkurrenzkampf erhöhen sollte. Dieser ist auch zwingend notwendig, denn nach dem Wegggang von Punktegarantin Nuria Brockfeld, liegt die Verantwortung jetzt ganz bei den Jungs.

In der gleichen Liga, wenn auch in einem etwas anderem Tabellenabschnitt, findet sich die 1. Jugend des OSC wieder. Mit 11:1 Punkten steht sie hauchdünn vor dem Verfolger VfL Osnabrück. Lediglich das bessere Spielverhältnis von 41:15 zu 41:18 lässt das Team um Captain Niklas Dohmann von der Spitze grüßen. Daher lässt sich nicht schwer erraten, wo dieser eine Minuspunkt verloren ging.

Wollen die Jungs in der Rückrunde diesen VfL schlagen, dann bedarf es steten Trainingsfleißes und vor allem Biss, um die sehr ehrgeizige Truppe von Trainer Maximilian Kempe niederzuringen.

Auch beim Training darf mal gealbert werden

Auch beim Training darf mal gealbert werden (Foto: privat)

Wir sind gespannt auf eine tolle Rückrunde mit hoffentlich erfolgreichen Ausgang und freuen uns natürlich auch über neugierige Blicke aus dem Erwachsenenbereich.

Ivan Stahlke holt begehrten Wanderpokal

ivan-20170110_162231Mit einem tollen Erfolg auf dem diesjährigen Goldenen Schläger von Schledehausen lässt OSC-Youngster Ivan Stahlke aufhorchen.

Er gewinnt den begehrten Wanderpokal des besten Spielers im Schüler- und Jugendbereich. Mit einem 3. Platz in der Jungen B-Klasse und Endrundenteilnahmen in den beiden Schülerklassen sammelt Ivan genug Punkte, um sich in die ewige Siegerchronik einzutragen und steht somit auf einem Sockel mit bekannten und erfolgreichen Spielern wie Richard Hoffmann oder Jakob Schütz.

Glückwunsch, Ivan. Tolle Leistung!

Ein Titel und eine Menge Erfahrung

Nuria und Carolin ganz oben auf dem Treppchen

Nuria und Carolin ganz oben auf dem Treppchen

Kaputt und glücklich stiegen unsere beiden Youngster Nuria Brockfeld und Ivan Stahlke am Sonntagabend gegen 21 Uhr aus dem Auto, denn ein ereigisreicher Tischtennis- Tag ging für die beiden zuende. Zur Erinnerung: Die beiden hatten sich auf den diesjährigen Kreismeisterschaften für die weiterführende Runde auf dem Bezirk qualifiziert.

Diese fand in diesem Jahr in Jever statt, daher traf man sich um 9 Uhr morgens auf dem einsamen Parkplatz des OSC, um sich auf die 2- stündige Reise gen Norden zu bewegen. So standen die beiden Athleten mit ihrem Trainer pünktlich um 11 Uhr in der Halle, um sich mit den Gegebenheiten bekannt zu machen. Auch die Suche nach einem geeigneten Doppel- Partner spielte eine Rolle. Mit Carolin Willenborg vom SV Oldendorf und Arne Kameier aus Wissingen war man schnell fündig geworden. Dass diese Stadt/Land Kombinationen zünden würden, sollte sich später zeigen.

In den Einzeln begann Ivan souverän und gewann seine ersten beiden Einzel je mit 3:0. Mit cleveren Blockspiel und ansehnlichem Offensiv- Akzenten bewies er sein Können, bis der an 1 gesetzte Spieler in seiner Gruppe eine Nummer zu groß war (0:3). Dennoch durfte sich Ivan auf die Hauptrunde freuen. Hier startete er im 1. K.O. Spiel gut, ging mit 2:1 in Führung, verlor im 4. Satz jedoch seinen Faden und musste seinem Gegner in einem umkämpften 5- Satzspiel gratulieren. Im Doppel sollte es jedoch besser laufen und Ivan erreichte mit seinem Partner nach einem Freilos und 2 gewonnenen Spielen das Halbfinale.

Dass unsere beiden OSC- Athleten an diesem Tage im Doppel ein glücklicheres Händchen haben sollten, zeigte sich im besonderen bei Nuria. In der Einzelrunde noch sehr unglücklich in der Gruppe ausgeschieden, spielte sie mit ihrer Doppel- Partnerin Carolin ganz groß auf. Dass die beiden ein tolles Duo bilden sollten, erahnte der Coach schon beim ersten gemeinsamen Match, denn das allerwichtigste, die Chemie, stimmte menschlich wie auch spielerisch. Dies zeigte sich dann auch an den Ergebnissen. Nach 2 souverän gewonnenen Doppeln konnten die beiden im Halbfinale einen 1:10 Rückstand egalisieren und für sich entscheiden. Dieser Satzgewinn war enorm wichtig, hätte man sonst mit 0:2 zurückgelegen. Nun war das nötige Selbstvertrauen vorhanden, um den starken Gegnerinnen Paroli zu bieten und nach einem packenden 5- Satzspiel standen Nuria und Carolin im Doppel- Finale der Bezirksmeisterschaften. Voller Euphorie hatten ihre Finalgegnerinnen den beiden nichts entgegenzusetzen und so setzten sie sich im Endspiel klar mit 3:0 durch. Nuria darf sich nun mit ihrer Partnerin Carolin Bezirksmeisterin nennen. Ein toller Erfolg für Verein und Trainer, aber besonders für sie selbst.

Kleiner Vorbericht zu den Bezirksmeisterschaften der Schülerinnen und Schüler

Während der langsam anschleichende Winter zu einem gemütlichen Tag in den eigenen Federn einlädt, finden am morgigen Sonntag die diesjährigen Bezirksmeisterschaften der Schüler- und Jugendlichen im fernen Jever an der Nordsee statt. Mit dabei sind in diesem Jahr Nuria Brockfeld und Ivan Stahlke, die die OSC-Raute würdig vertreten möchten.

Hoch hergehen wird es in der Schüler B-Klasse, in der sich Ivan mit den stärksten Schülerspielern der Region Weser/Ems messen wird. Bemerkenswert sind die maximalen TTR-Punkte der Turnierfavoriten:

Mit über 1500 Punkte spiegelt sich der große Ehrgeiz der Jungs wider, bedenkt man, dass die ältesten Teilnehmer dieser Klasse gerade einmal 12 Jahre alt sind.

Ivan zählt mit seinen 1084- und gefühlten 1150 TTR-Punkten zur stärkeren Hälfte und hat somit gute Chancen, die Gruppenphase zu überstehen. Zu seinen besonderen Stärken zählen vor allem Wille und Trainingsfleiß. Mit Bernd Lüssing an der GSS, Privattrainer Marian von Oy und seinen drei Vereinstrainern hat er die Möglichkeit, mehrmals in der Woche professionell zu trainieren.

Ganz andere Vorzeichen ergeben sich in der Schülerinnen B-Klasse, in der Nuria an den Start gehen wird. Die Klasse ist mit einer maximalen TTR- Zahl von 1182 Punkten in der Spitze gut besetzt, doch fällt das Feld hinter den Favoritinnen schnell ab. Somit kann die sorglose Nuria an einem sehr guten Tag gar zum erweiterten Favoritinnen-Kreis gezählt werden.

Doch ganz egal, wie es ausgeht, wir sind mächtig stolz auf die beiden und drücken die Daumen, dass sie mit einem Lächeln nach Hause fahren werden.

2. Herren auf hoher See

https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/7/79/Buttersworth_-_flying_cloud.jpg

(James E. Buttersworth – The Clipper Ship „Flying Cloud“ off the Needles, Isle of Wight, 1859-1860, public domain, via commons.wikimedia.org)

Mit zwei Erfolgen am vergangenen Wochenende hat sich die 2. Mannschaft in der oberen Hälfte der Tabelle festgebissen und steht nun auf dem begehrten Relegationsplatz um den Aufstieg in Bezirksoberliga.

Hierbei handelt es sich zwar nicht um das ausgegebene Saisonziel, doch wird das Team um Cap’n Thomas Levien seinen Ansprüchen gerecht, oben mitspielen zu wollen.

Dass diese Mannschaft über lange Distanzen hohe Tempi halten kann, zeigte sich am Freitagabend bereits auf der Fahrt nach Nordhorn. Mit dem Flagschiff des Cap’n sauste der Großteil der Crew über die rauhe Asphaltsee und legte frühzeitig in der Hafenfestung des Vorwärts Nordhorn an, um seine Klingen vor den Duellen mit der rivalisierten Partei noch einmal zu schärfen.

Die frühzeitige Ankunft war auch dringend vonnöten, da zwei Crewmitgliedern die Säbel gekapert wurden. Als Pirat ist man bekanntermaßen auf jede unerwartete Situation eingestellt und so war es für die beiden ruchlosen keine weitere Schwierigkeit, sich mit einer Zweitwaffe anzufreunden. So ging es also in piratischer Manier in die Schlacht.

Bereits zu Beginn bewiesen die Mannen des Cap’n ihren Wert, indem sie dem gefährlichen Kanonenfeuer Einhalt geboten und lediglich mit einigen wenigen Wunden heile davon kamen (Sprich 2:1 nach Doppeln für den OSC).

In den folgenden Säbelduellen zeigte sich sehr schnell, dass die OSC-Galeone nicht zu unrecht zu den schnellsten Schiffen der Bezirkssee zählt (8:2 nach der ersten Einzelrunde).

Im allerletzten Aufbäumen konnten unsere Rivalen noch für einige Hiebe sorgen, bis der Schatz des Gegners in der letzten Stunde vor Mitternacht endgültig gekapert war (9:4 Endstand). Den Erfolg begoss die Mannschaft im Nachhinein mit goldblondem Rum, einer Spezialität der hier vorherrschenden Gewässer.