Archiv des Autors: Marvin Nebel

„TTR-Werte“ kostenlos? Eine andere Welt ist möglich!

Angespornt durch den gestern veröffentlichten Beitrag möchte ich darauf hinweisen, dass die meisten Landesverbände mit der Kooperation mit click-tt / myTischtennis durchaus einen umstrittenen Weg gehen. Deutschlandweit gibt es ein paar Landesverbände, die sich für die Alternative livePZ / TTLive entschieden haben: zum Beispiel der Tischtennis Verband Schleswig-Holsteins und Berlins.

Wer sich einmal die Kurzbeschreibung der livePZ (bereitgestellt durch den Landesverband Schleswig Holsteins) durchliest, wird merken, dass die Berechnung im Vergleich zu der scheinbar alternativlosen Variante von clickTT / myTischtennis identisch ist (lediglich die Basiswerte zur Einstufungen für die Ligen können variieren). Der Unterschied dieser Varianten ist lediglich, dass myTischtennis kostenpflichtig ist (zumindestens in der Premiumversion), während TTLive kostenfrei ist.

Der DTTB dringt dennoch darauf deutschlandweit click-TT einzuführen und damit eine Monopollösung zu schaffen. Dementsprechend hat der DTTB beispielsweise eine Schnittstellenlösung zwischen den beiden Systemen abgelehnt (siehe z.B. hier und hier). Diese wäre zwar nötig, um deutschlandweit Spielstärken vergleichen zu können (siehe daher auch diese etwas ältere Petition), ist aber wohl politisch nicht gewollt. Wie mytischtennis bzw. der Verband vorgeht, wenn ein Hobby-Programmierer Daten von clickTT ausliest und ein Statistiktool gratis anbietet, kann man beispielsweise hier sehen. Bei ttLive sind die Daten hingegen frei auslesbar.
Wer sich weiterhin über Vor- und Nachteile der verschiedenen System informieren will, darf gerne in verschiedenen Foren stöbern:
Fazit: Es ist wie immer nicht ganz so einfach, wie es auf den ersten Blick scheint (und wie es in dem Kommentar von Herrn Nelson beschrieben ist). Eine Weigerung für den „Service“ von myTischtennis zu zahlen, ist durchaus verständlich.
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3. Herren erfolgreich gegen Gretesch

Verlegt wurde nicht nur diese Sonnenbrille, sondern auch das Spiel gegen Gretesch. Dank der sonntäglichen Sonne, wäre eine Sonnenbrille vielleicht dennoch nützlich gewesen? Bild: Ginganz-in (Eigenes Werk) [CC BY-SA 3.0 (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0)], via Wikimedia Commons

Verlegt wurde nicht nur diese Sonnenbrille, sondern auch das Spiel gegen Gretesch. Dank der sonntäglichen Sonne, wäre eine Sonnenbrille vielleicht dennoch nützlich gewesen? Bild: Ginganz-in via Wikimedia Commons

Am vergangenen Sonntag luden wir in Halle B zum Abstiegskampf in der 1. BK zwischen OSC III und der Erstvertretung aus Gretesch. Auf Gretescher Wunsch wurde die Partie zwei Tage nach hinten verlegt, was dazu führte, dass wir nun parallel mit der Ersten spielten, die sich nebenan mit der lautstark anfeuernden Truppe aus Oesede duellierte. Pünktlich um 14 Uhr durfte Justus folgende Mannschaftsaufstellung verlesen:

Gretesch: Paul, Nilsson, Wedler, Hagedorn, W. Neff, Steffens

OSC III: Christoph, Stefan Härtel, Marvin, Christian, Justus, Stefan Fangmeier

An sich war alles angerichtet für das Match, doch die Sonne zeigte sich unbeeindruckt und schien um 14 Uhr direkt steil auf die Tische. Zusätzlich schallte eine beträchtliche Lautstärke durch das Nachbarspiel herüber – es waren sicherlich keine optimalen Bedingungen, aber wenigstens waren sie für alle gleich.

Im Doppel mussten auf unserer Seite erneut zwei nicht eingespielte Doppel an die Tische. Stefan Härtel und Christian versuchten sich an Nilsson / Neff, kamen allerdings nach 2:1 Führung nicht mehr richtig ins Spiel und mussten nach fünf Sätzen gratulieren. Christoph / Stefan Fangmeier waren fast genauso dicht dran, das Spitzendoppel Paul / Wedler zu schlagen, aber auch hier reichte es nicht. Zum Glück konnte das eingespielte Doppel Justus / Marvin punkten und so für den Zwischenstand von 1:2 sorgen.

Oben hatten es Stefan und Christoph mit Paul und Nilsson zu tun. Gegen Paul spielten beide konzentriert und taktisch gut und konnten punkten (Christoph 3:0, Stefan 3:1). Nilsson – schon im Doppel mit starker Leistung – war für unsere beiden Starspieler an diesem Tag allerdings etwas zu gut (Christoph 2:3, Stefan 0:3), so dass wir oben mit einem 2:2 ausgeglichen spielen.

Die Mitte sollte heute stechen. Christian spielte dabei sowohl gegen Wedler (3:1), als auch gegen Hagedorn souverän (3:0) und konnte doppelt punkten. Der Autor dieser Zeilen zeigte ebenso von seiner besten Seite (trotz der Reisestrapazen aus Oldenburg 😉 ). Hagedorn erwies sich allerdings als starker Gegner, dennoch gelang ein Erfolg in fünf Sätzen. Gegen Wedler stach das Blockspiel und sicherte einen weiteren Erfolg in drei knappen Sätzen. Mit 4:0 holt die Mitte also die maximale Ausbeute.

Unten kam Stefan Fangmeier als Ersatz für den verletzten Andreas zum Einsatz (vielen Dank an dieser Stelle). Gegen Neff entwickelte sich eine überaus spannende Partie, in der es Stefan durch eine überlegte Mischung aus Abwarten und knallhartem Topspin gelang, eine 2:1 Führung herauszuspielen. Im Vierten gibt’s bei 10:9 sogar ein Matchball – und trotzdem musste Stefan am Ende gratulieren, schade. Justus sah sich im ersten Spiel Steffens gegenüber. Der erste Satz geht direkt an Justus, dannach ist das Spiel ausgeglichen. Im zweiten Satz ist Steffens immer vorne, doch bei 7-10 packt Justus vier Hammer-Punkte aus und klaut sich den Satz am Ende mit 13:11 – bärenstark. Und auch im dritten zeigt sich Justus kämpferisch und gewinnt in der Verlängerung. Im anderen Spiel musste er sich gegen Neff erneut sehr strecken, nach 0-2 Rückstand kam die Waffe „kontrollierter Rückhandtopspin“ allerding zum Zuge und sicherte noch den 5-Satz Erfolg und uns damit das 9-5.

Ein wichtiger Erfolg im Abstiegskampf, dem wir nun mit 9:11 Punkten etwas optimistischer entgegen blicken. Dennoch warten noch schwere Spiele auf uns. Als nächstes geht es mit einem Doppelspieltag am 27.2. gegen Fürstenau und am 28.2. in Belm weiter. Beides Gegner, gegen die wir in der Hinserie jeweils 8-8 unentschieden spielten. Ein Ergebnis, das wir sicherlich erneut unterschreiben würden. Ob’s diesmal erneut zu einer Punkteteilung kommt? Man darf gespannt bleiben.

3. Herren Hinrundenfazit (2/2): Auswärts hui, zu Hause pfui!

Vorgestern berichteten wir bereits über den bisherigen Saisonverlauf der 3. Herren. Heute erwartet euch die Tabellensituation, ein wenig Rechenspielerei, die „Spielerkritik“, sowie ein kurzer Ausblick.

Die Tabelle

Rang Mannschaft Begegnungen S U N Spiele +/- Punkte
Aufsteiger 1 SF Oesede III 8 8 0 0 72:36 +36 16:0
Relegation 2 TSV Riemsloh II 8 4 2 2 65:53 +12 10:6
3 SV Concordia Belm-Powe II 8 4 2 2 59:52 +7 10:6
4 TSV Venne II 8 4 2 2 60:55 +5 10:6
5 Osnabrücker SC III 8 2 3 3 60:58 +2 7:9
6 BSV Holzhausen II 8 2 3 3 54:61 -7 7:9
7 Spvg. Niedermark II 8 1 2 5 50:64 -14 4:12
Relegation 8 Spvg. Fürstenau 8 1 2 5 48:64 -16 4:12
Absteiger 9 TSG Burg Gretesch 8 1 2 5 43:68 -25 4:12
Absteiger 10 Spvg. Eicken zurückgezogen am 28.06.2014

In der Hinrundentabelle weist unser Punktekonto also 7:9 Zähler auf. Wir befinden uns damit auf dem mittleren 5. Tabellenplatz. Insgesamt teilt sich die Tabelle in vier Teile: Ganz oben thront die blütenweiße Weste der SF Oesede, dahinter bildet ein Trio die Verfolgergruppe mit 10:6 Punkten: Riemsloh, Belm und Venne. Im Mittelfeld gesellt sich Holzhausen mit ebenfalls 7:9 zu uns. Und ganz unten stehen drei Teams punktgleich bei 4:12 Punkten: Niedermark, Fürstenau und Gretesch. Wir konnten uns somit einen kleine Vorsprung von drei Punkten auf die unteren Plätze erarbeiten. Es bedarf aber sicherlich weiterhin vollster Anstrengung, um dafür zu sorgen, auch nächste Saison wieder OSC 3 in der 1. BK zu sehen.

Rechenspielerei

Was wäre nur, wenn... Marvin beim Rechnen.

Was wäre nur, wenn…
Marvin beim Rechnen.

Da hier noch nicht ausreichend unser grandioses 5-Satz Dilemma in dieser Serie gewürdigt wurde, ein kleines Rechenspiel: Wie hätten wir gespielt, wenn all unsere verlorenen 5-Satz Spiele gewonnen würden und all unsere gewonnen 5-Satz Spiele verloren würden (also alle 5-Satz-Spiele laufen anders herum)? Hier die Antwort:

  • Gretesch 7-3 (statt 9-1)
  • Holzhausen 8-8 (statt 6:9)
  • Oesede 9-4 (statt 5:9 – unglaublich)
  • Venne 9-4 (statt 7:9 – unglaublich)
  • Riemsloh 9-5 (statt 8:8)
  • Belm 8-8 (bliebe gleich)
  • Fürstenau 9-6 (statt 8:8)
  • Niedermark 9-1 (statt 9:6)

Angenommen, wir hätten das Spiel gegen Gretesch beim Stand von 7:3 für uns entschieden, würde wir nun zusammen mit Oesede an der Tabellenspitze stehen. Aber eine 5-Satz-Bilanz von 10:23 lässt dies natürlich nicht zu, hier gilt es, sich in der Rückrunde zu steigern.

Einzelkritik

Hier die Mannschaft in der „Einzelkritik“:

Christoph: Ohne Frage Spitzenspieler dieser Mannschaft und absolut zuverlässig. Ihm gelingt mit 8:8 eine ausgeglichene Bilanz im oberen Paarkreuz – Chapeau. Und dass obwohl er – nun schon in der dritten Saison in Folge – mit laufend wechselnden Doppelpartnern spielen muss.
Bestes Spiel: Mit 3-0 fegt Christoph am dritten Spieltag Thomas Knoop aus Oesede vom Tisch, der selbst in der Hinserie oben nur dreimal gratulieren musste – die anderen beiden Male jedoch zu 9 im Fünften. Gegen Christoph war für ihn nichts zu holen.

Andreas

Immer mit guter Laune dabei: Andreas

Andreas: Biss sich durch die Saison und absolvierte trotz Verletzung alle Spiele. Und dass obwohl er fast immer oben spielen musste und dort die ein oder andere Niederlage einstecken musste. Einmal durfte er in der Mitte ran – und gewann prompt beide Spiele. Aber auch oben holte Andreas einige wichtige Punkte für uns.
Bestes Spiel: Bei eisigen Temperaturen tritt Andreas in Fürstenau gegen Dietmar Pieperjohanns an. Der gefürchtete Abwehrspieler spielt seit Jahren positiv im oberen Paarkreuz – aber Andreas ist direkt heiß und schießt die Bälle regelmäßig auf den Tisch, um sich nach gefühlten 5 Minuten als 3:0 Sieger die erstaunten Glückwünsche der Mitspieler abzuholen.

Christian: Spielte eine standesgemäß positive Bilanz in der Mitte (5:4), wurde in drei Spielen schmerzlich vermisst, nicht zuletzt aufgrund seiner Doppelstärke zusammen mit Andreas. Jederzeit ein sehr guter Coach, was sicherlich auch für den ein oder anderen Punktgewinn sorgte.
Bestes Spiel: Dem Venner „Zerstörer“ Uwe Rosenke zeigt Christian, „wo der Hammer hängt“ und lässt ihm in drei Sätzen kaum eine Chance. Anschauungunterricht für so manch einen Spieler unseres Vereins 🙂

Marvin: Regelmäßiger Berichteschreiber, zuerst-bei-Heimpielen-Ankommender, bis zuletzt aus Oldenburg pendelnd. Nach durchwachsenem Start werden die letzten sechs Einzel souverän gewonnen (18:3 Sätze) und bilden somit einen guten Abschluss der OSC-Zeit.
Bestes Spiel: 11:5, 11:2, 11:6 gegen Thomas Kuschel aus Belm, der selbst mit einer 11:3 Bilanz zu den besten Spielern des mittleren Paarkreuz gehört. In dem Spiel kommt einfach nahezu jeder Block perfekt in die Ecke.

Justus: Überragender Kapitän. Regelmäßig am Telefon, um Ersatzsspieler zu rekrutieren und dabei mehr als erfolgreich (siehe unten). Dazu noch nimmermüder Motivator und Doppel-Tüftler. Nebenbei spielt er noch eine bärenstarke 9:4 Bilanz (4:2 Mitte, 5:2 unten).
Bestes Spiel: Letztes Saisonspiel in Niedermark, letztes Einzel gegen Frank Hinrichsen. Justus gewinnt die ersten beiden Sätze souverän, verliert plötzlich den Faden und damit Sätze 3+4. In Satz 5 steht es 6:9, aber Justus riskiert noch einmal alles, und spielt mal eben sechs sensationelle Punkte und kann damit das gesamte Match für uns entscheiden!

Ersatzverstärkung: Insgesamt konnten wir sieben Ersatzleute zu insgesamt 11 Einsätzen bei uns überreden. Vielen Dank für euer Engagement! Dass ihr keinerlei Schwächung wart, lässt sich auf einem Blick erkennen: mit einer 10:10 Bilanz hat sich unsere Ersatzverstärkung super geschlagen. Hinzu kamen einige wichtige Doppelsiege, teilweise sogar als Doppel 2. Vielen Dank nochmal an Marian, Michael Rutemöller, Heinz-Peter, Jürgen, Markus Herbermann, Axel und Jan-Hendrik.

Stefan

Wird uns in der Rückserie verstärken: Der in Schledehausen erfolgreiche Stefan Härtel (3. von links)

Ausblick

In der Rückserie wird es darum gehen, den Abstand nach unten konstant zu halten oder sogar zu vergrößern. Mit dabei helfen wird u.a. der aus der Zweiten runter rückende Stefan Härtel. Der Autor dieser Zeilen hingegen wird sich in der Rückserie nicht mehr wirklich aktiv beteiligen können, ist allerdings optimistisch, dass der Klassenerhalt auch ohne ihn gelingt und es nächste Saison erneut heißt: OSC III in der 1. Bezirksklasse.

3. Herren Hinrundenfazit (1/2): Auswärts hui, zu Hause pfui!

Als Einstieg in die bald beginnende Rückserie kommt hier das Hinrundenfazit der dritten Herren.

Zum dritten Mal in Folge startete die dritte Herrenmannschaft des OSC in dieser Saison in der 1. Bezirksklasse Osnabrück. 2012/13 endete die Saison als Aufsteiger u.a. mit Justus, Lars Böwering, Lasse und Christoph auf dem Abstiegsplatz 9.

Konnte mit seiner scharmanten Art den ein oder anderen ersatzspieler überzeugen, bei uns auszuhelfen: Mannschaftskapitän Justus

Konnte mit seiner charmanten Art den ein oder anderen Ersatzspieler überzeugen, bei uns auszuhelfen: Mannschaftskapitän Justus

Durch den gleichzeitigen Aufstieg der 4. Mannschaft konnte jedoch auch im folgenden Jahr eine 3. Mannschaft in der 1. BK gemeldet werden. Diese erreichte 2013/14 dann in komplett neuer Formation mit den Stammspielern Pascal, Philipp, Andreas, Christian und Uli Kasselmann, sowie diversen Ersatzspielern den überragenden zweiten Platz

In diesem Jahr wirbelte das Personalkarussell OSC erneut kräftig, so dass lediglich Andreas und Christian aus der Vorjahrestruppe verblieben. Hinzu kamen Justus, Christoph und Marvin aus der Vierten. Die neue Nummer eins sollte Dominik werden (aus der Zweiten) – schnell war jedoch klar, dass er nicht einsatzfähig ist und wir somit die Hinrunde mit fünf Stammspielern auskommen müssen. Armer Justus – die Telefondrähte zur Ersatzbeschaffung glühten also auch diese Serie.

Der Hinrundenverlauf

Voll Konzentriert in fast allen Speilen: Spitzenspieler Christoph

Voll Konzentriert in fast allen Spielen: Spitzenspieler Christoph

Weit bevor das erste Spiel in der Klasse gespielt ist, gibt es bereits den ersten Paukenschlag: die Spvg. Eicken

zieht ihre Mannschaft nur wenige Tage nach der Meldung bereits wieder aus der Klasse zurück. Über Gründe darf spekuliert werden. Fakt ist, dass die Klasse mit neun Teams bestritten wird und Eicken als erster Absteiger feststeht.

Einen Auftakt nach Maß erwischen wir Ende September beim Auswärtsspiel in Gretesch (9:1), der uns kurzzeitig sogar an die Tabellenführung katapultiert. Dass dies nicht ewig vorhalten würde, ist uns zwar klar, dennoch erwischt es uns in den folgenden drei Heimspielen knüppeldick: Zunächst eine sehr unglückliche 6:9 Niederlage gegen Holzhausen (nicht zuletzt unglücklich, da dass Abschlussdoppel bereits gewonnen war…), dann eine überaus knappe 5-9 Niederlage gegen die ersatzgeschwächte Spitzenmannschaft aus Oesede und abschließend das sehr bittere 7-9 gegen Venne, das wir trotz eines Malus von drei Spielen (Dominik musste seine Spiele schenken, um ein Nachrücken zu verhindern) fast für uns entschieden können. Dennoch: zu diesem Zeitpunkt schwebt das Abstiegsgespenst bereits tief über der dritten Mannschaft.

Zum Glück geht es in der Folge wieder auswärts weiter – und siehe da: sofort kann wieder gepunktet werden.

Sicherte uns einen Punkte in Fürstenau  Niedermark: Ersatzspieler Axel

Sicherte uns einen Punkte in Fürstenau und zwei in Niedermark: Ersatzspieler Axel

Den Mannen aus Riemsloh (ebenso wie wir ohne etatmäßige Nummer 1) wird ein 8:8 abgetrotzt. Zum letzten Heimspiel kommen dann unsere Freunde aus Belm (mit dem Ex-3. Herren-Spieler Philipp) an die Hiärm-Grupe-Straße. Es entwickeln sich spannende Spiele und ein harter Fight bis zum Schluss mit dem gerechten Endergebnis von 8:8. Immerhin der erste und einzige Punkt zu Hause in dieser Serie.

Zwei Tage darauf geht’s (an einem Sonntagmorgen) nach Fürstenau. Bei eisigen Temperaturen kommen wir zu einem weiteren Unentschieden – und haben den drei Niederlagen somit drei Unentschieden folgen lassen. Als Abschluss wartet der „Abstiegskrimi“ in Niedermark, den wir knapp mit 9:6 für uns entscheiden können und daraufhin das traditionell köstliche Buffet an einem Freitagabend in Niedermark so richtig genießen.

Morgen, im zweiten Teil dieses Fazits, erfahrt ihr mehr zur Hinrundentabelle, sowie dem Abeschneiden der einzelnen Spieler.

3. Herren beendet Vorrunde mit einem Sieg

Die 3. Herren bei der der akribischen Vorbereitung auf das Abstiegsduell in Niedermark. Foto: © Jorge Royan, via Wikimedia Commons

Die 3. Herren bei der akribischen Vorbereitung auf das Abstiegsduell in Niedermark. Foto: © Jorge Royan, via Wikimedia Commons

Im letzten Vorrundenspiel ging es für die 3. Herren am vergangenen Freitag zum Tabellenletzten nach Niedermark. Mit diesem Spiel neigte sich dann auch endlich unser Hammer-November (6 Spiele in 25 Tagen) dem Ende zu. Es konnte also zumindest niemand behaupten, er sei nicht im Training. Wir treten an diesem Abend mit der Stamm-5 an, zusätzlich verpflichten wir Axel aus der 5., der die Woche zuvor bereits in Fürstenau einen wichtigen Punkt im Doppel für uns sicherte. Niedermark muss auf den verletzen Rolf verzichten und tritt mit Münnich, Kortkamp, Mindrup, Baumann, Hinrichsen  und Elixmann an.

Trotz der Tabellensituation sind wir uns der Schwierigkeit dieser Aufgabe bewusst (Niedermark hat die Woche zuvor die bis dato ungeschlagene Truppe aus Venne mit 9-3 von den Tischen gefegt) und kommen fast 45 Minuten vor Spielbeginn in der Halle an. So kommt es, dass wir uns zwischendurch an drei (!) Tischen einspielen können, während die Gastgeber erst allmählich eintrudeln und sich teilweise sogar ganz ohne vorheriges Einspielen an die Tische stellen.

In der Doppelaufstellung zeigen wir uns heute kampfeslustig: Unser Spitzendoppel Andreas / Christian bildet das Doppel 2 und fordert somit direkt das Niedermarker Spitzendoppel Mindrup / Hinrichsen heraus. Zunächst scheint der Plan aufzugehen, die ersten beiden Sätze werden gewonnen. Doch das Niedermarker Doppel kommt zurück, es geht in den Fünften. Dort führen Andreas und Christian bei eigenem Aufschlag 10:8 – und können den Sieg leider trotzdem nicht nach Hause fahren. Zum Glück können sich Justus / Marvin, sowie Christoph / Axel in jeweils drei Sätzen durchsetzen so dass es statt 3-0 wenigstens 2-1 steht.
In den Einzeln muss Christoph in vier Sätzen alles geben, um gegen Kortkamp als Sieger vom Tisch zu gehen. Parallel spielt Andreas gegen Niedermarks Nummer 1 Münnich ein ausgeglichenes Match, in dem es in den fünften Satz geht. Dort ist Andreas mit 9:7 vorne, steht kurz vor dem Matchgewinn und kann leider auch dieses mal den Sack nicht zu machen. Bitter – statt eines möglichen 5-0 steht es 3-2.

In der Mitte hat es Christian mit Baumann zu tun, es trifft also ein überlegtes Spiel mit Auge auf brachiales Angriffstischtennis. Auch hier entwickelt sich ein spannendes Match. Nach 1-1 geht der dritte Satz hin- und her, Christian wehrt mehrere Satzbälle ab und gewinnt am Ende 17:15. Im vierten Satz erkämpft er sich dann eine knappe Führung, die bis zum 10:8 Bestand hat, doch – unglaublich, aber wahr – auch hier kann er die Matchbälle nicht nutzen und muss später im fünften Satz gratulieren. Auf der anderen Seite muss Marvin gegen Mindrup ran. Der Niedermarker kann sich in den ersten beiden Sätzen jeweils hohe Führungen erspielen, lässt sich aber den zweiten Satz nach 6:0 noch klauen  (9:11). In den folgenden Sätzen kann Marvin dann jedoch das Spiel an sich reißen und sorgt so für eine 4-3 Führung. Unglaublich, dass es sehr gut 7-0 hätte stehen können müssen.
Unten lässt Justus gegen Elixmann nichts anbrennen (+3,+4,+9), während es bei Axel gegen Hinrichsen knapper wird, er den dritten Satz nach Abwehr von ca. 7 Matchbällen noch gewinnt, am Ende letztlich aber doch gratulieren muss (-8,-11, +13, -5). Es steht also knapp 5-4, statt deutlich 8-1.

Das Spitzenspiel Christoph – Marc Münnich läutet die zweite Einzelrunde ein. Christoph ist hoch konzentriert, gewinnt in drei Sätzen und sichert sich so in der Vorrunde eine ausgeglichene Bilanz im oberen Paarkreuz – Glückwunsch! Im anderen Spiel tut sich Andreas gegen Kortkamp schwer und muss in vier Sätzen gratulieren. Auch die Mitte endet ausgeglichen: Christian findet gegen Mindrup kein Mittel (-9,-9,-4), während sich Marvin in drei Sätzen gegen Baumann durchsetzt (+8,+9,+5). 7-6: es bleibt spannend.

Unten sticht unser Joker Axel, der dem jungen Elixmann keinen Satz lässt. Am Nachbartisch muss uns dann der Tischtennis-Gott im Spiel Justus – Hinrichsen ein wenig beistehen: Justus fängt gut an, führt 2-0, gerät dann aber immer mehr in die Defensive und muss die Sätze 3 und 4 abgegeben. Auch im Fünften sieht es bei einem Rückstand von 5-9 alles andere als gut aus. Doch dieses eine mal sollte das Spiel zu unseren Gunsten kippen: Justus erkämpft sich jeden der folgenden sechs Punkte in einigen sehr schönen Ballwechseln und sichert uns somit einen völlig verdienten 9-6 Erfolg.

Die Freude ist nach diesem Sieg natürlich groß, insbesondere nachdem wir die sechs Spiele davor jeweils nicht gewinnen konnten (okay, Statistiken sind ja immer Auslegungssache, streng genommen sind wir nun auch vier Spiele in Folge ungeschlagen 😉 ). Hinzu kommt die herausragende Bewirtung unserer Freunde aus Niedermark, die dafür sorgen, dass wir uns noch das ein- oder andere Kaltgetränk, sowie ausreichend Essen mit den netten Gastgebern teilen und eine dritte Halbzeit voller Tischtennis-Fachsimpelei und weiterer Überraschungen erleben.
Was dieses Ergebnis für uns in der Tabelle für Auswirkungen hat und womit wir in der Rückserie rechnen müssen, erfahrt ihr an dieser Stelle in einer Vorrunden-Rückschau in den nächsten Wochen.

3. Herren: Unentschieden, Unentschieden, Un…

Lässt sich zum Glück von sehr viel Pech die Laune nicht verderben: Axel beim Bier danach.

Lässt sich zum Glück von sehr viel Pech die Laune nicht verderben: Axel beim Bier danach.

Unentschieden: 8-8. Abermals. Zum dritten Mal in Folge trennt sich die dritte Herren von ihrem Gegner mit diesem Ergebnis. Was wir vor der Partie gerne genommen hätten, war nach dem Spiel in Fürstenau schon etwas bitter …

Wir treten an diesem Sonntagmorgen (11.00 Uhr) mit Christoph, Andreas, Marvin, Justus Axel und Markus Herbermann an (Christian fehlt). Fürstenau mit der Stamm-6. Zusammen kommen wir um 10.30 Uhr in der Halle an und sind geschockt. Die Heizung der Halle ist ausgefallen und es ist sowas von a***kalt, unglaublich. Nun gut, hilft ja nichts. Wenigstens können wir uns an zwei Tischen aufwärmen.

Doppel diskutierten wir im Auto zuvor noch tausend Mal hin und her und entschieden uns dann genau richtig, denn Christoph / Markus können dem Doppel 1 Vox / Overhoff den Zahn ziehen! Doch am Nachbartisch „brechen“ sich Justus/Marvin gegen Pieperjohanns / Grove einen ab und verlieren unglücklich (in den Sätzen 2 und 4 jeweils nach zwei Satzbällen). Andreas / Axel gleichen das aber wieder aus. Erst tun sie sich gegen Kanwischer / Krone wirklich schwer, haben in Satz 4 schon Matchball gegen sich, kommen dann aber stark zurück und gewinnen in fünf Sätzen. 2-1 Führung: super!

Oben fightet Christoph gegen Vox und scheint nach gewonnenem 2. und 3. Satz auf einem guten Weg. Doch Vox wehrt sich, kommt wieder besser rein und schafft den 5-Satz Sieg. Am anderen Tisch zieht Markus sein zweites Einzel vor. Aber Krone ist in jedem Satz 2-3 Punkte besser und zieht seine Vorhand sicher durch. Zwischenstand: 2-3.

Nun muss Andreas gegen Pieperjohanns ran. Andreas beginnt gut und spielt im Laufe des Spiels immer besser. Ein harter Topspin nach dem nächsten schlägt auf der Seite des gefürchteten Fürstenauer Noppenkünstlers ein. Mit 3-0 gewinnt Andreas – sehr stark und vorher kaum für möglich gehalten. Und es wird immer besser. Justus nimmt den „Drive“ aus seinem guten Spiel gegen Belm mit und besiegt Overhoff nicht zuletzt dank seines starken Blockspiels mit 3-1. Am anderen Tisch tut sich Marvin gegen den Anti von Kanwischer schwer. Der erste Satz geht flöten, danach ist es knapp, doch die Sätze 2 und 3 kann Marvin für sich entscheiden. Im Vierten sieht’s dann bis zum 7-2 sehr gut aus, doch plötzlich bringt Kanwischer auf der anderen Seite jeden Ball zurück und gewinnt den Satz mit 11-8. Im Fünften macht er dann genauso weiter, liegt schnell 6-1 vorne. Doch Marvin kommt zurück, Punkt für Punkt auf 8-8, um dann Glück zu haben, als Kanwischer einen hohen Ball zum 8-9 verschlägt. Danach reicht es für Marvin – durchpusten. Beim Zwischenstand von 5-3 macht sich Hoffnung breit.

Doch unten sollte es heute schwer werden. Markus hat mit seinem zweiten Spiel gegen Grove eine undankbare Aufgabe vor sich. Leider hat er auf das ewig langsame und sichere Konterspiel an diesem Tag keine Antwort (1-3). Gleichzeitig kämpft Axel gegen den starken Krone. Es geht mal wieder in den fünften Satz, dort ist Axel leider der Unglücklichere. Schade – Zwischenstand: 5-5. Markus darf nun bereits seinen Heimweg antreten, für die anderen wird es noch eine lange Schlacht.

Oben kommt jetzt leider nichts. Pieperjohanns liegt Christophs Spiel viel besser und er kann seine ganze Klasse ausspielen (0-3). Gleichzeitig sieht’s bei Andreas zunächst gut aus (2-1 Satzführung). Doch wie schon im ersten Spiel wird Vox immer besser und dreht das Spiel tatsächlich erneut. Zwischenstand 5-7, es sieht nicht gut aus.

Doch die Mitte ist heute nicht nur körperlich, sondern auch nervlich eiskalt. Marvin ist zunächst gegen Overhoff erfolgreich, dann spielt Justus gegen Kanwischer sehr clever und ist bei den eisigen Temperaturen unglaublich beweglich – super (beide 3-0). 7-7 – und Axel, sowie das Abschlussdoppel müssen noch.

Axel beginnt und spielt zunächst gut, verliert dann aber Satz 2 und 3, gewinnt dann wieder den 4. Satz und muss zum dritten Mal am heutigen Tage in den Entscheidungssatz. Auf der anderen Seite spielt Justus einen überragenden Part im Abschlussdoppel und trägt so zu einem klasse 3-1 Erfolg bei. Axel kämpft im Fünften, spielt sehr gut. Grove bringt die Bälle unermüdlich zurück, 10- bis 20-mal gehen die Konterbälle hin und her. 8-4 für Axel, dann 8-6 und Timeout. 9-7, 10-9, Matchball Axel. Gefühlte 100-mal geht der Ball hin und her, bevor Grove den Punkt macht: 10-10. Der nächste Ball geht schneller, 10-11 Matchball Grove. Doch Axel diesmal wieder energisch: 11-11. Nun ein sehr unglücklicher Ball, Grove schupft einen Ball zunächst aufs Netz und von dort dann unkriegbar auf die Kante. Unglaublich. Doch Axel bleibt cool und gleicht erneut zum 12-12 aus. Doch wie bitter ist das – Grove macht erneut einen extrem unglücklichen Unglücksball (unkriegbarer Netzroller). Darauf hat Axel diesmal leider keine Antwort, so dass das Spiel mit 12-14 im Fünften weggeht. Man, man wie bitter und unglücklich.

So steht es am Ende 8-8. Ein bisschen schade, aber trotzdem kein Weltuntergang. Mit 5:9 Punkten sind wir in der Tabelle zwar weiter unten mit dabei, aber noch nicht auf einem Abstiegsplatz.

Nach einem anstrengenden Wochenende wollen wir schnell zurück, doch wie soll man bloß mit diesen Duschen umgehen? Sekündlich wechselt sich kochend heißes mit eiskaltem Wasser ab. Irgendwie schaffen es die Protagonisten dann aber doch, sich den angefrorenen Schweiß vom Körper zu spülen (ich hoffe alle ohne Frostbeulen/Verbrennungen) und am Ende sind alle froh, dass das Rückspiel ein Heimspiel wird.

Insgesamt trotz allem ein Punktgewinn für uns, nicht zuletzt dank der super Doppelleistungen unserer Ersatzspieler – vielen Dank an Markus und Axel, dass ihr an einem Sonntagmorgen mit dabei wart, alles andere als selbstverständlich.

Am heutigen Freitag (28.11) geht es für uns nach Niedermark zum letzten Spiel in der Vorrunde. Mal sehen, ob es dort erneut zu einem Punktgewinn – oder vielleicht ja sogar mehr – reicht.

Jan-Hendrik sichert 3. Herren einen Punkt

Punkt gesichert!

Am vergangenen Freitag sah sich die dritte Herren erneut einem schweren Spiel gegenüber. Mit der Zweitvertretung des SV Concordia Belm-Powe wartete einer der Aufstiegsfavoriten auf uns, mit dabei OSC-Jugendtrainer Philipp Lauenstein. Doch nicht nur Belm hatte seine „Geheimwaffe“, auch wir können einen spieltentscheidenden Joker ziehen: Jan-Hendrik Mons hilft aus der Sechsten aus und wird uns später zum Punktgewinn bringen. Aber der Reihe nach …

Bei uns fehlt an diesem Abend Christian, und so spielen wir mit Christoph, Andreas, Marvin, Justus, Heinz-Peter, Jan-Hendrik. Belm ist fast komplett mit Clausing, Lauenstein, Phan, Kuschel, Stahmeyer, Kuhlmann. Die Favoritenrolle wird in der Begrüßungsrede (die aufgrund des archaischen Schlachtrufs der ersten Herren in der anderen Hallenhälfte kurz unterbrochen werden muss 😉 )  noch einmal klar den Belmern zugeschoben und los geht’s.

In den Doppeln haben wir in letzter Zeit eher selten geglänzt, nicht zuletzt aufgrund der immer wieder wechselnden Mannschaftsaufstellung kein Wunder. Immerhin Justus/Marvin gewinnen, die anderen gehen mehr oder weniger deutlich weg und so geht’s mit 1-2 in die Einzel.

Oben bekommt es Christoph mit Philipp zu tun. Es entwickelt sich ein ausgeglichener erster Satz, in dem Christoph erst führt, Philipp dann zurückkommt, am Ende Christoph trotzdem knapp die Nase vorn hat. Das gibt Auftrieb für die nächsten Sätze und so steht am Ende ein 3-0 auf dem Papier. Am Nachbartisch beißt sich Andreas an Dieter Clausing die Zähne aus und muss am Ende gratulieren (1-3). Zwischenstand: 2-3. Noch ist alles drin.

In der Mitte dann ein kleiner Paukenschlag. Marvin ist gegen Thomas Kuschel erfolgreich (3-0) und Justus kämpft gegen Quang Anh Phan vier Sätze lang erfolgreich (3-1). Erstmals also eine Führung für uns: 4-3. Unten spielt der junge Belmer Henrik Kuhlmann jedoch stark auf und zieht gegen Heinz-Peter einen Topspin nach dem anderen. Sichtlich verärgert muss Heinz-Peter nach vier Sätzen die Segel streichen. Umso besser macht es Jan-Hendrik gegen das schnittige Spiel von Alfons Stahmeyer. Sehr überlegt sucht er sich die richtigen Bälle für seinen harten Topspin aus und gewinnt mit 3-0 – starke Leistung! Zwischenstand: 5-4, eine kleine Sensation liegt in der Luft.

Nach dem Zwischenhoch geraten wir allerdings prompt wieder in Rückstand. Oben können sowohl Christoph gegen einen guten Clausing, als auch Andreas gegen einen clever spielenden Philipp nichts ausrichten, so dass aus der Führung ein 5-6 wird. Ist das die Wende? So schnell geht es nicht, denn Marvin ist heute gut drauf und gewinnt gegen Phan erneut in drei Sätzen. Was für ein Spiel dann auf der anderen Seite. Justus spielt als Underdog gegen Kuschel groß auf. Der erste Satz steht 10:4 für Justus, doch plötzlich holt Kuschel auf, kommt bis auf 10:9 ran, bis Justus dann den Satz für sich entscheidet. Satz 2 ist dann eine schnelle Kiste: 11:2 für Justus. Es sieht nach einer weiteren Sensation aus. Doch Kuschel stellt sein Spiel um, zieht nun langsame, weiche Topspins. Justus Blocks kommen zwar weiter gut, aber sein Gegenüber wird immer sicherer. Am Ende reicht es trotz eines sehr kämpferischen fünften Satzes nicht für Justus – schade, schade. Zwischenstand: 6:7. Immer noch alles drin.

Denn nun kommt unser grandioses unteres Paarkreuz mit unseren Doppel-Vornamen-Einkäufen aus der vierten (Heinz-Peter) und sechsten (Jan-Hendrik) Mannschaft. Heinz-Peter macht zunächst kurzen Prozess mit Alfons Stahmeyer, auch wenn zwei der drei Sätze in die Verlängerungen gehen, dort zeigt Heinz-Peter wie gewohnt sein Kämpferherz und gewinnt. Auf der anderen Seite kämpft Jan-Hendrik mit dem starken Kuhlmann. Erster Satz geht nach Belm, zweiter an uns. Als Jan-Hendrik den dritten Satz abgibt, sieht es nicht gut aus. Doch er stellt sein Spiel um, nimmt die Aufschläge seines Gegenübers nun etwas offensiver und schlägt gleichzeitig selbst besser auf. Und das macht sich bezahlt: mit 11:6 und 11:5 gehen die Sätze 4 und 5 an Jan-Hendrik, der uns damit einen Punkt sichert, denn der Zwischenstand lautet nun 8-7.

Im Abschlussdoppel ist für Justus/Marvin vs. Philipp/Clausing zwar etwas drin (1. Satz: 12:10), aber am Ende spielt die Kombination aus weichem Topspin (Philipp) und knallharter Noppe (Clausing) zu stark (+10, -5, -8, -8). Dennoch: am Ende steht mit dem 8-8 ein überraschender Punktgewinn auf unser Habenseite.

Das Nachspiel macht dann mindestens genauso viel Spaß. Die Belmer Jungs bleiben geschlossen noch länger da, zusammen mit einigen Protagonisten der ersten Herren geht’s zu Gerda. Einige Schoten werden ausgetauscht, dem OSC und den Belmern sowohl in Landes-, als auch in der 1. BK alles Gute gewünscht und darauf das ein odere andere Kaltgetränk zu sich genommen. Und am Ende gibt es für die Belmer dann doch noch etwas zu feiern, denn Schlusslicht Niedermark schlägt völlig überraschend die bislang unbesiegte Truppe aus Venne mit 9-3. Damit ist für Belm im Aufstiegsrennen weiter alles drin, während wir mit 4:8 Punkten nur einen Punkt vor dem letzten Tabellenplatz stehen, allerdings mit Fürstenau, Niedermark und Gretesch momentan noch drei Mannschaften hinter uns lassen können. Es bleibt also spannend in den letzten beiden Spielen in Fürstenau (Bericht folgt) und Niedermark.

3. Herren ergattert Punkt in Riemsloh

Eifriger Mannschaftskapitän und Garant für den Punktgewinn: Justus nach dem Spiel

Eifriger Mannschaftskapitän und Garant für den Punktgewinn: Justus nach dem Spiel

Endlich mal wieder etwas Zählbares erreichte die 3. Herren am vergangenen Samstag bei der Zweitvertretung des TSV Riemsloh. Nach einem harten Kampf trennte man sich leistungsgerecht 8-8, auch wenn erneut mehr für uns drin war.

Neben der Stamm-5 (Christoph, Andreas, Christian, Marvin und Justus) hilft uns heute Heinz-Peter aus der Vierten. Vielen Dank schon mal an dieser Stelle. Riemsloh tritt ohne Nummer 1 & Nummer 3, dafür mit Brockhoff, T. Kramm, Stolzenburg, Krämer, Marten und J. Kramm an.

Die Doppel versprechen nichts Gutes, diverse Sätze gehen mit 9:11 weg, so dass Doppel 1 und 2 schnell gratulieren müssen. Zum Glück sind Justus und Marvin im Doppel 3 heute besser in Form als zuvor, so dass es nach den Doppeln 1-2 steht.

Oben ist Tobias Brockhoff heute leider nicht zu bezwingen: Gegen Andreas gelingt ihm ein 3-Satz Sieg, während Christoph sich knapp im 5. geschlagen geben muss. Aber unsere beiden Protagonisten zeigen sich heute dennoch erfolgreich im oberen Paarkreuz: Sowohl Christoph (3:2), als auch Andreas (3:1) können sich knapp gegen Tino Kramm durchsetzen. Oben 2:2.

In der Mitte spielt Christian heute souverän. Sowohl gegen Krämer, als auch gegen Stolzenburg lässt er sich den ersten Satz abnehmen, um dann die folgenden drei Sätze souverän für sich zu entscheiden. Ganz anders Marvin, der zunächst an Stolzenburgs Unterschnitt verzweifelt (0-3) und dann auch noch knapp gegen Krämer verliert (2-3). Mitte 2:2.

Unten haben wir heute aber einen Matchwinner: Justus spielt mit Selbstvertrauen und kann sowohl die Noppe von Marten in Schach halten (3:1), als auch gegen den jungen Kramm (3:0) triumphieren. Auch Heinz-Peter gelingt dies beinahe. Leider reicht es für ihn im ersten Spiel gegen Marten aber nicht ganz (2-3), so dass unten ein 3:1 steht.

Ein Punkt ist bei dem Zwischenstand von 8:7 also bereits erreicht, nun gilt es für Andreas und Christian also erneut ins Abschlussdoppel zu gehen. An diesem Abend war gegen Brockhoff/Kramm allerdings überhaupt kein Kraut gewachsen, so dass wir uns am Ende mit 8-8 die Punkte teilen. Insgesamt ist dieses Ergebnis allerdings für beide Seiten in Ordnung, zumal wir nun auswärts weiterhin ungeschlagen sind. 🙂 – Die drei Heimniederlagen seien hier besser nicht erwähnt …

Unser nächstes Spiel findet am Freitag, den 21.11. ab 20.15 Uhr in Halle B gegen SV Concordia Belm-Powe II statt. Bei den Gästen mit dabei wird dann sicherlich auch ein bekanntes Gesicht sein: Philipp Lauenstein – langjähriger Spieler und aktueller Jugendtrainer beim OSC. Wir freuen uns auf das Spiel gegen den Aufstiegsaspiranten und hoffen, dass der ein oder andere Zuschauer der ersten Herren vielleicht mal zu uns herüber schaut. 🙂

3. Herren vom Pech verfolgt

Vom Pech verfolgt: die Dritte Herren. Von links nach rechts: Pech, die dritte Herren. Bild: Peter W. Thayer (Eigenes Werk) [CC-BY-SA-3.0], via Wikimedia Commons

Die dritte Herren vom Pech verfolgt (von links nach rechts: Pech, die dritte Herren).
Bild: Peter W. Thayer (Eigenes Werk) [CC-BY-SA-3.0], via Wikimedia Commons

Am Samstag früh um kurz nach Mitternacht war es amtlich: auch das dritte Heimspiel der dritten Herren in dieser Saison endete mit einer Niederlage.

Als spendierfreudiger Gastgeber erwiesen wir uns dieses Mal der Zweitvertretung des TSV Venne gegenüber. Immerhin: nach 6-9 und 5-9 in den letzten beiden Spielen, mussten wir uns dieses Mal mit dem knappsten aller möglichen Ergebnisse geschlagen geben: 7-9.

Spielbeginn: hoher Rückstand

Um 20.15 Uhr sieht es noch nicht unbedingt nach einem langen Abend aus. Dominik kommt heute „zum Einsatz“, ist allerdings nicht spielfähig und muss so seine zwei Einzel, sowie das Doppel schenken. Es steht also bereits 0-3, bevor die Begrüßungsreden gehalten sind. Zusätzlich fehlt uns unser Kapitän und Motivator Justus an diesem Abend, er wird vertreten von OSC-Ikone Jürgen Höpfner.

Venne tritt in Bestbesetzung an (drei mal Decker, sowie Rosenke, Erhard und Wolf) und sollte sich gut erholt zeigen – nach dem ersten Punktspiel am 7.9. sah der Spielplan eine zweimonatige Pause für unseren Gast vor.

Nach den Doppeln wird aus der 0-3 Hypothek ein 1-4: Andreas und Christian gewinnen gewohnt souverän in drei Sätzen, Marvin und Christoph verlieren knapp im Entscheidungssatz.

Oben sieht sich Christoph heute packenden Duellen mit Daniel und Sebastian Decker gegenüber. Gegen ersteren sieht es im ersten Satz nach einem klaren Sieg für den Spitzenspieler aus Venne aus. Doch Christoph kommt ran, kämpft sich in den fünften und ist dort auch bis zur Mitte des Satzes (7-7) dran, am Ende spielt Daniel Decker aber seine ganze Qualität aus und steuert einen weiteren 5-Satz Erfolg bei. Zwischenstand: 1-5.

Frühe Aufholjagd

In der Mitte sollten jetzt aber Punkte kommen: Christian spielt sehr intelligent gegen Rosenke und lässt diesem keine Chance. Andreas zeigt wie gewohnt konsequentes Angriffstischtennis und gewinnt in vier Sätzen gegen Heinrich Decker. Es steht also nur noch 3-5.
Unten brilliert „Höppi“. Gegen Erhard zeigt er eine fantastische Leistung und steht nach drei Sätzen als Sieger fest – Chapeau. Im anderen Spiel tut sich Marvin gegen Wolf schwer, kann jedoch mit dem Netz auf seiner Seite am Ende in vier Sätzen triumphieren. Zwischenstand: 5-5 und Hoffnung keimt auf.

Wer zweinull führt, der stets verliert

Nun ist Christoph erneut oben gefragt und zunächst sieht alles nach einem Erfolg aus. Leider reichen zwei deutliche Satzsiege am Ende nicht, denn Sebastian Decker stellt sein Spiel um und schafft es so tatsächlich, das Spiel noch zu drehen.

Doch ganz ohne 5-Satz Erfolg wollen wir uns heute nicht verabschieden. Andreas tritt gegen Rosenke an, beißt gegen das „zerstörerische Spiel“ zunächst auf Granit und liegt 0-2 hinten. Doch Andreas wäre nicht Andreas, wenn er nicht sein Spiel konsequent weiter spielen sollte und siehe da – der Erfolg stellt sich ein. Den Matchball im fünften Satz verwandelt er grandios mit mehreren knallharten Topspins, nachdem er jedes Mal eine ordentliche Ladung Unterschnitt von Rosenkes Noppe zurückbekam.

6-6 steht es, es fehlen noch zwei Spiele zum Punktgewinn. Und es sieht gut aus, denn Christian spielt gut gegen Heinrich Decker und kann sich eine 2-0 Satzführung erspielen. Unglaublich aber wahr: auch hier führt eine 2-0 Satzführung am Ende zu einer knappen, bitteren Niederlage. Immerhin kann sich Marvin am Nachbartisch gegen Erhard in drei knappen und teils ziemlich lauten Sätzen durchsetzen, so dass der Zwischenstand 7-7 heißt.

Dass es am Ende nicht reicht, ist in der Folge niemandem vorzuwerfen. Wolf spielt sich gegen Jürgen bereits in einen Lauf und dass, obwohl Jürgen gut drauf ist und durchaus Chancen hat. Im Abschlussdoppel laufen Erhard und Wolf dann richtig heiß und triumphieren in vier Sätzen gegen Andreas und Christian.

Dritte Halbzeit

Nach einem harten Kampf ist die Enttäuschung natürlich riesig, denn ein Punkt wäre heute mehr als verdient gewesen. So aber stehen wir am Ende erneut mit leeren Händen da. Nach einigen Kaltgetränken mit nicht minder niedergeschlagenen Kollegen aus der Fünften und sehr zufriedenen Gästen legt sich die Enttäuschung aber langsam und wichtigere Themen im Leben kommen auf die Tagesordnung, die mit ausreichend Kaltgetränken bis in die Morgenstunden diskutiert werden wollen … 😉

Unser nächstes Spiel findet am Samstag (15.11.) in Riemsloh statt, vielleicht klappt‘s ja dann auswärts wieder.

3. Herren verliert erneut unglücklich

Ob sich wohl hier irgendwo unsere Nummer 1 versteckt? Bild: By Wilfredo R. Rodríguez H. (Own work) [CC0], via Wikimedia Commons

Ob sich wohl hier irgendwo noch Verstärkung für unsere Mannschaft finden lässt? Vielleicht lassen sich aber auch bekannte, aber verschollene Mitspieler entdecken?  Bild: By Wilfredo R. Rodríguez H. (Own work) [CC0], via Wikimedia Commons

Was für ein bitteres Spiel der 3. Herren am Montag Abend gegen SF Oesede III. Trotz mehr gewonnener Punkte (!) und einem fast ausgeglichenen Satzverhältnis steht am Ende eine viel zu hohe 5-9 Niederlage gegen den Aufstiegsaspiranten auf dem Papier.

Und das alles trotz der Ausfälle von Oesedes Nummer 1 (Marius Koch-Hartke) und Nummer 3 (Ruder), was uns kur vor Spielbeginn zumindest auf einen Punktgewinn hatte hoffen lassen. Am Ende gab es aber lange Gesichter. Hier ein paar Gründe, warum es nicht hatte sollen sein:

  • Von fünf 5-Satz spielen können wir kein einziges für uns entscheiden. Somit gewinnt Oesede über die Hälfte seiner Spiele im Entscheidungssatz. Zwei mal ging es in diesem sogar in die Verlängerung – es reichte trotzdem nicht.
  • Justus und Marvin können im Doppel 3 heute nicht an gewohnte Leistungen anknüpfen und geben das Spiel viel zu leichtfertig her.
  • Andreas kämpft trotz Knieverletzung bravourös, hat Fortuna aber momentan nicht auf seiner Seite.
  • Schnier (Nr.2) und Baller (Nr.4) von Oesede erwischen einen Supertag und machen 4 Einzelpunkte.
  • Marian ist unten eine Bank, kommt aber nur einmal dran und kann damit auch nur einen Punkt beisteuern.
  • Justus spielt mit großem Kämpferherz, aber an dem Abend ist leider der Wurm drin. Ein bitterer Kantenball gegen ihn beim Stand von 11:11 im Fünften tut sein übriges …
  • Unsere Nummer 1 ist verschollen, was uns alle aufrücken lässt und die Situation nicht einfacher macht.

Trotzdem, es gibt auch an diesem Abend ein paar positive Aspekte:

  • Das Abklatschen nach der Begrüßung funktioniert weiterhin einwandfrei!
  • Christian und Andreas spielen an diesem Abend ein überragendes Doppel.
  • Christoph ist in sehr guter Form und lässt Knoop wie schon im Relegationsspiel der 4. Herren vor einem halben Jahr keine Chance.
  • „Ersatzmann“ Marian ist eine klare Verstärkung und lässt sich von Flacke nicht aus der Ruhe bringen.
  • Das Bier danach ist kühl und lässt die Niederlage zumindest etwas erträglicher erscheinen.
  • Durch den Rückzug von Eicken müssen wir in dieser Liga nur zwei Mannschaften hinter uns lassen. Auch wenn es nicht rosig aussieht, das ist immer noch zu schaffen.
  • Am Freitag (7.11.) haben wir ab 20.15 Uhr im Heimspiel gegen Venne die nächste Chance auf ein paar Pünktchen und freuen uns wie immer über Unterstützung. Vielleicht taucht dann ja auch wieder unser etatmäßige Nummer 1 auf?!

3. Herren: Kantersieg zum Auftakt

Fast so einsam und verlassen wie dieser Tempel  war die Gretescher Halle am Freitag. Bild: Alex Florstein, via Wikimedia Commons

Fast so einsam und verlassen wie dieser Tempel war die Gretescher Halle am Freitag.
Bild: Alex Florstein, via Wikimedia Commons

Mit einem überraschend deutlichen 9-1 Erfolg gelang der dritten Herren am vergangenen Freitag ein überaus erfolgreicher Saisonauftakt. Vor einem einzigen Zuschauer – Fränki – konnte der Gastgeber TSG Burg Getesch lediglich ein Einzel gewinnen, auch wenn es bei genauerem Hinsehen durchaus knapper hätte werden können.

Die dritte Herren tritt im ersten Spiel direkt ohne die etatmäßige Nummer eins Dominik von der Haar an, dafür kommen folgende 6 Akteure zum Zuge: Christoph, Andreas, Christian, Marvin, Justus und Michael Rutemöller. Aber auch Gretesch mit Personalsorgen: Ludger Hagedorn wird durch Marcel Neff ersetzt und Christian Paul stellt sich zwar an den Tisch, ist aber verletzungsbedingt nur eingeschränkt aktiv und kann so an diesem Tage keinen Satz für sich entscheiden.

In den Doppeln geht es allerdings direkt zwei mal sehr knapp zur Sache: Christoph und Michael gelingt dabei ein knapper Erfolg gegen das Gretescher Spitzendoppel Nilsson/Wedler, während sich Justus und Marvin glücklich gegen Neff (jun.) und Neff (sen.) durchsetzen. Dennoch perfekte Doppel: 3-0.

Oben ist Christian Paul mit der Verletzung wie gesagt ohne wirkliche Chance. Christoph bestätigt außerdem seine gute Trainingsform und hält Ingo Nilsson in Schach – Oben: 3-0.

In der Mitte behält Christian Kauke gegen Ballonspezialist Werner Neff jederzeit das Heft in der Hand und schafft den Übergang aus seiner Tennissaison nahtlos. Nebenan kann sich Marvin gegen Stanislav Wedler in vier knappen Sätzen durchsetzen – in der Mitte steht somit ein 2-0.

Unten geht es dann in zwei fünfte Sätze. Michael muss dabei Dirk Brockmeyer gratulieren. In einem knappen Spiel und einigen sehenswerten Ballwechseln in den ersten beiden Sätzen, gelingt es ihm leider nicht, den dritten Satz trotz Führung nach Hause zu bringen. Im späteren Entscheidungssatz fehlt dann ein wenig das Quäntchen. Bei Justus läuft’s anders herum. Zunächst hat er gegen den schnell und mutig spielenden Marcel Neff keine Chance. Nach 0-2 Rückstand reißt er sich aber noch einmal zusammen, holt seine „krachende“ Vorhand heraus und entscheidet die beiden folgenden Sätze für sich. Im Fünften liegt er wieder hinten, kann dann aber erneut zurückkommen und in der Verlängerung triumphieren – ziemlich dramatisch zum Auftakt 😉 Unten: 1-1.

Insgesamt steht also ein 9-1 Erfolg, der anschließend in gemütlicher Runde (der einzige Zuschauer hatte beim Stand von 8-1 die Halle bereits verlassen) mit einigen Kaltgetränken gefeiert wurde.

Weiter geht es für uns zu Hause am Montag, den 6.10. um 20.00 Uhr vs. Holzhausen.

Ein Wochenend-Dreier (2/2)

Die drei Musketiere freuen sich.

Die drei Musketiere freuen sich, beim Pre Contest Cup in Bremen dabei zu sein.

Nachdem wir vor wenigen Tagen bereits über den ersten Teil eines famosen Wochenendes dreier Tischtennis-Verrückten berichteten, folgt heute der zweite Teil.

Am Sonntag morgen ist die Verwirrung zunächst groß – zu welcher Zeit haben wir uns noch mal verabredet? Ist der Berlin-Schlüssel dabei? Wo müssen wir eigentlich hin? Irgendwie meistern die drei Chaoten jede dieser Herausforderung, auch wenn die Halle eine Stunde später nur durch das Überklettern eines Absperrgitters erreicht werden kann – ob das wirklich der richtige Weg war? Nun gut, zumindest sind wir zeitig da und auf das obligatorische Dehnen kann durch unsere Klettereinlage verzichtet werden. Die Auslosung bringt allerdings eine unschöne Überraschung mit sich. Eike und der Autor dieser Zeilen stehen in einer Gruppe, es wartet also ein internes Duell. Aber zum Glück ist das Turniersystem hier etwas anders als gewöhnlich – es gibt 6er Gruppen, in denen die ersten drei weiter kommen, so dass immer noch alle Chancen bestehen.

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Ein Wochenend-Dreier (1/2)

Justus freut sich über seine Preise für Platz 4 und ist sich sicher: Seine Preise sind besser, als die für Platz 2

Justus freut sich über seine Preise für Platz 4 und ist sich sicher: Seine Preise sind besser, als die für Platz 2

Ein Freitag Abend Ende August, in großer Vorfreude warten zwei „junge“ Osnabrücker in der Barbarastraße auf ihren ehemaligen Kameraden und mittlerweile Verbündeten aus Berlin. Pünktlich wie eh und je erscheint dieser schließlich, zuvor konnte die Mitfahrgelegenheit aus Berlin wohl noch überzeugt werden, dass ein Umweg zum Westerberg unbedingt lohnenswert ist – großartig.
Der Grill läuft, die ersten Getränke werden geöffnet (alkoholfrei – wie auch der Rest des Wochenendes – ich glaube, wir werden doch alt) und auf dem gefühlt fünf Meter langen neuesten Flat Screen können wir in HD verfolgen, wie Dortmund fast noch eine 3-0 Führung abgibt. Am Ende ist aber nicht nur der BVB Sieger, auch Jan-Eike und Justus gewinnen heute etwas. Nachdem die beiden im OSC-WM-Tippspiel brillierten, bei der Preisverleihung allerdings durch Abwesenheit glänzten, wurde dies nun nachgeholt – und der 3. Platzierte kann sich vor Freude kaum zurückhalten. Auch wenn auf Dankesreden verzichtet wird – der Autor meint da sogar eine Träne der Rührung entdeckt zu haben (siehe Bild).
Wie auch immer, nun ist also der förmlich Teil vorbei, es geht weiter mit ein paar gepflegten Skat-Runden, in denen schnell klar wird, dass Tischtennis-Fähigkeiten offensichtlich nicht mit Kartenglück gekoppelt sind: Justus vor Marvin vor Eike? Das ist wohl nur im Glücksspiel möglich.. Abschließend werden noch überraschende Neuigkeiten ausgetauscht und sich über abgespielte Beläge beschwert, was dazu führt, dass „Justus ihm sein“ Ersatzschläger zerpflückt wird und die Rückhand in einer Nachtschicht mit einem „besonderen Kleber aus Berlin“ ( 😉 ) präpariert wird. Wenn es hilft…
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