Archiv des Autors: Justus Treubel

Zwei wichtige Punkte für die 2. Mannschaft

Am vergangenen Donnerstag ging es für die 2. Herren im Abstiegsduell gegen den SC Schölerberg. Kapitän JH Wittenberg musste aus beruflichen Gründen auf die etatmäßige Nr. 1 Pascal Beckmann verzichten. Dafür sprang der Bursche mit der vorbildlichen Technik, Philipp Lauenstein, ins Team.  Und das sollte sich an diesem Abend bezahlt machen.  Haertel, Wittenberg, Lauenstein, Holst, Treubel und Hakemann bekamen es mit Jungtalent Jansen, Peters, Heyen Senior, Heyen Junior, Bruns und Leive zu tun.

Die Doppel starteten wie gewohnt gut. Haertel/Treubel setzten ihren Lauf fort und besiegten Ben-Ole Jansen/Jens-Ole Heyen verdient in vier Sätzen. Lauenstein und Hakemann brillierten nach allen Regeln der Kunst und dominierten Meinhard Heyen und Malte Bruns nach Belieben. Lediglich Wittenberg/Holst mussten Peters und Leive gratulieren.

Im oberen Paarkreuz sollte diesmal etwas drin sein. Und so kam es auch. Sowohl Patrick als auch JH gelang ein Sieg über den äußerst fairen Sportsmann Sebastian Peters. JH siegte 11:9 im fünften Satz, puh, das war wichtig. Gegen Jungspund Ben-Ole Jansen war nicht viel zu holen, wobei Patrick gerade mal 6 Punkte weniger machte als sein Kontrahent.

In der Mitte spielte Phil dann groß auf. Gegen Vater und Sohn Heyen machte er kurzen Prozess und sicherte uns zwei Punkte in der Mitte. Hajo fand so langsam in die Saison und kämpfte sich in seine Spiele. Am Ende sollte es nicht ganz reichen. Er wird aber sicherlich noch zu alter Stärke finden.

Unten erwischte Andreas einen Sahnetag. Gegen Bruns wurde mal so eben ein 0:2 Satzrückstand gedreht und Leive fand überhaupt kein Mittel gegen Andreas‘ Topspins. Schlechter hingegen machte es der Autor, der gegen Leive zu spät aufwachte und verdient gratulieren musste. Gegen Bruns reichte eine 2:1 Satzführung nicht aus, sodass er am Ende des Abends mit leeren Händen da stand. Aber tat er das wirklich?

Mit einer 8:7 Führung ging es ins Schlussdoppel. Aufgrund des Fehlens von Pascal durften Patrick und Justus antreten. Und sie machten es verdammt spannend. Peters und Leive hielten gut dagegen und machten es unseren Jungs schwer. Durch cleveres Spiel und guten Angriffsbällen drehten Patrick und Justus die Partie und holten das enorm wichtige Match.

Die zwei Punkte halten uns im Rennen um den Klassenerhalt. Dieser wird zwar verdammt schwer, sollte aber nicht unmöglich sein.

Die Talfahrt der zweiten Herren geht weiter

Vor den Spielen zeigen Wir uns stets kampfeslustig. Am Ende durften unsere Gegner aus Hollage jubeln (Bild Mitte)

 

Dass der Weg zum Klassenerhalt steinig werden würde, war allen Beteiligten klar. Aber dass er so holprig werden würde,  lässt uns alle erstaunen. Nach der deutlichen Klatsche gegen die Holzhäuser Jungs ging es gegen Die Mannen aus der Dodesheide und die junge Garde aus Hollage. Und wieder sollte es zwei Niederlagen hageln. Zwar fielen diese recht knapp aus (5:9 gegen den SSC und 6:9 gegen Hollage), aber so langsam sollte allen im Team klar sein, dass es verdammt eng werden wird. Worin liegen die Gründe an den knappverlorenen Matches und damit einhergehend die knappen Niederlagen in den Spielen. Natürlich spielt etwas Glück und auch Pech eine gewisse Rolle, aber ist das alles? Möglicherweise sind wir auch einfach nicht kaltschnäuzig genug.  Fast immer, wenn das Spiel auf der Kippe  steht, liegen die Nerven blank. Big Points werden nicht gemacht und hohe Führungen aus der Hand gegeben. Und gerade das macht eine gute Mannschaft aus. Oft entscheiden einzelne Ballwechsel über Sieg und Niederlage. Vielleicht liegt es aber auch am fehlenden Trainingseifer. Wer siegen will, muss entweder trainieren oder ein feines Händchen haben. Wenn beides nicht vorhanden ist, dann wird es eng. Manchmal ist auch einfach der Kopf an der Misere Schuld. Dort muss man aufgeräumt sein, um frei aufzuspielen. Und wenn es dann erstmal nicht läuft, dann wird es so richtig schwierig. Der Autor greift in solchen Situationen gerne zum Geldbeutel und gönnt sich neue Beläge, um etwas zu verändern. Bis dato mit Erfolg.

Jetzt sollte jeder von den zweiten Herren in sich gehen und schauen, woran es bei ihm liegt und ggf etwas ändern oder anpassen. Dann klappts auch mit dem Nachbar 😉

Jetzt gilt es  am kommenden Donnerstag gegen den ebenso abstiegsgefährdeten SC Schölerberg das Ruder rumzureißen, um wieder etwas Klassenerhaltsluft zu schnuppern. Am Tag drauf geht es dann gegen unsere Freunde aus Belm, gegen die zwei Punkt auch nicht ungelegen kämen.

Zuschauer bei den Auswärtsspielen sind herzlich Willkommen.

2. Mannschaft mit holprigem Start in der 1. Bezirksklasse

Die ersten drei Spiele der zweiten Herren um Coach Jan-Hendrik Mons sind Geschichte. Leider wurden nur zwei von sechs möglichen Punkten geholt.

Die beiden Neuzugängen Pascal Beckmann und Patrick Haertel bilden dabei das obere Paarkreuz. Das Team komplettieren  JH Mons, Philipp Lauenstein, Vitali Belz, Professor Holst, Justus Treubel sowie Andreas Hakemann.

Im ersten Spiel konnten unsere Jungs gegen ersatzgeschwächte Wallenhorster noch knapp mit 9:6 punkten, im zweiten Spiel gegen den Tabellenführer aus Niedermark reichte es hingegen nur zu einem äußerst bitteren 7:9. In diesem Spiel gingen viele knappe Dinger an die sympathischen Gäste aus Niedermark und ein Unentschieden wäre dem Spielverlauf sicherlich gerechter geworden. Aber so läuft es manchmal im Sport.

Andreas und Justus bejubeln das 9:6 gegen Wallenhorst

Am vergangenen Montag gastierte dann der Tabellenzweite aus Holzhausen in unseren heiligen Gefilden. Doch so heilig waren diese an jenem düsteren Montag gar nicht. Die Reinigungskräfte blieben lieber daheim und so entwickelte sich das Match zu einer Rutschpartie. Es wurde Eistischtennis gespielt. Kurzerhand griffen Andreas und Justus zu Besen sowie Wischer und verhinderten somit Schlimmeres.

Holzhausen tritt in Bestbesetzung an und es geht gleich gut los. Pascal und Andreas gewinnen souverän und auch Patrick und Justus knacken das Einserdoppel um Wilkemeyer und Mierau. Danach gehen Pascal und das Doppel 3 um JH und Vitali in den Entscheidungssatz. Im Doppel reicht leider eine 9:5 Führung nicht zum Sieg und auch Pascal verliert äußert knapp. Statt 4:0 somit 2:2. Anschließend läuft es nicht ganz in unserem Sinne. Patrick stark gegen Wilkemeyer, reichen tut es trotzdem nicht. JH gut gegen Anders, aber nicht gut genug. Justus hadert mit sich und dem Anti von Schmitz. Vitali nur im ersten Satz dran gegen Mierau. Lediglich unser ungeschlagener Starspieler Andreas holt das einzig knappe Ding an diesem Abend. Alle anderen 5 Satzspiele wandern an die Gäste.

Barfuß spielt es sich auf Eis besser als mit rutschigen Schuhen

In der zweiten Runde kämpft sich unsere Nummer 1 Pascal hervorragend zurück ins Spiel, doch Wilkemeyer stellt geschickt um und holt sich den Sieg, 3:7. Dann sollte die Aufholjagd eben jetzt starten. Und es sah gut aus. Patrick gegen Gensch und JH gegen Mierau. Beide erspielen sich eine 2:1 Satzführung. JH führt sogar 8:4, bzw. 9:5 im vierten Satz und ist dem Sieg ganz nahe. Leider drehen unsere Gegner urplötzlich auf und reißen das Ruder herum. So steht es plötzlich 3:9 und das Spiel ist gelaufen.

Jetzt heißt es Mund abwischen weitermachen. Am Freitag gilt es dann gegen Dodesheide, zwei bitter nötige Punkte zu sammeln. Der SSC Dodesheide glänzt derzeit mit Ex Osc´ler Kuhli und Andreas Schubert mit dem wohl stärksten oberen Paarkreuz der Liga.

 

Stadtmeisterschaften 2017 – Eine Reise in die Vergangenheit

Am Sonntag, den 22.10 standen die Kreismeisterschaft – Osnabrück Stadt im Terminkalender vieler Tischtennisbegeisterten. Auch der Autor war von der Partie. Ihm kam die Idee, seinen Kumpel und alten Doppelpartner Olli Aprile zu fragen, ob er nicht Lust und Zeit hätte, an seiner Seite den Kreismeistertitel im Doppel zu holen. Gesagt, getan, um 12.30 Uhr standen beide in den Gefilden des SC Schölerberg und spielten sich warm. Die Konkurrenz bei den Herren offen war stark. Neben Favorit Jörg Kuhlmann, waren u.a.  auch Andreas Schubert von der SSC Dodesheide , Altmeister Stefan Brockmann und Talent Ben-Ole Jansen vom gastgebenden SC Schölerberg dabei. Puh, Aussichten auf ein Weiterkommen machte ich mir nicht gerade. Mit etwas Glück erwischte ich die  leichtere der beiden 5er-Gruppen. Zunächst erfolgte der Auftakt gegen René Zietz, der mit 3:0 souverän erfolgte. Das nächste Spiel gegen Ben-Ole Jansen war vermutlich schon das entscheidende Spiel um Platz 2. In einem bärenstarken Match, viel Mut und einer grandiosen polnischen Vorhand triumphierte ich knapp mit 3:2 Sätzen. Auch im dritten Spiel gegen Mattis Buschmann wurde ein Sieg eingefahren.  Zuletzt musste ich mich dem Ex-Osc’ler Kuhli sang- und klanglos mit 0:3 geschlagen geben. Da war wirklich nichts zu holen. Aber ich war eine Runde weiter. Wer hätte das vorher gedacht? Ob das in der anderen Gruppe auch so funktioniert hätte, bleibt dahin gestellt.

Im Halbfinale wartete Gruppensieger Andreas Schubert auf mich. Vergangene  Saison stand noch ein äußerst knappes 2:3 auf dem Spielbericht. Sollte es heute evtl. die Revanche geben? Der Auftakt war verhalten, auf meinen Block aber Verlass. Beim Stand von 6:6 schien alles möglich. Nur leider wollte ich zu viel und verzog einen Topspin nach dem anderen. Der erste und zweite Satz waren leider sehr identisch, so dass ich schnell mit dem Rücken zur Wand stand. Andreas schlug gut auf, spielte seinen Stiefel clever runter und ließ mich nicht in mein Spiel kommen. Im dritten Satz gab es nochmal ein kurzes Aufbäumen, zum Sieg sollte es aber dennoch nicht reichen.

Am Tisch nebenan wurde dem Zuschauer ganz großer Sport präsentiert. Olli fightete energisch gegen Kuhli und erspielte sich eine 2:1 Satzführung. Bitter dabei, dass im ersten Satz eine 10:7 Führung nicht ausreichen sollte. Und genau das wurde unserem Olli jetzt zum Verhängnis. Kuhli spielte sich so langsam warm und siegte schließlich verdient mit 3:2.

Im Finale macht er mit Andreas kurzen Prozess und setzte sich die Krone des Stadtmeisters freudestrahlend auf. Im kleinen Finale durfte ich gegen Olli ran. Und das Match hatte es in sich. Ich spiele clever über Ollis Vorhand und fand immer besser in die Partie. Der Block funktionierte erste Sahne und auch der erste Topspin kam. Der erste Satz ging recht deutlich an mich. Der zweite Satz war weitestgehend offen und bei 9:9 hatte ich eigenen Aufschlag. Leider folgten zwei dumme Blockfehler und der Satz war weg. Der dritte Satz gleiches Spiel. Bei 9:9 dieses Mal zwei starke Bälle von Olli und auch der dritte Satz war weg. Jetzt musste etwas kommen. Und es kam etwas. Bis zum 10:6 spielte ich tadellos. Der 5. Satz war greifbar nahe. Doch dann verließ mich die Souveränität, Olli kämpfte sich ran und holte sich letztlich mit etwas Glück den Satz und den Sieg mit einem äußerst bitteren 12:10. Das war wirklich sehr schade, da ich, sonst als Punktelieferant gegen Noppen bekannt, ein denkbar gutes Spiel ablieferte.

Stadtmeister Jörg Kuhlmann, Finalteilnehmer Andreas Schubert und Drittplatzierter Oliver Aprile (Foto: privat)

Nun sollte es der erhoffte Doppeltitel werden. Fünf Doppel gingen an den Start. Aprile/Treubel, einst stärkstes Doppel 3 der Bezirksliga Süd, mussten zunächst gegen Schubert/Zietz antreten. Es sollte ein enges Match werden. Nach holprigem Start erspielten wir uns eine 2:1 Führung. Doch Andi und René kämpften sich zurück und glichen in Sätzen aus. Der Schlusssatz war lange offen. Olli flachste zu Beginn herum, ein 11:9 würde reichen. Und so sollte es auch kommen. Mit 13:11 zwangen wir die beiden in die Knie.

Im Halbfinale warteten die Jungspunde Ben-Ole Jansen und Jens-Ole Heyen auf uns. Doch die beiden hatten die Rechnung ohne den Wirt gemacht. Olli und ich waren mittlerweile eingespielt und zeigten großes Tischtennis. Am Ende stand ein klarer 3:0 Sieg auf dem Zettel.

Im Finale bekamen wir es mit der Kombination Kuhlmann/Brockmann zu tun. Wir waren hochmotiviert und wollten mit aller Kraft gewinnen. Im ersten Satz unterliefen mir leider einige Konzentrationsfehler, die Kuhli und Stefan eiskalt zu nutzen wussten. Im zweiten Satz fanden wir zu alter Stärke und glichen aus. Der dritte Satz war dann fulminant. Wir spielten uns förmlich in einen Rausch und dominierten die beiden nach Belieben. Doch im vierten Satz wendete sich das Blatt erneut, 2:2. Im Entscheidungssatz zogen wir schnell mit 5:2 davon. Doch Kuhli und Stefan bewahrten ihre Klasse und drehten die Partie in ein 9:7. Den absoluten Siegeswillen hatten aber Olli und ich. Auch ein Fehlaufschlag von mir beim Stand von 10:9 konnte uns nicht aufhalten und wir gingen letztendlich verdient mit 12:10 als Sieger vom Tisch.

Mensch Olli, so schnell kann uns einfach keiner stoppen!

Das war wirklich ein tolles Turnier. Danke an Ralf Schrick und Ernst Hehemann für eine tolle Organisation.

Stolze Sieger: Olli und Justus feiern ihren Doppeltitel. (Foto: privat)

Pech oder einfach nur Unvermögen?

Die Rückserie der 2. Herren: Bisher dumm gelaufen (Foto: Ryan McGuire via Pixabay.com, CC0 Public Domain)

Diese Frage muss sich die 2. Mannschaft gefallen lassen. Die letzten Spiele gingen allesamt verloren und nun ist sie da, die Abstiegsangst. Man steckt mittendrin im Abstiegskampf. Aber woran hat’s jelegen?

Nach der Hinrunde noch mit acht Miesen auf Platz 2, so steht man jetzt mit 19 Minuspunkten auf Platz 7. Es droht  der Relegations- oder gar der direkte Abstiegsplatz. Aus den letzten drei Spielen müssen nun zwei Siege her. Und ob es dann reicht, wird sich zeigen. Aber woran hat es denn nun jelegen?

Die letzten beiden Partien gegen Riemsloh II und Nordhorn gingen unglücklich mit 7:9 verloren. Aber ist dies nun wirklich unglücklich? Zum Teil kann diese Frage durchaus mit Ja beantwortet werden. Im Schlussdoppel gegen Nordhorn lagen unsere Jungs schon mit 9:6 in Front und beim Stand von 9:9 wurde ein hoher, sehr unbequem zu spielender Schmetterball verschlagen. Doch wenn man die letzten Spiele betrachtet, dazu noch die Niederlagen gegen Riemsloh I und Niedermark, ist ein roter Faden zu erkennen. In vielen Spielen erkämpfen sich unsere Jungs hohe Führungen, diverse Satz- und Matchbälle, um am Ende das Match noch aus der Hand zu geben. Ob dies dann letztendlich als Pech betitelt werden kann, scheint fraglich. Wir müssen uns die Kritik gefallen lassen, in den entscheidenden Phasen nicht konsequent zu Ende zu spielen. Es ist einfach wichtig, sich im entscheidenden Moment zu konzentrieren und bei knappem Spielstand mutig sein Spiel weiter zu spielen. Dies ist uns leider oftmals in der Rückrunde nicht gelungen. Gegen Wissingen, Emslage und Emsbüren heißt es nun, im richtigen Moment das Richtige zu tun. Vier Punkte sind Pflicht, um die Klasse zu halten, bzw. die Reli zu erreichen.

Wunder von (Bern) Riemsloh bleibt aus

Es hätte so schön werden können und es hat wirklich nicht viel gefehlt. Mit einer bärenstarken Kampfleistung mussten wir uns dennoch am vergangenen Samstagabend der sympathischen Truppe aus Riemsloh mit 6:9 geschlagen geben.

Am Freitagnachmittag erreichte Kapitän Treubel die Horrornachricht.  Der Star der goldenen Mitte Dirk Moldenhauer liegt mit Grippe und Fieber flach. Christoph hatte schon vorher die Segel streichen müssen (Urlaub). Ersatz musste also her. Schon im Vorhinein konnte Heinz-Peter Beste beauftragt werden. Die zweite offene Position blieb lange unbesetzt, ehe Treubel in der Jugend fündig wurde. Nachwuchshoffnung Ivan Stahlke gab sein Debüt in der Bezirksliga. Weiterlesen

Pokalerfolg für die 2. Mannschaft

Am letzten Sonntag gastierte die Mannschaft aus Jever in Halle B im Pokalfight gegen unsere 2. Herren. Beflügelt vom Sieg gegen Oesede gingen Thommy, Marian und Paul vollen Mutes an die Platten. Und das mit Erfolg. Im ersten Einzel des Tages musste Marian der Jever Nr. 1 Tobias Masemann noch gratulieren. Dafür konnte er in seinem zweiten Spiel gegen Hans-Jürgen Steinau einen wichtigen Zähler sammeln. Thommy und Paul spielten ebenfalls hervorragend auf. Thommy brillierte gegen Steinau, Paul deklassierte Michael Rudolph. In der nächsten Einzelrunde mühte sich Thommy gegen Rudolph, konnte sich letztendlich aber durchsetzen. Paul und sein Kontrahent Masemann zeigten ein ansehnliches Match, in dem Paul das bessere Ende für sich hatte. Mit 5:1 konnten unsere Jungs somit einen ungefährdeten Sieg einfahren und sind gespannt, wer in der nächsten Runde auf uns wartet.

Back in Game

Mit einer Energieleistung und dem gewissen Quäntchen Glück hat es die 2. Mannschaft endlich geschafft, den Sieg in der Rückrunde einzufahren.

Nach zwei Auftaktniederlagen gegen Oldendorf und Niedermark, musste ein Sieg gegen den Tabellenvorletzten aus Bad Bentheim her. Ohne Moldenhauer, Kasselmann und Lauenstein, dafür mit Treubel und Mons ging es an die Platten. Bentheim musste schmerzlich auf ihre Nummer 2 Rainer Wichert verzichten.

Die Doppel starteten fulminant. Doppel 1 und 2 spielten sensationell und siegten souverän. Doppel 3 mit Christoph und Justus mussten zunächst zwei Matchbälle in Satz 4 abwehren, ehe sie den Sack deutlich im fünften Satz zumachen konnten.

Die Geschichte danach ist schnell erzählt. Thommy glatt gegen Barchanowitz. Marian mal wieder mit hoher Führung gegen den starken Jan Giebel, leider ohne Erfolg. Christoph dann clever gegen Jens Lammering. Paul mit Biss gegen Marcel Plass. Justus variabel gegen Guido Lammering und Jan-Hendrik mit Köpfchen gegen Jörg Krebstakies.

Thommy war es nun vergönnt, den Sack endgültig zuzumachen. Mit einer starken Topspin/Block-Leistung siegte über Giebel und holte uns den 9:1 Sieg.

Das war wichtig. Nun sind drei Wochen Pause, ehe es in einem Doppelspieltag gegen den Tabellenführer aus Oesede und das neuerstarkte Olympia Laxten geht.

 

Spiel der vergegeben Satz- und Matchbälle

Wie konnte das nur passieren? Der Autor muss gestehen, er weiß es bis heute nicht. Letzten Freitag reiste die äußerst sympathische Truppe aus Niedermark an, um gegen unsere 2. Mannschaft anzutreten. Und es sollte ein sehr merkwürdiges Spiel werden. Ein Spiel, dass durchaus hätte deutlich für den OSC ausfallen können, ein klares Spiel, bei dem sich hätte keiner beschweren brauchen. Es kam aber anders, als der Spielverlauf versprach. Am Ende stand statt ein klares 5:9 auf dem Spielberichtsbogen.

Wie konnte das denn nun passieren? Weiterlesen

Eins Satz mit X…

Guten Mutes reiste unsere 2. Mannschaft vergangenen Sonntag zum Rückrundenauftakt nach Oldendorf, um den Youngstern aus Melle so richtig einzuheizen. Ohne Von oy und Kasselmann, dafür mit Moldenhauer, Lauenstein und Treubel. Oldendorf mit den aufstrebenden Talenten Bietendorf, Rietzschel, Wittenbrock, Kleine Trimpe und Keil. Hinzu gesellte sich Kapitän Lührmann.

Wir legten gleich los wie die Feuerwehr… eine ganze halbe Stunde lang. Die Doppelüberlegungen gingen noch auf. Willenbring und Moldenhauer besiegten Wittenbrock und Kleine Trimpe. Auch Gringmuth und Treubel spielten clever gegen Noppenkünstler Lührmann und Blockwunder Keil. Lediglich Levien und Lauenstein musste knapp in Fünf den starken Bietendorf und Rietzschel gratulieren. 2:1 sollte Hoffnung machen.

Sollte!!! Was dann geschah habe ich bis dato noch nicht erlebt. Sage und schreibe alle folgenden acht Einzel worden mehr oder weniger sang- und klanglos verloren. Levien und Treubel noch über die volle Distanz, alles andere zwar oft knapp, aber nicht ausreichend.

Mit 2:9 und einer ordentlichen Rutsche verabschiedeten wir uns aus Oldendorf und versuchen am kommenden Freitag gegen Niedermark neu anzugreifen. Es hilft nur, Mund abwischen und weiter machen.

Versöhnlicher Hinrundenabschluss

Pablo Hannemann - Versöhnung 01

OSC und Niedermark? (von Axel Mauruszat (Eigenes Werk) [CC BY 2.0 de (http://creativecommons.org/licenses/by/2.0/de/deed.en)], via Wikimedia Commons)

Wie schon im letzten Bericht der 2. Herren zu lesen war, kam es am 9.12.2016 zum Abschluss der Hinserie gegen die Spielvereinigung Niedermark.

Wir mit der gleichen Aufstellung wie gegen Emsbüren, Niedermark auch komplett von 1-6 anwesend. Alle Beteiligten wussten vom ersten Ball an, dass es zu einem Duell auf Augenhöhe kommen würde. Beide Teams fighteten um jeden Punkt, es konnte nur ein Krimi werden.

Zunächst stachen jeweils beide Doppel 1 souverän, während sich Christoph und Justus ein heißes Match im Doppel 3 gegen Sommerkamp und Münnich lieferten.  Nach verlorenem ersten Satz bissen sich unsere Jungs durch und kamen in einem stets offenen Match immer besser ins Spiel. Alle folgenden drei Sätze wurden knapp in der Verlängerung gewonnen, somit 2:1 nach den Doppeln.

Oben folgten dann zwei schwere Spiele. Marian kämpfte und unterlag nur knapp einem der besten Spieler der Liga, Stefan Wellmann. Thommy hatte gegen Vogelsang etwas Pech und konnte eine 10:7 Satzführung in Satz 2 nicht nutzen und musste schließlich mit 1:3 gratulieren.

Unsere Mitte dann bärenstark. Christoph mit super Leistung und super Kampf gegen Sommerkamp und Paul mit Nerven gegen Lachmann, 4:3. Niedermarks Hehmann war dann mit Ulis Noppe etwas überfordert und bescherte uns den fünften Punkt. An der Platte nebenan kam Justus mit Münnichs Spiel nicht zurecht, nur noch 5:4.

Oben musste nun einer kommen. Und wie der kam. Thommy mit einer richtig „geilen“ Partie gegen Wellmann, mutig, überlegt, clever und nervenstark. So könnte man es beschreiben. Marian spielte ebenso stark gegen Vogelsang und hatte Fortuna nicht gerade auf seiner Seite. Mit 1:3 und drei Sätzen in der Satzverlängerung musste er seinem Kontrahenten gratulieren.

Christoph konnte sich im Anschluss in einem hitzigen Match gegen Lachmann knapp durchsetzen, 7:5. Paul konnte danach das Unentschieden fix machen. Doch wir hatten die Rechnung ohne den Wirt, äh Christof Sommerkamp gemacht. Der Bursche konnte nämlich sehr gut gegen Noppen spielen und stellen unsere Paul vor eine schwere Aufgabe, die er letztendlich nicht meistern konnte, 7:6.

Also musste es Uli und Justus richten. Justus erledigte seine Aufgabe recht schnell und souverän, 8:6. Somit lag es an Uli. Der spielte mutig auf und setzte seine Noppe clever gegen Münnich ein. Eine 2:1-Satzführung und 10:10 im vierten Satz sollte doch eigentlich reichen. Aber auch hier haben wir die Rechnung ohne den Wirt gemacht. Münnich kämpfte sich zurück und drehte die Partie nach fünf langen Sätzen. Da war sicherlich mehr drin.

Dann musste es eben das Schlussdoppel richten. Auch hier ging es über die volle Distanz. Marian und Paul erspielten sich zunächst Satz 1 und einige Satzbälle in Satz 2. Aber auch dies sollte nicht reichen. Wellmann und Vogelsang wehrten die Satzbälle ab und holten sich den spielentscheidenden zweiten Satz. Der nächste Durchgang ging dann wieder an unsere Jungs. Das hätte es schon sein können. Die Zuschauer mussten mit ansehen, wie das beste Doppel der Liga immer besser ins Spiel kam, sich den Sieg holte und Niedermark den doch so wichtigen Punkt sicherte.

Im Anschluss feierten beide Teams den Hinrundenabschluss bei diversen Kaltgetränken, Schnitzelbrötchen und einige Geschichten aus Niedermarker Glanzzeiten. Danke für die einzigartige Gastfreundschaft!

Unverhofft gut!!!

Thane Creek and Elephanta Island 03-2016 - img32 flying gull

Die 2. Herren im Höhenflug (By A.Savin (Wikimedia Commons · WikiPhotoSpace) (Own work) [FAL], via Wikimedia Commons)

Die Hinserie 2016/2017 ist gespielt und unsere 2. Herren haben so richtig abgesahnt. Wer hatte das zu Beginn der Saison gedacht?

Gestartet wurde in der Bezirksliga Süd mit zwölf Mannschaften und vier direkten Absteigern. Die Liga stark besetzt und sehr ausgeglichen. Ziel war es, die Klasse zu halten. Doch erstens kommt es anders und zweitens als man denkt. Die Jungs um Kapitän Treubel erkämpften sich einen hervorragenden zweiten Tabellenplatz, das Ticket zu den Relegationsspielen für die Bezirksoberliga.

Doch der Reihe nach. Zunächst war am 3.12. der Tabellenletzte aus Emsbüren zu Gast in Halle B. Die sympathische Truppe von Kapitän Tobias Schülting reiste ohne den verletzten Otting an. Wir gingen mit der Aufstellung Levien, von Oy, Gringmuth, Willenbring, Kasselmann und Treubel ins Rennen.

Die Doppel liefen fulminant. Wir starteten mit einem überzeugenden 3:0. Doppel 2 Levien und Kasselmann zog dem starken Duo Schülting/Mosler den Zahn.

Oben ging es dann rasant weiter. Emsbüren mit Schülting und Wolfram bärenstark aufgestellt  und nach Q-TTR Punkten favorisiert, kamen gegen Thommy und Marian schwer zum Zug. Mit 3:1 behielten unsere Jungs die Oberhand.

Unsere goldene Mitte mit Christoph und Paul mussten dann richtig fighten. „Gabi“ Mosler spielte gegen Paul das Spiel seines Lebens und siegte mit einer starken Leistung überraschend gegen unseren Noppenakrobaten. Christoph erspielte sich gegen Lange eine 2:0 Satzführung. Doch der Emsbürener Jung kam immer besser ins Spiel und entschied die Topspinrallye noch für sich. In ihren zweiten Einzeln zeigten sich unsere Männer dann wieder souveräner und holten jeweils einen verdienten Punkt.

Unten durfte dann Routinier Kasselmann zeigen, was seine Noppe alles drauf hat. Der sympathische Ersatzmann Menger schien leicht überfordert und konnte gegen Uli nichts ausrichten. Albino Martins machte es gegen Treubel besser. In einem engen Match triumphierte Martins in fünf Sätzen.

Am Ende stand bedingt durch die Doppel ein souveränes 9:4 auf dem Spieltableau. Mit den äußerst gut aufgelegten Emsbürenern wurde noch lange in die Nacht gezaubert und das ein oder andere Kaltgetränk verzehrt. Wir freuen uns aufs Rückspiel.