5. Herren: Vierter Sieg in Folge

Wäre die Hinserie nicht so dumm gelaufen, was hätten wir in der Kreisliga nicht alles reißen können. Doch „Hätte, wenn und aber – alles nur Gelaber“. – Immerhin sind wir noch oben dran und können weiterhin ein Wörtchen um die Meisterschaft mitreden, auch wenn wir sie uns selbst nicht mehr holen können. Doch Gerüchten zufolge gibt es andere beim OSC, die darauf scharf wären, und wenn es richtig gut läuft, ist für uns sogar noch Platz 2 drin. 😉

Die Rückserie ist jedenfalls bisher unsere, denn auch nach dem gestrigen Spiel gegen Gretesch III sind wir noch immer ungeschlagener Spitzenreiter der Rückrundentabelle. 🙂

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5. Herren: Sieg trotz widriger Umstände in Halle B (Foto: von Viajante, Public domain, via Wikimedia Commons)

Selbst widrigste Umstände halten uns derzeit nicht auf. Da läuft in Halle A ein Basketballspiel, was normalerweise kein Problem ist, wäre da nicht das seit Wochen(!!!) bestehende gravierende Problem mit der Funkfernsteuerung für die Anzeigetafel in Halle A, die auf der Tafel in Halle B inklusive 24-Sekunden-Anzeige parallel läuft.

Kein Scherz! Das führt des Öfteren, z.B. bei Auszeiten, Ablauf der 24- Sekunden-Uhr und sonstigen Unterbrechungen zu überraschenden und vor allem durchdringenden Hornsignalen mitten in den Ballwechseln. Ein Unding! Dieses Problem ist zwar seit Wochen bekannt, aber von dem oder den Verantwortlichen offensichtlich nicht in den Griff zu bekommen.

Für die nächsten Heimspiele, die zeitgleich zu Basketballspielen stattfinden, heißt es daher wohl: Leiter und Seitenschneider mitbringen, Verbindungskabel suchen und …, denn selbst ist der Mann! – Was sich hier eventuell spaßig liest, ist gelinde gesagt eine Frechheit. Es mag ja sein, dass das Problem nicht so einfach zu beheben ist, aber dann ist es ja wohl das Mindeste, die Betroffenen darüber vorher zu informieren. Glücklicherweise zeigen die Gretescher Verständnis.

Doch genug geschimpft. Kommen wir zum Spiel. Kapitän Burkhardt muss für dieses Spiel auf Tom Heiber, Dauer-Urlauber Klaus Jansen und den verletzten Lasse Treger verzichten. Doch angesichts unserer enorm tiefen Bank ist das, anders als noch in der Hinrunde, kein Problem. Mit Hajo Holst, Markus Möller, Burkhardt Arends, Stefan Fangmeier, Axel Schieman und Sebastian „Ich war in dieser Woche zweimal beim Training!“ Otten haben wir eine konkurrenzfähige Truppe am Start.

Der Anfang ist allerdings holprig. Hajo und Stefan müssen gegen Piepmeyer/Seßmann in Satz 4 gleich mehrere Matchbälle abwehren, bevor sie den ersten Punkt für den OSC festmachen können. Auch Markus und Sebastian brauchen fünf Sätze für den zweiten OSC-Punkt. Axel und Burkhardt „verhindern“ dann einen Doppel-Durchmarsch des OSC durch eine 5-Satz-Niederlage.

Es folgt ein grandioser erster Einzeldurchgang. Alle OSCler punkten. Selbst Stefan „Vedammte Sch…, ich bin die Ruhe selbst!“ kann das Spiel gegen Wolfgang Seßmann in Satz 5 noch für sich entscheiden. Zwischenstand 8:1. Wer macht den neunten Punkt?

Hajo leider nicht. Er kommt mit dem unorthodoxen Spiel von Christoph Piepmeyer einfach nicht zurecht und muss nach drei Sätzen gratulieren. Doch Markus übernimmt die Aufgabe gern und holt sich gegen Julian Fleer auch seinen zweiten Sieg im oberen Paarkreuz.

Nach zweieinhalb Stunden ist der Sieg vor den Augen von Edeljoker Klaus Jansen, der direkt aus dem Urlaubsflieger in die Halle B gekommen ist, eingetütet.

Weiter geht’s am kommenden Dienstag in Pye gegen Stefan Brockmann & Co. Mal sehen, was dort geht.