4. Herren: In Hollage chancenlos

Bahnübergang 2677

So dumm lief’s schon zweimal auf dem Weg nach Hollage (von Harald Bischoff (Eigenes Werk), CC BY-SA 3.0, via Wikimedia Commons)

Schon die Anreise nach Hollage verheißt am Freitagabend nichts Gutes: Auf dem Hinweg von Hellern über Eversburg stehen Hajo und der Autor gleich mal gefühlte Ewigkeiten vor beiden geschlossenen Bahnübergängen, um reichlich Passagier- und elendlange Güterzüge passieren zu lassen. – Wenn das mal nichts zu bedeuten hat …

Selbst das Auffinden des Haupteingangs der Haselandhalle erweist sich als unerwartete Hürde. Der jedenfalls, den wir dafür halten, ist es dummerweise nicht. Nur eine Hallenumrundung später ist auch das geschafft.

Immerhin sind Axel, Carsten und Vitali schon in der Halle. Wer noch fehlt, ist unser Kapitän. Der hat zwischenzeitlich wenig ermutigende Verkehrsmeldungen („Stau vor Münster“) via Whatsapp auf seinem Weg von Mainz in Richtung Hollage abgesetzt. Doch kurz vor Spielbeginn kommt auch er wohlbehalten, aber mit 400 Autobahnkilometern in den Knochen und noch voller Adrenalin in Hollage an.

Auf Lasse müssen wir krankheitsbedingt erneut verzichten, so dass sich die Mannschaft von selbst aufstellt. Die Doppel laufen so lala. Carsten und Axel sind gegen Biemann/Zang erwartungsgemäß chancenlos. Hajo und ich können nach dem Katastrophendoppel gegen Engter hier endlich gegen Placke/Recker den ersten Sieg einfahren. Vitali und Burkhardt gewinnen zwar den ersten Satz, doch nachdem der zweite Satz in der Verlängerung weggeht, ist’s das leider. Da hilft auch die Unterstützung durch Edelfan und Allesfahrer Thomas Kessler nicht. 🙂

Nach den Doppeln besteht natürlich noch berechtigte Hoffnung auf weitere Punkte. Doch Hajo zieht gegen Biemann in einem tollen Spiel nach fünf Sätzen den Kürzeren, und Carsten kann gegen Zang nichts ausrichten.

Bei Burkhardt läuft’s besser? Na ja, zumindest zu Beginn. Leider reicht seine 2:0-Führung gegen Placke aber nicht und das nervt unseren Kapitän sichtlich. Vitali spielt gegen Sprehe nicht schlecht, doch mehr als ein Satz springt für ihn nicht heraus. Axel geht es gegen Lücking ganz genauso. Auch mir klebt das Pech am Schläger. Mit tadellosem Spiel in den ersten beiden Sätzen und im dritten gut dabei, scheint der Rest nur noch Formsache. Doch Pustekuchen, plötzlich geht kurz vor Ende des dritten Satzes nichts mehr und nach fünf Sätzen ist auch dieses Einzel verloren. Carsten muss zum zweiten Mal ran, doch gegen den starken Biemann ist an diesem Tag nichts zu wollen.

Endstand 1:9. Zwar besser als die 4. Herren der letzten Saison (0:9), aber irgendwie auch kein Grund zum Jubeln. – Das nächste Mal wird einfach am ersten geschlossenen Bahnübergang umgedreht. 😉

Nächsten Samstag geht es in eigener Halle um 17 Uhr weiter gegen den SV Nortrup.