3. Herren erfolgreich gegen Gretesch

Verlegt wurde nicht nur diese Sonnenbrille, sondern auch das Spiel gegen Gretesch. Dank der sonntäglichen Sonne, wäre eine Sonnenbrille vielleicht dennoch nützlich gewesen? Bild: Ginganz-in (Eigenes Werk) [CC BY-SA 3.0 (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0)], via Wikimedia Commons

Verlegt wurde nicht nur diese Sonnenbrille, sondern auch das Spiel gegen Gretesch. Dank der sonntäglichen Sonne, wäre eine Sonnenbrille vielleicht dennoch nützlich gewesen? Bild: Ginganz-in via Wikimedia Commons

Am vergangenen Sonntag luden wir in Halle B zum Abstiegskampf in der 1. BK zwischen OSC III und der Erstvertretung aus Gretesch. Auf Gretescher Wunsch wurde die Partie zwei Tage nach hinten verlegt, was dazu führte, dass wir nun parallel mit der Ersten spielten, die sich nebenan mit der lautstark anfeuernden Truppe aus Oesede duellierte. Pünktlich um 14 Uhr durfte Justus folgende Mannschaftsaufstellung verlesen:

Gretesch: Paul, Nilsson, Wedler, Hagedorn, W. Neff, Steffens

OSC III: Christoph, Stefan Härtel, Marvin, Christian, Justus, Stefan Fangmeier

An sich war alles angerichtet für das Match, doch die Sonne zeigte sich unbeeindruckt und schien um 14 Uhr direkt steil auf die Tische. Zusätzlich schallte eine beträchtliche Lautstärke durch das Nachbarspiel herüber – es waren sicherlich keine optimalen Bedingungen, aber wenigstens waren sie für alle gleich.

Im Doppel mussten auf unserer Seite erneut zwei nicht eingespielte Doppel an die Tische. Stefan Härtel und Christian versuchten sich an Nilsson / Neff, kamen allerdings nach 2:1 Führung nicht mehr richtig ins Spiel und mussten nach fünf Sätzen gratulieren. Christoph / Stefan Fangmeier waren fast genauso dicht dran, das Spitzendoppel Paul / Wedler zu schlagen, aber auch hier reichte es nicht. Zum Glück konnte das eingespielte Doppel Justus / Marvin punkten und so für den Zwischenstand von 1:2 sorgen.

Oben hatten es Stefan und Christoph mit Paul und Nilsson zu tun. Gegen Paul spielten beide konzentriert und taktisch gut und konnten punkten (Christoph 3:0, Stefan 3:1). Nilsson – schon im Doppel mit starker Leistung – war für unsere beiden Starspieler an diesem Tag allerdings etwas zu gut (Christoph 2:3, Stefan 0:3), so dass wir oben mit einem 2:2 ausgeglichen spielen.

Die Mitte sollte heute stechen. Christian spielte dabei sowohl gegen Wedler (3:1), als auch gegen Hagedorn souverän (3:0) und konnte doppelt punkten. Der Autor dieser Zeilen zeigte ebenso von seiner besten Seite (trotz der Reisestrapazen aus Oldenburg 😉 ). Hagedorn erwies sich allerdings als starker Gegner, dennoch gelang ein Erfolg in fünf Sätzen. Gegen Wedler stach das Blockspiel und sicherte einen weiteren Erfolg in drei knappen Sätzen. Mit 4:0 holt die Mitte also die maximale Ausbeute.

Unten kam Stefan Fangmeier als Ersatz für den verletzten Andreas zum Einsatz (vielen Dank an dieser Stelle). Gegen Neff entwickelte sich eine überaus spannende Partie, in der es Stefan durch eine überlegte Mischung aus Abwarten und knallhartem Topspin gelang, eine 2:1 Führung herauszuspielen. Im Vierten gibt’s bei 10:9 sogar ein Matchball – und trotzdem musste Stefan am Ende gratulieren, schade. Justus sah sich im ersten Spiel Steffens gegenüber. Der erste Satz geht direkt an Justus, dannach ist das Spiel ausgeglichen. Im zweiten Satz ist Steffens immer vorne, doch bei 7-10 packt Justus vier Hammer-Punkte aus und klaut sich den Satz am Ende mit 13:11 – bärenstark. Und auch im dritten zeigt sich Justus kämpferisch und gewinnt in der Verlängerung. Im anderen Spiel musste er sich gegen Neff erneut sehr strecken, nach 0-2 Rückstand kam die Waffe „kontrollierter Rückhandtopspin“ allerding zum Zuge und sicherte noch den 5-Satz Erfolg und uns damit das 9-5.

Ein wichtiger Erfolg im Abstiegskampf, dem wir nun mit 9:11 Punkten etwas optimistischer entgegen blicken. Dennoch warten noch schwere Spiele auf uns. Als nächstes geht es mit einem Doppelspieltag am 27.2. gegen Fürstenau und am 28.2. in Belm weiter. Beides Gegner, gegen die wir in der Hinserie jeweils 8-8 unentschieden spielten. Ein Ergebnis, das wir sicherlich erneut unterschreiben würden. Ob’s diesmal erneut zu einer Punkteteilung kommt? Man darf gespannt bleiben.