Archiv für den Monat: Januar 2018

2. Herren mit gelungenem Rückrundenstart

Mit einem klaren 9:3 Heimsieg gegen die direkte Konkurrenz vom SC Schölerberg ist die 2. Herren in die Rückserie gestartet. Dass der OSC von Beginn an klar die Favortitenrolle besaß, war der Sachlage zu verdanken, dass dem Gegner seine beiden Youngster und Leistungsträger Jens-Ole Heyen und Ben-Ole Jansen nicht zur Verfügung standen.

Den unangenehmen Bedingungen zum Trotz (Volle Halle, Gewusel und Lautstärke!), ging es zu Beginn wie gewohnt in die Doppel. Das neu zusammengestellte Doppel 1 Haertel/Lauenstein konnte den Erwartungen nicht gerecht werden und so verloren die beiden ihr erstes gemeinsames Spiel. Dennoch konnte der OSC mit einem positiven Punktestand in die Einzelrunde gehen, da Beckmann/Belz und Klusewitz/Wittenberg ihre Pflicht souverän erfüllten.

In den Einzelrunden war die gesamte Partie fest in der Hand des gastgebenden OSC mit der Ausnahme des gut aufgelegten Sebastian Peters. Dieser konnte seine beiden Einzel im oberen Paarkreuz gewinnen und empfahl sich für höhere Aufgaben. In den restlichen Partien offenbarte sich die personelle Schwächung des Gegners, sodass das Spiel nach nicht einmal 2 1/2 Stunden vorbei war und ein klares 9:3 auf dem Spielbericht stand. Eine schöne Erfahrung, da die 3. Halbzeit in der Folge nun ganz entspannt ausgekostet wurde.

OSC III – OSV IV

Thalassarche bulleri in flight 1 - SE Tasmania

Die Dritte zieht an der Tabellspitze der Kreisliga weiter einsam ihre Kreise (By JJ Harrison (jjharrison89@facebook.com) (Own work) [CC BY-SA 3.0 (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0)], via Wikimedia Commons)

In der zweiten Auflage des vereinsinternen Duells der Kreisliga trafen sich unsere dritte und vierte Herren am vergangenen Mittwoch in Halle B ein.

Da zudem parallel unsere zweite Herren gegen Schölerberg antrat und auch unsere Jugend in ihrem Spiel in die Verlängerung musste, verschob sich der Spielbeginn um ca. 30 Minuten nach hinten. Ein langer Abend war also vorprogrammiert.

Der Blick auf die Tabelle versprach Tischtennis vom Feinsten: Platz 1 für die Dritte, Platz 2 für die Vierte nach der Hinrunde. Gleich zu Beginn der Rückrunde also das Topspiel der Saison.

In leicht veränderten Aufstellungen traten beide Teams folgendermaßen an: Der „Gast“ spielte mit Neuzugang Hendrik Budde, Daniel Belz (Ja, tatsächlich spielt der „Ersatz-Spieler“ an Nr.2, die neue Wettspielordnung macht’s möglich.), Hartmut, Burkhardt, Klaus und Stefan. Unsere Dritte ohne Neu-Papa Tom Ziemann (Glückwunsch nochmal!) mit H.P., Markus, Martin, Neuzugang und Rückkehrer Alexander Fornol (vielen unter Müller bekannt), Thomas und Axel.

Bei uns tauschten Martin und Markus aufgrund der grandiosen Hinrunde von Markus die Startplätze, sodass Markus ab sofort im oberen, Martin im mittleren Paarkreuz ran darf. Ansonsten bis auf Neuzugang Alexander alles beim alten im Vergleich zur Hinrunde.

Die Doppel gehen mit 2:1 an uns. Lediglich der Autor und Markus müssen dem starken Doppel um Neuzugang Henrik und Stefan gratulieren. H.P./Martin sowie Axel/Alex schaffen es zu punkten.

In den Einzeln geht es dann folglich hin und her und die Spielführung wird von Spiel zu Spiel weitergereicht.

Die erste Einzelrunde geht sehr ausgeglichen 3:3 aus. Dabei holten auf unserer Seite H.P., Thomas und Axel die Punkte. Neuzugang Henrik zeigte wie schon im Doppel direkt in seinem ersten Einzel seine Klasse und gewann sein Spiel klar. Axel musste gegen Klaus in den fünften, konnte dann aber das Spiel zu seinen Gunsten entscheiden.

Die zweite Einzelrunde gab dann mit einem 4:2 den Ausschlag für unseren knappen 9:6 Erfolg. In zum Teil engen Spielen (vier Spiele im fünften Satz) konnten wir unseren nächsten Saisonerfolg gegen unseren bis dahin ärgsten Verfolger feiern.

Mit gleichem Ergebnis wie im Hinspiel profitierten wir aber auch diesmal von einigen Ausfällen der vierten Mannschaft, die mit Verletzungen und Krankheiten mehrere Absagen hinnehmen mussten. Dennoch konnte, wie das Ergebnis auch zeigt, eine mehr als schlagkräftige Truppe aufgestellt werden, sodass der zweite Platz (mindestens!) in dieser Saison weiterhin das Ziel bleiben sollte.

Wir feiern unseren siebten Sieg im siebten Spiel und werden alles daran setzen, diese Serie weiter fortführen zu können. Nächste Gelegenheit in vier Wochen gegen die Atteraner.

1. Herren beim Aufstiegsaspiranten Dinklage unterlegen

Ulrich ist wieder am Start!

Ohne unsere Nummer 1 Florian Remark ging es am vergangenen Freitag zum Zweitplatzierten Dinklage. Dass wir nicht verspätet eintrafen hatten wir nur Stefan Fangmeier zu verdanken, der uns vor Reiseantritt mit der A1-Sperrungsmeldung noch rechtzeitig über die B68 (OS -> Badbergen -> Dinklage) lotste. Vielen Dank nochmal dafür!

Ohne Flo, dafür aber mit „Neuzugang“ Ulrich Kasselmann an Nummer 6, der nach achtmonatiger TT-Abstinenz wieder den Weg zur „Platte“ fand und somit unser 1. Herren Aufgebot komplettierte.

In der Hinserie hatten wir den Aufstiegsanwärter TV Dinklage mehr als nur ein wenig geärgert und fast schon unverdientermaßen einen Punkt in eigener Halle liegen lassen.

Am Freitag hätten wir abermal mit unseren „bescheidenen“ Mitteln etwas herausholen können. Dinklage spielte ohne Nummer 4 Hinrich Schulte, dafür jedoch mit Neuzugang Marcel Seifert vom TSV 1860 Ansbach.

In den Doppeln stellten wir konservativ auf (Captain Stefan Härtel setzte sich durch) und sollten dafür bestraft werden. Die Frage war letztlich, ob wir mit einer noch riskanteren Aufstellung mehr Glück/Erfolg gehabt hätten. Uli und Thomas spielten bis zur 1:0 Satzführung und Satzbällen zum 2:0 ein super Doppel gegen das ungeschlagene D1 Nordiek/Dettmer (11:0-Bilanz). Doch sie sollten nicht belohnt werden. Marian und Paul gewannen die letzten Male knapp mit zwei Punkten Abstand in jedem Satz. Dieses Mal sollte es andersherum laufen (10:12 & 11:13-Sätze). Ein 1:3 gegen den ehemaligen Landesligaspieler Seifert und Nummer 1 Patzelt war der Fall. Tammo und Stefan schafften es eine 2:0-Führung, Matchbälle bei 2:1-Führung und im fünften Satz eine 9:6-Führung nicht in einen Doppel 3 Erfolg umzumünzen. Im Hinspiel hätte diese Konstellation mit ein wenig mehr Fortune auch eine 3:0-Doppelführung für den OSC bedeuten können. Somit jedoch ein 0:3-Rückstand und die Mannschaftserkenntnis, dass nächstes Mal andere bestimmen ;-). So nah liegen Erfolg und Misserfolg manchmal beieinander.

Thommy gewann wie schon im Hinspiel gegen Nordiek, Marian verpasste es im ersten Satz (11:13) gegen Patzelt für einen guten Start und für eine mögliche Überraschung zu sorgen. Paul war bis zur 1:0- und 6:1-Führung gegen Seifert der überlegene Spieler. Liess sich danach jedoch zu schnell aus der Reserve locken und danach nicht mehr in sein Spiel finden. Da brillierte Tammo gegen Dettmer ganz anders und sorgte bis zur 8:1-Führung in Satz 1 für eine perfekte Darbietung. Jeder Block, Schuss oder Topspin klappte und sorgte für einen verzweifelten Nikolas Dettmer. Dass Nikolas urplötzlich noch auf 9:10 verkürzte soll hier nicht lange diskutiert werden. Tammo gewann den Satz mit 11:9 und hatte damit den psychologischen Vorteil auf seiner Seite, der später gegen Seifert (nach 10:5-Führung in Satz 1 noch 10:12) ausbleiben sollte. Tammo gewann auch den zweiten Satz mit zwei Punkten Abstand und somit gefühlt vorausschauend das ganze Spiel. Einen ähnlichen Spielverlauf erlebte Stefan gegen Vocke, der nach 11:8 und 13:11 alle psychologischen Vorteile auf seiner Seite hatte und in Satz 3 mit einem selbstspielendem Schläger ausgestattet war. Lehre: Wenn’s läuft, dann läuft’s.

Andersherum bei Ulrich, der Gegner Bröring im ersten Satz nach Belieben dominierte und durchaus auch den zweiten Satz hätte für sich entscheiden können. Doch statt einer 2:0-Führung und einem aufblühenden Uli am Tisch, kam nun Bröring zum Vollbesitz seiner TT-Kräfte (ich vermute Bier oder Zaubertrank in der Kabine) und ließ Uli mit einem 11:6 und 11:4 in beiden anderen Sätzen keine Schnitte.

Thomas hätte gegen den Einser Patzelt auch 2:0 führen können (12:14 und 9:11). Der Jungspund schaffte es jedoch wie im Hinspiel in den entscheidenden Momenten die perfekten Nadelstiche zu setzen und nach Thommys Wiedergeburt in Satz 3 und 4 im fünften Satz den Deckel draufzusetzen.

Marian hätte sich nach der tollen Leistung auf dem Goldenen Schläger in Schledehausen auch mit Punkten gegen Nordiek belohnen können. Am Ende fehlten Nuancen im fünften Satz um sich ein paar Punkte vom Mann mit einem 1840er TTR zu stibitzen.

Somit eine 3:9-Niederlage, die wir als gutes Training für den Fight am 22.2. ansehen, wenn wir unter der Woche auf einem Donnerstag zwei Punkte aus Wildeshausen entführen wollen.