Archiv für den Monat: März 2017

Heimspiele im April

OSC-Heimspiele im April 2017

Samstag 01.04.17 13:00(!) Herren: Osnabrücker SC I – SF Oesede II
Montag 03.04.17 20:15 Herren: Osnabrücker SC VII – VfR Voxtrup
Freitag 07.04.17 20:00 Damen: Osnabrücker SC I – SV Bawinkel
Freitag 07.04.17 20:15 Herren: Osnabrücker SC IV – SV Atter
Sonntag 09.04.17 16:30 Damen: Osnabrücker SC I – SF Oesede

Update: 7. Herren

Lange war über die 7. kein Bericht mehr zu lesen, obwohl es doch Positives zu berichten gab. Vielleicht liegt das an der nicht mehr ganz guten Leistungen des Autors in der Rückrunde. War die Hinrunde noch zufriedenstellend, kann der Autor an seine Leistungen aus der Hinrunde nicht mehr anknüpfen.

Dieses ist aber kein Problem, da er ein starkes Team hinter sich weiß. Namentlich, Lolo, Lennart und Joachim. Alle drei zeichnen sich weiterhin durch starke Leistungen aus.

So konnten wir beispielsweise gegen den Tabellenführer Hellern einen überzeugenden Auswärtssieg erringen.

Mit einen 7:5 bei Schölerberg am letzten Donnerstag konnten wir den Aufstieg perfekt machen.

Sinnbildlich für die Laune der 7. Herren (Foto: privat)

Hinten raus wurde es noch einmal spannend, doch auf die Doppelpaarung Lolo/Lennart war Verlass und so konnte der letzte Punkt klar gemacht werden.

Tabellenführer Hellern verlor zwischenzeitlich in Voxtrup, so dass wir sogar noch die Meisterschaft feiern können.

Dafür bedarf es zweier Siege in Piesberg am kommenden Freitag, sowie eines Heimsiegs gegen die 5. Mannschaft aus Voxtrup.

Wir sind gewillt nochmal die letzten Kräfte zu mobilisieren und diese Chance zu nutzen. 🙂

Eine unbequeme Wahrheit

Ein ernüchterndes Bild bot sich den Organisatoren der TT- Minimeisterschaften, die am vergangenen Sonntag beim OSC das traditionelle Anfängerturnier austragen wollten. Leider kam es nicht dazu, denn trotz der zahlreichen E-Mails und verteilten Flyer zählte das Turnier nicht einen einzigen Teilnehmer.

„Damals hatten wir bei den Minimeisterschaften 80 Teilnehmer und in der Stadt gab es zwei Jugendstaffeln und zahlreiche Schülerligen“, stellte der leicht resignierte Turnierobmann Klaus Jansen fest. Dass die vorbildlich organisierten Minimeisterschaften keine Teilnehmerrekorde aufstellen würden, war den Ausrichtern bereits im Vorfeld klar, aber dass es in der gesamten Stadt Osnabrück keinen einzigen Interessenten gab, war dennoch überraschend.

Da stellt sich den Verantwortlichen, Vereinen und Verbänden die naheliegende Frage: „Warum will niemand mehr Tischtennis spielen?“ Denn der Abwärtstrend ist nichts Neues, wenn man sich nur die nationalen Mitgliederzahlen unserer Sportart betrachtet.

Glaubt man den Statistiken, die man im Internet findet, hat der Tischtennissport in den letzten 28 Jahren über dem Daumen gerechnet 250.000(!) Mitglieder verloren. Einstmals gehörte Tischtennis, man mag es kaum glauben, zu den beliebtesten Sportarten der Republik. Was hat sich geändert? Am internationalem Erfolg unserer Athleten kann es eigentlich nicht liegen. Die deutsche Tischtennis-Nationalmannschaft gehört seit langer Zeit zu den drei erfolgreichsten TT- Nationen. Warum kann der Verband seine Strahlemänner um Timo Boll und Dimitrij Ovtcharov nicht gewinnbringend einsetzen?

Die Ursachen sind vielfältig, konkrete Umfragen der Verbände oder Vermutungen von Szenekennern könnten helfen, daher möchte der Autor dieser Zeilen an dieser Stelle seine Gedanken preisgeben:

Woran es nicht liegt

Wie bereits erwähnt, kann der mangelnde Erfolg der deutschen Spitzensportler aus dem oben genannten Grund nicht die Quelle der TT-Verdrossenheit darstellen, ist der Verband doch weiterhin sehr erfolgreich unterwegs.

Manch einer wird behaupten, es fehle an qualifizierten Trainern, doch auch das stimmt nicht, wenn man betrachtet, wie bemüht und vorbildlich die Ausbildung der TT-Verbände vonstatten geht.

Woran es liegen könnte

Die Gesellschaft verändert sich. Individualität steht im Vordergrund. Man möchte sich nicht binden. Der Trend geht in Richtung Sportarten, die man vor allem mit Gesundheit, Ästhetik, Freiheit und Fun in Verbindung bringt.

Möchte man sich dennoch aufgrund des menschlichen Bedürfnisses nach Gemeinschaft an eine Mannschaft oder einen Verein binden, dann erkennt man folgendes Bild: Jeder spielt in der Halle für sich, die einzelnen Teams treffen sich nicht im Kollektiv, es fehlt am (Spieler-) Trainer bzw. am Kapitän, der verpflichtendes Training organisiert. Folglich wandern die Sportler, die im Tischtennis die Gemeinschaft suchen, ebenso wieder ab.

Eine kleine Schlussfolgerung und ein möglicher Lösungsansatz

Der Tischtennissport kann derzeit weder mit dem Freiheits-Individualitätsaspekt, noch mit dem Reiz, Teil einer Gemeinschaft zu sein, punkten.

Um einen Weg aus diesem Dilemma zu finden, muss sich der Tischtennissport neu erfinden. Es muss in Ordnung sein, dass man diesen Sport aus purem Zeitvertreib spielt, ohne an die Verpflichtungen einer Mannschaft gebunden zu sein. (In den USA gibt es, wenn man dem Hörensagen glaubt, genau diesen Trend, zum Beispiel im Park oder in der Kneipe herumzudaddeln.)

Ebenso ist es für die ehrgeizigen und Wettkampf- und Mannschaftssportler wichtig, ihr Training professioneller und unter Anleitung zu gestalten, wie es in allen anderen Sportarten, in denen Wettkampf betrieben wird, selbstverständlich ist.

Ein Schlag ins Wasser: Kreisentscheid Mini-Meisterschaften

Einige werden es heute bereits in der Neuen Osnabrücker Zeitung auf der Regionalsportseite gelesen haben: Die Teilnehmerzahl an dem von uns am Sonntag organisierten Turnier war genau 0, in Worten null.

Kein einziges Kind erschien zum geplanten Turnierbeginn in der Halle. Dabei hatte sich vor allem Klaus Jansen im Vorfeld um alles gekümmert: Kontakt mit dem Verband aufgenommen, Preise besorgt, die Stadtvereine angeschrieben, Plakate ausgehängt, die Hallenzeit reserviert, Helfer angeworben, … – Alles umsonst. In der Halle warteten Klaus, Phil, Sebastian, Niklas, Ivan, Timon und ich vergeblich. Schade drum!

Was will uns das sagen? Ist Tischtennis als Randsportart zum Aussterben verurteilt, weil kaum noch Kinder Lust dazu haben? Oder lag es wirklich nur am schönen Wetter? Ich weiß es nicht. 

Philipp Lauenstein hat sich dazu ein paar Gedanken gemacht. Das wird hier morgen zu lesen sein.

5. Herren: 14. Sieg im 14. Spiel

Die letzten Mohikaner nach dem VfL-Spiel bei Gerda. Vorne links Häuptling Chingachgook, ganz rechts der alte Trapper Natty Bumppo, in der Mitte der „Grafschafter Vulkan“, dazwischen junge Krieger. (Foto: privat)

Freitag Abend in Halle B. Die 5. Herren empfängt die 3. Mannschaft des VfL zum Punktspiel in der 1. Kreisklasse. Der VfL kommt ohne Eckardt Fricke, dafür mit Stefan Kemper, Vadim Ikhilman, Susanne Holtmann und Petra Bolduin.

OSC-Kapitän Burkhardt Arends schickt Axel Schiemann, Klaus Jansen und Stefan Fangmeier ins Rennen. Nummer 1 und 2, Lasse Treger und Jürgen Höpfner, sind zwar in der Halle, passen aber verletzungsbedingt.

In den Doppeln eine erste Überraschung: das OSC-Spitzendoppel Arends/Jansen hat gegen Holtmann/Bolduin das Nachsehen. Schiemann/Fangmeier bringen ihr Doppel aber nach Hause. Im Anschluss gewinnt Axel gegen Stefan und Burkhardt besiegt Vadim. Zwischenstand: 3:1.

Im unteren Paarkreuz gewinnt Klaus gegen Petra. Stefan tut sich dagegen gegen Susannes sicheres Schupf- und Blockspiel schwer und muss fünf Sätze kämpfen, bevor der nächste OSC-Punkt verbucht werden kann. Zwischenstand: 5:1.

Oben riecht es zunächst nach einer Überraschung. Burkhardt kommt gegen Stefan zu Beginn überhaupt nicht ins Spiel. Nach einem 0:2-Satzrückstand brodelt der „Grafschafter Vulkan“ bereits heftig. Ein Ausbruch steht kurz bevor. Einige Zuschauer bringen sich bereits vorsorglich in Sicherheit. Da, die rettende Idee: Die Einnahme eines legalen Dopingmittels vor dem dritten Satz kühlt den Vulkan wieder herunter. Er läuft zu Normalform auf und entscheidet das Spiel doch noch zugunsten des OSC. Axel sorgt dann mit seinem 3:0-Erfolg gegen Vadim für den 7:1-Gesamtsieg.

Im Anschluss gibt es noch ein leckeres Kaltgetränk mit den sympatischen VfLern in der Halle, bevor die „Sitzung“ zu einem ausgedehnten Klönschnack mit Frischgezapftem und Frikadellen im Sportlertreff bei Gerda verlagert wird. – Sport ist halt im Verein am Schönsten! 🙂

 

 

3. Herren: Doppelspieltag

Spiel 1: OSC – Dodesheide

Etwas verspätet folgt der Bericht zu unserem Doppelspieltag am letzten Wochenende. Es waren zwar zwei Heimspiele, jedoch gab es trotzdem eine kleine Premiere, denn wir spielten in Eversburg (das erste und einzige Mal in der Saison).

Vielleicht hätten wir öfter dort spielen sollen, denn es sollte Glück bringen. Unsere Gäste kamen aus Dodesheide, als Tabellenführer und mit ihrem Spitzenspielern Schubert und Möller. Beide hatten an diesem Tag zu kämpfen, da vor allem Justus mindestens einen Sieg verdient gehabt hätte, aber 2 Mal nach fünf Sätzen gegen Schubert und Möller gratulieren musste.

Was wäre wohl passiert, wenn Justus‘ Schläger an diesem Tag nicht den Geist aufgegeben hätte und er mit Jan-Hendriks Schläger hätte spielen müssen. 😉

Den Grundstein für den Punktgewinn legten wir diesmal in der Mitte, wo Vitali und Hajo einen grandiosen Tag erwischten und Wellermann und Niedzwetzki keinen Punkt ermöglichten. 4:0 in der Mitte. Gepaart mit einem ausgeglichenen Spielverhältnis im unteren Paarkreuz, wo Jan-Hendrik und HP gegen Dietzel gewannen und knapp gegen Sonja Schubert (Spitzenspielerin aus der Kreisliga) verloren und 2 Doppelerfolgen zu Beginn, stand am Ende ein 8:8 auf dem Spielbogen.

Bedenkt man, dass Dodesheide erst 2 Punktverluste in der gesamten Saison zu verzeichnen hatte, war dieser Punktgewinn durchaus als Sieg zu werten.

Spiel 2: OSC – Venne

Am Sonntag stand dann das Abstiegsendspiel auf dem Zettel. OSC gegen Venne, der Vorletzte gegen den Drittletzten, der Underdog gegen die Mannschaft, die auf Platz 1 der Rückrundentabelle steht.

Wir hatten uns, wie sich vielleicht manch einer erinnert, mit Andreas (zurück aus der Verletzungspause) und Justus aus der 2. Herren verstärkt. Venne holte Meinert-Moog aus der Landesliga und genau dieser sollte ein entscheidender Faktor werden.

Die Doppel starteten nicht optimal, Venne führte 2:1, Andreas und Justus konnten einen Sieg für uns ergattern. Oben war gegen Meinert-Moog nichts zu holen, leider kam Justus gegen Erhard nicht ganz ins Spiel und verlor ebenfalls.

Die Mitte war noch heiß vorm Vortag und stach nochmals. Vitali konnte seinen Vorrundensieg gegen Quebe wiederholen und Hajo kämpfte und kämpfte und kämpfte und erspielte sich einen verdienten Fünfsatzsieg gegen Rosenke, der mehr als unangenehm spielte.

Jan-Hendrik und HP ließen sich anstecken, Menke und Markus Herbermann (zur Rückrunde vom OSC zu Venne gewechselt) konnten unseren Lauf nicht stoppen. Zwischenstand 5:4!

Die Hoffnung lebte noch. Wir brauchten hier schon mindestens einen Punktgewinn, um noch vom Relegationsplatz träumen zu dürfen. Und diesmal klappte es oben auch besser. Justus zwar ohne Chance gegen Meinert-Moog, aber Andreas setzte sich mit konsequenten Angriffsspiel gegen Erhard in Fünf durch.

Jetzt brauchte es die Leistung aus der ersten Einzelrunde und der Punktgewinn wäre drin gewesen. Leider verließ uns nun in der Mitte das Glück. Hajo konnte seinen Coup gegen Rosenke nicht wiederholen und verlor unglücklich in Fünf gegen Quebe. Vitali war zu anfällig bei der „Noppe“ und war chancenlos. 6:7, jetzt brauchte es eine Steigerung.

HP siegte gegen Menke, stark gespielt und ausgeglichen, 7:7. Jetzt war die Spannung groß vor dem Einzel von Jan-Hendrik gegen Markus. Jan-Hendrik kam auch in sein gewohntes Angriffsspiel, spielte viele Vorhand-Topspins, aber Markus‘ Blockspiel war in diesem Spiel grandios. Fast jeder Ball kam mindestens einmal zurück und sorgte für die ein oder andere Sorgenfalte auf unserer Seite. Leider zog sich dies durch und führte zu einem knappen Sieg für Venne. 8:7 und jetzt Abschlussdoppel.

Jetzt würde der Autor gerne noch Spannung aufbauen, das Spiel war zeitweise auch auf Messers Schneide, doch ein 0:3 im Ergebnis zeigt, dass ein Sieg außer Reichweite war. So mussten wir nach einem 7:9 gratulieren.

 

8. Herren und kein Ende

OSC VIII – SV Atter III

Beide Mannschaften traten in stärkster Besetzung an. Schon in den Doppeln zeigte sich die ganze Erfahrung der Spieler aus Atter.

Alexander / Lukas verloren gegen Bogon/Drees mit 1:3. Mathias/Niklas hatten gegen Rademacher/Swododa den Sieg auf dem Schläger und verloren im 5. Satz nach 10:8 Führung mit 10:12. Zwischenstand: 0:2. So schlecht starteten wir in den Doppeln dieser Serie noch nie.

Alexander – Drees 0:3. Mathias – Bogon 2:3. Lukas – Swoboda 3:0. Niklas – Rademacher 3:0. Damit rettete das untere Paarkreuz den Gleichstand.

Alexander – Bogon 3:1. Mathias – Drees 1:3.Lukas – Rademacher 3:0. Niklas – Swoboda 3:0.

Die Doppel mussten die Entscheidung bringen. Mathias/Niklas – Bogon/Drees 3:0. Leider verloren Alexander/Lukas gegen Rademacher/Swoboda 1:3.

Somit kam es zu einem gerechten, wenn auch knappen Unentschieden.

OSC VIII – Voxtrup IV

Nach dem 6:6 im Hinspiel (Punkte durch Sebastian und Mathias) war ein besseres Ergebnis zu erwarten, zumal wir komplett antreten konnten.

Nach klaren Doppelergebnissen (jeweils 3:1) führten wir 2:0. Die Einzel im oberen Paarkreuz gingen jeweils mit 2:3 verloren. Alexander verlor gegen Funke und Mathias gegen Scheipering den er im Hinspiel noch klar schlagen konnte.

Lukas schlug Hartmann 3:0 und Alexander schaffte im 5. Satz ein 12:10. Zwischenstand 4:2

Alexander besiegte Scheipering sicher mit 3:1.Mathias konnte den Sieg aus dem Hinspiel nicht wiederholen und verlor 0:3 gegen den sehr sicher angreifenden Funke.

Das untere Paarkreuz musste es richten.

Alexander gewann 3:1 gegen Laumann und Niklas wiederum im 5. Satz mit 11:9 gegen Hartmann.

Endstand 7:3.

Fünfte Herren schaffen ihr Meisterstück vorzeitig und ohne drei

Meisterstück 1961

5. Herren: Vorzeitiges Meisterstück ohne drei (von Prennerhelmuth (Eigenes Werk) [CC BY-SA 4.0 (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0)], via Wikimedia Commons)

Die Vorzeichen sind nicht gut: Lasses Schulter noch immer lädiert, Jürgen verhindert und der Kapitän muss überraschend zu einer Feier in der Grafschaft. Übrig bleiben Axel, Klaus und Stefan. Definitiv einer zu wenig für ein 4er-Team im bevorstehenden Spiel gegen Schölerberg III.

Doch in so einer großen Abteilung sollte die Suche nach Ersatz ja im Handumdrehen erledigt sein. Theoretisch zumindest. Dumm nur, dass die 6. Herren ausgerechnet in dieser Woche schon Dienstag, Mittwoch und Donnerstag spielen. Da ist die Frage nach einem Einsatz am Freitag schon beinahe unverschämt und tatsächlich auch aus guten Gründen erfolglos.

Weiter geht es mit der Siebten. Doch auch die haben gute Gründe, Freitag nicht spielen zu können. Na gut, was ist denn mit der Achten? Ach, die spielen Freitag selber? Dumm gelaufen.

Glücklicherweise gibt es ja noch Phils Nachwuchshoffnungen Ivan, Sebastian und Niklas, die wir – in weiser Voraussicht – zu Saisonbeginn für den Herrenbereich freigeholt haben. Burkhardt fragt also Niklas Dohmann, und Niklas hat Lust und vor allem auch Zeit, bei uns auszuhelfen.

So startet ein doch noch vollständiges OSC-Team am Freitag Abend in Richtung Schölerberg. Dort erwartet uns ein bis in die Haarspitzen motivierter Gegner, der zwei Tage zuvor schon unsere Sechste mit 7:3 überraschend deutlich bezwungen hat.

Der starke Auftritt der zur Rückrunde neuformierten Schölerberger am Mittwoch hat schon Eindruck gemacht und so müssen wir – ohne drei – wohl mit dem „Schlimmsten“ rechnen, dem Verlust unserer weißen Weste.

Eine Niederlage wäre zwar kein echter Beinbruch, aber schon ein Unentschieden bedeutet die vorzeitige Meisterschaft und ein Sieg wäre die Fortsetzung der Serie. Doch kann das mit dieser Mannschaft „ohne drei“ gelingen?

Zunächst müssen die Doppel neu aufgestellt werden. Oberstratege Axel schickt sich und Klaus als Doppel 1 ins Rennen. Das Doppel 2 stellt sich von alleine auf.

Das Spiel beginnt nicht sonderlich vielversprechend. Niklas und der Autor sind gegen Bergmann/El-Khechen schnell auf der Verliererstraße. Das ist nicht überraschend, allerdings muss dann das andere Doppel kommen, um den Anschluss nicht zu verlieren. Doch am Nachbartisch liegen Axel und Klaus gegen Wendehorst/Wichmann schon 0:2 zurück. Glücklicherweise berappeln sich die beiden noch und drehen das Spiel. 1:1 nach den Eingangsdoppeln.

Oben gewinnt Klaus gegen Wichmann, und auch Axel lässt sich von der Noppe Bergmanns nicht foppen. Zwei Siege für den OSC. Unten sieht’s dann schlechter aus. Niklas kann gegen Wendehorst nichts ausrichten und auch der Autor kann El-Khechen nicht wirklich gefährden. Ausgleich 3:3.

In der zweiten Einzelrunde läuft es oben wieder optimal. Axel und Klaus punkten erneut. 5:3. Noch ein Punkt und die Meisterschaft ist unter Dach und Fach!

Niklas geht gegen den für diese Klasse einfach viel zu guten El-Khechen leider leer aus. Zeitgleich muss der Autor gegen Dirk Wendehorst ran. Es läuft gut, und nach vier Sätzen ist die 5. Herren tatsächlich vorzeitig Meister der 1. Kreisklasse.

Doch was wird aus der weißen Weste? Es steht 6:4 und die Schlussdoppel müssen noch gespielt werden. Kann das Doppel 1 des OSC den fehlenden Punkt zum Gesamtsieg holen? Es sieht nicht danach aus. Der erste Satz geht verloren, der zweite wird in der Verlängerung gewonnen. Der dritte geht wieder weg. Optimal ist anders.

Aber am Nebentisch tut sich derweil Erstaunliches. Niklas spielt mutig und klug mit und so geht Satz 1 an den OSC. Satz 2 in der Verlängerung ebenfalls und auch Satz 3 wird in der Verlängerung unter großer Anteilnahme des Nachbartisches gewonnen.

Spiel, Satz und Sieg für den OSC! Die weiße Weste bleibt weiterhin fleckenfrei. Vielen Dank an Niklas für seinen Einsatz und seinen tollen Doppelauftritt.

Die letzten drei Spiele können nun ganz ohne Druck angegangen werden. Dann dürfen auch die Stammkräfte wieder ran. 😉

Schwarze Tische bei der WM in Düsseldorf

Nicht mehr lange bis zur WM in Düsseldorf. Vom 29.5. bis zum 5.6. gibt es Weltklasse-Tischtennis von den Besten der Besten.

Vom OSC hat sich diesmal leider niemand qualifizieren können, doch eine kleine Delegation wird – Organisationsgenie Klaus Jansen sei Dank – dennoch zeitweise vor Ort sein, um Timo, Dima & Co. zu bejubeln und zu bestaunen und die gezeigten Leistungen dann am Abend in der Düsseldorfer Altstadt bei ein bis zwei Altbier im Detail fachmännisch zu analysieren.

Doch ich schweife ab. Hier im Video der eigens für die WM vom Ausrüster DHS neu gestaltete Turniertisch in all seiner schwarzen Pracht: 

5. Herren gewinnen auch ihr zwölftes Spiel

5. Herren: Zwölfter Sieg im zwölften Spiel.

Gut zwei Stunden brauchte die 5. Herren vorgestern Abend, um mit 7:1 den zwölften Erfolg in Serie in der 1. Kreisklasse sicherzustellen. Kapitän Burkhardt Arends schickte in die Begegnung mit dem SV Atter II neben Axel Schiemann und Klaus Jansen erstmals auch Jürgen Höpfner ins Rennen. Außerdem ging auch der Autor als Doppelspezialist an den Tisch.

Der Doppelstart verlief für die Kombination Arends/Jansen ziemlich holprig. Gegen Hartung/Runte ging es über fünf Sätze, und im letzten Satz musste ein 4:10-Rückstand(!) wettgemacht werden, um so den Entscheidungssatz mit 12:10 zu gewinnen und damit die 2:0-Führung sicherzustellen. Im zweiten Doppel hatten Höpfner/Fangmeier deutlich weniger Mühe. Gegen Galle/Swoboda gab es einen 3:0-Sieg.

Im Anschluss musste Burkhardt gegen Helmut Hartung ran, dessen sicheres Abwehrspiel ihm so gar nicht liegt. Der Kapitän (aka „der Grafschafter Vulkan“) mühte sich nach Kräften, doch es sollte nicht reichen. Nach drei Sätzen hatte Burkhardt fertig. 😉 Dieser Punkt ging an Atter.

Jürgen hatte im zweiten Einzel des oberen Paarkreuzes gegen Bernd Galle weniger Probleme. Mit gewohnt sicherem Topspinspiel brachte er einen Drei-Satz-Sieg unter Dach und Fach.

Auch Axel gewann recht sicher in drei Sätzen gegen Swoboda. Viel schwerer hatte es da Klaus, der sich mit Thomas Runte ein packendes Duell lieferte. Nach 0:2-Satzrückstand gelang es Klaus unter Einsatz aller Kraftreserven, das Spiel noch zu seinen Gunsten zu entscheiden. „Halbzeitstand“ 5:1 für den OSC.

Im zweiten Einzeldurchgang machte das obere Paarkreuz dann schnell alles klar. Jürgen gewann in drei Sätzen gegen Hartung und auch Burkhardt holte sich seinen ersten Einzelsieg mit einem 3:0 gegen Galle.

Endstand 7:1 oder auch, um Axel zu zitieren, „7 zu Burkhardt“. 😉

Achtungserfolg in Oldenburg

Nach einer von den Ergebnissen her fast als desolat zu bezeichnenden Saison zeigt die erste Herren in den letzten Spielen nun doch noch einmal Kampfgeist und ergattert in einem heißen Match gegen SW Oldenburg II einen weiteren Ehrenpunkt.

Nachdem das erste Mal in dieser Saison gleich alle drei Doppel an den OSC gehen, folgt zunächst eine kleine Schwächephase. Florian unterliegt der gegnerischen Nummer 1, Daniel Bock, mit 1:3 und Markus muss sich Jan Huster geschlagen geben.

Auch in der Mitte gratulieren Matze (2:3) und Stefan (2:3)  ihren Gegnern nach zwei knappen Spielen. Das untere Paarkreuz mit Sascha und dem nachgerückten Marian glänzte hingegen und dreht das zwischenzeitliche 3:4 in eine 5:4 Führung.

Die kann dann allerdings zunächst wieder von den Oldenburgern ausgeglichen werden, bevor Florian mit einem Sieg gegen Huster den OSC erneut in Führung bringt.

Das muntere Hin und Her setzt sich dann mit zwei erneuten Niederlagen in der Mitte  weiter fort. Doch auf Marian und Sascha ist Verlass. Die beiden drehen den Rückstand erneut, sodass bei einem Punktestand von 8:7 vor dem Schlussdoppel sogar ein Sieg möglich scheint.

Das „i-Tüpfelchen“ können Stefan und Sascha diesem erfolgreichen Tag dann leider nicht mehr setzen, aber ein 8:8 bei der 2. Mannschaft aus Oldenburg ist nach diesem Spielverlauf eigentlich auch das gerechteste Ergebnis.