Archiv für den Monat: November 2016

6. Herren mit Remis gegen Hellern I

Bundesarchiv Bild 183-83798-0001, Schingnitz, Nixitin

6. Herren: In Hellern ging es hoch her, am Ende gab’s ein Unentschieden. (Bundesarchiv, Bild 183-83798-0001 / CC-BY-SA 3.0 [CC BY-SA 3.0 de (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/de/deed.en)], via Wikimedia Commons)

Die 6. Herren musste kürzlich zum zweiten Mal innerhalb von gut zwei Wochen nach Hellern. Zuerst setzte es eine Niederlage gegen Hellern II, gegen die Erste wollten wir es dann besser machen.

Die Ausgangslage verheißt allerdings an diesem Tag nichts Gutes: Während wir auf unseren Top-Spieler Anton verzichten müssen, kann Hellern I bis auf die Nummern 2, 3 und 4 in Bestbesetzung auflaufen.

Die Doppel gehen dann auch schon mal weg. Andreas Stahmeyer und Matthias Upmeier müssen sich nach hartem Kampf in fünf Sätzen Harder/Strubbe geschlagen geben. Unser Star-Ersatz Joachim kann mit seinem starken Angriffsspiel diesmal die mediokre Leistung von Patric nicht ausgleichen.

Im ersten Einzel holt Harder dann das 3:0, worauf Andreas gegenüber Patric subtile Motivationstechniken einsetzt („Du musst gewinnen, sonst sind die zu weit weg„). Patric sorgt derart aufgepeitscht gleich für die erste Sensation: Mit nur einem einzigen Spielgewinn kann er die Anzahl seiner gewonnenen Einzel in dieser Saison verdoppeln und sich bei Klöster für die kurz zuvor erlittene Niederlage revanchieren!

Unten gelingt Matthias anschließend ein deutlicher Sieg, Joachim muss knapp gratulieren. Im folgenden nominellen Spitzenduell holt Patric den zweiten Einzelpunkt gegen die Legende Uli Harder. Patrics Leistung auch in diesem Einzel wird dabei allerdings etwas durch den Umstand relativiert, dass Uli aus Gesundheitsgründen vorsorglich nach dem Einspielen auf das Spiel verzichtet.

Andreas gewinnt souverän das anschließende Einzel, so dass es erstmals ausgeglichen steht. Im unteren Paarkreuz fehlt dann etwas: Joachim etwas Glück zum Sieg, Matthias ein Schiedsrichter, der sich die selbst nach eigenem Eingeständnis grenzwertigen Aufschläge seines Kontrahenten mal näher anschaut.

Das Doppel gewinnen Andreas/Matthias anschließend souverän, Joachim/Patric gewinnen kampflos zum 6:6. Wir bleiben auf Platz 3 der Tabelle.

7. Herrern: Herbstmeister!

Ein Drink zur Herbstmeisterschaft

Die Hinrunde ist gespielt. Mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung mit Lolo, Joachim, Lennart, Jonas und Felix  konnten wir ohne Niederlage die Hinrunde abschließen. Lediglich gegen die 4. Mannschaft aus Voxtrup mussten wir uns mit einem Unentschieden zufrieden geben.

Vor allem das untere Paarkreuz um Lennart und Joachim schlossen die Hinrunde mit einer starken Bilanz von jeweils 12:2 ab.

Auch Jonas war immer voll da. Zeitlich bedingt nur zweimal eingesetzt hielt er sich mit einer 3:0 Bilanz schadlos.

In der Rückrunde werden wir uns einen harten Kampf um den 1. Platz mit Hellern III liefern.

Bis dahin gilt, die Hinrunde zu genießen und die starken Leistungen in das neue Jahr mit hinüber zu nehmen.

 

5. Herren: Herbstmeister in blütenweißer Weste

Barcelona.Triumphbogen

Fehlte leider in Atter: Ein Triumphbogen für die siegreiche 5. Herren (von Benutzer:Bautsch (Selbst fotografiert) [Public domain], via Wikimedia Commons)

Gestern Abend in Atter: Zum Abschluss der Hinrunde erwartet die Mannschaft von Burkhardt Arends ein ausverkauftes Haus. Wirklich?!? Nun, der Parkplatz ist überfüllt und die Halle platzt aus allen Nähten. Was ist hier los?

Des Rätsels Lösung: Die 1. Herren der Atteraner spielt parallel und in der Schule nebenan ist eine Veranstaltung. Die Leute sind also doch nicht gekommen, um mit uns die Herbstmeisterschaft in der 1. Kreisklasse zu feiern. – Na gut, dann eben nicht. Zum Glück sind wir nicht allzu beleidigt. 😉

Zum letzten Spiel der Hinserie hat unser Kapitän folgendes Team aufgestellt: Arends, Belz, Schiemann und Fangmeier. Martin, Lasse und Tom passen erneut.

Atter II musste noch kurz vor Spielbeginn zwei Absagen hinnehmen, so dass sie mit Hartung, T. Andree, Bogon und Spellbrink an die Tische gehen.

Trotz eigentlich amtlicher Doppelschwäche gelingt uns der Traumstart. Arends/Schiemann bezwingen das Doppel 1 (Hartung/Andree) und Belz/Fangmeier lassen gegen Bogon/Spellbrink auch nichts anbrennen.

Mit 2:0 geht es in die Einzel. Dort muss sich Daniel leider dem zu sicheren Abwehrspiel von Hartung beugen, während Burkhardt nur mit einer echten Energieleistung sein Einzel gegen Andree im fünften Satz noch umbiegen kann.

Im unteren Paarkreuz holen Axel und Stefan beide Einzel, so dass es nun 5:1 steht, bevor die zweite Einzelrunde startet.

Daniel punktet oben gegen Andree. Doch auch Burkhardt tut sich schwer mit Hartungs Abwehr. Die ersten beiden Sätze verliert er recht glatt, dann riskiert und trifft er mehr und schafft es bis in den fünften Satz. Für einen Sieg reicht es leider trotzdem nicht. 6:2 für uns.

So, nun ist es am noch unbesiegten Axel, den Siegpunkt gegen Bogon zu holen. Doch der hat etwas dagegen und verursacht mit seinem Anti Axel reichlich Kopfschmerzen. Axels angepeilte 10:0-Bilanz gerät stark in Gefahr. Und wirklich, nach drei Sätzen verbucht Bogon den dritten Sieg für Atter. Das ist die Überraschung des Tages! (Auch wenn es bei Click-TT derzeit noch nicht korrekt erfasst ist.)

Glücklicherweise kann der Autor im Anschluss gegen Spellbrink den Gesamtsieg unter Dach und Fach bringen. Damit sind wir mit neun Siegen aus neun Spielen Herbstmeister und können der Rückserie entspannt entgegen sehen.

Beschlüsse vom 10. Bundestages des Deutschen Tischtennis-Bundes

Interessante Beschlüsse vor allem in Bezug auf den Einsatz von Reservespielern und den Wechsel von Zelluloid zu Plastik gab es am letzten Wochenende in Frankfurt auf dem 10. DTTB-Bundestag. Der Einfachheit halber hier in längeren Passagen zitiert, nur die Hervorhebungen sind von mir.

Neue Wettspielordnung ab nächster Saison

„Ab der neuen Saison tritt eine neue Wettspielordnung (WO) in Kraft. Der entsprechende Antrag wurde bei der Gegenstimme nur eines Verbandes mehrheitlich angenommen. Ziel der neuen WO ist neben der Vereinheitlichung auf Bundes- und Landesebene vor allem das Spielen in den Vereinen und deren Mannschaften in Zeiten rückläufiger Mitgliederzahlen zu erleichtern. Ein zentraler Punkt ist, dass es zukünftig keine Begrenzungen mehr für Einsätze als Ersatzspieler geben wird.“

Ja zur Einführung der Plastikballpflicht – ab 2019 auch für untere Spielklassen

„Das DTTB-Präsidium hatte einen Dringlichkeitsantrag zum verpflichtenden Einsatz von Plastikbällen eingereicht. Hintergrund ist vor allem der Hinweis der Tischtennis-Hersteller, zukünftig möglicherweise nicht mehr ausreichend Zelluloid-Bälle für einen flächendeckenden Einsatz zur Verfügung stellen zu können. Die Verbände standen einer schnellen Einführung der Plastikballfplicht mit Hinweis auf noch vorhandene Zelluloid-Ball-Vorräte der Vereine eher skeptisch gegenüber. Der beschlossene Kompromiss: Der Plastikball wird nur für die Bundesspielklassen, in diesem Fall dann auch für die Regional- und Oberligen, ab nächster Saison verpflichtend. Für alle anderen Ligen und Veranstaltungen wird der 1. Juli 2019 der Stichtag sein, ab dem keine Zelluloidbälle mehr eingesetzt werden dürfen.“

Quelle: <http://www.ttvn.de/index.php?archiv=2016-11>, Abruf vom 21.11.2016.

1. Damenmannschaft holt wichtige Punkte

oesede-osc

Die Aufstellung von Sonntag: Henrike Post, Elisabeth Jostes, Ranja Möller, Louisa Brieskorn (Foto: privat)

Aus den letzten beiden Spieltagen holten die Damen drei Punkte und konnten so in der Tabelle einen Platz nach oben klettern.

SF Oesede – OSC

Der ersten dieser Punkte sicherten die Damen am vergangenen Sonntag in  Oesede.

Mit den Doppeln hatten sie schon einen guten Einstieg. Während Ranja Möller und Louisa Brieskorn ihr Doppel 3:1 gewinnen konnte, mussten sich Elisabeth Jostes und Henrike Post mit einem klaren 0:3 geschlagen geben.

Mit einem 1:1-Gleichstand starteten die Osnabrückerinnen also in die erste Einzelrunde, die auch noch ziemlich gut lief.

Jostes musste sich zwar in zum Teil knappen Sätzen gegen die Nummer 1 der Oeseder Damen geschlagen geben, aber dafür konnte Brieskorn ihr Einzel mit einem 3:0 gewinnen. Und auch Post und Möller schafften es, ihre Einzel mit jeweils 3:0 zu gewinnen. Nach der ersten Einzelrunde sah es für die Damen vom OSC mit einer 4:2-Führung recht gut aus.

Diese Führung konnten sie in der zweiten Einzelrunde aufrechterhalten. Dieses Mal musste sich Brieskorn gegen die Oeseder 1 geschlagen geben, während Jostes ihr Einzel knapp für sich entscheiden konnte. Auch Möller gewann ihr zweites Einzel knapp im fünften Satz und Post musste sich mit einem klaren 0:3 geschlagen geben. Nach dem zweite Einzelrunde führten die OSC-Damen somit mit 6:4.

Die dritte Einzelrunde lief leider nicht mehr so gut für die Osnabrückerinnen. Zuerst musste sich Brieskorn erneut im fünften Satz geschlagen geben, sowie anschließend Post auch. Möller musste ihren Punkt leider wie ihre zwei Vorgängerinnen an die Nummer 1 aus Oesede abgeben. Lediglich Jostes konnte in diesem Durchgang ihr Einzel gewinnen und sicherte somit den siebten Punkt, der für das Unentschieden reichte.

Doppel: Brieskorn/Möller (1:0), Jostes/Post (0:1)
Einzel: Brieskorn (1:2), Jostes (2:1), Möller (2:1), Post (1:2)

OSC – SV Hilkenbrook

osc-hilkenbrook

Die Aufstellung von Samstag: Mirjam Schell, Louisa Brieskorn, Ranja Möller, Henrike Post (Foto: privat)

Die anderen beiden Punkte sicherten sich die Osnabrückerinnen am Samstag zu Hause gegen den SV Hilkenbrook.

In den Doppel konnten sowohl Mirjam Schell und Henrike Post, also auch Ranja Möller und Louisa Brieskorn punkten, sodass es nach den Doppeln 2:0 für die Gastgeberinnen stand.

Im ersten Einzel des Tages konnte Brieskorn dann gegen die Nummer 2 aus Hilkenbrook punkten. Schell musste sich in einem knappen fünften Satz gegen die gegnerische Nummer 1 geschlagen geben. Anschließend sicherte Möller mit einem 3:0-Sieg einen weiteren Punkt und Post verlor gegen ihre Gegnerin. Wiedereinmal führten die Osnabrückerinnen mit 4:2.

In der zweiten Einzelrunde lief es insgesamt weiterhin gut für die Damen aus Osnabrück. Brieskorn gewann mit einem klaren 3:0, während Schell ihrer Gegnerin in knappen Sätzen unterlag. Sowohl Möller als auch Post konnten ihre Spiele im fünften Satz gewinnen, sodass den Osnabrückerinnen nur noch ein Punkt zum Sieg fehlte.

Diesen holte Möller mit einem klaren 3:0 gegen die Nummer 1 aus Hilkenbrook, sodass die Gastgeberinnen mit einem klaren 8:3 gewannen.

Doppel: Brieskorn/Möller (1:0), Schell/Post (1:0)
Einzel: Brieskorn (2:0), Schell (0:2), Möller (3:0), Post (1:1)

5. Herren vorzeitig Herbstmeister

Acer saccharum JPG1L

5. Herren: Herbstmeister in der 1. Kreisklasse (By Jean-Pol GRANDMONT (Own work) [CC BY-SA 3.0 (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0), GFDL (http://www.gnu.org/copyleft/fdl.html) or CC BY 3.0 (http://creativecommons.org/licenses/by/3.0)], via Wikimedia Commons)

Mit einem 7:1-Sieg gegen Voxtrup III machte gestern Abend die 5. Herren von Burkhardt „Ich-bin-Mannschaftskapitän,-ich-muss-nicht-abbauen“ Arends die Herbstmeisterschaft schon einen Spieltag vor Ende der Hinserie perfekt.

Zum ersten Mal ging es in der Formation Arends, Belz, Schiemann und Fangmeier los, also quasi ohne oberes Paarkreuz, da Martin Pilath und Lasse Treger diesmal passen mussten.

Das machte aber nichts, denn auch mit dieser Aufstellung gelang ein ungefährdeter Sieg, der in dieser Deutlichkeit dann doch alle Anwesenden überraschte.

Am Dienstag geht es zum Abschluss nach Atter, anschließend darf gefeiert werden.

Die 5. Herren im Endspurt

Bundesarchiv Bild 183-72835-0001, Friedensfahrt, Endspurt, Covens, Schur

Die 5. Herren im Endspurt der Hinserie (Bundesarchiv, Bild 183-72835-0001 / CC-BY-SA 3.0 [CC BY-SA 3.0 de (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/de/deed.en)], via Wikimedia Commons)

Der Spielplan der Hinserie der 1. Kreisklasse beschert den Jungs von Teamchef Burkhardt Arends ein ziemlich sportliches Restprogramm, denn innerhalb von nur sechs Tagen müssen die letzten drei Spiele absolviert werden.

Gestartet wurde letzten Dienstag. Es ging zum VfL, wo uns die 3. Mannschaft des ruhmreichen VfL erwartete.

Dem breit aufgestellten Kader sei Dank, konnte Kapitän Arends, trotz einiger Absagen, personell aus dem Vollen schöpfen. Und so versammelten sich in der Hackländer Straße die Herren Pilath, Arends, Beltz und Schiemann, um die bis dato noch weiße Weste des Teams auch diesmal rein zu halten.

Um es kurz zu machen: Das gelang in überzeugender Manier. Lediglich das Doppel Arends/Belz musste sich der VfL-Kombination Ecki Fricke und Stefan Kemper beugen. Die übrigen Spiele wurden sämtlich gewonnen, so dass man schon nach zwei Stunden mit einem 7:1-Sieg den Heimweg antreten konnte.

So kann es weitergehen. Am Freitag erwarten wir Voxtrup III und zum Abschluss der Hinrunde geht es am darauffolgenden Montag nach Atter gegen deren 2. Mannschaft. Läuft alles optimal, winkt die Herbstmeisterschaft mit einer Zu-Null-Bilanz.