Archiv für den Monat: April 2015

Save the date: Vereinsmeisterschaft am 30. Mai 2015

American Boy Meets British Girl- Love and Romance on the Home Front, Bournemouth, England, 1941 D4758

Die tt-osc.de-Blogredaktion: Stets zu Diensten (By Ministry of Information Photo Division Photographer [Public domain], via Wikimedia Commons)

Extra-Service für Andreas H., der sich nach eigenem Bekunden ja eher selten auf diese Seiten verirrt, neulich dann allerdings doch mal hier war, aber den Termin für die Vereinsmeisterschaften nicht gefunden hat. 😉

Die diesjährigen Vereinsmeisterschaften finden am Samstag,
den 30. Mai ab 13 Uhr in Halle B statt!

Also, falls noch nicht geschehen, gleich in den Kalender eintragen und bis dahin fleißig weiter trainieren.

Weck‘ den Legolas in Dir!

Ihr habt den Herrn der Ringe schon x-mal gesehen und Legolas ist Euer Lieblingsheld? Oder ist es etwa Hawkeye von den Avengers, den Ihr verehrt? Alternativ könntet Ihr auch Katniss Everdeen bewundern oder ganz klassisch Robin Hood. Egal, Ihr steht auf jeden Fall auf Bogenschießen? – Außerdem habt Ihr schon die neuen Plastikbälle gekauft und wisst nicht, wohin mit den übrig gebliebenen Zelluloidbällen? Da hab‘ ich was für Euch, was das alles auf’s Allerschönste zusammenbringt.

Ein wirklich schönes Bastelprojekt für’s Wochenende. Schaut zu, macht mit, aber achtet darauf, dass niemand verletzt wird.

Da ist das Ding – Teil 1/2

Wer hätte das vor der Saison gedacht? Nun gut, dass wir unsere 5. Herren hinter uns lassen werden, hatte unser Marshal Stahmeyer ja schon im Rahmen des Independence Day seiner Geburtstagsfeier am 4. Juli 2014 bei dem ein oder anderen Bierchen dem Sheriff der fünften “Wild Burkhardt” Arends versucht zu verdeutlichen. Damals noch vergebens (s. Bericht).

Aber mal Spaß beiseite. Danke 5. Herren, Danke! Das war richtig klasse am Freitag! Durchgehend Spiele auf hohem Niveau mit packenden Ballwechseln. Gezittert werden durfte auch und am Ende verdient vor großer Kulisse gewonnen. Großartig! Ihr habt uns zum Meister gemacht!

Let’s dance!

 

Sherlock spielt Tischtennis

Und das nicht gegen irgendwen, sondern gegen Deng Yaping, sechsmalige Weltmeisterin und vierfache Olympiasiegerin. Schaut selbst!

Eventuell dauert es etwas bis das Video geladen ist. Kommt dafür auch direkt aus Fernost.
(Leider muss man, bevor es richtig losgeht, noch 20 Sekunden Werbung über sich ergehen lassen.)

Showdown in Halle B

The Cow Boy 1888

Marshal Stahmeyer war dieses Mal zum Zuschauen verurteilt (John C. H. Grabill [Public domain], via Wikimedia Commons)

Marshal „Randy Andy“ Stahmeyer und seine Deputies von der 6. Herren hatten ihr Pulver in der Kreisliga schon verschossen. Sie sind (fast) alle zum Zuschauen verurteilt. Der Marshal selbst hat sich deshalb auf seine Artland-Ranch zurückgezogen, aber Verstärkung versprochen.

Nun muss also der ebenso bunte wie unberechenbare Haufen von Sheriff „Wild Burkhardt“ Arends mit seinen zahlreichen Hilfssheriffs (aka 5. Herren) die berüchtigte Atter-Gang davon abhalten, die Welt-Herrschaft zu übernehmen.

HerdQuit

Sheriff „Wild Burkhardt“ Arends wilde Bande (Charles Marion Russell [Public domain], via Wikimedia Commons)

Doch bis kurz vor Beginn des alles entscheidenden Duells am Freitag weiß Sheriff Arends noch immer nicht, wer mit ihm reitet. Sicher ist nur, dass unser versiertester Reiter Tom „Long Distance Runner Rider“ Heiber nicht dabei sein wird. Er ist beim Roundup in Westerkappeln unentbehrlich.

„Wild Burkhardt“ selbst rechnet jeden Moment mit Nachwuchs, kann also nicht garantieren, dass er seinen „wild bunch“ auch höchstselbst anführen kann.

Ob die Schulter von Vormann „The Shooter“ Treger schon wieder hält, ist bis Mittwoch unklar, doch dann wird die Befürchtung zur Gewissheit, denn beim ersten Schieß-Training zeigt sich, die lädierte Schulter lässt ein schnelles Ziehen noch immer nicht zu. Lasses Colt muss diesmal im Holster bleiben. Damnit!

Auch „Lefty“ Steve ist nun schon den zweiten Tag auf der Südweide unterwegs, um die Zäune zu kontrollieren und weiß nicht, ob ihn sein lahmendes Pferd (aka Deutsche Bahn) rechtzeitig zurück bringen wird.

Doch auf die anderen Jungs kann sich der Sheriff verlassen. „Silverback“ Axel ist für einen guten Fight immer zu haben. „Mr. Five Games“ Markus ist natürlich mit von der Partie und auch „Slowhand“ Hajo hat sein Pferd gesattelt.

Dazu hat auch „Buffalo“ Klaus seinen 45er Colt frisch geölt, um dabei zu sein. Und auch wenn es mit der eingeplanten Unterstützung von „Doc“ Pilath Essig ist, weil der Anfang der Woche vom Pferd gefallen ist, so ist doch mit Hartmut „The Hitter“ Stiehl immerhin ein erfahrener Kämpfer aus dem Team des Marshals dabei, so dass „Mr. Unbeatable“ Sebastian diesmal aussetzen kann.

So kommt es Freitag Abend um 20:15 Uhr zum endgültigen Showdown mit der Atter-Gang auf an der Hiärm-Grupe-Straße. Mit dabei sind Hajo, Klaus, Markus, Burkhardt, Hartmut und Axel.

Die Atteraner sind bereits in der Halle als auch „Lefty“ endlich eintrifft. Das Pferd ist zwar am Hintereingang tot zusammengebrochen, aber das ist jetzt egal.

Am Ort des Geschehens ein ungewohntes Bild. Es sind Schaulustige dort. Und gar nicht mal wenige. – Vermutlich der beste Besuch bei einem Kreisligaspiel seit langer Zeit.

Der Sheriff legt kurz vor Beginn die Taktik fest: anstelle von Burkhardt spielt Klaus im Doppel mit Hartmut, quasi ein OTB-Traditionsdoppel. Hajo und Stefan versuchen es als Doppel 1, Markus und Axel treten als Doppel 3 ein.

Der Start misslingt – mal wieder. Hajo und Stefan sind chancenlos, und auch Klaus und Hartmut müssen sich den Atteranern beugen. Dass der Start nicht zum völligen Fiasko wird, ist Markus und Axel zu verdanken, die den 0:2-Rückstand durch ihren Sieg verkürzen.

Dann läuft es plötzlich wie von selbst. Fünf Einzelsiege am Stück. Sehr wichtig und so nicht ohne weiteres zu erwarten, ist vor allem der 4-Satz-Sieg von Markus über Atters Besten, Stefan Lauxtermann. Zwischenstand: 6:2. – Nur noch zwei Siege entfernt von einem Unentschieden, das der 6. Herren zum Aufstieg in die Bezirksklasse verhelfen würde.

Die Serie reißt leider als Axel gegen Nils Andree verliert. Im Anschluss gibt es auch im oberen Paarkreuz nichts zu holen. 6:5. Atter gibt sich natürlich nicht geschlagen. Doch jetzt zieht Sheriff Arends zum zweiten Mal schneller und punktet auch gegen Jens Templin. 7:5. Ein Punkt noch und der Marshal und seine Jungs wären sehr, sehr glücklich.

Stefan würde den fehlenden Punkt ja gerne holen, doch gegen Marco Kemper hat er heute nichts zu bestellen. 1:3 und ab dafür. Am Nebentisch spielt Hartmut gegen Nils Andree. Wäre doch zu schön, wenn er für sein eigentliches Team den Aufstieg perfekt machen könnte. Doch danach sieht es zunächst nicht aus. Hartmut liegt 0:2 hinten, gibt aber nicht auf und schlägt zurück. Im fünften Satz macht er den achten Punkt für den OSC perfekt.

Glückwunsch: Damit ist die Sechste Kreisligameister, und der OSC hat auch in der nächsten Saison wieder ein Team in der 2. Bezirksklasse.

Axel liefert dann im Anschluss das Sahnehäubchen für uns. Mit einem ungefährdeten 3-Satz-Sieg über Jonas Rathjen macht er den 9:6-Gesamtsieg perfekt.

„Yippie-Ya-Yeah!“ Statt Whisky gibt es Bier für alle, und später geht es auch noch in den vereinseigenen Saloon, um den Sieg noch ein wenig zu feiern.

Danke an alle Zuschauer für die Unterstützung und speziell an Jan-Hendrik für die Zusatzkiste. 😉

P.S.: Vom Marshal erwarten der Sheriff und seine Jungs übrigens noch eine Extrarunde bei nächster Gelegenheit. 🙂

Wirklich bitter

Nonnenmacher Zusammenbruch Aufbruch

Relegation: Am Ende entschied nur ein einziger Ball (Plastik von Gustav Nonnenmacher, Foto von Eva Fischer/Estelle Armknecht, [CC0], via Wikimedia Commons)

So kann’s gehen. Da erreichst Du die Relegation und stehst im entscheidenden Spiel.

Das Spiel endet 8:8. Es muss aber einen „Sieger“ geben. Daher werden die Sätze gezählt: 31:31.

Immer noch keine Entscheidung. Also sind nun die gespielte Bälle dran: 560: 561.

Ein einziger Ballwechsel entscheidet den Aufstieg!

So geschehen am Freitag Abend im Bezirk Rhein-Neckar in der Kreisklasse A Staffel 2 zwischen dem TTC Heddesheim II und der DJK Käfertal V.

P.S.:
Wer jetzt an dieser Stelle den Bericht vom ebenfalls alles entscheidenden Kreisligaduell zwischen der 5. Herren und dem SV Atter erwartet hat, den muss ich leider noch vertrösten.

Im Augenblick arbeitet noch immer ein großes Reporterteam intensiv an den Hintergrundrecherchen zu der brisanten Story. 😉

Damen beenden Saison auf dem 2. Platz

Jaaa das war wirklich ein tischtennisreiches Wochenende für uns Damen. Ich fasse zusammen:

Spiel gegen Hollage: Wir traten an mit Post, Lichter-Rüschen, Hafsky und Avrendt. Ein entspanntes 6:1 ist das Ergebnis.

Bezirkspokalfinale in Hude: Endlich fahren wir auch mal mit dem Bulli (Danke Tommy). Zu fünft, alle mit Trikot (s. Foto) und inklusive einiger Fressalien verbringen wir den Tag in der wohl stickigsten und dunkelsten Halle (Halle B ist nix dagegen) auf Erden, verlieren aber leider knapp das Spiel gegen Hitzhausen und belegen den zweiten Platz. Wir ernteten außerdem einige Ermahnungen seitens der Schiedsrichter wegen zu langer Spiele. Aber mal ehrlich: Gut Schupf will eben Weile haben. Der Abend wird entspannt mit den hitzigen Mädels beim Griechen beendet und die Planung für ein Freundschaftsspiel in der Kneipe in Angriff genommen. Wir freuen uns und gratulieren zum Pokal – es sei den Hitzhausenern gegönnt!

Das Trikot landet nicht immer dort, wo es landen soll... (Foto: privat)

Das Trikot landet nicht immer dort, wo es landen soll… (Foto: privat)

Das Spiel um die Meisterschaft am Montag: Eine bittere Klatsche für uns. Ohne Nummer 1 sind wir einfach chancenlos gegen Scheufens und Co. Wir belegen (wieder) den zweiten Platz. Dennoch die erfolgreichste Saison, die die Damen seit gespielt haben.

An dieser Stelle möchte ich noch einmal betonen, dass wir entgegen einiger scherzhafter Kommentare am Montagabend nicht „verkackt“ haben, sondern in der Konstellation schlichtweg die schwächere Mannschaft waren. Zudem geht die Gesundheit der Spieler einfach vor und niemand war deshalb sauer. Es zeigt vielmehr, dass in unserer Mannschaft der spielerische Erfolg nicht zwingend im Vordergrund steht.

Für mich und auch für Luise war es vorerst das letzte Spiel in dieser Mannschaft – daher möchte ich mich (ich denke auch in Luises Namen) bei unserer Mannschaft für eine unfassbar tolle, interessante und lustige Saison bedanken. So eine Truppe findet man sicherlich nicht überall! Spielerisch und auch menschlich sind wir alle so verschieden und doch hat sich jeder (das hoffe ich) wohl in unserem Team gefühlt. Ich werde die Glückskekse vorm Spiel, die Zeit, die wir außerhalb der Halle miteinander verbracht haben, die tollen Spiele (auch das Dreamdoppel 😉 ), eure Motivation und gute Laune vermissen und hoffe, euch in den nächsten Monaten noch das ein oder andere Mal beim Training wiederzusehen.

Es grüßt die Rheinische Post

OSC Damen (Foto: privat)

OSC Damen (Foto: privat)