Archiv für den Monat: März 2015

Es hat sich ausgemunkelt

Theater Gera Bühnentechnik und Beleuchtung

Endlich! Besseres Licht in Halle B, zwar nicht so üppig wie auf diesem Bild, aber auf jedem Fall viel besser. (Foto ReneS, CC BY 2.0, via Wikimedia Commons)

Im Dunkeln ist ja bekanntlich gut munkeln. Doch in Halle B hat das jetzt endlich ein Ende, denn seit letzter Woche erstrahlt sie dank acht – Ja, richtig gelesen: acht! – zusätzlicher LED-Strahler in voller Pracht.

Und nicht nur das: Im Zuge der Montagearbeiten wurden auch gleich die nicht gerade wenigen defekten Neonröhren ausgetauscht.

Wer jetzt noch am Ball vorbeischlägt, der muss sich künftig eine andere Ausrede suchen. An den schlechten Lichtverhältnissen kann es nun nicht mehr liegen. 😉

Zwar ist die Steuerungsregelung noch nicht optimal geregelt, aber das wird sich noch finden. Versprochen sind Kipp- anstelle der bereits montierten Schlüsselschalter.

Damit ist die vom TT-Kreisverband beim OSC vor einiger Zeit schriftlich eingeforderte Lichtverbesserung endlich Realität. Die angedrohte Punktspielsperre in Halle B für die neue Saison bei Nichtbeachtung dieser Auflage sollte damit kein Thema mehr sein.

Ein Dank gilt allen Beteiligten, die sich mündlich, schriftlich oder tätlich dafür eingesetzt haben. – Ausreichend Licht in Halle B, dass ich das noch erleben darf. 🙂

3. Mannschaft beendet die Saison mit einer Niederlage

Am letzten Freitag durfte die Truppe von Kapitän Treubel das letzte Mal in dieser Saison an die blauen Androplatten, um dort die Gäste aus Niedermark zu empfangen. Im Prinzip war alles für einen Sieg angerichtet, doch einen Tag zuvor meldete sich leider unser Tennis-Ass Christian krank. Für ihn sprang Markus Herbermann in der Bresche. Den obligatorischen sechsten Mann stellte Stefan Fangmeier.

Die Doppel verliefen äußerst positiv. Christoph und Justus besiegten Kortkamp/Baumann und Stefan Härtel und Markus gelang es, das Niedermarker Spitzendoppel Mindrup/Hinrichsen zu besiegen. Unser Doppel 3 bestehend aus Andreas und Stefan Fangemeier waren gegen Münnich/Hüls dran, aber leider eben nur dran.

Mit einer 2:1 Führung ging es aus den Doppeln. Und es sollte noch besser kommen. Sowohl Christoph als auch Stefan holten ihre Einzel und wir zogen mit 4:1 davon. Andreas und Justus hatten nun die Chance, das Spiel in eine einseitige Richtung zu lenken. Doch Ex-OSC’ler Michi Hüls und auch Marc Münnich zeigten tolle Leistungen gegen unsere Jungs und triumphierten beide in fünf Sätzen. Markus hängte sich dann gegen Hinrichsen rein, doch es sollte nicht reichen. Stefan F. kämpfte ebenfalls erbittert gegen Baumann, doch auch hier sollte es nicht für einen Sieg reichen. Mitte und unten jeweils 0:4. Ob das gut geht?

Christoph und Stefan dann oben erneut bärenstark. Beide mit guten Leistungen und zwei wichtigen Punkten. Wieder konnten es Andreas und Justus richten. Doch auch in dieser Einzelrunde war gegen die an diesem Tage starke Niedermarker Mitte kein Kraut gewachsen. Justus gegen Michi chancenlos, Andreas hingegen gegen Münnich im vierten Satz mit zwei Satzbällen, aber auch diese sollten nicht reichen. Oh je, Mitte 0:4. Markus und Stefan in Anschluss gegen die beiden Frank’s mehr oder weniger ohne echte Chance und so stand nicht unerwartet ein 6:9 auf dem Spielberichtsbogen.

Bei Speis und Trank saßen wir noch lange mit der sympathischen Truppe aus Niedermark zusammen und die ein oder andere Zote wechselte den Besitzer. Highlight des Abends war sicherlich das Trickshotvideo von Minigolfnerd Stefan Härtel, der es tatsächlich fertig brachte, mit einem Schlag zwei Golfbälle im Loch zu versenken.
(Hier der Link: https://www.youtube.com/watch?v=5ymfMfFoBi0)

Lockerer Aufgalopp in Gretesch

Bundesarchiv Bild 183-T0324-0008, Leipzig, Galopprennen, Reiterfeld

Die 7. Herren beim Aufgalopp in Gretesch. V.l.n.r. Thomas, Patric, Daniel und Mathias 🙂 (Foto: Bundesarchiv, Bild 183-T0324-0008, CC BY-SA 3.0 de , via Wikimedia Commons)

Am Mittwoch stand für unsere 7. das vorletzte Auswärtsspiel in Gretesch an. Während andere Teams in der Liga bereits alle Spiele hinter sich haben, gehen wir das Ganze etwas ruhiger an und müssen mit diesem Spiel mitgezählt noch vier Mal an den Tisch.

Für den Anfang dieser Finalserie standen gegen Gretesch die Protagonisten Thomas, Daniel, Patric und Mathias Eckardt im Vordergrund. Dabei sprang Mathias aus der 8. Mannschaft für den verhinderten Julian ein. Neben einer Top-Motivation bewies Mathias uns seinen absoluten Siegeswillen, den er mit Anfeuerungsversuchen an sich selbst, wie z.B. „Beweg‘ dich und steh‘ nicht so rum wie ein Besenstiel„, unterstrich. 😉 Damit also vielen Dank für deinen Einsatz bei uns Mathias!

Die Geschichte des Spiels ist schnell erzählt. Gretesch musste auf ihre starke Nr.1 Grundt verzichten, der sich im Spiel gegen unsere 8. ein paar Wochen zuvor eine Verletzung zugezogen hatte. Dafür verstärkte der junge Hündorf die Truppe um Welslau, Michel und Berger.

Insgesamt gingen fast alle Spiele relativ deutlich an uns, sodass am Ende ein 7:1 zu unseren Gunsten aufgeschrieben werden konnte. Richtig knapp wurde es eigentlich nur in zwei Spielen: Mathias musste sich leider mit 1:3 Berger geschlagen geben und konnte dabei einige knappe Sätze nicht für sich entscheiden. Im anderen knappen Spiel konnte Thomas in Fünf gegen Welslau gewinnen. Dabei stellte Welslau mit seiner Angriffs-Noppe Thomas ein ums andere Mal vor große Probleme. Daniel und Patric gewannen ihre Spiele hingegen relativ schnell und humorlos mit 3:0 bzw. 3:1.

Am Montag geht es in heimischer Arena gegen die Truppe des Tabellenzweiten Atter II weiter, die sich sicherlich wie auch schon in der Hinrunde zwei Punkte gegen uns ausrechnen werden. Natürlich werden wir alles daran setzen, dass diese Rechnung nicht aufgeht. 😉

5. Herren: Aus der Traum oder „Gehen Sie weiter, hier gibt es nichts zu sehen!“

Wahnbachtalsperre Absperrung

5. Herren: „Gehen Sie weiter, hier gibt es nichts zu sehen!“ (Foto: Xocolatl (talk) 17:54, Public domain, via Wikimedia Commons)

So, den Relegationsplatz haben wir nun endgültig verdattelt. Super! So kann das für alle Fälle geblockte zweite Maiwochenende nun anderweitig verplant werden. 🙁

Wie genau das passieren konnte, erschließt sich dem geneigten Leser vielleicht, wenn er den Lückentext (s. u.) mit den folgenden Begriffen zu einem sinnvollen Ganzen vervollständigt. Zu gewinnen gibt es genau das, was auch die Fünfte gewonnen hat: nichts.

  • suboptimalen
  • Katastrophe
  • Desaster
  • Comeback
  • Showstopper
  • bestraft
  • verloren
  • verkackt
  • Realität

Unstimmigkeiten im Vorfeld führen am letzten Freitag in Pye zu einer ………… Mannschaftsaufstellung. Das wirkt sich vor allem auf die Doppel aus. Der 0:3-Doppelstart ist eine mittelschwere …………. Die folgenden drei Einzel abzugeben, hilft auch nicht wirklich weiter. Der Zwischenstand von 0:6 ist ein echtes ………….

Die nächsten drei Einzel zu gewinnen, ist immerhin ein halbes …………. Der Pyer Stefan Brockmann ist mal wieder der …………. Wer Matchbälle im Einzel nicht nutzt, den ………… das Leben der Piesberger SV. Da hilft auch der Gewinn weiterer vier Einzel nicht, denn trotz einer fantastischen Leistungssteigerung im Schlussdoppel geht auch das ………… und damit das ganze Spiel. 7:9. Aus die Maus!

Fazit: Wer alle vier Doppel …………, ist eben keine Spitzenmannschaft. – Willkommen in der ………….

Einzige Lichtblicke an diesem ansonsten trostlosen Abend: Jansens mobiler Cateringservice – Vielen Dank dafür, Klaus! – und wie immer das Abschlussbier mit den sympathischen Pyern.

8. Mannschaft: Das letzte Spiel in der 1. Kreisklasse?!?

Bundesarchiv Bild 183-15759-0006, Berlin, Abreise zum "Dienst für Deutschland"

Die 8. Herren muss wohl sich trotz des Sieges aus der 1. Kreisklasse verabschieden (Bundesarchiv, Bild 183-15759-0006 / Köhler, Gustav, CC BY-SA 3.0 de, via Wikimedia Commons)

 Ein Bericht von Mathias Eckardt

Am Montag traten wir zu Hause gegen Voxtrup III an. Wieder einmal wurde es ein langer Abend. Voxtrup hatte leider gegen Gretesch gewonnen und war uns nun mit 8 Punkten uneinholbar davongelaufen, da die Spielebilanz zu gut war.

Nach den Doppeln stand es 1;1. Mathias/Joachim gewannen gegen Heinrich/Funke klar mit 3:0. Julian/Jonas verloren in 4 Sätzen gegen Terntmann / Böhmann.

Julian schlug Funke mit 3:2 ( 12:10 im 5. Satz). Mathias verlor gegen Heinrich mit 2:3. Zwischenstand 2:2.

Joachim und Jonas gewannen klar mit jeweil 3:0 gegen Böhmann und Terntmann. Wir führten 4:2!!!

Mathias schlug Funke mit 3:1. Zwischenstand 5:2!

Julian verlor gegen Heinrich mit 3:1. Joachim musste sich gegen Trentmann mit 3:1 geschlagen geben. Jonas gelang ein sicherer 3:1 Sieg gegen Böhmann. Zwischenstand: 6:4.

Wieder einmal waren wir in den Doppeln überlegen. Mathias/Joachim hatten schon 3:0 gewonnen. Es zählte aber nicht mehr, da Julian/Jonas sich mit 3:2 gegen Heinrich/Funke durchsetzten.

Damit konnten wir die Saison mit einem 7:4 Sieg beenden. Über wenn und aber reden wir lieber nicht. Zunächst sind wir als sicherer Vorletzter abgestiegen …

Pech oder Unvermögen?

Diese Frage wird sich die dritte Mannschaft stellen müssen. Am vergangenen Sonntag gingen gegen die zweite Garde von Riemsloh ganze sechs 5-Satz-Spiele verloren. Im Endeffekt ging das Spiel mehr als unglücklich mit 6:9 an den Gegner und die Truppe von Mannschaftsführer Justus muss sich die Kritik gefallen lassen, dass an diesem Tage in Eversburg eindeutig mehr drin war.

Die dritte Herren konnte aus dem Vollen schöpfen. Mit Christoph, Stefan, Christian, Andreas und Justus waren die Stammfünf am Start. Als sechsten Mann konnte der Autor Vitali gewinnen, danke an dieser Stelle. Riemsloh rückte mit ganzen sieben Mannen an. Die Doppel verliefen mal wieder suboptimal. Christian und Andreas schienen völlig von der Rolle und waren gegen den jungen Beckmann und Stolzenburg machtlos. Christoph und Justus spielten gegen Kramm/Soetebier gut mit und hatten einige Chancen auf den Sieg, mussten schließlich aber nach fünf Sätzen gratulieren. Stefan und Vitali machten es besser und bezwangen Krämer und den starken Sünnetci.

Die Einzel begannen vielversprechend. Christoph fegte über Kramm hinweg und auch Stefan hatte den angeschlagenen Brockhoff beim Stand von 1:0 Sätzen und 10:4 im Griff. Aber wie es manchmal so ist, vergeigt Stefan den Satz noch und das Spiel geht nach fünf Sätzen weg, bitter. Christian im Anschluss gekonnt und souverän gegen Stolzenburg, 3:3. Andreas dann ganz unglücklich gegen Beckmann. Auch hier reicht eine 6:0 Führung in Satz drei nicht zum Satzgewinn und am Ende steht eine denkbar knappe Niederlage auf dem Tableau. Treubel an diesem Tage gesundheitlich geschwächt und für den guten Topspin von Sünnetci einfach zu schwach. Vitali machte hingegen seine Sache gegen Krämer besser. Er war seinem Gegner stets ein Stück voraus. Doch auch hier reichten mehrere Satzbälle und eine 4:1 Führung im fünften Satz nicht aus, um den Sack zuzumachen. Mit 3:6 und einigen unglücklichen Niederlagen ging es in die zweite Einzelrunde.

Christoph erwischte einen Sahnetag und machte mit Brockhoff kurzen Prozess. Stefan machte seine Niederlage aus dem ersten Einzel vergessen und triumphierte über Kramm, nur noch 5:6. Christian und Andreas sollten es jetzt richten. Christian hatte mit Abwehrer Beckmann seine Probleme, konnte sich allerdings eine 2:1 Satzführung erarbeiten. Aber wie es an diesem Sonntag üblich schien, sollte das nicht reichen. Andreas zeigte am Nachbartisch gegen das Unterschnittmonster „Stolze“ großartiges Tischtennis. Aber auch hier war Fortuna nicht auf unsere Seite und bescherte dem Gegner einen knappen Erfolg. Jetzt waren der Autor und Vitali gefragt. Treubel machten den Anfang und kämpfte sich gegen Krämer ins Spiel und beendete das Match, nach …richtig, fünf Sätzen als Sieger. Wir konnten es auch, das gibt es doch nicht! Vitali spielte nebenan groß auf. Der erste Satz ging deutlich an ihn. Auch im zweiten Satz war das Spiel bis zum Stand von 7:7 offen. Leider erwischte Sünnetci ein besseres Ende und der Satz wanderte zu dem Riemsloher. Satz drei und vier war leider eine klare Angelegenheit, und so mussten wir unseren netten Gästen zu einem 9:6 Auswärtserfolg gratulieren.

Da war wirklich mehr drin. Betrachtet man die knappen Spiele, hätte es ebenso 9:4 oder 9:5 für uns ausgehen können. Aber so ist das manchmal: Mal verliert man, mal gewinnen die anderen.

5. Herren: Vierter Sieg in Folge

Wäre die Hinserie nicht so dumm gelaufen, was hätten wir in der Kreisliga nicht alles reißen können. Doch „Hätte, wenn und aber – alles nur Gelaber“. – Immerhin sind wir noch oben dran und können weiterhin ein Wörtchen um die Meisterschaft mitreden, auch wenn wir sie uns selbst nicht mehr holen können. Doch Gerüchten zufolge gibt es andere beim OSC, die darauf scharf wären, und wenn es richtig gut läuft, ist für uns sogar noch Platz 2 drin. 😉

Die Rückserie ist jedenfalls bisher unsere, denn auch nach dem gestrigen Spiel gegen Gretesch III sind wir noch immer ungeschlagener Spitzenreiter der Rückrundentabelle. 🙂

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5. Herren: Sieg trotz widriger Umstände in Halle B (Foto: von Viajante, Public domain, via Wikimedia Commons)

Selbst widrigste Umstände halten uns derzeit nicht auf. Da läuft in Halle A ein Basketballspiel, was normalerweise kein Problem ist, wäre da nicht das seit Wochen(!!!) bestehende gravierende Problem mit der Funkfernsteuerung für die Anzeigetafel in Halle A, die auf der Tafel in Halle B inklusive 24-Sekunden-Anzeige parallel läuft.

Kein Scherz! Das führt des Öfteren, z.B. bei Auszeiten, Ablauf der 24- Sekunden-Uhr und sonstigen Unterbrechungen zu überraschenden und vor allem durchdringenden Hornsignalen mitten in den Ballwechseln. Ein Unding! Dieses Problem ist zwar seit Wochen bekannt, aber von dem oder den Verantwortlichen offensichtlich nicht in den Griff zu bekommen.

Für die nächsten Heimspiele, die zeitgleich zu Basketballspielen stattfinden, heißt es daher wohl: Leiter und Seitenschneider mitbringen, Verbindungskabel suchen und …, denn selbst ist der Mann! – Was sich hier eventuell spaßig liest, ist gelinde gesagt eine Frechheit. Es mag ja sein, dass das Problem nicht so einfach zu beheben ist, aber dann ist es ja wohl das Mindeste, die Betroffenen darüber vorher zu informieren. Glücklicherweise zeigen die Gretescher Verständnis.

Doch genug geschimpft. Kommen wir zum Spiel. Kapitän Burkhardt muss für dieses Spiel auf Tom Heiber, Dauer-Urlauber Klaus Jansen und den verletzten Lasse Treger verzichten. Doch angesichts unserer enorm tiefen Bank ist das, anders als noch in der Hinrunde, kein Problem. Mit Hajo Holst, Markus Möller, Burkhardt Arends, Stefan Fangmeier, Axel Schieman und Sebastian „Ich war in dieser Woche zweimal beim Training!“ Otten haben wir eine konkurrenzfähige Truppe am Start.

Der Anfang ist allerdings holprig. Hajo und Stefan müssen gegen Piepmeyer/Seßmann in Satz 4 gleich mehrere Matchbälle abwehren, bevor sie den ersten Punkt für den OSC festmachen können. Auch Markus und Sebastian brauchen fünf Sätze für den zweiten OSC-Punkt. Axel und Burkhardt „verhindern“ dann einen Doppel-Durchmarsch des OSC durch eine 5-Satz-Niederlage.

Es folgt ein grandioser erster Einzeldurchgang. Alle OSCler punkten. Selbst Stefan „Vedammte Sch…, ich bin die Ruhe selbst!“ kann das Spiel gegen Wolfgang Seßmann in Satz 5 noch für sich entscheiden. Zwischenstand 8:1. Wer macht den neunten Punkt?

Hajo leider nicht. Er kommt mit dem unorthodoxen Spiel von Christoph Piepmeyer einfach nicht zurecht und muss nach drei Sätzen gratulieren. Doch Markus übernimmt die Aufgabe gern und holt sich gegen Julian Fleer auch seinen zweiten Sieg im oberen Paarkreuz.

Nach zweieinhalb Stunden ist der Sieg vor den Augen von Edeljoker Klaus Jansen, der direkt aus dem Urlaubsflieger in die Halle B gekommen ist, eingetütet.

Weiter geht’s am kommenden Dienstag in Pye gegen Stefan Brockmann & Co. Mal sehen, was dort geht.

8. Herren vs. Atter 2

Cala de la Granadella, Jávea, España, 2014-07-01, DD 37

8. Herren: Leider in Atter baden gegangen (Foto: Diego Delso, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons)

Ein Bericht von Mathias Eckardt

Auch hier nur ein kurzer Bericht: Mathias/Joachim gewinnen 3:2 (11:9 im 5.Satz) gegen Weerts/Drees. Joachim schlägt Weerts 3:0.

Danach geht es abwärts. Mathias verliert gegen Weerts 0:3 (13:15, 11:13, 12:14).

Niklas war schon auf der Gewinnerstraße als wir 2:7 verloren hatten. Danke an Niklas für seinen erneuten Einsatz.

Somit kommt es am Montag zum Endspiel gegen Voxtrup III.

6. Herren sichert sich Relegation…mindestens!

Es ist geschafft! Mit unserem grandiosen Sieg am vergangenen Donnerstag beim VfR Voxtrup beenden wir erstens unsere aktive Saison 2014/2015, sichern uns zweitens schon mal mindestens Relegationsplatz 2 und müssen jetzt drittens bis eventuell zum 17. April hoffen, dass Atter in seinen beiden letzten Spielen noch Punkte lässt. Entweder gegen Voxtrup oder – wie könnte es die Geschichte anders schreiben – gegen unsere Fünfte, die uns in Person von Stefan und Lasse (Danke Euch!) tatkräftig unterstützten. Dann stünde einer Meisterfeier nichts mehr im Wege.

Nachdem Voxtrup die Hinrunde mit 7 Siegen aus 7 Spielen beendet hatte, glaubten alle an einen Durchmarsch – so wie es Dodesheide in der letzten Saison in der Kreisliga vorgemacht hatte. Verletzungspech und eine TTR-Wert erforderliche Spielerumstellung schwächten die Voxtruper aber leider zum Rückrundenstart. Die ersten 4 Spiele gingen zumeist sang- und klanglos verloren. Wir hofften natürlich ein wenig auf weiterhin ersatzgeschwächte RTL2- Voxtruper, standen bei der Begrüßung aber der bestmöglichen Besetzung gegenüber. Nun gut.

Ohne Zähltafel leider nur halb so spannend für die Zuschauer (Quelle: privat)

Ohne Zähltafeln leider nur halb so spannend für die Zuschauer (Quelle: privat)

Unsere deutliche Leistungssteigerung in der Rückrunde bei den Anfangsdoppeln legte auch diesmal den Grundstein für den Erfolg. Hartmut und Anton siegten mit 3:1 gegen das Doppel 1 vom VfR. Doc Martin und Autor JH brauchten ebenfalls nicht allzu lange für ihren Viersatz-Erfolg. Leider mussten Captain Andreas und Tom ihre erste (!) Doppelniederlage in der Rückrunde einstecken.

In bombastischer Form sollte sich heute vor allem Martin zeigen. Gegen einen starken Valentin Hein zeigte er in den entscheidenden Phasen sein ganzes Können und siegte in fünf Sätzen. Der Autor hatte mit einem diesmal ungewohnt passiven Spiel gegen André Pohle wenig Mühe und erhöhte damit auf 4:1 für uns.

Anton musste in der Mitte dem wieder genesenen Richter gratulieren und auch Hartmut sollte mal wieder ein Spiel in der Mitte verlieren. Nur noch 4:3.

Ebenfalls überragend spielte Andreas, der gegen einen bis dato unten noch ungeschlagenen Petersmann triumphierte. Nachdem der erste Satz noch verloren ging , bat unser Captain den Autor darum, im zweiten Satz bitte aufzupassen und anschließend Tipps zu gegen. Nach Sieg in Satz zwei hatte sich dies aber erübrigt und auch in den beiden Folgesätzen behielt Andreas die Oberhand.

In einem engen Fünfsatzmatch musste sich Tom am Ende leider gegen Thomas Köhne geschlagen geben, so dass es nach der ersten Einzelrunde knapp 5:4 für uns stand.

Valentin Hein konnte den ersten Satz gegen den Autor noch für sich entscheiden. Satz zwei ging über die Verlängerung mit ein wenig Glück wieder an den Autor. Mit vielen kurzen Schupfbällen hielt er Hein in Satz drei und vier davon ab, in den Offensivmodus zu gehen und siegte letztlich klar.

Auch Martin hatte mit Pohle so gut wie keine Probleme, so dass wir oben mit 4:0 die optimale Ausbeute eingefahren haben. 7:4 für uns.

Ankunft der OSC Ultras (Quelle: privat)

Ankunft der OSC Ultras (Quelle: privat)

Kurze tumultartige Szenen sollten sich abspielen, als eine Gruppe vermummter Männer von OSC Spielern die Halle betrat. Die vierte Herren war mit ihrem Gastspiel beim VfL II bereits fertig (Nein, leider keine Überraschung) und vergrößerte die OSC Fangemeinde. Auch Daniel Belz ließ sich das Spiel nicht entgehen. Danke Jungs!

Jetzt war die Mitte gefordert, nachdem die ersten Einzel beide verloren gingen. Hartmut hatte es eilig und als die Zuschauer dachten er habe grade den zweiten Satz gewonnen, reichte ihm Richter bereits die Hand zum Gratulieren entgegen. Stark.

Unser erfahrenstes Pferd im Stall konnte also den Sack zumachen. Gesagt getan. In vier engen Sätzen führte uns Anton am Ende zum Rubel Jubel. 9:4 Sieg und Relegation sicher! Geiles Ding. Großes Kino. Magnifique. Bunga Bunga. Wie auch immer.

Bei Bier und Prosecco ließen wir den erfolgreichen Abend ausklingen. Anton feierte zudem die Veröffentlichung seiner Dissertation (daher auch der Prosecco, auch wenn der ein oder andere dabei an wen anders gedacht hatte).

Jetzt heißt es hoffen. Nächsten Freitag empfängt Atter bereits Voxtrup. Siegt Voxtrup sind wir Meister. Bei Unentschieden punktgleich mit Atter (sofern sie das letzte Spiel gewinnen, aber aktuell noch 1 (!) Spiel beim Spielverhältnis hinterher. Spielt Atter also 1x Unentschieden und gewinnt das andere Spiel ebenfalls mit 9:4, ist Atter Meister. Gewinnen Sie „nur“ 9:5 wären wir punkt- und spielverhältnisgleich. Den direkten Vergleich würden wir gewinnen (6:9; 9:5). Auch hätten wir mehr gewonnene Spiele (115; Atter 114). Nur wissen wir nicht, was als erstes zählt. Welcher Regelguru kann uns aufklären?

Gewinnt Atter gegen Voxtrup, heißt es am 17. April in Halle B, OSC V – Atter! Was für ein mögliches Finale, in dem unsere Fünfte auch noch die Relegation und damit einen OSC Doppelsieg perfekt machen könnte!

Hier gibt’s den Spielbericht VfR Voxtrup – OSC VI.

Hier gibts die aktuelle Tabelle.

Eure 6. Herren.

5-Satz-Schlacht in Sutthausen

Schlacht bei Wörgl

7. Herren: Zwar nicht die epische Schlacht zwischen Gut und Böse, aber doch ein heißer Kampf gegen Sutthausen II (Bild: Peter von Heß (Homepage der Stadt Wörgl, Public domain, via Wikimedia Commons)

Diesen Montag erlebten wir bei unserem Auswärtsspiel gegen die zweite Garde des RW Sutthausen ein denkbar knappes Duell mit fast ausschließlich Fünf-Satz-Spielen. Von insgesamt zwölf Spielen gingen ganze neun! in den entscheidenden Satz. Ein Glück, dass wir in den meisten dieser engen Dinger die Oberhand behielten.

Nun aber von vorne: Wir als Siebte reisten voller Zuversicht nach Sutthausen, nachdem eine Woche zuvor unsere achte Mannschaft ebenfalls auswärts in Sutthausen ran musste und überraschenderweise zwei wichtige Punkte im Abstiegskampf mitnehmen konnte. Jedoch ging bereits das Hinspiel unentschieden aus, sodass wir insgesamt mit einer starke Truppe rechnen mussten. Wir wie immer mit Thomas, Daniel, Patric und Julian. Sutthausen spielt ebenfalls in bester Formation mit Böhm, Kaulich, Dreher und Boitmann auf.

Die Anfangsdoppel, man mags kaum glauben, gehen wieder 1:1 aus. Julian und Thomas spielen zu fehleranfällig gegen Böhm/Dreher und verlieren in vier. Daniel und Patric machen es gegen die Kombo Kaulich/Boitmann besser und gewinnen den ersten Fünf-Satz-Krimi.

Im oberen Paarkreuz liegt Thomas gegen Kaulich schnell mit 0:2 hinten, kann sich dann aber doch in den fünften Satz kämpfen. Beim Stande von 9:9 schiebt Thomas gleich zweimal den Aufschlag von Kaulich ins Netz und verliert damit etwas unglücklich, aber insgesamt doch verdient in fünf. Im anderen Spiel führt Daniel mit 2:0 in Sätzen und lässt sich von Böhm dann doch noch in den fünften zerren. Dort behält er aber die Oberhand und kann sich für seine Hinspiel-Niederlage revanchieren.

Patric spielt unten sehr sicher gegen Boitmann und macht den Sack schnell in drei Sätzen zu. Nanu? Mal kein Fünf-Satz-Spiel? Im nächsten Spiel geht es aber wieder munter weiter: Julian verliert knapp gegen den (Rückhand-)Dreher und muss in fünf gratulieren.

Die zweite Einzelrunde geht ähnlich weiter wie schon der erste Durchgang. Oben kann Thomas gegen Böhm einen knappen Sieg in fünf feiern. Dabei entdeckt Thomas abermals seine „Freude“ am Abwehrspiel und verbringt das Spiel größtenteils fünf Meter hinter der Platte. Daniel führt wieder 2:0 in Sätzen gegen Kaulich und lässt anschließend wieder federn, sodass es in den fünften geht. Dort ist Kaulich am heutigen Tag etwas besser und kann das Spiel für sich entscheiden.

Auch Patric entschließt sich in seinem zweiten Einzel eine 2:0 Führung gegen Dreher doch noch in den fünften Satz gehen zu lassen. Im Entscheidungssatz zeigt Patric dann aber sein ganzes Können und gewinnt klar mit 11:3. Spiegelverkehrt läuft es dagegen für Julian. Er holt einen 0:2 Rückstand gegen Boitmann auf, verliert dann aber knapp im Fünften.

Vor den Abschlussdoppeln also 5:5.

Daniel und Patric spielen heute zusammen sehr stark und können so auch ihr zweites Spiel mit 3:1 gewinnen. Unentschieden damit schon mal safe. Davon angespornt holen Thomas und Julian ihren 1:2 Rückstand doch noch auf und können das Spiel gegen Kaulich/Boitmann im Fünften für sich entscheiden.

Endstand 7:5! In der Fünf-Satz-Statistik liegen wir am Ende denkbar knapp mit 5:4 vorne. Was eine Nervenstärke! Ein wichtiger Sieg und somit zwei weitere Punkte für uns im Kampf um die Goldene Ananas. Allerdings hätte Sutthausen gerade wegen der vielen 5-Satz-Spiele den Sieg sicherlich auch verdient gehabt.

Nächstes Spiel für uns bereits nächste Woche Mittwoch in Gretesch. Ein Sieg wird angepeilt, aber hoffentlich nicht mit so vielen engen Spielen wie heute. 😉