Archiv für den Monat: Oktober 2014

5. Herren: Erster doppelter Punktgewinn trotz widriger Umstände

Bundesarchiv Bild 183-R66982, Binnenschiffer, der Kapitän am Steuer

Hält die 5. Herren allen Widrigkeiten zum Trotz auf Kurs: Kapitän Burkhardt Arends (Bundesarchiv, Bild 183-R66982 / Bittner / CC-BY-SA)

So viel ist sicher: Kapitäne haben’s selten leicht. Davon kann insbesondere Burkhardt Arends ein Lied singen.

In den ersten drei Punktspielen hatte die Fünfte nicht ein einziges Mal in ihrer Stammformation antreten können. Das sollte sich nun am vierten Spieltag ändern, schließlich hatten alle zugesagt, im Heimspiel gegen den Piesberger SV an den Start zu gehen.

Aber dann kommt (mal wieder) alles ganz anders. Zunächst muss Sebastian Otten krankheitsbedingt am Morgen absagen, sorgt aber für Ersatz.

Am späten Vormittag informiert Thomas Levien die ganze Abteilung per Mail, dass die Halle B wegen der „duften“ Malerarbeiten im Eingangsbereich kurzfristig nicht zur Verfügung steht und empfiehlt Eversburg als Alternative.

Schöne Sch…! Doch Burkhardt hängt sich gleich ans Telefon und schafft es, nachdem er mit dem Sportbüro klären kann, dass wir dort auch tatsächlich spielen können, auch das Pyer Team nach Eversburg „umzulenken“. – Wenn auch nur einer gefehlt hätte, hätten wir das Spiel wohl am Grünen Tisch verloren.

Glücklicherweise sind aber alle Pyer kurz vor Spielbeginn spielbereit in der richtigen Halle, nur unsere Nummer 2, Markus Möller, fehlt und kommt auch nicht mehr, weil er es unfallbedingt nicht mehr schaffen kann. Auweia! Glücklicherweise ist ihm nichts passiert.

Immerhin ist Jan-Hendrik Mons, der Ersatz für Sebastian, mittlerweile eingetroffen. Jetzt wird hektisch beratschlagt, wer noch auf die Schnelle kommen könnte, da tauchen wie gerufen Thomas Kessler und Daniel Belz in der Halle auf.

Nicht zu fassen! Kann der Captain jetzt auch Telepathie? Nein, nicht ganz. Die beiden Eversburger wollen eigentlich nur ein bisschen in der Nachbarschaft trainieren, aber Thomas erklärt sich sofort bereit uns – mal wieder – auszuhelfen. Das ist dann leider das letzte Mal für die Hinserie, denn zweimal war er schon dabei. – Sorry, Daniel, dass wir Dir Deinen Trainingspartner ausspannen mussten.

Während die Schwertkämpfer oben auf der Empore allen Unkenrufen zum Trotz netterweise beinahe lautlos traineren, läuft unser Spiel anfangs sehr holprig. Bevor das Doppel 1 Treger/Fangmeier überhaupt in Fahrt kommt, ist das Spiel schon zu Ende. Kessler/Arends schaffen es immerhin, dem Pyer Spitzendoppel einen Satz abzunehmen, aber mehr geht leider nicht, dafür sind Brockmann/Köstermann zu stark. Nur auf Schiemann/Mons ist Verlass. Sie holen gegen Mählmann/Mählmann den ersten Punkt für den OSC.

Lasse legt gegen Wilhelm Köstermann mit einem ungefährdeten 3:0 nach, aber Burkhardt muss Stefan Brockmann nach 1:3 Sätzen gratulieren. In der Mitte verliert Axel gegen Tobias Mählmann, während es für den Autor nach seiner sechswöchigen Zwangspause im Saisondebüt gegen Jürgen Prätzel zu einem knappen Sieg reicht. Zwischenstand 3:4. Nur nicht den Anschluss verlieren.

Dann schlägt unten unser „Ersatz“-Paarkreuz zu: Jan-Hendrik und Thomas gewinnen beide in 3:0 Sätzen und mit 5:4 liegen wir erstmals vorne.

Nun folgt der spielerische Höhepunkt des Abends. Lasse trifft auf Stefan Brockmann. Es geht mit tollen Ballwechseln hin und her und erst der fünfte Satz bringt die Entscheidung zugunsten Lasses. Das nennt man wohl einen Lauf. Burkhardt will nachziehen, hat aber heute gegen Köstermann keine echte Siegchance. Wir bleiben mit 6:5 vorn. Jetzt ist die Mitte wieder dran.

Axel gewinnt hauchdünn gegen Prätzel. Der Autor kann Tobias Mählmann diesmal leider nicht bezwingen. 7:6. Bringt das untere Paarkreuz uns den Sieg?

Ja, auf die Jungs ist erneut Verlass. Jan-Hendrik holt sich einen Arbeitssieg gegen Günter Bodi und auch Thomas gewinnt gegen Franz Mählmann sein zweites Einzel ziemlich souverän. Endstand 9:6. Der erste Sieg der Hinserie ist geschafft.

Weiter geht es am 7.11. gegen Sutthausen. Dann hoffentlich in einer gebrauchsfähigen Halle B und mit voller Truppe.

Ein besonderer Dank gilt neben unserem gebeutelten Kapitän unseren beiden Edeljokern Jan-Hendrik und Thomas, die mit vier Einzelsiegen maßgeblich zum ersten doppelten Punktgewinn der Hinserie beigetragen haben.

Hervorzuheben bleibt außerdem die makellose Einzelbilanz von Thomas. Vier Siege aus drei Einsätzen in der 5. Herren! Bessere Ersatzspieler kann man nicht bekommen.

8. Herren: Unglückliche 3:7 Niederlage in Voxtrup

8. Herren: Jonas Baars beim Tomahawk-Aufschlag (Foto: M. Eckart)

8. Herren: Jonas Baars beim Tomahawk-Aufschlag (Foto: M. Eckardt)

Ein Bericht von Mathias Eckardt

Nach der Hinfahrt mit einer angeregten Diskussion über die negative Wirkung der Zion GmbH auf die Kulturszene in Osnabrück erreichten wir gut gelaunt das Spiellokal des VfR Voxtrup.

Für den erkrankten Joachim half Rafael aus der 9. uns aus. Schon in den Doppeln wurde es sehr eng. Julian und Jonas konnten 3:2 gegen das Doppel 1 der Voxtruper Zweitvertretung gewinnen. Dies gelang Rafael / Mathias nach einer unglücklichen 10:12 Niederlage im dritten Satz nach 9:7 Führung, einem 12:10 im 4. Satz, leider im 5. Satz nicht.

Im oberen Paarkreuz endete der Vergleich unentschieden nachdem Julian gegen den stärker einzuschätzenden Hennemann mit 3:2 die Oberhand behielt. Jonas wehrte sich vergeblich gegen die Niederlage. So klar wie Mathias unten sein Spiel gewinnen konnte, verlor Rafael.

Beim nächsten Vergleich im oberen Paarkreuz begann das Pech an unseren Schlägern zu kleben. Julian verlor gegen Beckmann nach einer 8:5 Führung im vierten Satz nach 9:11, 11:9, 11:4 in den vorherigen Sätzen mit 11:13! Danach musste er leider auch den 5. Satz mit 7:11 abgeben. Jonas verlor gegen Hennemann mit 1:3. Dies gibt aber den tatsächlichen Spielverlauf und die Gewinnchance von Jonas kaum wieder.

Nachdem uns nun schon das Pech richtig verfolgte, verlor Mathias im unteren Paarkreuz gegen Oberhage mit 2:3. In den Sätzen war es denkbar knapp mit 6:11, 11:7, 11:7, 10:12 nach einer 6:2 und 10:8 Führung, 9:11 nach einer Aufholjagd von 4:9 bis zum 9:10! Auch Rafael gab sein Bestes, musste sich aber mit 1:3 geschlagen geben.

So kamen wir mit 3:7 etwas unglücklich unter die Räder. Zumindest ein Unentschieden wäre möglich gewesen …

45.000 US-Dollar kurz weggetreten

Vorgestern in Düsseldorf: Im Finale des Men’s World Cup 2014 stehen sich Ma Long und Zhang Jike gegenüber. Die beiden mit Abstand stärksten Spieler des Turniers schenken sich erwartungsgemäß nichts, denn es geht bei dem insgesamt mit 150.000 US-Dollar dotierten Turnier um 45.000 Dollar für den Sieger.

Außerdem stehen die beiden Dauerrivalen natürlich unter steter Beobachtung ihres Nationaltrainers, der nur die allerbesten Spieler nominiert und unlängst Weltmeister und Olympiasieger Zhang Jike öffentlich schon wegen unbefriedigender Leistungen angezählt hat.

Der Druck ist entsprechend groß, denn auch Ma Long will endlich einen großen Einzeltitel. Das Spiel geht hin und her und entscheidet sich erst in der Verlängerung des siebten Satzes.

Und wie schon so oft hat Zhang Jike das bessere Ende für sich. Zhang Jike wäre aber nicht Zhang Jike, wenn sein Siegesjubel nicht etwas „extravaganter“ ausgefallen wäre als der vieler anderer Profis.

Im Überschwang der Gefühle, etwas dass die Profis auf diesem Turnier ansonsten so gut wie nie zeigten, ballt er die Fäuste und beginnt in die Banden zu treten. Doch die sind nur aus Sperrholz und so müssen zwei dran glauben. (Im Video ab Minute 5 gut zu sehen.)

Etliche Zuschauer schütteln ob dieser Jubelaktion ungläubig den Kopf und es gibt die ersten Pfiffe aus dem Publikum. Die neunköpfige OSC-Delegation (Bericht folgt) verlässt da schon die Halle, um möglichst zügig nach Hause zu kommen. Die sehr ausgefallene Freudenbekundung des chinesischen „enfant terrible“ wird beim Rausgehen noch kurz diskutiert und es gibt von einigen sogar ein wenig Verständnis, während andere doch eher entsetzt darüber sind, wie man sich so gehen lassen kann, noch dazu vor soviel Publikum und vor allem, wenn man doch gewonnen hat.

Wie dem auch sei, am Montag war den Medien zu entnehmen, dass die Turnierleitung Zhang Jike das komplette Preisgeld(!) aberkannt hat. Damit war das vermutlich einer der teuersten Tritte der Tischtennisgeschichte!

Darauf angesprochen meinte der deutsche Nationaltrainer Jörg Roßkopf, dass das sicher keine tolle Aktion gewesen sei, dass es eine Geldstrafe aber wohl auch getan hätte. Dem ist nichts hinzuzufügen.

4. Herren: (Bisher) punkt-, sieg- und glücklos

Die Vierte auf der Suche nach dem gewissen Etwas! (Foto: Wikimedia Commons, CEphoto, Uwe Aranas)

Die Vierte auf der Suche nach dem gewissen Etwas! (Foto: Wikimedia Commons, CEphoto, Uwe Aranas)

Die 4. Herren meldet sich endlich in der laufenden Saison auch zu Wort, nachdem der Pressewart der Mannschaft die letzten zwei Wochen in Ägypten weilte und erst am Freitag in Engter zum dritten Siasonspiel ins Geschehen eingriff.

Vor diesem Spiel gab es bereits zwei Begegnungen, in denen unsere Mannschaft sehr unglücklich (sechs 5-Satz-Niederlagen) mit 7:9 gegen Blau-Weiß Hollage unterlag und 6:9 gegen den favorisierten SV Notrup verlor. Trotzdem war die Motivation groß, den ersten Punktgewinn einzufahren. Mit neuen Doppelaufstellungen ging es ins Spiel, leider ohne Erfolg.

Alle drei Doppel gingen verloren, einzig Belz/Jans zwangen das Spitzendoppel aus Engter in den fünften Satz, der leider verloren ging. Zwischenstand 0:3. Nach diesem mehr als unglücklichen Start ging es in die Einzel. Michael Rutemöller machte mit seinen konsequenten Angriffsspiel Schubert das Leben schwer und gewann souverän in Vier. Vitali Belz gab derweil sein Saisondebüt und sein Debüt in der 2. Bezirksklasse. Hätte er nur gewusst, was da kommt. Nach zwei verlorenen Sätzen zu Beginn, kämpfte er sich ins Spiel, zwang den bisher ungeschlagenen Petermann in den fünften Satz, wo er leider einen Matchball vergab und 13:11 verlor.

Bescheidener Start. Die Mitte wirkte müde. Beide Spiel gingen mehr oder weniger schnell an den Gegner. Leider konnten weder Jürgen Höpfner noch HP Beste an ihre gewohnte Leistung anknüpfen. Anders das untere Paarkreuz. Was in der bisherigen Saison noch nicht so richtig gelingen wollte, ging diesmal auf. Beider Punkte kamen, Markus Herbermann mit seinem ersten Saisonsieg und starkem Spiel gegen das ungemütliche Spiel von Langner, Michael Jans zeigte mit Vor-und Rückhand seine Qualitäten und punktete gegen Renzenbrink. Zwischenstand 3:6.

Im zweiten Durchgang ging es leider wieder in die andere Richtung. Michael verlor zunächst in Vier gegen Petermann, der mit seiner Rückhand das Spiel unangenehm gestalten konnte. Vitali zeigte auch im zweiten Einzel eine ansprechende Leistung und kam in den fünften Satz gegen Schubert, wo ein „Stopp-Ball“ in der Endphase des fünften Satzes für Aufruhr sorgte und letztlich mit zu einer wiederum knappen Niederlage beitrug (Glück sieht anders aus, Fairplay aber auch.). Drei 5-Satz Niederlagen zum Debüt, das muss erstmal jemand nachmachen 😉

Nun lagen wir mit 3:8 im Hintertreffen und waren gefordert. HP zeigte im zweiten Einzel nochmal Kampfgeist und bezwang Schubert mit seiner offensiven Spielweise, leider war Höppi heute nicht in Topform und verlor knapp in vier Sätzen.

Am Ende stand eine 4:9 Pleite auf dem Spielbogen, die wieder mal deutlicher aussieht als sie war. Trotzdem ist der Glaube an den ersten Punktgewinn noch nicht erloschen. Nächsten Freitag in Bramsche ist die nächste Gelegenheit! 🙂

2. Herren grüßt von der Tabellenspitze!

Carsten Heils teilt uns die frohe Kunde mit: kurzzeitiger Tabellenführer!

Carsten Heils teilt uns die frohe Kunde mit: kurzzeitiger Tabellenführer!

Um 1 Uhr sitzen wir mit unseren leckeren Hähnchen Dönern (außer für Uli, bei ihm war bei der zweiten Bestellung nach Salat Vorspeise kein Chicken mehr existent) im Brandlechter Clubraum und philosphieren über das gerade beendete Drama-Game.

Am Ende hieß es nur noch: 9:6 für den OSC oder doch 8:8.

Das Schlussdoppel ist längst beendet und alle Blicke sind auf Achim Feldkamp und auf den OSCler (jetzt Oldenburger) Marvin Nebel gerichtet.

Marvin hatte sich nach einem 0:2 Rückstand wieder in die Partie gekämpft und kommt nach dem Satzausgleich in Satz 4 im Fünften euphorisiert an die Platte. Das spiegelt sich in seinen ersten Bällen wieder, sodass schnell die Seiten gewechselt werden und ein lukrativer 5:1 Vorsprung zu Buche steht.

Achim kämpft sich auf 6:6 ran und führt zwischenzeitlich nach herrlicher Kampfeinlage mit 7:6. Doch nicht mit Marvin, der das Ganze in ein 9:7 für den OSC verwandelt.

Zwei Punkte noch und wir fahren mit einem 9:6 Gesamterfolg verdammt happy Richtung Osnabrück.

Doch nicht mit Achim, der die Halle zum Beben bringt und sich mit vollster Energie in die Bälle schmeisst und mit vier Punkten in Folge seine Kollegen den TT-Court stürmen lässt.

Unentschieden!!

Zusammengefasst:
– Ab den Doppeln sechs Fünf-Satz-Matches in Folge, insgesamt sieben Stück, davon gewinnen wir ganze zwei
– Marvin und Pascal sind nah dran, aber es sollte nicht sein
– Nur unser Doppel 2 punktet am Abend
– Ein riesen Dankeschön an Marvin, der kurzfristig Freitag mittag als Ersatz zusagt
– Uli Kasselmann spielt mit der Bilanz in der Rückserie im oberen Paarkreuz
– Wir sind mit 6:4 Punkten Tabellenführer 😉

Jetzt heisst es: Mund abwischen, die Woche wie immer ohne Training bestehen und am Sonntag um 14 Uhr den Favoriten aus Nordhorn einen heißen Empfang bereiten.

Wir freuen uns auf eure Unterstützung!

Alle Details zum Spiel gibt es hier: *klick*!

7. Herren: Sieg gegen VfL Osnabrück III

Cucullie de la scrofulaire MHNT Chenille

7. Herren: Weiter punktehungrig (Foto: Roger Culos, CC-SA-3.0, Quelle: commons.wikimedia.org)

Am 21.10 ging es für die Siebte des Osnabrücker Sportclubs spielplangemäß weiter. Diesmal gegen die dritte Mannschaft des VfL Osnabrück.

Letztes Jahr noch ungeschlagen die 1. Kreisklasse als Sieger beendet, sieht es in dieser Saison ein wenig anders aus für die Mannschaft des VfL, die auch spielerisch einige Änderungen zur Vorsaison haben. Dazu im Verlaufe dieses Berichts mehr.

Wie gewohnt starteten wir wieder einmal 1:1, Tut mir leid, scheint wohl zur Gewohnheit geworden zu sein, jedenfalls wäre dies auch fast wieder so eingetreten, wenn Patric und Daniel nach zwei Sätzen die Frauenpower des VfL nicht in den Griff bekommen hätten.
Julian und Thomas fegten das Doppel Poller/Wehrmann mit 3:0 von der Platte und auch Patric und Daniel konnten wie bereits erwähnt nach zwei verlorenen Sätzen ihr Doppel Wibbeler/Bolduin noch mit 3:2 gewinnen. (Natürlich wollte man den zwei Damen einen lieben Vorsprung gewähren).

Weiter ging es schließlich mit dem oberen Paarkreuz. Dort erwartete zunächst Patric, später auch Thomas der gefürchtete Poller, der in dieser Saison noch kein Spiel abgeben hatte. Gegen Thomas trat Kemper an. Viele Gegner erschrecken vor solch einem Noppenfeuerwerk, Patric und Thomas hingegen nicht.

Thomas sah es schlichtweg nicht ein, einen Satz gegen Kemper abzugeben, ähnlich wie der FC Bayern am Abend die erste Halbzeit mit einer weißen Weste beendet hatte, so konnte auch Thomas einen klaren 3:0 Sieg gegen Kemper einfahren.
Patric konnte sich von seinem Fünfsatzspiel gegen die an eins gesetzten Spieler der Vereine befreien und ließ es gegen Poller gar nicht erst darauf ankommen. Mit 3:1 bescherte Patric ihm die erste Niederlage dieser Saison.

Moment mal – ein 4:0 Start? Damit konnten wir uns sicherlich zufrieden geben und die Hoffnung blieb, im Anschluss Bayerns Torfestival in Rom immerhin teilweise noch im Fernsehen zu verfolgen.

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Das Regelbuch stets zur Hand

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Schlaumeier aufgepasst: Das Handbuch gibt’s jetzt auch für’s Handy (Foto: Arild Vågen, CC-BY-3.0, Quelle: commons.wikimedia.org)

Ein Traum wird wahr:

Die Internationalen Tischtennisregeln A und B in der deutschen Fassung sowie die Bestimmungen, Ordnungen, Richtlinien und die Satzung des DTTB im pdf-Format gibt es … als kostenlose Smartphone-App. In der App enthalten ist unter anderem eine Suchfunktion.

Die App gibt es sowohl für Apple-Jünger als auch für Android-Nutzer.

Mehr dazu auf tischtennis.de.

Englische Woche für die 6. Herren – Teil 2/2

Nach einem Tag Regeneration folgte am vergangenen Mittwoch Teil 2 (Hier Teil 1) der englischen Woche erneut in Halle B. Gast diesmal war die Erstvertretung des Rot-Weiß Sutthausen, für die es das erste Saisonspiel in der Kreisliga war. Mit 2 Siegen aus 2 Spielen bedeutete die Partie gegen die favorisierten Sutthauser in jedem Fall eine Standortbestimmung für uns. Anton musste aufgrund seiner Achillessehnen Verletzung ebenso pausieren wie Hartmut, der krankheitsbedingt schon letzten Montag aussetzen musste. Wie bereits angekündigt war zum einen Thomas Kessler wieder im Einsatz, der bis dato tatsächlich noch kein einziges Spiel in der Kreisliga verpasst hat (sowohl in der 5. als auch in der 6.). Unsere zweite Verstärkung war Patric Bachert, der zusammen mit Thomas in der 7. Herren die 1. Kreisklasse unsicher macht.

Die Doppel liefen sensationell. Links-Rechts-Kombi Nr. 1, Martin und Jan-Hendrik, siegten letztlich souverän in 4 Sätzen. Links-Rechts-Kombi Nr. 2, Andreas und Tom bekamen es mit der Top-Kombination Böhm/Cordes zu tun und siegten am Ende verdient in 5 Sätzen. Thomas und Patric harmonierten hervorragend als Doppel 3 und ließen ihren Gegnern ohne Satzverlust keine Chance. 3:0 Führung!

Martin machte in seinem ersten Einzel kurzen Prozess mit Ralf Cordes und Jan-Hendrik erkämpfte sich gegen Joachim Böhm einen 3:1 Erfolg. 5:0 Führung! Tom holte sich anschließend mit seinem 3:0 Triumph über Thomas Herrschaft Sieg Nummer 4 im vierten Spiel. Andreas, der zum ersten Mal im mittleren Paarkreuz antreten musste, sorgte mit einer Service Winner Quote von über 90% schnell für einen 3:0 Satzgewinn und damit für die 7:0 Führung! Im unteren Paarkreuz mussten Thomas und Patric leider zweimal mit 0:3 dem jeweiligen Gegner gratulieren. Stand 7:2.

In der zweiten Einzelrunde hatte Martin in 4 knappen Sätzen gegen Joachim Böhm das Nachsehen, Jan-Hendrik konnte mit einem 3.0 Erfolg über Ralf Cordes den Vorsprung aber wieder herstellen. Stand 8:3. In der Mitte holte Tom zunächst einen 0:2 Satzrückstand gegen Jens Melcher auf, musste letztlich aber doch im 5. Satz seine 1. Saisonniederlage hinnehmen. Auch Andreas musste Gegner Thomas Herrschaft nach drei Sätzen gratulieren, so dass es nur noch 8:5 stand. Und dann kam erneut Thomas Kessler, der wie bereits am Montag die Schäfchen für uns ins Trockene holte und gegen einen schwer zu spielenden Stefan Osterfeld drei Sätze lang stets einen Tick besser war. 3. Sieg im 3. Spiel. Ein Start nach Maß.

Start nach Maß (Foto: unbekannt, Public Domain, Quelle: Pixabay)

Start nach Maß (Foto: unbekannt, Public Domain,        Quelle: Pixabay)

Danke an dieser Stelle an Thomas und Patric für die Unterstützung!

Hier gibt’s den Spielbericht: OSV VI – RW Sutthausen und die aktuelle Tabelle.

Weiter geht es für uns am Donnerstag, den 13.11. bei der 2. Mannschaft des VfL Osnabrück.

5. Herren: „Ab jetzt beginnt der Rest der Saison“

5. Herren: Die "Gurkentruppe" punktet erstmals (Foto: E. R., Vicol, CC0-Lizenz, Quelle: pixabay)

5. Herren: Die „Gurkentruppe“ punktet erstmals (Foto: E. R., Vicol, CC0-Lizenz, Quelle: pixabay)

Okay, okay, das Zitat ist von einem bekannten, aber bislang ziemlich erfolglosen Lüdenscheider Trainer geklaut. Es passt aber einfach gut, denn, soviel sei hier schon verraten, vorgestern konnte die bislang erfolglose 5. Herren gegen Atter erstmals in der Saison punkten.

Wie konnte das passieren?

Die Mannschaft von Burkhardt Arends stand zwar noch immer nicht komplett auf der Matte, doch 5 von 6 war schon deutlich besser als die 3 von 6-Quote aus dem Voxtrup-Desaster-Spiel.

Gegen die Atteraner, die sich in der Vorsaison  ja noch durch einen spektakulären Endspurt den zweiten Platz in der Kreisliga gesichert hatten, dann aber in der Relegation zur zweiten Bezirksklasse scheiterten, hatte Kapitän Arends Hartmut Stiehl als Ersatzverstärkung verpflichten können. – Ein kluger Schachzug des mit allen Wassern gewaschenen Kapitäns, wie sich im Laufe des Abends noch zeigen sollte.

Der Start ins Spiel verläuft gewohnt beschisseneiden. Alle drei Doppel gehen gleich mal an den Gegner. Obendrauf kommt dann noch, trotz Matchballs im dritten(!) Satz, eine sehr unglückliche Niederlage von Markus „Unter fünf Sätzen mach‘ ich’s nie!“ Möller gegen die starke Nummer 1 vom SV Atter, Stefan Lauxtermann. 0:4. Na super, läuft! Das sieht schon zu Beginn nach einer harten Loyalitätsprobe für die beiden mitgereisten Fans Klaus und Stefan aus, die trotz Bahnstreiks die weite Anreise an den Stadtrand nicht gescheut haben.

Doch Burkhardt Arends wäre nicht der ausgebuffte Kapitän, der er ist, hätte er da nicht noch etwas in seiner psychologischen Trickkiste. Ein wohlgewähltes Wort sollte doch genügen, um das ganze Team nochmal aus der Lethargie zu reißen. Und tatsächlich, da kommt es, das Zauberwort. Wie aus dem Nichts und „straight in the face“ der übrigen Leistungsverweigerer: Ein deutliches „Gurkentruppe!“ lässt  einen Ruck durch die Mannschaft gehen.

Hatte unsere Nummer 1, Lasse Treger, den ersten Satz gegen Emsland-Rückkehrer Rafael Czapelka noch verdatttelt, so legt er nun, neu motiviert durch die mit viel psychologischen Feingefühl und wohldosiert vorgetragene Kritik des Kapitäns (s.o.), richtig los und lässt Rafael in den drei Folgesätzen keine Chance mehr. Immerhin der erste Punkt. 1:4 aus OSC-Sicht.

Im mittleren Paarkreuz macht Axel Schiemann mit seinem Lieblingsgegner Christian Weerts kurzen Prozess, und auch Burkhardt kann Marco Kemper in fünf Sätzen besiegen, obwohl es zwischenzeitlich ganz und gar nicht danach aussieht. 3:4. Hoffnung keimt auf und Berufsoptimist Klaus Jansen spekuliert schon auf die Herbstmeisterschaft, zumal auch Hartmut Stiehl mit einem denkbar knappen und sehr glücklichen 5-Satz-Sieg gegen Jens Templin den 4:4-Ausgleich schafft. Leider kann Sebastian Otten gegen Nils Andree nicht nachlegen, so dass die Atteraner wieder vorne liegen.

Lasse hat aber weiter richtig Lust zu spielen und vor allem auch zu gewinnen. Mit tollen Ballwechseln besiegt er auch Lauxtermann in vier Sätzen und gleicht erneut aus. Nun ist wieder Markus an der Reihe. Kann er den 5-Satz-Fluch endlich bannen? Die ersten beiden Sätze entscheidet er für sich. Das ist kein(!) gutes Zeichen, und schon holt sich Czapelka die nächsten beiden, so dass erneut ein fünfter Satz die Entscheidung bringen muss. Und so kommt es wie es kommen muss. Markus verliert den verdammten fünften Satz und schraubt seine „Serie“ so auf vier verlorene 5-Satz-Spiele hoch. Das ist bitter.

Burkhardt ist wieder an der Reihe und hat mit Weerts keine Probleme. Gleiches gilt leider auch für den Atteraner Kemper, dem Axel mit seinem versehentlich ausgepackten Ersatzschläger nicht beikommen kann. So liegen wir 6:7 hinten.

Unten ist nun Sebastian gegen Templin dran und beginnt stark, um dann leider einzubrechen. Damit fehlt Atter nur noch ein Spiel zum Sieg, während uns nur noch die Hoffnung auf ein Unentschieden bleibt, was angesichts der gezeigten Doppelleistungen zu Beginn eine nur sehr, sehr vage Hoffnung ist. Doch wirklich, Hartmut hält uns im Spiel. Gegen Andree geht er erneut über fünf enge Sätze und hat das bessere Ende für sich. Hartmut entpuppt sich damit als das versteckte Ass im Ärmel des Kapitäns, der darob zufrieden lächelt.

Das Schlussdoppel steht an. Lasse und Markus gegen Lauxtermann/Andree. Können wir hier doch noch einen Punkt mitnehmen? Lasse ist fest entschlossen zu gewinnen und brennt, unterstützt von Markus, ein wahres Topspin-Feuerwerk ab, das die Gegner zunehmend verzweifeln lässt und der Arends’schen „Gurkentruppe“ tatsächlich nach nur drei Sätzen und insgesamt vier Stunden Spielzeit den ersten Punkt der Saison bringt. – Halleluja, das war glücklich, aber nötig.

Am 29.10. geht es nun in eigener Halle weiter gegen den Piesberger SV.

Bis dahin:

  • holt Sebastian seinen Trainingsrückstand auf,
  • wird ordentlich Doppel trainiert,
  • merkt sich Axel, welcher Schläger der richtige ist,
  • konserviert Lasse seine gute Form,
  • überwindet Markus sein 5-Satz-Trauma und
  • Burkhardt entwickelt weitere hochwirksame Motivationstechniken.

Englische Woche für die 6. Herren – Teil 1/2

Auf nach England (Foto: unbekannt, Public Domain, Quelle: Pixabay)

Auf nach England (Foto: unbekannt, Public Domain, Quelle: Pixabay)

Zweieinhalb Wochen nach dem internen Duell 5. gegen 6. in der Kreisliga ging es für die 6. Herren mit einer englischen Woche weiter. Am vergangenen Montag empfingen wir in Arena Halle B das 3. Ensemble der TSG Burg Gretesch, die bis dato nur 1 Punkt aus 3 Spielen auf dem Punktekonto verbuchen konnten. Für den krankheitsbedingt ausfallenden Hartmut Stiehl gab sich Thomas Kessler ein weiteres Mal die Ehre in der Kreisliga. Beim bereits um 18.30 Uhr ambitionierten Warmspielen von Anton Große und Jan-Hendrik Mons, verletzte sich Anton an der Achillessehne, konnte das Match aber nach diversen Behandlungsmaßnahmen antreten.

Aus den Doppeln gingen wir erneut mit einem 1:2 Rückstand in die Einzel. Links-Rechts-Kombination Martin Pilath und Jan-Hendrik konnte sich gegen die 1 und 2 von der Burg, Seßmann/Piepmeyer, in vier Sätzen durchsetzen. Anton und Thomas schickten das Doppel 1 um Julian Fleer und Reinhard Türke im 1. Satz noch mit 11:1 auf die Turnbank, mussten sich in den folgenden drei Sätzen aber jeweils knapp geschlagen geben. Unsere zweite Links-Rechts-Kombination Andreas Stahmeyer und Tom Ziemann kämpfte sich nach einem 0:2 Satzrückstand in den Entscheidungssatz, blieb hier jedoch ohne Chance und gratulierte dem über 100-Jahre-Duett Niemann/Lammert.

Im oberen Paarkreuz ließ Martin beim 3:0 gegen Wolfgang Seßmann nichts anbrennen. Jan-Hendrik behielt in knappen Sätzen gegen Christoph Piepmeyer die Oberhand. Auch unser mittleres Paarkreuz zeigte sich von seiner besten Seite. Achilles-Anton gegen Benno Niemann in 4, Tom gegen Julian Fleer in 3 Sätzen. 5:2 Führung. Im unteren Andreas- Paarkreuz musste unser Badberger Captain sein viertes von bisher 4 Spielen in dieser Saison über 5 Sätze bestreiten, am Ende Günter Lammert nach hartem Fight aber doch zum Sieg beglückwünschen. Edeljoker Thomas stellte anschließend aber mit einem lupenreinen Satzhattrick gegen Reinhard Türke die alte 3-Spiel-Führung wieder her. 6:3. Die Arena Halle tobte. BH’s flogen in Richtung Thomas.

Im zweiten Durchgang musste Martin leider seine erste Saisonniederlage hinnehmen. Christoph Piepmeyer verbuchte nach 4 hart umkämpften Sätzen damit wieder einen Punkt für die Gretscher Auswahl. Ebenfalls 4 Sätze spielten Wolfgang Seßmann und Jan-Hendrik, hier allerdings mit dem besseren Ende für den OSC. 7:4. Vielleicht sogar die Partie des Abends legten dann Julian Fleer und Anton aufs Parkett. Nach wechselseitigem Satzgewinn musste der 5. die Entscheidung bringen. Trotz Handicap zeigte uns Anton, dass neben Tischtennis auch Bandenhochsprung eine seiner Paradedisziplinen ist. Nach diversen Matchbällen hieß es am Ende aber leider 16:18. Die Sprungeinlagen taten Antons Achillessehne allerdings nicht besonders gut, so dass er das Spiel am vergangenen Mittwoch gegen Pommes Rot-Weiß Sutthausen zu dem Zeitpunkt schon absagen musste. Gute Besserung Anton! Und 3x 1x dürft Ihr raten, welchen Brennkessler wir wieder mit an Board haben sollten…

Zurück zum Spiel. 7:5 zu diesem Zeitpunkt. Tom konnte sein 2. Spiel nach 5:8 Rückstand im 5. Satz noch überragend mit 11:8 gewinnen. 8:5. Andreas, wie sollte es anders sein, entschied sich erneut dazu, die Zeit am blauen Tisch voll auszukosten, blieb heute jedoch schlussendlich etwas glücklos und trug die 2:3 Niederlage mit Fassung. 8:6. Aber es kommt ja noch Thomas, der Günter Lammert in 4 Sätzen wenig Chancen ließ und den Sack clever für den OSC zumachte.

2. Sieg im 2. Spiel. So kanns weitergehen. Teil 2 der englischen Woche folgt…

(Spielbericht: OSC VI – TSG Burg Gretesch III)