Archiv für den Monat: November 2012

1. Herren katapultiert sich mittenrein … Abstiegskampf!

Polo Sturz

Böser Sturz in Oesede (Foto: Dee.lite, Quelle: commons.wikimedia.org)

Woran es letztendlich gelegen hat, lässt sich nicht pauschal beantworten. Es war eher eine Mischung aus mehreren Faktoren, die unsere Niederlage besiegelte. Ein kleiner Auszug aus dieser Mischung könnte ungefähr so aussehen:

Irgendwie waren nicht alle vollkommen auf der Höhe. Frankie stach ein wenig heraus, da er sich nach seiner künstlerischen Pause äußerst spielstark zurückmeldete. Bis zur 2:0-Satzführung und einer 7:3-Punkteführung im Dritten gegen N. Koch-Hartke. Danach fehlte etwas. Kampf? Biss? Man weiß es nicht. Das, was Frankie in der entscheidenden Phase vielleicht fehlte, fehlte auch so manch anderem an diesem Tag im OSC-Dress.

Kersi investierte mehr Energie ins Fluchen über die feucht-tropischen Hallenverhältnisse und dem damit verbundenen Nicht-Grip der Beläge, als auf taktische Regeln zu achten. Kerssen zum Beispiel versuchte unnachgiebig seine Vorhand zu umlaufen, um dann endlich mit der Rückhand zum Endschlag anzusetzen.

Kuhli und Kersi forderten im Abschlussdoppel ein wenig Contenance und Selbstbeherrschung der gegnerischen Seite, wobei das reine Spielen für sie ein wenig zur Nebensache wurde.

Mötschis Augen verhindern unglücklicherweise immer noch, dass Möta sein wirkliches Niveau und Können auf den Tisch bringen kann. Und das hätte in der Hinrunde für den einen oder anderen Punkt mehr gereicht – vermutlich auch in Oesede.

Trotz dieser verhängnisvollen Mischung muss man aber anerkennen: Die Sportfreunde aus Oesede waren stark und haben gefightet. Wirklich alles gegeben für den Sieg. Und das macht dann eben bei einer spielerischen Gleichwertigkeit irgendwo den Unterschied, der zu zwei Punkten mehr auf dem Konto führt.

Ergebnis: Oesede vs. OSC 9:7, 35:37 Sätze!!! (Stichwort beißen und so … Neun Fünfsatz-Spiele und nur zwei für uns!)

Am Freitag, dem 7.12. (Niedermark in Halle B, Beginn: 20:30 Uhr) und am Samstag, dem 8.12. (ab 15:30 Uhr in Laxten) warten die letzten beiden, sehr anspruchsvollen Hinrundenspiele auf uns, in denen wir schon mal Biss und Kampf (ohne dabei Grenzen zu überschreiten) üben können.

Denn soviel ist ja mal klar: Die Rückrunde ist mit sechs(!) Heimspielen unsere!

5. Herren: Mit zwei deutliche Siegen auf Kurs Herbstmeisterschaft

5. Herren, von links nach rechts: Bernt Jansen, Jürgen Höpfner, Klaus Jansen, Tom Heiber, Jens Wascher und Heinz-Peter Beste. Auf dem Bild fehlt Markus Herbermann.

Ein Bericht von Klaus Jansen

Mit zwei deutlichen Siegen gegen die beiden bis dahin ungeschlagenen Teams von Gretesch III (9:4) und Piesberg (9:2) steuert die 5. Herren in der Kreisliga weiter verlustpunktfrei auf Kurs Herbstmeisterschaft.

Erstmals mit Ex-Nationalspieler Bernt Jansen sah es gegen den ungeschlagenen Tabellenzweiten Gretesch schon nach den Doppeln, die alle drei gewonnen wurden, sehr gut aus. Bernt und Klaus Jansen sowie Jürgen Höpfner und Heinz-Peter Beste gewannen deutlich, während Jens Wascher und Tom Heiber nach schwerem Fünfsatzspiel das 3:0 markierten.

Im oberen Paarkreuz gewann wie erwartet Bernt seine beiden Spiele, aber auch Jens Wascher konnte mit einem Sieg gegen Hinze voll überzeugen. Die Mitte mit Klaus Jansen und Heinz-Peter Beste erzielte je einen Sieg, während im unteren Paarkreuz etwas überraschend Tom Heiber verlor und Jürgen Höpfner nach harter Gegenwehr Niemann das Nachsehen gab.

Zwei Tage später stand gegen den ebenfalls ungeschlagenen Tabellendritten Piesberger SV mit den beiden ungeschlagenen Spitzenspielern Brockmann und Menkhaus ein schwerer Gang für die OSCler bevor.

Erneut ohne den erkrankten Markus Herbermann und vor einigen aus alter „VfL Osnabrücker Zeit“ bekannten TT-Spielern, die gespannt auf die Spiele von Bernt Jansen warteten, zeigte die 5. Mannschaft eine tolle Leistung.

Bernt siegte gegen Menkhaus deutlich 3:0, und auch gegen den seit Jahren besten Spieler der Liga, Stefan Brockmann, steigerte Bernt sich von Satz zu Satz und gewann schließlich sicher mit 3:1. Klaus Jansen, Heinz-Peter Beste und Thomas Heiber gewannen ihre Spiele. Das Doppel von Bernt und Klaus Jansen gegen Brockmann und Menkhaus ging verloren, während nach der Niederlage von Jens Wascher gegen Brockmann dann schließlich im letzten Spiel Jens mit 11:9 im fünften Satz der 9:2-Siegpunkt gelang. Nach den überzeugenden Siegen wurde natürlich noch die “dritte Runde“ eingeläutet und über vergangene Zeiten gesprochen.

Als nunmehr einzige noch ungeschlagene Mannschaft und bei noch zwei ausstehenden Spielen stehen die Chancen sehr gut, die Herbstmeisterschaft zu erringen.

Nachtrag: OSC-Ergebnisse vom Wochenende

Neutral eskel

(Foto: Lord klaus (Eigenes Werk) [Public domain], via Wikimedia Commons)

Zwei Siege, zwei Niederlagen, das ist die leider etwas durchwachsene Bilanz des letzten Wochenendes für die OSC-Tischtennisabteilung. – Möglicherweise gibt es im Laufe der Woche auch noch den ein oder anderen Bericht dazu.

Wer Einzelheiten möchte, klickt einfach auf das Ergebnis und gelangt so zum Spielbericht bei Click-TT.

Freitag

  • 1. Bezirksklasse: Spvg. Fürstenau vs. Osnabrücker SC II  5:9
  • Kreisliga: Osnabrücker SC V vs. Piesberger SV   9:2

Sonntag

  • Bezirksliga Damen: Osnabrücker SC vs. SV Hesepe/Sögeln II 3:8
  • Landesliga: SF Oesede II vs. Osnabrücker SC  9:7

Sind wir zu stark für die Kreisliga?

Strong Horse

Erstmals obenauf: Die 7. Herren in der Hinrunde

Diesen ironisch gemeinten Kommentar gab Julian ab, nachdem wir den nicht mehr für möglich gehaltenen ersten Sieg der Hinserie klargemacht hatten.

Aber von vorne. Zunächst einmal das gewohnte Bild, wir mit mindestens einem Ersatzspieler (diesmal war es Thomas, der für Hartmut einsprang), aber auch Atter heute mit Rathjen für Meyer. Die Doppel verlaufen ausgeglichen, aber leider mit 1:2 gegen uns.

Nun die Kehrtwende und die Sensation aus unserer Sicht. Wir gewinnen nicht eins, nicht zwei, nicht drei, sondern alle sechs folgenden Einzel, sodass wir mit einem komfortablen 7:2 nach der ersten Runde dastehen.

Nicht dass dieser Umstand allein ausreicht, um Staunen hervorzurufen, es kommt noch hinzu, dass vier Einzel im fünften Satz an uns gehen. Darunter Siege von Julian (Erster Saisonsieg und das nach 0:2-Satzrückstand!), Tom, Andreas (Nach 5:10-Rückstand im fünften Satz!) und Thomas.

Diesen Vorsprung lassen wir uns im Folgenden auch nicht mehr nehmen. Ein klarer Erfolg von Vitali gegen einen immer noch enttäuschten Weerts und ein Sieg von Tom gegen Templin runden die Sache ab, sodass die Niederlage von Julian nicht mehr ins Gewicht fällt.

Ein 9:3-Sieg von unserer 7. Herren, wer hätte das für möglich gehalten? Wir verlassen somit zum Ende der Hinrunde das Tabellenende und beweisen abermals, dass der OSC für die Atteraner kein gutes Pflaster zu sein scheint.

7. Herren: Langersehnter Punktgewinn

Regenbogen

7. Herren: Das Sehnen hat ein Ende

Am letzten Donnerstag kam es zum Aufeinandertreffen von OSC VII und dem VfL Osnabrück II. Beide Mannschaften waren nicht in ihrer Stammbesetzung: bei uns ist Thomas für Tom dabei, beim VfL fehlten Lytze und Wöstmann. Somit war der Spielausgang offen, und wir hatten durchaus leise Hoffnung auf einen Sieg. (Den ersten wohlgemerkt!)

Die Doppel verliefen dann etwas unglücklich. Belz/Kessler unterlagen in knappen Sätzen einem starken Doppel Poller/Rosenblum, und auch Dierker/Bachert verloren mit 14:12 im Fünften! Zum Glück konnten wir auf unsere Kombination aus Mannschaftsführer und Mr. Unbesiegbar verlassen, die ihr Doppel nach Hause brachten.

Mit einem 2:1 gegen uns ging es dann in die erste Einzelrunde, die ausgeglichen verlief. Siegen von Vitali, Hartmut und Thomas standen Niederlagen von Patric, Julian und Andreas gegenüber, der gegen „die Noppe“ von Ikhilman nichts auszurichten wusste. Somit ein Zwischenstand von 5:4 und immer noch alles offen.

Durchaus kurioser die zweite Einzelrunde. Zunächst Julian mit einer recht einseitigen Niederlage gegen Bolgov, gefolgt von einem packenden Spiel Belz gegen Poller. Poller, in dieser Saison noch bisher mit einer weißen Weste, verlor in Fünf gegen Vitali, der seine Form an diesem Tag selbst kaum glauben konnte und endlich einmal einen Gegner mit „Rückhandnoppe“ bezwingen konnte.

Dieser Sieg gab Aufschwung, Patric erkämpfte sich ebenfalls in Fünf einen Sieg gegen Fricke, wobei die Zuschauer zwischendrin geneigt waren, die Augen zu schließen bei einem Duell ohne Angriffsspiel. 😉 Ein weiterer Beleg dafür, dass an diesem Tag alle Serien zu Ende gehen sollten, war leider Hartmuts Spiel, der seine erste Saisonniederlage einstecken musste. Zu allem Überfluss sollte auch Thomas nach 2:0-Satzführung noch ein sicher geglaubtes Spiel gegen den an diesem Tag starken Ikhilman abgeben, sodass wir mit einem 8:7-Rückstand ins Abschlussdoppel mussten.

Glücklicherweise konnte das wieder vereinte Doppel Belz/Kessler an alte Glanzzeiten anknüpfen und das Unentschieden retten, womit am Ende alle Beteiligten leben konnten. Ich bin glücklich über diese überaus gute Teamleistung und bin guten Mutes nach dem letzten Hinrundenspiel gegen Atter ähnlich erfolgreich berichten zu können.

TTVN-Infos zur Rückrunde der Saison 2012/13

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Mannschaftsführer aufgemerkt! (Quelle: commons.wikimedia.org)

Wer schon immer wissen wollte, wie der Spielbetrieb nach dem Ende der Hinrunde regelgerecht weitergeht, d.h. nach welchen Vorgaben die Mannschaften zur Rückrunde gemeldet werden müssen – und wer wollte das nicht? -, für den hat der TTVN jetzt ein umfangreiches Infoblatt vorbereitet. Wer es lesen möchte, klickt einfach *hier*.

Noch ein wichtiger Hinweis: Für OSC-Mannschaftsführer ist das natürlich Pflichtlektüre. Nächste Woche frage ich Euch ab! 😉

Gar nicht knapp …

In den letzten Wochen hatten wir, die 9., ja durchaus ein paar knappe Spielergebnisse. Auch bei unserem letzten Auswärtsspiel am Dienstag gegen die 4. vom SC Schölerberg war durchaus mit einem knappen Ergebnis zu rechnen. Immerhin waren wir als Tabellenzweiter beim punktgleichen Tabellendritten zu Gast, aber es sollte anders kommen.

Nix zu meckern bei der 9.
Foto: J. Kruse

Die Doppel starteten mal wieder ausgeglichen, wobei es Daniel Belz und Jonas Baars gelang, einen 1:2-Satzrückstand gegen Ralf Schrick und Udo Buitkamp noch in einen 3:2-Sieg umzuwandeln!
Nach dem dann anschließend Daniel sich gegen Ralf Schrick geschlagen geben musste, gelangen uns drei Punkte in Folge (Joachim Kruse gegen Franz Wulftange, Jonas Baars gegen Udo Buitkamp und Raphael Walter gegen Heinrich Mosel).
Im anschließenden Einzel von Joachim gegen Ralf Schrick musste der Autor zum ersten Mal in dieser Saison einem Gegner zum Sieg gratulieren. Diese Niederlage ließ sich aber gut verschmerzen, da Daniel, Raphael und Jonas in den nächsten Spielen abermals drei Siege in Folge holten und wir dann doch recht überzeugend 7:3 gewannen!!
So können wir ganz entspannt den abschließenden drei Heimspielen entgegen sehen … 🙂

Weihnachtsturnier

Kein Bild vom letzten Weihnachtsturnier (Foto: Steve Dopson, Quelle: commons.wikimedia.org)

Auf besonderen Wunsch einer einzelnen jungen Dame, hier schon mal der Termin für unser diesjähriges Weihnachtsturnier:

  • Freitag,14. Dezember, ab 20 Uhr

Weitere Details folgen bei nächster Gelegenheit.

Damit Ihr nachher nicht sagen könnt, Ihr hättet von nichts gewusst, während sich die, die dabei waren mal wieder wie Bolle über ihre fantastischen Wichtelgeschenke freuen. 🙂

Dritte mit Punktgewinn zum Hinrundenabschluss

Die dritte Herren, von links nach rechts: Dominic, Justus, Marvin, Christoph, Lars, Lasse

Letzten Freitag beendete die dritte Mannschaft ihre Hinserie mit einem Punktgewinn in Glandorf und feierte somit einen gelungen Abschluss der Halbserie. Im vierten Versuch gelang es uns damit erstmals, etwas Zählbares aus der Fremde mitzubringen. Und das, obwohl anfangs alles ganz anders aussah …

Der Fehlstart

Zunächst: Wir das sechste mal in Folge mit Bestbesetzung – super Jungs! Diesmal allerdings mit einem späten Auto (5 Minuten vor Anpfiff), die werdenden Väter dieses Landes werden es uns irgendwann danken. 😉
Die Doppel sollen heute mal wieder nicht unser Prunkstück sein, lediglich das Doppel 3 sticht. Oben ist in der ersten Runde auch nichts zu holen. Christoph findet einfach nicht in sein Spiel, während Dominic zwar etwas näher dran ist, seinem Gegenüber aber auch in vier Sätzen gratulieren muss. Zuschauergast Stefan Härtel ist entsetzt: „Ihr spielt ja so, als hättet ihr schon verloren …“. Als dann auch noch Lasse nach drei Sätzen gratulieren muss, scheint bei einem Zwischenstand von 1:5 das Spiel schon fast gelaufen.

Die Kehrtwende

Aber nicht zuletzt dank Stefans Anfeuerungen können wir uns an den eigenen Haaren aus dem Sumpf ziehen (*pling*).  Marvin, Lars und Justus gelingen kollektive 4-Satz-Siege und so steht es plötzlich nur noch 4:5.
Nun also wieder das obere Paarkreuz, Christoph kann sich zunächst gegen einen starken Reinhard Lefken nicht durchsetzen. Aber Dominic mit einem starken 3:0-Sieg über Jürgen Peters. Sehr clever dabei die Auszeit bei 9:9 im 2. Satz (Endstand 11:9). 🙂

Die Mitte wieder 1:1, Christian Engler ist gegen Lasse erfolgreich, während sich Werner Witte mit seinem Unterschnitt gegen Marvin nicht durchsetzten kann. – Es steht 6:7. Nun aber wieder das super untere Paarkreuz. Justus und Lars spielen sich nahezu in einen Rausch und können gegen Jörg Mennemann und Burkhard Borgmeyer in je drei Sätzen brillieren – bärenstark! Leider schaffen es Christoph und Lars trotz super kämpferischer Leistung und einiger Chancen (8-8 und Aufschlag im ersten Satz, Satzball nach 6-Punkte-Rückstand im zweiten Satz) nicht, im Abschlussdoppel zu punkten, so dass wir in der Summe mit dem Unentschieden gut leben können.

Das Nachspiel

Nach der brüderlichen Punkteteilung, wurde auch das Bier gemeinschaftlich geteilt, danke dafür. 🙂 Trotz berechtigter Angst, die Glandorfer würde Stefan abwerben, verließen wir den Ort des Geschehens aber recht zügig, um uns auf den Weg ins Balou zu machen und dort mit der sechsten Herren zusammenzutreffen. Unterwegs fast von der Mafia überfallen, wurde unser fünfter Punkt dann ausgiebigst gefeiert, mit Fortsetzung im Jäger und abschließenden Duellen am Kickertisch.

In den nächsten Wochen wird die dritte Mannschaft also in den Winterschlaf fallen, freut euch aber dennoch noch auf eine kleine Hinrundenzusammenfassung in einigen Wochen. 🙂

Wir verabschieden uns mit einem top motivierten OS …  C

6. Herren: Zweiter Sieg im zweiten Heimspiel

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6. Herren bisher mit durchwachsenen Leistungen in der Hinrunde (Quelle: commons.wikimedia.org)

Die Überschrift klingt toll, oder? – Dahinter verbirgt sich aber leider auch eine eklatante Auswärtsschwäche, denn drei Niederlagen in vier Auswärtspartien (7:9, 7:9 und 6:9) sind wahrlich kein Ruhmesblatt. Woran mag das liegen? Sind es die weiten Fahrten oder ist es die ungewohnte Umgebung, die die hochsensiblen Athleten der sechsten Herren davon abhält, auch in der Fremde Top-Leistungen abzuliefern? Die nächste Gruppentherapiesitzung bringt uns hoffentlich Aufschluss darüber. 🙂

Immerhin ging es letzten Freitag endlich wieder in eigener Halle gegen die Zweite des VfL Osnabrück. Bei uns fehlte zwar mit Markus Möller die etatmäßige Nummer 1, aber auch die VfLer konnten nicht mit ihrer Stamm-Sechs-Sieben auflaufen. Während wir erneut auf Andreas Stahmeyer zurückgreifen konnten, obwohl er eigentlich für die Siebte spielen sollte, kam der VfL in Person von Susanne Wehrmann und Friedel Holtgrewe gleich mit zwei alten Bekannten im „Gepäck“.

Der 2:3-Start verlief im Vergleich zum letzten Spiel gegen Gretesch mit dem 0:6-Horrorstart beinahe optimal, auch wenn das obere Paarkreuz zunächst wieder patzte. Immerhin war auf den Rest des Teams Verlass, so dass es nach dem ersten Durchgang 6:3 für uns stand.

Im Anschluss zeigte Axel Schiemann mit einem 3:1-Sieg gegen Igor Bolgov dann, warum er im oberen Paarkreuz aufgestellt ist, während der Autor mit einer 2:3-Niederlage gegen Martin Poller deutlich machte, dass er im mittleren Paarkreuz wohl besser aufgehoben ist. 😉

Zwischenstand 7:4, und die zwei noch fehlenden Punkte besorgten Kapitän Burkhardt Arends und Maik Suelmann im Anschluss, so dass am Ende ein 9:4-Sieg für uns auf dem Zettel stand.

Dank an Andreas Stahmeyer, der nun schon zum zweiten Mal ausgeholfen hat und dabei immer noch zu Null steht, und der Siebten, die netterweise auf Andreas verzichteten, obwohl sie ihn sicher selbst gut hätten gebrauchen können.

7. Herren: Niederlage in Gretesch

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7. Herren: Gretesch war zu stark (Quelle: commons.wikimedia.org)

Leider gibt es immer noch nicht sonderlich viel Positives zu berichten von unserer 7. Herren. Zwar sind wir wie gewohnt mit hoher Motivation und Ersatzmann Julian Rickmann (im Tausch für Andreas, der bei der 6. aushalf) nach Gretesch gefahren, doch haben wir dort nichts mitnehmen können. Am Ende eine 9:2-Niederlage, die schnell erzählt ist.

Drei Niederlagen im Doppel folgten acht Einzel, in denen allein Hartmut gegen Seßmann und Vitali gegen Hinze ihre Einzel nach Hause bringen konnten. Die restlichen Spiele waren zwar umkämpft, aber führten trotzdem nicht zum Erfolg. Positiv war das knappe 5-Satz Spiel von Julian gegen Hinze, in dem er bewies, dass er sich langsam im oberen Paarkreuz zu recht zu finden scheint. Hoffen wir, dass diese Entwicklung im nächsten Spiel ihren Höhepunkt findet. 🙂

An dieser Stelle möchte ich Hartmut Stiehl noch einmal gesondert herausstellen, der trotz unserer düftigen Bilanz noch kein Einzel verloren hat. Kompliment!

1. Herren: 2:9 auf’n Arsch!

1. Herren: Ordentlich Haue in Venne (Quelle: commons.wikimedia.org)

Gegen Venne galt es eigentlich, mindestens einen Punkt einzufahren, um sich in den mittleren Regionen der Tabelle etablieren zu können. Thommy Levien als Joker für den nicht im Saft stehenden Frankie noch gestern Abend akquriert, waren wir an sich guter Dinge. (pokern war noch nie sein Ding.) Aber wir mögen Venne einfach nicht.

Und so starten die Doppel 0:3. Mötschi/Levien als Doppel 2 keine Chance, Kuhli/Kersi spielen taktisch wieder einmal ihren ungünstigen Stiefel durch und Kerssen/Moldenhauer knapp im Fünften weg. Kuhli dann gegen Tüpker ohne den letzten Biss, der ihn so ein Match sonst gewinnen lässt. Kersi hörts nur Brummen gegen die Friendship-Attacken vom unverschämt guten Hellmann. 1:3 Sätze. Kerssen gegen Titgemeyer weg. 0:6. Der Traumstart ist perfekt. Mötschi macht das Ding in Fünfen, Thommy gibt alles und wird belohnt: Seine Weste in der Landesliga Weser Ems 2012/13 lupenrein: 1:0.

Dirk verliert nach 2:0-Führung noch, und so geht’s mit 2:7 in die nächste Runde. Tja, und das, was jetzt kommt kann eigentlich auch anders laufen, aber leider war die Luft schon irgendwie raus. Kuhli verliert in Vier gegen Hellmann, und Kersi macht im Spiel 99,9% der Aufschläge lang, um den Gegner zu überraschen. Gelang ihm komischerweise nur am Anfang.

2:9 gegen die vorletzten Venner, die sich allerdings in dieser Aufstellung sicherlich noch das ein oder andere Pünktchen ergattern werden. Wir müssen am Sonntag gegen Oesede ran. Noch haben wir einen Pluspunkt mehr als die Nachbarschaft …

Wer findet den Fehler?

Kleines Quiz am Sonntag: Dieses Bild enthält einen Fehler. Wer ihn findet, darf ihn behalten und bei Jens Wascher eine Versicherung nach Wahl abschließen. 😉

Ein Tipp noch: Lesen hilft. Wer so nichts erkennen kann, klickt auf das Bild, dann wird es größer angezeigt.

TT-OSC 2012: Schummriges Licht, glatter Hallenboden, aber Profi-Schiedsrichtertische inklusive Handtuch“becher“