Archiv für den Monat: März 2012

2. Damen: Die Post ist (wieder) da

Nach einem typischen Gezeche im Kölner Karneval vermeldete die Rheinische Post kürzlich folgende Titelschlagzeile in einer ihrer jüngsten Ausgaben:

Während auf der Bühne die Post  abging, schunkelten und klatschten die Jecken.“ (RP, 21.02.2012)

Nur schwer hat sich die Post  von diesem Treiben verabschieden können, so nah am Herzen ist ihr der Kölsche Klüngel. Doch inzwischen hat sich die Post  wieder in der zweiten Hochburg des Karnevals eingefunden, Osnabrück, und trainiert so intensiv wie noch nie zuvor, damit sie in der nächsten Saison nicht auf verlorenem Posten steht (haha!!).

Nach ihrem Wechsel vom SSV Eintracht Lommersum zum OSC im letzten Jahr hat die Rheinische Post nicht nur für diese Schlagzeile gesorgt. Als eine der größten regionalen, postmodernen Abonnement-Zeitungen ist ihr recht konservativer Leitsatz nämlich: Zeitung für Politik und christliche Kultur. Herrlich! Als Politikstudentin hätte man sich sicher keine bessere Zeitung aussuchen können. Besonders ihre brandaktuelle Berichterstattung und moderne Graphik machen sie zu einer geschätzten und verlässlichen Partnerin der deutschen Medien-und Sportwelt.

 

Die 1. und 2. Damen profitieren gleichsam davon, dass sie einen Posten in ihrer Mannschaft neu besetzen konnten: mit ihrem forschen Angriffsspiel, einer unglaublichen Vorhand, oftmals schneller, als die Post erlaubt. Im Karneval muss selbstverständlich auf ihre Dienste verzichtet werden, diese Auszeit kennen wir ja von anderen rheinischen Fußballclubs, in denen dann der Ausnahmezustand ausgerufen wird und viele nicht ganz auf dem Posten sind. Der hiesige Damenwart konnte sich dennoch diese Chance zur Verpflichtung nicht entgehen lassen und wartet auf weitere positive Schlagzeilen der Rheinischen Post. Also, ab die Post!

WM, Noppen, Anti, Gegentopspin, Punktspiele, Interview & Livestreams!

Foto: Holger Straede - Quelle: tus-hilter-tischtennis.de

Nachdem wir nun hinter die Künste & Geheimnisse der Anti- und Noppenbeläge gekommen sind (wir berichteten: Lange Noppen? Mir doch egal!), brachte uns Redakteur Stefan Fangmeier (by mytischtennis.de) auf den nächsten Weg Richtung Gegen-Topspin.

Beweis-Videos von erfolgreichen „Counter-Topspins“, die man derzeit en masse bei der Tischtennis-WM in Dortmund erleben kann, bitte einfach bei YouTube online stellen :D.

Was geht überhaupt am Wochenende noch so?

Am heutigen Freitag gehts für unsere Herren-Nationalmannschaft im Viertelfinale gegen Schweden, die Portugal eine K.O.-Runde zuvor mit 3:0 aus dem Weg räumten.
16 Uhr gehts los und Ihr könnt wie immer live dabei sein. Hier der Livestream: *klick*. Digitalfernsehempfänger schalten ab 16 Uhr einsfestival ein. Dort wird ebenfalls live übertragen.

Um 19 Uhr spielt dann unsere Damen-Nationalmannschaft unter den letzten Acht gegen den aktuellen Tischtennis-Weltmeister Singapur. Auch dieses Spiel gibts im Livestream (*klick*).

Um 20:15 Uhr starten dann unsere 3.  Herren gleich neben der Westfallenhalle (Halle B in Osnabrück) ihr Bezirksklassenspiel gegen den TuS Bramsche. Einen Livestream gibts hier ausnahmsweise nicht.

Am Samstag trifft unsere 2.  Herren um 17 Uhr zu Hause auf den Tabellenzweiten aus Riemsloh, die sich noch mit den Belmern um Platz 1  in der 1. Bezirksklasse streiten.

Zum Schluss gibt’s noch ein kleines Video-Interview von mytischtennis.de mit Dimitrij Ovtcharov, der am gestrigen Tag ausnahmsweise mal frei hatte!
P.S. : Den Belagsponsor hätte ich gerne :).

Blocken ist nur was für Feiglinge!

Volleyball9 block

Blockspiel: Völlig veraltet. (Foto: Andrew Choy, Quelle: commons.wikimedia.org)

Was für Wang Hao, Timo Boll, Dimitrij Ovtcharov & Co. längst Standard ist, ist in der Bezirksklasse noch ein echtes Alleinstellungsmerkmal: der Gegentopspin. 😉

Wie’s geht wird drüben bei mytischtennis.de im aktuellen Trainingstipp verraten.

Dann übt mal schön und seid gespannt auf die belustigten/erstaunten/entsetzten [Nichtzutreffendes bitte streichen!] Gesichter Eurer Gegner, wenn Ihr das das erste Mal im Punktspiel versucht.

Mitten im WM-Geschehen

Lösnitzgrundbahn bei Abfahrt DSCF0844

Abfahrt (Foto: Johann H. Addicks, Quelle: commons.wikimedia.org)

Wem Zeit oder Gelegenheit fehlt, nach Dortmund zur WM zu fahren, für den gibt es eine nette Sonderseite drüben bei mytischtennis.de. Einfach hier klicken *klick* und schon seid Ihr mitten im Geschehen.

Ein thematisch weniger buntes Infoportal gibt es natürlich wie immer auf den Seiten des Weltverbandes.

Und dort findet Ihr auch die prima Livestreams von Tisch 1 (T1) und 2 (T2), die die leider bislang extrem dürftige Häppchen-Berichterstattung der öffentlich-rechtlichen Sender einigermaßen kompensieren.

Heute gibt es dort folgende Spiele zu sehen:

  • 10:00 – T1 – Damen – SIN vs NED
  • 10:00 – T2 – Damen – CHN vs ROU
  • 13:00 – T1 – Herren – CHN vs HKG
  • 13:00 – T2 – Damen – GER vs SER
  • 16:00 – T1 – Herren – GER vs SER
  • 16:00 – T2 – Herren – SIN vs CZE
  • 19:00 – T1 – Herren – CHN vs SLO
  • 19:00 – T2 – Herren – AUT vs DEN

Apropos öffentlich-rechtliche Sender: Wer den Digitalsender der ARD einsfestival empfangen kann, der darf sich glücklich schätzen. Denn er kann ab heute die Spiele der deutschen Herren auch live am TV verfolgen.

Neben dem heutigen Vorrundenspiel gegen Serbien (16 Uhr) werden dort auch das Viertelfinale (Freitag, um 16.00 Uhr), das Halbfinale (Samstag, um 13.00 Uhr) und das Finale (Sonntag, um 13.30 Uhr) übertragen. Kommentator ist der ARD-Tischtennisexperte und Olympiareporter Roman Bonnaire.

Interessant übrigens, dass die ARD einen eigenen „Tischtennisexperten“ hat. Der hatte in der jüngsten Vergangenheit dort ja wohl eher wenig zu tun. Vielleicht hat er aber auch undercover gearbeitet. – Hoffen wir mal, dass sich das ab jetzt nachhaltig ändert.

Familienausflug nach Dortmund

Viel Spaß für kleines Geld: WM-Eintrittskarte

Am Sonntag ging es in aller Herrgottsfrühe – ich sage nur Zeitumstellung 🙁 – zum Auftakt der Weltmeistermeisterschaft mit der ganzen Familie nach Dortmund. Allerdings kann von „verirren“, wie von Stefan fälschlicherweise behauptet, hier natürlich gar keine Rede sein, denn das Navi fand den 120 km langen Weg von Osnabrück zur Westfalenhalle über die fast leere A1 so selbstverständlich wie die OSCler nach dem Training den Weg von der Umkleide zu Gerda.

Trotz der frühen Uhrzeit erwartet uns eine furchtbar lange Schlange vor der Tageskasse. Und diese Aussicht, gepaart mit der Einsicht, dass es tatsächlich noch mehr TT-Verrückte gibt, die am Sonntag freiwillig so früh aufstehen, trägt natürlich zunächst nicht zum Abbau der ohnehin latent vorhandenen Morgenmuffeligkeit des Fahrers bei.

Immerhin bequemt sich der Veranstalter, kurz nachdem wir uns widerwillig eingereiht haben, dann doch eine zweite Kasse zu öffnen, was die Laune aller Anstehenden natürlich schlagartig verbessert. Dazu kommt, dass Kinder in Begleitung Erwachsener am ersten Tag sogar freien Eintritt haben. Eine schöne Aktion. So dauert es dann doch nur fünfzehn Minuten bis wir in den Besitz der heißbegehrten Tickets kommen und in die Halle können.

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3. Herren: Fürstenau schießt schneller – Relegationsplatz in weiter Ferne

Die 3. Herren hat in dieser Serie (2011/12) schon einiges erlebt. Am Anfang der Saison gelang nichts, es zog sich wie ein roter Faden durch die ganze Spielzeit, sodass man dauerhaft mit dem Abstiegsgespenst zu kämpfen hatte.

Dominic Kreusch fiel studienbedingt länger aus, Heinz-Peter Beste verletzte sich beim Spiel der 2. Herren und wurde kurzfristig operiert (Saison gelaufen) und Jürgen Höpfner musste gesundheitsbedingt ebenso die letzten Spiele passen.

Zwei Niederlagen gegen die vierte Herren taten ihr übriges. So war man froh, dass man in den letzten Spielen auf die Jungs zurückgreifen und sogar wieder nach oben schielten konnte.

Die deutliche und verdiente Niederlage (Click-TT Bericht) am letzten Freitag gegen den feststehenden Meister Spvg. Fürstenau (Glückwunsch zum Aufstieg!) brachte den OSC nun auf den Teppich zurück und zeigte, dass es in dieser Saison nichts mit dem Relegationsplatz wird. (Trotzdem stark gekämpft, Jungs!)

Der SV Nortrup um Spitzenspieler Stefan Neßlage wird damit eine erfolgreiche Saison auf der Aufstiegsrelegation krönen können (aktuelle Gegner der Relegation wären TSG Burg Gretesch und SC Glandorf), die bereits mit dem Erreichen der Bezirkpokal-Finals einen Höhepunkt fand.

Zu den Nortrupern gesellen sich auf den Finals der TuS Lutten (Bezwinger der 2. Herren), BW Bümmerstede und der Sieger aus dem Spiel TuS Neuenhaus gegen den TTC Waddens.

PS: Das nächste Spiel unserer Dritten findet bereits am kommenden Freitag in heimischen Gefilden gegen den TuS Bramsche statt. 20:15 Uhr geht’s los!

Team-WM: Herren und Damen mit gutem Einstand

An einem wunderschönen Sonntag haben sich am ersten Tag der Tischtennis Mannschafts-WM auch ein paar OSCler in die Westfalenhalle in Dortmund verirrt.

Sehr gute Zuschauerresonanz, super Stimmung und ein erfolgreiches erstes Spiel der deutschen Damen und Herren.

Die Damen besiegten Polen mit 3:1.

Wu Jiaduo – Li Qian 1:3 (1:11, 11:3, 4:11, 7:11)
Irene Ivancan – Natalia Partyka 3:1 (11:6, 7:11, 11:8, 11:7)
Kristin Silbereisen – Katarzyna Grzybowska 3:0 (11:6, 11:6, 11:4)
Wu Jiaduo – Natalia Partyka 3:1 (10:12, 11:6, 11:5, 15:13)

Die Herren erzielten ein 3:0 über Tschechien.

Timo Boll – Dmitrij Prokopcov 3:0 (12:10, 11:4, 11:5)
Dimitrij Ovtcharov – Antonin Gavlas 3:0 (11:6, 11:8, 11:7)
Patrick Baum – Petr Korbel 3:2 (11:4, 9:11, 6:11, 11:7, 11:2)

Gleich (20 Uhr) gehts ins zweite Spiel für die Herren gegen Spanien.

Einen TV-Livestream gibt es unter diesem Link: *klick*

6. Herren kämpferisch – Siege gegen Schölerberg II und Gretesch VI

Aphidoidea fight

(Foto: Richard Bartz, Quelle: commons.wikimedia.org)

Der Ärger über die Punkte, die man im Saisonverlauf leichtfertig hat liegenlassen, wurde an den letzten beiden Tagen in Movivation umgesetzt.

Am Donnerstag ging es zu den Sportfreunden am Schölerberg. Der OSC in Stammbesetzung mit Philipp Lauenstein, Klaus Jansen, Markus Herbermann, Anton Große, Andreas Stahmeyer und Hartmut Stiehl. Schölerberg mit Andreas Kull, Andreas Hofmann, Wolfgang Lampe, Sebastian Husemann, Michael Kull und Wilfried Hellmann. Im Hinspiel ging es noch 8:8 aus, das Rückspiel ging 9:3 an uns.

Nach den Doppeln 2:1 für uns. Neben dem gewohnten sicheren Punkt von Klaus und Anton legten auch Hartmut und Andreas nach. Philipp und Markus mussten sich den Gebrüdern Kull geschlagen geben.

Anschließend gingen alle 6 Einzel über fünf Sätze. Klaus, Philipp, Anton und Markus mit glücklichem Ausgang für den OSC, M. Kull und Hellmann konnten für Schölerberg punkten. 6:3 Führung, danach „lief es“, sichere weitere Punkte durch Philipp, Klaus und Markus.

Am gestrigen Tag dann gegen Gretesch VI. Auch hier im Hinspiel nur ein 8:8, gestern Gretesch ersatzgeschwächt mit Reinhard Türke, Lutz Hüttemeyer, Christoph Piepmeyer, Wolfgang Seßmann, einem noch kränkelnden Jürgen Hinze und Ersatzmann Dominik Beßmann.

Was folgte, kann man nur Kantersieg nennen. 9:0 Spiele, 27:3 Sätze. Die Freude war so groß, dass die 6. Herren sofort mit den Greteschern zu Gerda in die Kneipe ging. Herzlichen Dank an unsere zeitgleich spielende 3. Herren für das Plattenabbauen 🙂. Aber wann gewinnt man schon 9:0?

Vor dem letzten Spiel gegen Atter hat Sutthausen ( die ebenfalls noch gegen Atter antreten müssen) im Kampf um den Relegationsplatz bei Punktgleichheit 2 Spiele Vorsprung.

Vielleicht geht ja doch noch etwas …

Das war’s …

Dead End at Icknield Street - geograph.org.uk - 175668

(Foto: David Stowell, Quelle: commons.wikimedia.org)

Am gestrigen Abend hatte die 8. Mannschaft in ihrem letzten Punktspiel für diese Saison den Tabellenletzten aus Darum zu Gast. Es sollte also nicht unbedingt ein ganz so schwierige Aufgabe werden.

Der OSC spielte mit Joachim Kruse, Stefan Depeweg, Jonas Baars und Niklas Welp. Aus Darum waren Manfred Gereken, Manfred Boberg, Werner Fust und Ursula Heidemann angereist.

Nein, es wurde nicht so schwierig, wir können es hier kurz machen, der OSC hat 7:0 gewonnen. Einen Satz haben wir verloren, aber der Verfasser schweigt hier über den Verursacher.

Nun haben wir 10:18 Punkten auf unserem Konto und halten uns im Moment noch auf dem 6. Platz. Da wir in der Rückrunde mit 0:14 Punkten gestartet sind, haben wir also eine recht erfolgreiche Saison hinter uns. 🙂
Mal schauen, was sich so für die nächste Saison ergibt. In einer ähnlichen Aufstellung dürften wir ja deutlich weiter vorne mitspielen …

Team-WM beginnt am Sonntag in Dortmund

Am Sonntag startet die TT-Mannschaftsweltmeisterschaft in Lüdenscheid Dortmund.

Codex Balduini Trevirensis - Alpenüberquerung Heinrich VII

Alpenüberquerung: Immer wieder beschwerlich. (Quelle: commons.wikimedia.org)

Und während sich das deutsche Team schon seit einigen Tagen in Rotenburg an der Fulda vorbereitet, sind die Japaner in Düsseldorf, der größten japanischen Stadt in Europa angekommen und trainieren dort im Trainingszentrum von Borussia.

Das chinesische Team hat die Alpen bislang noch nicht überquert. Es kam bisher nur bis Wien und „campiert“ dort in der „Werner Schlager Academy“. Man muss aber befürchten, dass sie den Weg in die Westfalenhalle auch noch finden. 😉

Wie dem auch sei: Die deutschen Damen starten am Sonntag bereits in aller Herrgottsfrühe (10 Uhr) mit ihrem ersten Gruppenspiel gegen Frankreich.
Die Herren greifen um 13 Uhr ins Geschehen ein. Für sie geht es gegen Tschechien.
Um 17 Uhr müssen die Damen ein zweites Mal an die Platten. Dann ist Polen der Gegner.
Timo Boll & Co. beschließen dann den Eröffnungstag. Sie spielen ab 20 Uhr gegen Spanien.

Weitere WM-Infos findet Ihr hier:

Jetzt schon der X-MAS Tipp für 2012

Ein Bericht von Elisabeth Jostes

Karen und ich litten nach dem schönen, aber auch anstrengenden Tischtennisurlaub auf Sylt im Sommer 2011 (wir berichteten) sehr an Entzugserscheinungen.

Uns fehlte mal wieder viel Sport und ein gutes Training. So fanden wir ein nettes Angebot zwischen den Feiertagen in 2011 beim Tischtenniscollege in Osnabrück.

Erster Treffpunkt war die Huxmühle, da dort viele angereiste Spieler und Spielerinnen übernachteten. Bei der ersten Ansprache wurden wir, die „OSC Spielerinnen“, nochmals extra begrüßt, da der Trainer Gunnar Hellmann betonte, dass er beim OSC Tischtennis spielen gelernt hätte und sein Vater auch heute noch häufig dort spielen würde. Wir hatten natürlich keine Ahnung, wer denn nun sein Vater sein könnte!?

Nächster Treffpunkt war dann die Turnhalle am Schölerberg. Ca. 24 Spieler und Spielerinnen in jedem Alter fanden sich dort ein und es gab insgesamt drei Trainer. Da gab es dann auch mal die Minute Zeit, um Gunnar zu fragen, wer denn nun sein Vater sei. Wir konnten es kaum glauben, der mit dem wir fast jede Woche mindestens ein Doppel spielen!? Unser Wilhelm!!!

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Nachrichtensperre aufgehoben

Sperre Reichenhof flussab

Sperre aufgehoben (Quelle: commons.wikimedia.org)

Es sind noch zwei Ergebnisse vom Wochenende nachzutragen, damit nicht der Eindruck entsteht, es gäbe hier schon seit Wochen eine Nachrichtensperre für die 1. Mannschaft.

  • Hude III – OSC I 1:9
  • OSC I – TSG Burg Gretesch I  9:4

Damit haben Thomas Leviens Mannen ihr Soll erfüllt und bleiben mit 31:7 Punkten aus 19 Spielen zunächst weiter auf Platz 2 in Lauerstellung, müssen aber auf einen Ausrutscher der Teams von Oesede II und/oder Hude II hoffen, um am Ende doch noch ganz vorne dabei sein zu können.

Einiges dürfte dabei davon abhängen wie Hude II (18 Spiele, 32:4 Punkte) am kommenden Sonntag gegen Oesede (25:3 Punkte aus 14 Spielen) spielt und wie sich die Oeseder anschließend in ihren noch verbleibenden Spielen – u.a. auch gegen die Belmer – schlagen, bevor es dann vielleicht doch noch zum erhofften Showdown am 15. April um 14 Uhr in der Freiherr vom Stein Sporthalle in GMHütte gegen unsere Erste kommen kann.

Auch wenn bis dahin noch viel passieren kann, merkt Euch den Termin schon mal in Eurem Kalender vor, denn mit OSC-Ultra-Support geht da ja vielleicht noch was.

3. Herren: Erst verzockt, dann doch noch gewonnen

Damerham, pig race - geograph.org.uk - 1484593

Foto-Finish (Mike Faherty, Quelle: commons.wikimedia.org)

So oder ähnlich könnte die Überschrift in einer großen Boulevard-Zeitung lauten, würde sie denn über die wirklich wichtigen Ereignisse berichten. Denn was sich am Freitagabend in Halle B abspielt, ist mal wieder ganz großes Kino – mit Überlänge. Auch wenn es zunächst überhaupt nicht danach aussieht.

0:5 steht es nämlich schon nach den drei Eingangsdoppeln und den ersten beiden Einzeln im oberen Paarkreuz. Das sieht so ganz nach einem klaren Start-Ziel-Sieg für die Mannschaft vom SV Nortrup aus. Und so macht sich unter den Zuschauern schon erster Frust breit, zumal auch die Getränkeversorgung wegen einer geschlossenen Veranstaltung im Sportler-Treff vollständig zusammengebrochen ist. Ein Skandal!

Zwar gehen die Nortruper um ihren Ausnahmespieler Stefan Neßlage als Tabellenzweiter hier als Favorit ins Spiel, aber so ganz ohne Chancen sieht sich die Dritte vor dem Spiel auch nicht. Zumal die Vierte ja unlängst schon vorgemacht hatte, wie man den Jungs aus dem Nordkreis mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung und großer Einsatzbereitschaft in beinahe aussichtsloser Lage noch einen Punkt abluchsen kann (Wir berichteten.).

Kurios ist die Ausgangslage: HP Beste frisch operiert, Jürgen Höpfner immer noch verletzt, John Schönhoff krank und Tom Heiber beruflich verhindert. So stehen von der für die Rückrunde gemeldeten Dritten nur noch Ulli Kasselmann und zur Überraschung einiger, Dominic Kreusch, der sich studienbedingt für den Rest der Saison ja eigentlich schon abgemeldet hatte, in der Halle.

Dazu kommen Jens Wascher – der schon die komplette Hinrunde ohnehin für die Dritte gespielt hatte – und als Joker die Nummern 1-3 der Vierten, also Christoph Gringmuth, Lasse Treger und Justus Treubel. Angesichts dieser zwar improvisierten, aber dennoch vorzeigbaren Aufstellung von einer stark ersatzgeschwächten Mannschaft zu sprechen, wäre wohl übertrieben. Im  Gegenteil, um den Restfunken der Hoffnung auf den Relegationsplatz am glimmen zu halten, ist das eigentlich keine so schlechte Ausgangsposition. So glaubt man zumindest auf Seiten des OSC noch vor Spielbeginn.

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