Archiv für den Monat: September 2011

1. Herren: Heute Showdown vs. SF Oesede um 20:15 Uhr

Es wird spannend. Heute Abend gastieren die Sportfreunde Oesede in der heimischen OSC-Arena. Es verspricht ein heisser Tanz zu werden.

Oesede gilt mit dem ehemaligen Oberliga Spieler Michael Saffran als glasklarer Favorit.

Doch auch heute könnte der Underdog von der Hiärm-Grupe-Straße für eine Überraschung gut sein.

Seht selbst und kommt in Scharen 😉
20:15 Uhr in der Halle B beim OSC!

Wir trauern um Rudi Strenger

Nach kurzer, schwerer Krankheit verstarb am 25. September unser Abteilungsleiter Rudi Strenger. Er trat in den OSC am 1. Juni 1972 ein und verstärkte als ehemaliger Oberligaspieler über 25 Jahre alle Mannschaften unserer Abteilung.

Im Jahre 1979 hat Rudi die Abteilungsleitung übernommen. Zusammen mit Evelyn und Alfred Schiemann prägte er mehrere Generationen von Tischtennisspielern und hat auch die Blüte unserer Abteilung in den letzten Jahren mit auf den Weg gebracht. 2006 ist er dann zum Ehrenmitglied unseres Vereins geworden.

Lieber Rudi, danke für das „Großwerden“ unter Deiner Ägide, danke für die Unterstützung an und neben der Platte, danke für viele coole Sprüche, danke für den „tollen Duft“, danke für das gute Aussehen unserer Abteilung, danke für Deine Freundschaft.

Im Namen des OSC Vorstandes
Thomas Levien

Danish Dynamite: Michael Maze

In unserem Sport gab und gibt es ja eine ganze Menge verdammt gute Linkshänder. National z.B.: Timo Boll, Jörg Roßkopf, Patrick Baum, Torben Wosik, Kersi und Olli und natürlich auch international: Erik Lindh, Stellan Bengtsson, Jacques Secrétin, Mikael Appelgren etc. pp.

Warum es so viele erfolgreiche „Lefties“ gibt, erklärt die Wikipedia so:

„Für einen Linkshänder ist der rechtshändige Gegner der Normalfall. Reflexe und Bewegungsabläufe werden also meist gegen einen Rechtshänder trainiert. Der Linkshänder ist also optimal auf solche „normale“ Gegner eingestellt. Im Gegensatz dazu ist für Rechtshänder ein linkshändiger Gegner ein Sonderfall, so sind beispielsweise Vor- und Rückhand vertauscht. Der gewohnte Rhythmus beim Ballwechsel stellt sich nicht ein. Linkshänder sind somit für die Partien mit Rechtshändern besser trainiert als umgekehrt. Spielen zwei Linkshänder gegeneinander, so haben sie auch Probleme, sich auf ihren Gegner einzustellen. Da aber beide diese Probleme haben, ist es für keinen der Spieler nachteilig.“

Wie komme ich jetzt darauf? – Ach ja, Michael Maze, den Dänen, der 2009 Europameister wurde, habe ich, wenn es um Linkshänder geht, meist nicht auf dem Schirm. Dabei ist er schlicht großartig, vor allem wenn er Ballonabwehr wie einst Jacques Secrétin zu seinen besten Zeiten spielt.

Schaut Euch einfach dieses Video an:

Wer spielt was?

Materials Science Experiments Conducted at MSFC - GPN-2002-000198Für die Materialjunkies unter Euch, die schon immer mal wissen wollten, mit welchen Hölzern und Belägen die Weltspitze so spielt, gibt es reichlich Informationen unter dieser Adresse:
<http://www.mtagsports.com/mm5/merchant.mvc?Store_Code=MTAG&Screen=pros_equipment>

Übrigens: Auf die Frage, welcher Schläger denn für mich wohl der Richtige wäre, bekam ich in meinem alten Verein in der Jugend regelmäßig gesagt: „Du brauchst einen, der von alleine spielt!“ – Ich habe noch lange geglaubt, sie wollten mich damit nur ärgern. 😉

Doch keine Überraschung im zweiten vereinsinternen Duell

DuellLetzten Mittwoch kam es zum zweiten vereinsinternen Duell der noch jungen Saison. Diesmal standen sich die 5. und die 6. Herren in der Kreisliga gegenüber. Sollte es vielleicht auch hier wie schon im ersten OSC-internen Duell zwischen 3. und 4. Herren eine Überraschung geben?

Während die 6. Herren als Gastgeber erwartungsgemäß in ihrem ersten Spiel auf Klaus Jansen verzichten musste, –  denn Klaus nimmt gerade die Situation in Griechenland vor Ort persönlich in Augenschein 🙂 – fiel kurzfristig auch noch Joachim Kruse verletzungsbedingt aus. Glücklicherweise sprangen kurzfristig Julian Rickmann und Jonas Baars aus der 7. Herren ein.

Die Fünfte musste zwar erneut auf Patric Bachert verzichten, konnte aber in der Erfolgsaufstellung vom Vortag, als der Überraschungssieg in Atter gelang, auflaufen. Die Frage war hier allerdings, wie groß der physische und mentale Kräfteverschleiss einen Tag nach dem schweren Auswärtsspiel war. Schließlich war man diesmal in der ungewohnten Favoritenrolle, was Andreas Stahmeyer als Kapitän der 6. Herren in seiner Begrüßung auch noch mal genüsslich herausstrich, um so psychologisch geschickt seinem Team den Druck zu nehmen und die Fünfte im Gegenzug ordentlich anzustacheln. In seiner Antwort verwies Markus Möller als Kapitän der Fünften allerdings zurecht darauf, dass eine Mannschaft mit Sperrvermerken von Position 1 bis 4 in so einem Spiel wohl kaum als echter Außenseiter gelten könnte. Und in der Tat, die Sechste hatte sich einiges vorgenommen …

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6. Herren: Überraschung gegen 5. Herren verpasst

Am Mittwoch startete die 6. Herren in die Saison und zwar als Gastgeber der eigenen 5. Herren. Die 5. wollte kein Risiko eingehen und trat mit Markus Möller, Vitali Belz, Axel Schiemann, Tom Ziemann, Stefan Fangmeier und Thomas Kessler in einer Top-Besetzung an. Aus gutem Grund: Die neuformierte 6. Herren bot mit Philipp Lauenstein, Markus Herbermann, Andreas Stahmeyer, Hartmut Stiehl und den beiden Verstärkungen aus der 7. Julian Rickmann und Jonas Baars lange Paroli. Am Ende stand ein knappes 6:9.

Philipp zeigte sich in toller Form und holte mit Hartmut ein Doppel sowie beide Einzel, Markus, Hartmut und Julian steuerten jeweils ein Einzel bei. Andreas und Jonas konnten leider nicht punkten, teilweise waren die Spiele hier sehr umkämpft.

Bei der 5. gefielen Axel und Stefan mit zwei Einzelsiegen, weitere Punkte wurden von Vitali, Tom und Thomas beigesteuert, in den Doppeln durch Markus und Stefan sowie Vitali und Thomas.

Spielbericht OSC VI – OSC V

1. Herren am Freitag: Derby gegen SF Oesede

Gegen den Aufstiegskandidaten Nr. 1, den TV Hude II, verpasste unsere 1. Herren am letzten Wochenende die Chance, für eine Riesenüberraschung zu sorgen. So blieb nach „verspielter“ 8:5 Auswärtsführung eine „mittelgroße Überraschung“ und die Freude darüber, dass wir nun schon am Anfang der Saison fünf Punkte im Kampf um den Klassenerhalt gesammelt haben.

Es geht weiter und das schon in Kürze. Am nächsten Freitag, den 30.09.2011 um 20:15 Uhr geht es gegen einen weiteren Aufstiegskandidaten. Die Rede ist von den Sportfreunden Oesede, die in diesem Jahr mit einem noch stärkeren Kader die Bezirksoberliga unsicher machen. Neben den altbewährten Kräften um Schnier, 2x Koch-Hartke, Knoop und Overbeck kam in letzten Jahr bereits Hinrich Buermeyer als starke Nr. 1 dazu.

Damit aber nicht genug, zu dieser Saison ist der Oberliga-Spieler Michael Saffran (ehemals SF Oesede 1. Herren, unten) und Ulf Pötter (ebenfalls früher 1. Herren) mit im Boot der Zweiten.

Das Line-Up verspricht also einen heissen Derby-Fight.

Ihr könnt mit dabei sein!

Freitag, 30.09. um 20:15 Uhr in der Halle B!

7. Herren: Glanzloser Auftritt bei Voxtrup IV

Nach der Ernüchterung vom Montag (19.09.11) gegen Dodesheide 2, folgte ein glanzloser Auftritt in Voxtrup. Da Voxtrup IV nur mit 3 anstatt 4 Leuten antrat, schien es uns „eigentlich“ als „Kinderspiel“, hier einen lockeren Sieg mit nach Hause zu nehmen. Doch es sollte anders kommen!

Nach dem 1. Doppel, was mit 3:2 knapp an Voxtrup ging, wurde uns klar, dass wir es mit den Schreckgespenstern „Noppe“ und „Anti“ zu tun bekommen würden. Die ersten zwei Einzel verliefen ohne große Aufregung. Julian Rickmann konnte sich in vier Sätzen gegen die Nr. 2 von Voxtrup durchsetzen. Long Tran hingegen ist/war der „Noppe“ zum Opfer gefallen. Mit 3 Sätzen unterlag er gegen den Voxtruper. Im unteren Paarkreuz konnte sich Stefan Depeweg mit einer guten Leistung und starken Nerven mit 3:1 in Sätzen durchsetzen. Er kam mit der „Noppe“ erstaunlich gut zurecht.

Dann folgte die 2. Runde, in der Julian und Long beide glatt in 3 Sätzen verloren. Sie kamen mit dem Spielverhalten der Gegner einfach nicht klar und verloren deshalb auch zurecht. Nachdem Jonas Baars auch noch sein Spiel mit 3:0 verlor, war die Moral am Tiefpunkt angelangt. Jetzt hiess es entweder 7:5 (Sieg für den OSC 7) oder 6:6 ( peinliches Unentschieden). Im letzten Doppel starteten Julian und Stefan, wobei sie am Anfang durch kämpferische Leistung auch den 1. Satz mit 16:14 holten. Die beiden folgenden Sätze gingen aufgrund von Nervosität und Unsicherheit an Voxtrup, bis Stefan dann im 4. Satz auf einmal wie befreit aufspielte, und wir die Voxtruper mit 11:3, von der Platte fegten.

Nun wurde es spannend. Der letzte Satz entschied über Sieg oder „gefühlte“ Niederlage. Doch diesmal konnte wieder eine Einzelleistung überzeugen. Julian traf fast jeden Ball und konnte somit den OSC 7 vor einer Blamage bewahren. Ein glanzloser Sieg aber dennoch wichtige Punkte um einen Fehlstart zu vermeiden. Jetzt steht es 2:2 in der Tabelle und es ist klar geworden, dass wir dieses Jahr wohl im unteren Feld kämpfen werden.

5. Herrren: Glatter Sieg in der „Eiskunsthalle“

Bundesarchiv Bild 183-P0104-0020, Berlin, Eiskunstlauf, SchaulaufenEine überaus treffende Überschrift für das erste Saisonspiel unserer Fünften Mannschaft im nahegelegenen Atter.

Nachdem wir uns „wie gewohnt“ vor dem Spiel auf dem Parkplatz vor der Halle trafen, um unseren Teamgeist zu stärken, hatten wir keinerlei Zweifel mehr, dass wir auch diesmal die Atteraner ein wenig ärgern könnten. Zwar fiel uns schon beim Einspielen der sogar im Vergleich zu unserem Boden in Halle B extrem rutschige Belag und die etwas frostigen Temperaturen in der Halle auf, doch damit hatten ja nun beide zu kämpfen, sodass wir uns nicht ablenken ließen.

Das Spiel begann. Atter in der klaren Favoritenrolle, waren sie doch letzte Saison nur knapp am Aufstieg vorbei geschrammt, als wir uns noch mit aller Kraft gegen den Abstieg stemmten. Die Doppel liefen erst unglücklich, denn sowohl Axel und Tom als auch Stefan und Markus lagen mit 0:2 Sätzen zurück. Doch dann ging es los: Was nun folgte, kann man eigentlich nur mit der Floskel „Nerven aus Stahl“ umschreiben. Beide Doppel wurden gedreht (nach zwischenzeitlichem Rückstand von 1:7 im 5.Satz) und als ob das nicht schon genug gewesen wäre, hatten auch Vitali und Thomas im 5.Satz eine passende Antwort parat.

Das bedeutete eine 3:0 Führung nach den Doppeln. Während noch gerätselt wurde, wann es das das letzte Mal gegeben hatte, gewann auch Vitali völlig überraschend sein erstes Einzel gegen Weerts, wieder in 5 Sätzen. Abgerundet durch Markus‘ 4-Satz-Sieg gegen Czapelka war unser grandioser Start perfekt.

5:0-Zwischenstand gegen den Dritten der letztjährigen Saison! Atter stand nun unter Druck und konterte erwartungsgemäß. Drei der nächsten vier Matches gingen an sie. Darunter wiederum drei Spiele über fünf Sätze. Allein Mr. Zuverlässig Axel gewann sein Einzel! Zwischenstand 6:3 für den OSC.

Drei Punkte fehlten noch zum Sieg und die holten wir uns dann! Markus spielte erneut stark gegen Weerts auf, für den zwei Niederlagen an einem Tag wohl zu viel waren, so dass er seinen Schläger zertrümmerte – immerhin 10 Euro für die Atteraner Mannschaftskasse. 😉 Axel gewann sein Aufeinandertreffen mit Templin 3:1 und auch Tom siegte souverän mit 3:0 gegen Schlagetter.

Was sprang nun heraus? Ein nicht erwarteter 9:4-Auswärtssieg gegen einen Aufstiegskandidaten, unsere erste Tabellenführung in diesem Jahr und ein paar kühle Getränke, für die wir uns hiermit nochmal bei den Atteranern bedanken!

Kreismeisterschaften: Dierk Buntrock holt Herren A Titel

Ein Bericht von Philipp Lauenstein

Unter Abwesenheit der 1.Herrenmannschaften des OSC und der TSG Burg Gretesch fanden am Sonntag, dem 18.09.2011, die alljährlichen Stadtmeisterschaften im Tischtennis in Sutthausen statt.

Viele Anwesende fragten sich bereits, ob der Marktführer der Stadt denn dieses Jahr mit keinem Spieler starten wollen würde? Doch um 10 Uhr fand der „Lonesome Rider“ Philipp den Weg zur Halle, um die roten Farben seines Vereins hoffentlich würdig zu vertreten. Insgesamt 8 Teilnehmer starteten in der Herren „S/A“ Klasse, die mit Materialspielern wie Ernst-Werner Heinicke und Dierk Buntrock, sowie mit technisch versierten Spielern wie Uwe Weng oder Ingo Nilsson hochkarätig besetzt war.

In der Gruppenphase bekam es Philipp sofort mit seinem Angstgegner Dierk Buntrock zu tun, der in diesem ersten Spiel sehr gut aufgelegt war und ihm eine verdiente 3:0 Klatsche verpasste. Doch in seinen weiteren Gruppenspielen raffte sich Philipp wieder auf und konnte mit Leidenschaft und Kampf seine nächsten Gegner Ernst-Werner Heinicke und Ralf Wöstmann mit 3:2 und 3:1 niederringen. Leider reichte es nicht aus, aufgrund des schlechteren Satzverhältnisses, um mit einer 2:1 Bilanz in die Endrunde einzuziehen (bitter). Im Doppel verlor er dann mit seinem Partner Stefan Brockmann vom Piesberger SV unglücklich mit 2:3, sodass auch hier frühzeitig Schluss war.

Glückwunsch an dieser Stelle für den späteren Sieger Dierk Buntrock.

Außerdem bleibt zu hoffen, dass im nächsten Jahr mehr OSCler den Weg zu den Stadtmeisterschaften finden, damit dann auch hoffentlich der eine oder andere Titel an die Hiärm-Grupe-Straße wandert.

Ergebnisse der Herren:
1. Dierk Buntrock TSG Burg Gretesch
2. Uwe Weng VfL Osnabrück
3. Ingo Nilsson TSG Burg Gretesch
3. Ernst-Werner Heinicke SC Schölerberg

Ist die Vierte noch zu stoppen?

Stop sign plus silhouetteNach zwei Auftaktsiegen in Folge ging es für die Vierte am Samstag Nachmittag zum Stadtderby nach Dodesheide. Diesmal mit Unterstützung unseres Routiniers Axel Schiemann anstelle von Stefan bzw. Anton. Nachdem die 1.Mannschaft schon am Mittwoch vorbildlich mit dem Rad zum Lokalderby anreiste, nutzten auch einige meiner Mannschaftskollegen die örtliche Nähe um ebenfalls mit dem Rad anzureisen.
Um ca. 14.30 Uhr trafen 5 von 6 Spielern in Dodesheide ein. Christoph etwas verspätet mit Sohnemann Raphael und dem zuvor auf dem Flohmarkt erworbenen Maskottchen „Bob der Baumeister“ mit dem Motto: „ Yo, wir schaffen das“ (Sollte uns dies vielleicht noch helfen?)

Dodesheide als Absteiger aus der 1.BK und wir als 2.Aufsteiger aus der Kreisliga. Wem hier die Favoritenrolle galt ist sicherlich jedem klar!? Wir starteten mit der bekannten Doppeltaktik. Wie in den 2 Spielen zuvor gingen wir nach den 3 Doppeln mit 2:1 in Führung. Lediglich Lasse und der Autor blieben chancenlos gegen einen starken Machts und Niedzwetzki.

Danach das obere Paarkreuz: Lasse anfänglich mit großen Problemen gegen Machts, konnte sich im Spielverlauf aber steigern und fast einen 5 Satz erzwingen. Musste aber dennoch nach einem knappen 4. Satz Machts gratulieren. Christoph (wieder in Bestform) startete mit 2:0 und führte bereits mit 5:1 im dritten Satz. Aber was folgte nun? Rene fand zunehmend besser ins Spiel und konnte das Spiel tatsächlich noch zu seinen Gunsten drehen! Respekt! Nu, führten auf einmal die Gastgeber mit 3:2 !
Sollte das etwa die Wende zugunsten von Dodesheide bedeuten? Nein, was nun folgte war schon überraschend! Die nächsten 6 Spiele gingen alle an OSC! Davon drei knappe Spiele im 5. Satz! Neuer Spielstand: 8:3 für den OSC! Das Spiel war entschieden!
Lediglich Lars hatte noch das Nachsehen gegen einen stark aufspielenden Willen. Justus wieder einmal mit einer sehr starken Leistung gegen Hinrichsen machte dann letztendlich das Gesamtergebnis mit seinem 3:0 Erfolg perfekt.

Nach einem deutlichen 9:4 Sieg gegen Dodesheide findet sich die 4.te Mannschaft vorläufig als Spitzenreiter in der 2.BK OS-Nord wieder. Unglaublich!!! Was ist dieser Mannschaft noch zuzutrauen?
Solch ein Saisonauftakt (3 Spiele – 3 Siege) musste gefeiert werden! Mit Balou und diversen weiteren Stationen (die ich an dieser Stelle nicht mehr alle aufzählen möchte) hielt die Euphorie noch bis spät in der Nacht an …

Vielen Dank auch noch mal an die Unterstützung durch unserer OSC-Ultras (Kersi, Kuhli, Fränkie, …)!

1. Herren: Schach dem Favoriten – Matt leider vergessen

14 Uhr, Huder Ortszeit, die Idee mit der Fahrradanreise war doch verworfen worden, die Spieler sind aufgestellt und sortiert, das Spielbrett nahezu perfekt, es kann beginnen. Dass an gleicher Stelle Hude 3 die Gemeinde Belm auseinandernimmt, soll nicht weiter stören, es gilt der Zweitvertretung Paroli zu bieten.

Die selbsternannten, wichtigsten Spielfiguren gewinnen ihr Eingangsdoppel, der Rest strauchelt, auch zum ersten Mal leider. Frankie/Moldenhauer führen 8:4 im dritten Satz (1:1 Sätze) gegen das Toppdoppel, müssen dann aber Zug um Zug feststellen, dass die eigene Deckung mehr als löchrig ist und gratulieren. Das neuformierte Doppel 3 mit Licht und Schatten, im 5.Satz ist allerdings auch Endstation gegen die beiden Angreifer Schrader/Ströde, 1:2, ein ungewohnter Auftakt. Doch dieser Prolog sollte nichts mehr als das erste Zucken sein.

König Kulic in Amt und Würden vor dem Doppel

Im oberen Paarkreuz beißt sich König Kulic gegen den sehr guten Nachwuchsspieler Hilfer durch. Noch bemerkenswerter allerdings dann der Sieg von der einarmigen Dame Kersenfischer gegen die Nr. 1 Tschörde nach äußerst merkwürdigem Spielverlauf, bitte nachlesen, im Fünften zu 9. Zwischenstand 3:2 für den OSC.

Dann werden die beiden Pferde in der Mitte aktiviert. Thommi (mit neuem Vorhandbelag) arbeitet sich gut ins Spiel rein gegen Ex-Verbandsliga-Spieler Stüber, nach 0:2 ist er im 4. drauf und dran den letzten Satz zu erzwingen, dazu kommt es aber dann doch nicht. Frankie hadert mit dem ihm beschafften Material und arbeitet gegen Schläger und Gegner Ströde, das war zuviel, Zwischenstand 4:3 Hude.

Nun sind die Bauern dran. Mit ihren begrenzten Möglichkeiten schaffen sie allerdings erstaunlich viel: Dirk entzaubert Stakemeier im 5. Satz und auch Härtel kann nachlegen gegen Nachwuchsspieler Schrader, beide Bauern stechen, 5:4 zur Halbzeit. Dann fängt das Drama erst richtig an.

König Kulic in famosem Spiel gegen Tschörde, doch er revanchiert sich dafür, dass die Huder Nr. 1 das erste Spiel im 5. zu 9 gegen Kersi verloren hatte und gibt mit gleichem Ergebnis das Spiel ab. Dame Kersi muss sich dann selbst erheblich strecken gegen Hilfer, aber es reicht im 5. Satz, 6:5 für OSC.

Pferd Frankie kann mit seinen unorthodoxen Sprüngen Stüber überraschen, Thommi überspringt mit Ströde ein großes Hindernis zum 8:5 für den OSC. Der Sieg zum Greifen nahe, 3 Matchbälle in 3 ausstehenden Spielen. Doch dann?

Bauer Moldenhauer kämpft sich zurück von 6:10 im 5. Satz auf 9:10, Fehlaufschlag, Ernte verregnet, aus, nur noch 8:6. Bauer Härtel gewinnt den ersten Satz 11:2, doch der Spaten bleibt dann im Huder Acker stecken, nur noch 8:7.

Das Endspiel der Damen und Könige zeigt dann unglaubliches Niveau, es geht schließlich um alles, Bombenstimmung in der Halle, 10:8 im 5. Satz für Kulic/Kersi, eigener Aufschlag. Auch wenns König Kulic nicht passt, hier die Wahrheit: Derjenige, der Mispieler schon wegen Fehlaufschlägen und langer Aufschläge bestrafen wollte, macht mal eben einen Fehlaufschlag bei 10:9, das Ding geht weg, 11:13. Die Halle steht Kopf, Endstand 8:8.

Hätte vorher jeder unterschrieben, der günstige Spielverlauf ließ aber mehr erhoffen. Dennoch soll hier das Fazit positiv ausfallen, 3 Auswärtsspiele zum Anfang der BOL-Saison, 5:1 Punkte, da kann man einfach nicht meckern. Dennoch: Wer zukünftig Bauer und wer König ist, wird nochmal diskutiert werden.