Archiv für den Monat: November 2010

5. Herren: Punkteteilung im Pumakäfig

Am Montag hat die 5. Herren ein insgesamt gerechtes 8:8 gegen den Tabellenzweiten Atter I in der Kreisliga erreicht. Parallel dazu fand das Spiel der 7. Herren statt. Bei soviel engagierten Sportlern wurde die Luft in dem abgeteilten Hallendrittel ziemlich schnell, na ja, „würzig„. Jetzt aber zum Spiel: kurz gesagt, eine gute Mannschaftsleistung. Nach 2:1 in den Doppeln spielen wir oben 3:1 und in der Mitte 2:2. Axel gewinnt beide Einzel, Vitali, Markus und Tom je eins. Unten holt Patric verdient zwei Punkte für den Gegner, Thomas fährt einen Sieg ein. Vor dem Schlussdoppel steht es damit 8:7 für uns. Gegen die starken Weerts/Templin führen Markus und Patric mit viel Kampfgeist im fünften Satz immerhin 5:3, geben den Satz aber dann noch mit 7:11 ab, so dass es am Ende 8:8 heißt. Die schlichte Erkenntnis: Wir konnten gut mithalten und können im nächsten Spiel gegen den VfL (5:9 gegen Atter) noch was reißen. Nachdem die 4. Herren vom Spiel gegen den VfL mit schweren Dissoziationserscheinungen zurückgekehrt ist (siehe >hier<), hatten wir schon ernste Sorgen.

1. Herren: Kantersieg gegen alten Relegationsgegner

Die 4. Mannschaft des OSC blamiert sich beim VFL bis auf alle Knochen, die 6. Mannschaft spielt zwar, aber ohne Regeln, wie sollte das zum Wochenabschluss noch getoppt werden?
Möglichkeiten schienen dazusein: Der SV Bawinkel als schwieriger Gegner (Relegation 9:5), Ersatz durch Oli Hinnersmann, Ablenkung durch Christmas-Rock-Party, 1:4 Blamage des VFL in FSV Frankfurt, Zeugen und aktive Teilnehmer an der Klatsche der 4. Mannschaft als schlechtes Maskottchen vor Ort….doch all dies konnte an diesem Abend keinen negativen Einfluss nehmen auf eine kompakte Mannschaftsleistung gegen leicht ersatzgeschächte, dafür sehr sympathische Bawinkler.

Nach einem 3:0 Doppelstart, auch Levien/Hinnersmann überzeugen vollends, setzt sich die Serie fort, nur Kersi muss gegen den sehr gut aufspielenden Schultealbers passen, gegen den sich dann Kuhli in 5 knappen Sätzen durchbeißen kann. Die restlichen Spiele gehen relativ überzeugend nach Hause, sodass der Schwerpunkt auf die Getränke gesetzt werden konnte mit anschließendem Besuch der OSC-Party im Clubheim, wo sich dann immerhin noch Burkhard, Thommi, Hüls, Kasselmann und Fränkie einfanden. Nun noch zwei Auswärtsaufgaben in Nordhorn und Papenburg, die erste am kommenden Samstag in der Grafschaft um 16 Uhr, Mitfahrer sind herzlich willkommen, denn wir haben uns an die tolle Unterstützung gewöhnt!!

Spitzenspiel in der 2. Kreisklasse…

oder wie nennt sich das, wenn man gegen den Spitzenreiter spielt…?
Die 6. war heute Abend beim TSV Widukindland zu Gast, der Mannschaft, die in dieser Saison noch kein Spiel verloren hat. Auch wir waren nicht in der Lage, daran etwas zu ändern… Nach den beiden Doppeln und den ersten Einzeln lagen wir bereits 4:0 hinten. Immerhin konnten dann Raphael Walter und Neuzugang Stefan Depeweg auf 2:4 verkürzen. Joachim Kruse gelang dann immerhin sein 2. Satzgewinn des Abends, aber nach den anschließenden Einzeln von Klaus Wamhof (nach langer Pause mal wieder für uns im Einsatz!) und Stefan (auch mit einem Satzgewinn) hatte sich das alles für uns erledigt.
Das anschließende, von den Gastgebern gestiftete Bier, war dann trotzdem sehr lecker, danke schön!! 🙂

P.S. Falls es sich noch nicht herum gesprochen hat. Bei unserem Spiel davor gegen Darum II gingen wir als klarer Sieger mit 7:0 von der Platte und hätten somit wichtige Punkte gegen den Abstieg sichern können. Da wir aber in der falschen Reihenfolge gespielt hatten, wurde das Spiel anschließend am „grünen Tisch“ 7:0 gegen uns gewertet… Schade, die Regeln können das Leben kann manchmal ganz schön hart sein…

Skandal! Talentfreie OSC IV-Doppelgänger vergeigen Spiel gegen VfL

Die talentfreien Doppelgänger der 4. Mannschaft

Die talentfreien Doppelgänger der 4. Mannschaft

Wie bitte? Was soll denn diese reißerische Schlagzeile bitteschön bedeuten?

Wettbetrug in der Kreisliga? Oder doch nur eine bemüht originellere Ausrede für eine desaströse Niederlage als die gemeinhin üblichen wie:

  • Halle zu kalt,
  • Licht zu dunkel/hell,
  • Tische zu schnell/langsam,
  • Gegner fies?

Nichts von alldem stimmte gestern, denn die Bedingungen im nagelneuen VfL-Domizil in der Hackländerstraße, einem echten Schmuckkästchen, waren optimal und die Gegner (Toni, Christian, Martin, Karsten, Susanne, Ecki und Friedel) selbstverständlich sympathisch wie eh und je.

Also eigentlich beste Voraussetzungen für ein spannendes Match – doch dann stand schon nach gut zwei Stunden eine herbe 3:9-Klatsche auf dem Zettel. Gut, die Niederlage fiel vielleicht etwas zu hoch aus, denn vier Spiele gingen im fünften Satz verloren, aber dennoch war der VfL-Sieg hochverdient. Kaum ein OSCler erreicht an diesem Abend Normalform, während der VfL mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung Punkt um Punkt einfuhr.

Am Ende standen für uns drei magere Punkte, die Lasse Treger und Stefan Fangmeier im Doppel, Lars Böwering im Einzel gegen Karsten Lytze und Anton Große gegen Toni Bartolcic holten. Der Rest ist Schweigen … Na ja, fast. Vielleicht noch eine Randbemerkung: An diesem Abend kam es nämlich zum vermutlich ersten und bislang einzigen Damenduell in der Herren-Kreisliga Stadt. Doch Katrin Pech gelang es leider nicht, Susanne Wehrmann zu bezwingen. Wahrscheinlich das einzig Denkwürdige an diesem für und von uns gründlich verkorksten Abend.

Wer nun noch nicht genug hat, kann die ganze traurige Wahrheit in nackten Zahlen sehen, wenn er – ganz vorsichtig – hier klickt.

Zweite Herren verliert gegen Spitzenreiter Wissingen

Einer schweren Aufgabe musste sich die Zweite Herren am vergangenen Samstag stellen. Es ging zu Hause gegen den noch ungeschlagenen Tabellenführer und Topfavoriten auf den Aufstieg SV Wissingen. Nach drei Stunden war die letzlich deutliche wenn auch etwas zu hohe 2:9 Niederlage perfekt. Ein ausführlicher Spielbericht unter lesen.
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5. Herren gewinnt gegen Hellern I (oder II?)

Die 5. hatte gestern Heimrecht gegen Hellern. Wir traten mit Gregor für Axel an. Hellern hat in dieser Saison noch nicht viel gerissen und ist Tabellenletzter, hat aber auch zu noch keinem Spiel die Bestbesetzung voll bekommen. Für Hellern erscheint als erster Altmeister Ulrich Harder mit der Ansage „Weiß noch nicht, wer heute kommt“. Es kommen dann die Nummer 6 und drei Spieler aus der Zweiten. Wir spielen (vielleicht deshalb) mehrheitlich unkonzentriert und unter Niveau, dabei Gregor beim Debüt ohne Punktverlust. Nach den ersten Einzeln steht es gerade mal 5:4 trotz zweier kampfloser Siege. Im Ergebnis gewinnen wir 9:5 und freuen uns über die Punkte, der Rest ist besser Schweigen.

Tischtenniswissenschaften? Tischtenniswissenschaften!

Tischtenniswissenschaften

Screenshot der Startseite http://ittf-ss.com/

Wenn Theorie und Praxis nicht übereinstimmen — um so schlimmer für die Praxis!“ Dieses dem Philosophen Hegel zugeschriebene Zitat tröstet vermutlich schon seit mehr als 250 Jahren so manchen Akademiker. 🙂

Weiteren Trost für alle (Tischtennis-)Theoretiker, die mehr oder weniger regelmäßig an der Praxis verzweifeln, bietet vielleicht auch die wissenschaftliche Zeitschrift „International Journal of Table Tennis Sciences„, auf die ich vor kurzem aufmerksam wurde. Die auf der Homepage angezeigten Aufsatztitel klingen doch schon sehr vielversprechend. Wer also am Wochenende sonst nichts Besseres zu tun hat, findet hier reichlich Lesestoff.

Leider konnte ich bislang noch keine Hochschule ausfindig machen, an der man einen entsprechenden Studiengang belegen könnte. Aber schön wäre es doch, wenn man sich nach der Abschlussprüfung als diplomierter, promovierter oder gar habilitierter Tischtenniswissenschaftler vorstellen könnte. – Wenn das den Gegner an der Platte nicht in Ehrfurcht erstarren lässt … 😉

Zweite Herren erfolgreich: 9:4 gegen Gretesch II

Mit einem 9:4 gegen die TSG Burg Gretesch II konnte die zweite Herren am vergangenen Mittwoch den ersten Heimsieg dieser Saison perfekt machen. Durch eine geschlossene Mannschaftsleistung konnte der ungeliebte Relegationsplatz vorerst verlassen werden 🙂

Beide Mannschaften mit Verletzungssorgen: Mirko ist bei uns weiterhin zum Zuschauen verdammt, auf der anderen Seite muss Gretesch auf Alexander Kammel verzichten. Mit Domele und Heinz-Peter können wir wie immer auf perfekten Ersatz aus der Dritten zurückgreifen, vielen Dank noch mal! Einen etwas ausführlicheren Spielbericht gibt’s unter lesen.
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2. Herren: Kampf gegen die Relegation

Heute Abend ist es soweit und das nächste Match unserer 2. Herren steht an. Da wir gerade erst aufgestiegen sind, wussten wir, dass wir eine gewisse Zeit benötigen werden, um uns zu akklimatisieren. Bedingt durch die Ausfälle von Phil und Mirko schlagen wir uns die Hinrunde nicht gerade schlecht. Doch wir brauchen dringend Punkte, um uns weiter von den direkten Abstiegsplätzen und dem Relegationsplatz (auf dem wir uns zur Zeit befinden) zu entfernen.

Gegner am heutigen Abend wird die TSG Burg Gretesch sein, die mit einem Zähler vor uns stehen. Es wird mal wieder ein harter Kampf. Auf nen schönen Fight!

1. Herren rächt sich am Emsland

Nach der bösen 3:9 Schlappe in Meppen von vor 2 Wochen gab es wenig zu lachen, allein der Wille, seinen Frust an irgendetwas auszulassen, brachte die Truppe um Kuhli, Kersi, Thommi, Frankie, Michi und Uli über die Zeit bis zum nächsten Punktspiel. Mit dem SV Olympia Laxten II stellte sich dann am Freitagabend schließlich ein Gegner vor, der ja bekanntlich aus dem gleichen Einzugsgebiet kommt und die Rache spüren sollte. Die Tatsache, dass es sich dabei um den Tabellenführer handelte, durfte bei den Revanchegelüsten einfach nicht stören. Trotz des einäugigen Kersis und noch leichten Rückenproblemen bei Levien ging es mit voller Wucht an die Tische.
Und: Nein! Tatsächlich führt man mal mit 2:1 aus den Doppeln, sogar das fleißig gratulierende 3er Doppel Frankenberg/Kasselmann besinnt sich mal aufs Gewinnen, was im Folgenden noch wertvoll sein sollte. Denn oben erweist sich Laxten als zäher Gegner, Kuhli muss Korbjuweit gratulieren, Kersi beißt sich recht knapp gegen Lombardo und dann später noch knapper gegen Korbjuweit durch nach 1:2 und 7:9 im 4. Satz.
In der Mitte zeigt sich diesmal Biss, beide stechen die Gegner recht erfolgreich aus. 5:2, Vorentscheidung? Ein klares Nein!
Unten reicht es in beiden Hälften nicht, insgesamt 0:4. Uli am dichtesten dran gegen Verhall mit Matchbällen und einer tobenden Halle, die nur bei entscheidenen Angabenfahlern die Luft anhält. Bänke und Boden zittern, als Laxten letztlich doch noch auf 7:8 verkürzen kann. An diesem Abend ist aber gegen unser Abschlussdoppel kein Kraut gewachsen, mit 3:0 wird unter tosendem Ablaus das Spitzenspiel mit 9:7 für den OSC entschieden. 0 Uhr 40. Vollkommen bescheuert! Bei Gerda bis 2 Uhr 30 gehockt, noch bescheuerter! Am nächsten Tag nach Laxten III fahren toppt die ganze Sache, es ging nicht zum Spitzenreiter, sondern zum Schlusslicht.

Die Geschichte des Spiels ist schnell erzählt, 9:0. Das saß!! Die Rückfahrt ist dann der eigentliche Höhepunkt des Tages, Kasselmann senkt innerhalb von Sekunden das Niveau auf übelste Gossenrhetorik, der Rest fühlt sich dabei sichtlich wohl. Der einäugige Kersi muss so einiges über sich ergehen lassen, nur der charakterfeste Verfasser steht ihm zur Seite, wehrt sich aber letztlich erfolglos gegen die ständige Verunglimpfung seines so hübschen Auges sowie gegen den Verlust jeglichen Niveaus. Um der Tatsache ins Auge zu sehen, das war augenscheinlich Mobbing, halt Auge um Auge (Augenthaler, Augenthaler, hey, hey!!!!)

So traf man irgendwann ziemlich angeheitert in Osnabrück ein, die zwei Hagener noch mit Ziel Altstadt, auf Kersi wollen sie wie ein Augapfel aufpassen, damit sie ihn nicht aus den Augen verlieren. Jetzt reichts dann auch!

Au -gen-blick, da war noch was! Danke für eure super Unterstützung in der heißen Endphase am Freitag.

Gruß, der Augtor

4. Herren zurück aus der Werft

Gestern abend schickte Kapitän Burkhardt Arends seine Crew erneut auf’s raue Kreisliga-Meer hinaus. Der alte Kahn,

Fischerboot. Foto von Schrottie. www.flickr.com

Fischerboot. Foto von Schrottie. www.flickr.com

der in der Vergangenheit ja bereits zweimal leckgeschlagen war (wir berichteten), hielt sich diesmal wacker. Die „See“ in Form von Gegner Gretesch IV blieb diesmal weitgehend ruhig, so dass am Ende nur der an diesem Abend glücklose Justus Treubel etwas nasse Füße bekam. 😉

9:4 stand es am Ende in einem Spiel, das angesichts des zeitgleich stattfindenden Spitzenspiels der 1. Herren gegen Laxten II, trotz einiger ansehnlicher Ballwechsel nur als Pausenfüller dienen konnte.
Echte Spannung kam glücklicherweise nur zu Beginn der Begegnung auf, nachdem wir mit 1:2 aus den Doppeln kamen und auch Justus gegen Routinier Benno Niemann gratulieren musste. Die übrigen Einzel des ersten Durchgangs konnten wir für uns entscheiden, so dass aus dem 1:3-Rückstand eine 6:3-Führung wurde.
Zum Auftakt des zweiten Durchgangs verlor Pechvogel Justus zwar auch sein zweites Einzel gegen Werner Neff, doch dann lief es wie am Schnürchen, so dass Lars Böwering mit seinem zweiten Sieg im Spiel gegen Reinhard Türke den Sack schon zumachen konnte.
Damit blieb noch reichlich Zeit mit den Greteschern ein Abschlussbierchen bei Gerda zu trinken und danach auch noch mit der Ersten bis zum erfolgreichen Ende weit nach Mitternacht mitzuzittern.