2. Herren auf hoher See

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(James E. Buttersworth – The Clipper Ship „Flying Cloud“ off the Needles, Isle of Wight, 1859-1860, public domain, via commons.wikimedia.org)

Mit zwei Erfolgen am vergangenen Wochenende hat sich die 2. Mannschaft in der oberen Hälfte der Tabelle festgebissen und steht nun auf dem begehrten Relegationsplatz um den Aufstieg in Bezirksoberliga.

Hierbei handelt es sich zwar nicht um das ausgegebene Saisonziel, doch wird das Team um Cap’n Thomas Levien seinen Ansprüchen gerecht, oben mitspielen zu wollen.

Dass diese Mannschaft über lange Distanzen hohe Tempi halten kann, zeigte sich am Freitagabend bereits auf der Fahrt nach Nordhorn. Mit dem Flagschiff des Cap’n sauste der Großteil der Crew über die rauhe Asphaltsee und legte frühzeitig in der Hafenfestung des Vorwärts Nordhorn an, um seine Klingen vor den Duellen mit der rivalisierten Partei noch einmal zu schärfen.

Die frühzeitige Ankunft war auch dringend vonnöten, da zwei Crewmitgliedern die Säbel gekapert wurden. Als Pirat ist man bekanntermaßen auf jede unerwartete Situation eingestellt und so war es für die beiden ruchlosen keine weitere Schwierigkeit, sich mit einer Zweitwaffe anzufreunden. So ging es also in piratischer Manier in die Schlacht.

Bereits zu Beginn bewiesen die Mannen des Cap’n ihren Wert, indem sie dem gefährlichen Kanonenfeuer Einhalt geboten und lediglich mit einigen wenigen Wunden heile davon kamen (Sprich 2:1 nach Doppeln für den OSC).

In den folgenden Säbelduellen zeigte sich sehr schnell, dass die OSC-Galeone nicht zu unrecht zu den schnellsten Schiffen der Bezirkssee zählt (8:2 nach der ersten Einzelrunde).

Im allerletzten Aufbäumen konnten unsere Rivalen noch für einige Hiebe sorgen, bis der Schatz des Gegners in der letzten Stunde vor Mitternacht endgültig gekapert war (9:4 Endstand). Den Erfolg begoss die Mannschaft im Nachhinein mit goldblondem Rum, einer Spezialität der hier vorherrschenden Gewässer.